Warenkorb
 

Gang zum Friedhof

(7)
Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt …
Portrait
Klaus Heimann, Jahrgang 1959. Schon als Jugendlicher liebte er es, anderen Kindern Märchen oder aus dem Stegreif erfundene Geschichten zu erzählen. Die Lust am Erzählen begleitete ihn ins Erwachsenenalter und er begann mit dem Schreiben. Bisher verfasste er Kurzprosa, Lieder, ein Kindermusical und mehrere Romane.
Neben seiner Heimatstadt Essen und dem Ruhrgebiet liefern Klaus Heimann Reiseerlebnisse Inspiration für sein schriftstellerisches Schaffen. 2015 erschien sein erster Kriminalroman „Taxi zum Nordkap“. Ihm folgten und folgen noch weitere.

Klaus Heimann ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 18.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95813-126-2
Reihe Krimi (Edition Oberkassel)
Verlag Edition oberkassel
Maße (L/B/H) 19/12,1/2 cm
Gewicht 210 g
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
2
0
0
0

spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 18.02.2018

Klapptext: Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird,... Klapptext: Allerheiligen. Auf dem Gemeindefriedhof in Essen-Haarzopf wird eine Leiche gefunden. Wie aufgebahrt liegt sie auf einer geräumten Grabstelle. Weder in der Gemeinde, noch im Stadtteil ist der Mann bekannt. Woher kam er? Was führte ihn auf den Friedhof? Welches Motiv steckt hinter der Tat? Als die Mordwaffe gefunden wird, gerät der Haarzopfer Pfarrer unter Verdacht. Endlich gelingt es Hauptkommissar Sigi Siebert, die Identität des Ermordeten aufzudecken. Zwischen dem Opfer und einem Grab auf dem Friedhof besteht eine Beziehung, die zur Lösung des Falls führt … Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi und ich wurde nicht enttäuscht.Der Krimi wird aus Sicht des Kommissars Sigi Siegbert geschrieben.Schon allein das hat mich sehr fasziniert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Kommissar Sigi Siebert und sein Team fand ich sehr sympatisch.Ich habe es gleich in mein Herz geschlossen. Ich habe das Team bei seinen Ermittlungen begleitet.Diese waren nicht sehr einfach und erwiesen sich als äußerst schwierig.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und spannende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich hatte das Gefühl alles selbst mit zu erleben.Es gab immer wieder überraschende Wendungen und Ereignisse.Ich habe mit gerätselt,mit gefiebert,mit gelitten und mit gebangt.Auch werden die unterschiedlichen Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft beschrieben.Das hat mir sehr gut gefallen.Klaus Heimann hat es auch verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert.Das ist ihm hervorragend gelungen. Die Handlung bleibt von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Dadurch kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Das Ende fand ich auch sehr gut gelungen denn es war stimmig und alles sehr gut nachvollziehbar. Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt .Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab. Ich hatte viele unterhaltsame und spannende Lesemomente mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von Krimis ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Ruhiger Kriminalroman, der komplett auf seine Figuren und ihre Psychologie setzt
von ech am 09.02.2018

Mit diesem Buch schickt der Autor Klaus Heimann den Essener Kommissar Sigi Siebert in seinen inzwischen schon dritten Fall. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern sind hier allerdings nicht erforderlich, da de Geschichte zeitlich vor den beiden anderen Bänden angesiedelt ist. Der Autor stattet seine Geschichte daher mit einer... Mit diesem Buch schickt der Autor Klaus Heimann den Essener Kommissar Sigi Siebert in seinen inzwischen schon dritten Fall. Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern sind hier allerdings nicht erforderlich, da de Geschichte zeitlich vor den beiden anderen Bänden angesiedelt ist. Der Autor stattet seine Geschichte daher mit einer Rahmenhandlung aus, in der der inzwischen wegen einer Schussverletzung in den Ruhestand versetzte Kommissar einem ehemaligen Kollegen von den damaligen Ermittlungen erzählt. Ausgangspunkt des Falles ist ein mysteriöser Leichenfund auf dem Friedhof von Essen-Haarzopf. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig, da es zunächst keine Zeugen gibt und auch niemand den Toten zu kennen scheint. Stück für Stück tragen Sigi und seine Köllegen Erich und Theodora bzw. "Möhrchen" die Informationen zusammen und decken so die tragischen Hintergründe des Mordfalles auf. Der eigentliche Kriminalfall gestaltet sich ziemlich düster, wird aber immer wieder durch eingestreute Szenen aus Sigis Privatleben und dem gelungenen Zusammenspiel der Ermittler aufgelockert. Auch für ein wenig Essener Lokalkolorit bleibt ausreichend Platz. Der Autor verzichtet bewusst auf blutige Details und Actioneinlagen, sondern verlässt sich komplett auf seine gut gezeichneten Figuren und ihre Psychologie. Die Geschichte wird dabei ziemlich stringent erzählt, überraschende Wendungen sind eher spärlich gesät. So ergibt sich ein eher ruhiger Kriminalroman, der gut aufgebaut ist und am Ende überzeugend aufgelöst wird. Kleiner, aber feiner Kriminalroman, der mich insgesamt überzeugen konnte und Lust auf weitere Fälle mit diesem Team macht.

