Meine Filiale

HIOB

Leidensweg des jüdisch-orthodoxen Toralehrers Mendel - Schicksalsschläge, durch die sein Glaube an Gott auf eine harte Probe gestellt ist

Joseph Roth

(8)
eBook
eBook
0,49
0,49
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 2,50 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 3,95 €

Accordion öffnen

eBook

ab 0,49 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 11,79 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab 6,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Hiob ist ein Roman von Joseph Roth, der 1930 erschien. Er beschreibt den Leidensweg des jüdisch-orthodoxen Toralehrers Mendel Singer im Schtetl Zuchnow in Russland und in dem folgenden amerikanischen Exil in der Zeit von 1900 bis nach dem Ersten Weltkrieg. Mendel erleidet in der Geschichte schwere Schicksalsschläge, durch die seine Frömmigkeit erschüttert und sein Glaube an Gott auf eine harte Probe gestellt werden. Mendel Singer verdient sich seinen Lebensunterhalt, wie schon sein Vater und Großvater, als Tora-Lehrer für die jüdischen Kinder in Zuchnow. Zusammen mit seiner Frau Deborah hat er bereits zwei Söhne (Jonas und Schemarjah) und eine Tochter (Mirjam), als ihr viertes Kind Menuchim geboren wird. Bald zeigt sich bei diesem eine schwere Entwicklungsstörung. Als eine amtliche Pockenimpfung durchgeführt wird, diagnostiziert der Arzt bei ihm Epilepsie. Mendel entscheidet sich allerdings gegen die Behandlung Menuchims, weil er kein Vertrauen in die Behandlungsmethoden der Krankenhäuser hat und lieber auf Gott vertraut. Menuchims Leiden wird zur schweren Prüfung für die gesamte Familie. Mendels drei ältere Kinder verachten und quälen Menuchim, weil sie sich seit seiner Geburt von ihrer Mutter, die sich nur noch um Menuchim kümmert, vernachlässigt fühlen. Daher kommt es einmal sogar so weit, dass die drei älteren Geschwister ihren kleinen Bruder in eine Regenwassertonne tauchen und den ungeliebten Rivalen zu töten versuchen. Menuchim überlebt zwar die Attacke seiner Geschwister, bleibt aber weiterhin passiv. Die Eltern jedoch geben ihre Hoffnung nie auf.
Joseph Roth (1894 - 1939) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 190 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9788027210343
Verlag Musaicum Books
Dateigröße 839 KB

Buchhändler-Empfehlungen

Dokumentation jüdischen Alltags!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Ein lieber, älterer Stammkunde, hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Vielen Dank! Ich mag es sehr!

Ein bleibendes Denkmal

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Joseph Roth hat mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt für die Juden Osteuropas. In der Geschichte des Thora-Lehrers Mendel Singer spiegelt sich das Fühlen und Denken, ebenso die extreme Armut dieses Volkes. Mit dem hereinbrechenden Weltkrieg kommen die Schicksalsschläge. Die mitfühlende, am Seelenleben der Personen zutiefst teilnehmende Schreibweise des Autors macht diese Erzählung äußerst berührend. Die Bücher von Joseph Roth sind doch immer wieder lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
1
1
0
0

Durchschnittlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Freienbach am 03.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist verständlich geschrieben und der Leser kommt gut nach, jedoch fand ich die Handlung nicht packend.

Rechtschreibfehler
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Keine inhaltliche Bewertung! Ebook enthält Adobe-DRM und ist preisgleich mit der Taschenbuchausgabe. Für den Kaufpreis enthält das eBook jedoch zuviele Rechtschreibfehler. Bitte Korrekturlesen.

Gross sind die Wunder, die der Ewige vollbringt
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

......der Schmerz wird ihn weise machen, die Hässlichkeit gütig, die Bitternis milde und die Krankheit stark hatte der Rabbi von Kluczscic prophezeit. Seinesgleichen werde es nicht viele geben, er werde nach langer Zeit gesund werden. Deborah solle ihren Sohn nicht verlassen auch wenn er eine grosse Last sei. Von Menuchim ist di... ......der Schmerz wird ihn weise machen, die Hässlichkeit gütig, die Bitternis milde und die Krankheit stark hatte der Rabbi von Kluczscic prophezeit. Seinesgleichen werde es nicht viele geben, er werde nach langer Zeit gesund werden. Deborah solle ihren Sohn nicht verlassen auch wenn er eine grosse Last sei. Von Menuchim ist die Rede, dem jüngsten von vier Kindern, dem epileptischen Sohn. Einer der älteren Söhne wird über die Grenze "geschmuggelt" um sich dem Militärdienst zu entziehen. Er emigriert nach Amerika, die Eltern kommen später nach. Sie nehmen Mirjam, die Tochter mit, den kranken Menuchim lassen sie bei Freunden zurück. In Amerika werden sie nicht heimisch. Schicksalsschläge verdunkeln das Leben des schliesslich einsamen Mendel Singers bis sich doch noch ein Lichtblick auftut. Ein ergreifender Roman über das Leben eines einfachen Mannes - und über das seiner Familie -, ein russischer Jude, der sein Leben nach seinem unerschütterlichen Glauben eingerichtet hat. Die Geschichte eines Hiob von New York der mit Gott hadert, die erdrückende Last seines Lebens aber trägt Ein meisterhafter Roman.

  • Artikelbild-0