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Goldkap

Arne-Jakobson-Krimireihe Band 2

Rainer Doh

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Beschreibung

Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige - erst recht als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun?

Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann passiert in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783863270438
Verlag Divan
Dateigröße 1375 KB
Verkaufsrang 36055

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Kundenbewertungen

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Spannender und gut recherchierter Norwegen-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Hemer am 25.05.2020

Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem oder der Mörderin findet sich eine ganze Reihe Verdächtiger. Erst recht, als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg,... Nordnorwegen: Der grausige Fund einer Wasserleiche verdirbt dem Kriminalkommissar Arne Jakobson die Laune und das unerwartet beste Sommerwetter. Auf der Suche nach dem oder der Mörderin findet sich eine ganze Reihe Verdächtiger. Erst recht, als Gerüchte die Runde machen, in der verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Opfer restaurierte, sei ein riesiger Goldschatz der Wehrmacht verborgen. Hat der Mord etwa mit dem Gold zu tun? Als die Medien die Sache aufgreifen, beginnt 300 km hinter dem Polarkreis ein regelrechter Goldrausch, und sogar die norwegische Nationalbank mischt sich ein. Aber dann geschieht in Tromsø ein weiterer Mord und Arne wird klar, dass er auf einer ganz falschen Fährte ist. Geschickt lässt Rainer Doh seinen Roman 1944, in einem dramatischen Moment beginnen. Ein Konvoi der deutschen Wehrmacht wird, auf den unwegsamen Straßen Nordnorwegens, von Widerstandskämpfern überfallen. Ein mit mysteriösen Kisten beladener Lkw stürzt ins Meer. Mit diesem kurzen Einstiegskapitel, flott geschrieben, startet das Kopfkino um einen verschwundenen Goldschatz. Das ist auch notwendig und hilft dabei, die Leser*innen bei der Stange zu halten, wenn sich die Handlung in der Jetztzeit danach ein wenig gemächlich entwickelt. Ich muss gestehen, dass bei mir dieser Anfangsschwung nicht gereicht hat und ich „Goldkap“ zunächst, nach ca. 80 gelesenen Seiten eine Weile beiseite gelegt habe. So sorgfältig der Autor sein Setting auch einführt, so sehr strapaziert er aber auch die Geduld seiner Leser*innen. Hier wäre Potenzial gewesen, das Buch um geschätzte 30-40 Seiten zu verschlanken. Ist der ‚tote Punkt‘ aber erst überwunden, entfaltet sich eine fein gestrickte Geschichte mit einer Reihe von wirklich netten Plottwists und einem durchgehend guten Spannungsniveau. Die Figuren in „Goldkap“ sind überzeugend und mit viel Liebe gezeichnet. Dabei gelingt es Rainer Doh mit spürbarer Sach- und Landeskenntnis, seinen Leser*innen die Besonderheiten des norwegisch-deutschen Verhältnisses näher zu bringen, ohne in der einen oder anderen Richtung den belehrenden Zeigefinger zu erheben. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft das fehlende Glossar. Gerade historisch interessierte Leser*innen hätten sicher zu dem einen oder anderen auftauchenden Punkt gern mehr gelesen, ggf. auch Verweise auf entsprechende Sachbücher zu schätzen gewusst. Zusammenfassend kann ich „Goldkap“ uneingeschränkt empfehlen, besonders für Leser*innen, die eine Vorliebe für Kriminalromane mit historischem Hintergrund pflegen. Einen Stern Abzug gibt es für die kleine Hängepartie nach dem ersten Viertel und das fehlende Glossar.

Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage!
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 21.01.2018
Bewertet: Kunststoff-Einband