Wer ist der Tote?
von mabuerele am 27.01.2018

„...Aber ich mochte mich anstrengen, wie ich wollte: Diese Nuss knackte ich heute nicht mehr. Mein kriminalistisches Magengrimmen erhielt keine Antwort...“ Hauptkommissar Sigi Siebert wird zu Allerheiligen auf den Friedhof in Essen – Haarzopf gerufen. Auf einem Grab liegt ein toter Mann, die Augen geschlossen, die Hände gefaltet. Es gibt... „...Aber ich mochte mich anstrengen, wie ich wollte: Diese Nuss knackte ich heute nicht mehr. Mein kriminalistisches Magengrimmen erhielt keine Antwort...“ Hauptkommissar Sigi Siebert wird zu Allerheiligen auf den Friedhof in Essen – Haarzopf gerufen. Auf einem Grab liegt ein toter Mann, die Augen geschlossen, die Hände gefaltet. Es gibt keinen Anhaltspunkt, wer der Mann ist. Die Umfragen im Ort führen zu keinerlei Ergebnis. Der Autor hat erneut einen spannenden Krimi geschrieben. Schon der Einstieg ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Sigi trifft sich in einer Gaststätte mit Eckhard, einem Freund von der Schutzpolizei, und erzählt ihm im Rückblick den Fall. Im Prolog findet eine Frau den Toten. Für sie werden dabei alte Erinnerungen wach. Sie hat den Tsunami in Phuket erlebt. Dort lag ihr Mann genauso in der Reihe der Toten. Der Schriftstil ermöglicht ein zügiges Lesen. Der Autor hat interessante Protagonisten kreiert. Das sind im Team der Kriminalisten Erich und Theodora. Ersterer wechselt seine Freundinnen öfter als seine Hemden und hat auch im Dienst einen Blick für schöne Frauen. Dadurch sind seine Nächte manchmal etwas kurz. Sigis Charakteristik trifft den Punkt. „...Groß war er und seinen Körper beplankten stahlharte Muskeln. Seine Haltung war normalerweise straff, aber heute hing er hinter dem Steuer seines BMW wie ein Schluck Wasser in der Kurve...“ Theodora macht Innendienst. Sie verfügt über ein gutes strategisches Denken, stellt die richtigen Fragen und setzt Impulse. Beide angeführten Zitate zeugen vom sprachlichen Können des Autors. Passende Metapher gehören dazu. Ein Teil der Geschichte ist kursiv gedruckt. Dort berichtet ein junges Mädchen, wie sie unter dem Verhalten ihres Vaters leidet. Es ist eine Kombination aus Strenge, Misstrauen, Kontrolle und fehlender Zuneigung. Im Mordfall ist der erste Ansprechpartner der örtliche Pfarrer. Einerseits fällt er durch seine hohe Empathie auf, andererseits weiß Sigi nicht, was er von ihm halten soll. Das ging mir als Leser ähnlich. Immer mal wird das Geschehen durch einen kurzen Abschnitt in der Gegenwart unterbrochen. Dabei ist Eckhard der Stichwortgeber für die Fortsetzung der Erzählung. Er sorgt auch dafür, dass die Berichte aus Sigis Privatleben nicht zu kurz kommen. Die Spur führt nach Köln. Der dortige Kriminalist erwartet, dass ich als Leser seinen Kölner Dialekt verstehe. Mir hat der örtliche Bezug gefallen. Gut ausgearbeitete Gespräche sorgen nicht nur für einen Fortgang der Geschichte, sondern bringen ab und an einen feinen Humor in die Erzählung. Ich denke insbesondere an den gesprächigen Küster. Aber auch im Team der Kriminalisten einschließlich der SpuSi gibt es manch amüsante Szene. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich hoffe auf weitere Fälle aus Sigis Vergangenheit.