Inhalt: In Nordnorwegen, 300 km hinter dem Polarkreis, zeigt sich unerwartet schönstes Sommerwetter, welches eigentlich die Laune hebt. Doch dann taucht eine Wasserleiche auf und zerstört Kommissar Arne Jakobson die Sommerlaune gewaltig. Als Mörder des deutschen Hobby-Archäologen kommen einige in Frage. Doch die Gerüchte um ein... Inhalt: In Nordnorwegen, 300 km hinter dem Polarkreis, zeigt sich unerwartet schönstes Sommerwetter, welches eigentlich die Laune hebt. Doch dann taucht eine Wasserleiche auf und zerstört Kommissar Arne Jakobson die Sommerlaune gewaltig. Als Mörder des deutschen Hobby-Archäologen kommen einige in Frage. Doch die Gerüchte um einen riesigen Goldschatz der Wehrmacht, der in einem Bunker liegen soll, richten das Augenmerk auf einen ganz anderen Kreis. Doch dann verändert ein weiterer Mord alles. Meine Meinung: Gold oder nicht Gold, das ist hier die Frage! Die Kurzbeschreibung hatte mich gleich angesprochen und ich freute mich deswegen sehr, dass ich für Spread & Read diesen 2. Teil der Krimi-Reihe lesen durfte. Die Ansiedlung in Norwegen fand ich sehr ansprechend, weil ich finde, dass das nordische Setting sehr viel für Krimis/Thriller tut. Die Stimmung ist gleich „duster“, man hat direkt Bilder vor Augen. Auch wenn bei „Goldkap“ bei der eigentlichen Geschichte ja Sommer ist ;-) Trotzdem, ich finde es immer sehr vorteilhaft, wenn man im Kopfkino gleich passende, sprechende Bilder vor Augen hat. Auch hat mich die Tatsache, dass ein Wehrmachts-Schatz eine Rolle spielen sollte, sehr angesprochen und gelockt. Ich fand zudem, dass das Cover dazu wirklich sehr gut passt. Diese reduzierten Farben haben mich ein Stück weit an anchcolorierte Filmaufnahmen aus den Kriegsjahren erinnert. Der Einstieg mit der Vorgeschichte in der Vergangenheit, dem Konvoi der Wehrmacht, der verunglückt und dann der Sprung wieder in die Gegenwart war schon recht gut, doch irgendwo litt dann die Spannung darunter. Vielleicht, wenn es kürzer, nicht so ausschweifend gewesen wäre, hätte mich das alles mehr erreicht, genau wie hinterher die Entwicklungen. So muss ich leider sagen, dass ich streckenweise überlegt habe, höre ich auf, doch das wäre dann doch nicht fair gewesen. Allerdings muss ich schon sagen, dass dem Autor seine Kenntnis des Nordens hilft, denn so kann er den Leser sehr wohl mitnehmen nach Tromso und in die Umgebung Ich kann jetzt auch nicht beurteilen, ob mir vielleicht das Vorwissen aus „Mordkap“ weitergeholfen hätte oder ich dadurch einen besseren Zugang gehabt hätte. So jedoch bin ich nicht richtig warm geworden mit Arne und Amelie und der Geschichte. Fazit: Auch wenn mich die Geschichte jetzt nicht so erreicht hat, denke ich, dass für Fans des Nordens und der Krimis, die in dieser Region spielen, „Goldkap“ein unterhaltsamer Krimi ist.

Jagd nach dem Gold
von mabuerele am 06.01.2018
Bewertet: Kunststoff-Einband

„...Mit was für Leuten hatte er in diesem Fall zu tun: zwei schweigsame Fischer, ein großspuriger Bauunternehmer, der sein Kaffeewasser vom Nordpol kommen ließ, ein alkoholisierter Pfarrer und hier auf der Halbinsel ein ganzer Verein von Wichtigtuern...“ Es ist sechs Monate vor Kriegende. In Norwegen ist ein Konvoi der Deutsc... „...Mit was für Leuten hatte er in diesem Fall zu tun: zwei schweigsame Fischer, ein großspuriger Bauunternehmer, der sein Kaffeewasser vom Nordpol kommen ließ, ein alkoholisierter Pfarrer und hier auf der Halbinsel ein ganzer Verein von Wichtigtuern...“ Es ist sechs Monate vor Kriegende. In Norwegen ist ein Konvoi der Deutschen Wehrmacht unterwegs, als einer der LKW in den Fjord stürzt. Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Kurz nach der Mittsommernacht finden die Brüder Dahlberg am Meer einen Toten. Sie wissen sofort, dass es kein Einheimischer ist. Der Fall landet bei Arne und Annelie. Das Gespräch allerdings ist schon fast stumme Kommunikation. Die fischer reden nicht mit jedem. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben, dessen Spuren weit in die Vergangenheit reicht. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das Eingangszitat gibt Arnes Eindruck nach dem Beginn der Ermittlungen wieder. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um den deutschen Historiker Doktor Werner Gerlach handelt. Er stand einem Verein vor, der sich um die Aufarbeitung einer alten deutschen Bunkeranlage kümmert. Die Mitglieder des Vereins, Deutsche, Österreicher, wenige Norweger, sind logischerweise die ersten Verdächtigen. Die Verhöre erweisen sich als schwierig. Angeblich weiß keiner etwas. Amüsant fand ich insbesondere das Gespräch mit den Wiener Bankern. Hinzu kommt, dass Arne und Annelie bei den Ermittlungen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden. Annelie hat mit dem Bauunternehmer Moberg noch eine Rechnung offen und Arne hatte einem norwegischen Bauern wegen Trunkenheit am Steuer den Führerschein entzogen. Der will deshalb nicht mehr mehr mit der Polizei reden. Die kurzen Gespräche sind geschickt aufgebaut. Als Besonderheit hat der Autor in einer eigenen Schriftart ein Stück norwegischer Geschichte in das Geschehen integriert. Es geht um das Unternehmen Weserübung. Der norwegischen Nationalbank war es gelungen, vor der Besetzung das Gold in Sicherheit zu bringen. Als Johanna, eine Professorin aus Oslo, in Tromso erscheint, ist das Golds plötzlich wieder in aller Munde. Ebenfalls thematisiert wird das Schicksal der norwegischen Kriegskinder, der Mütter Norwegerinnen und deren Väter deutsche Soldaten waren. Dadurch erweisen sich die Ermittlungen als zunehmend komplizierter. Sehr ausführlich werden Land und Leute beschrieben. Außerdem hat der Autor gekonnte Spitzen in die Handlung gefügt. So freuen sich mehrere Protagonisten, bei ihrem Besuch in Deutschland endlich die Geschwindigkeit ihrer Autos austesten zu können. Auch das Thema Alkohol darf nicht fehlen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist eine gekonnte Mischung zwischen spannenden Krimi und historischen Fakten. Außerdem zeigt es, wie schnell man mit dem richtigen Thema Menschen manipulieren kann.


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