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Der Henker von Lemgo

Historischer Roman

(9)
Im 17. Jahrhundert reichte ein Wort, um den Tod zu bringen: Der historische Roman „Der Henker von Lemgo“ von Bettina Szrama als eBook bei dotbooks.

Ihre Großmutter wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt, der geliebte Lehrer vor ihren Augen hingerichtet. Auch auf Maria fällt der schreckliche Verdacht: Ist die ebenso willensstarke wie scharfzüngige Tochter des Braumeisters eine Hexe? Es gibt nur einen, der sie schützen könnte: Hermann Cothmann, Bürgermeister und fanatischer Hexenjäger. Gegen seinen Willen findet er Gefallen an der schönen jungen Frau – doch als sie sich ihm widersetzt, kennt seine Rachesucht keine Grenze. Er will, dass sie leidet. Er will, dass sie brennt. Und er ahnt nicht, welches zarte Band Maria und den Henker der Stadt verbindet …

Inspiriert von der wahren Lebensgeschichte von Maria Rampendahl, der letzten Frau, die im nordrhein-westfälischen Lemgo als Hexe angeklagt wurde, erzählt Bettina Szrama eine ebenso erschütternde wie fesselnde Geschichte aus einer dunklen Zeit: „Emotional, ungefiltert und sehr direkt.“ Schaumburger Zeitung

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Der Henker von Lemgo“ von Bettina Szrama, ein bewegendes Leseerlebnis aus der Zeit der Hexenverfolgung. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 453 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961481866
Verlag Dotbooks Verlag
Dateigröße 1694 KB
Verkaufsrang 6.982
eBook
5,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Hexe und ihr Henker
von Ladybella911 aus Besancon am 06.02.2018

Dieses Buch beinhaltet ein wahre Geschichte und spielt in einer Zeit, in welcher ich nicht hätte leben wollen. Es ist eine Zeit, in der Menschen aufgrund ihrer Andersartigkeit, ihrer Schönheit oder ihrer besonderen Ausstrahlung wegen, ihres Reichtums oder ihres besonderen Wissens und vielem mehr, sehr schnell vorverurteilt und als Hexe... Dieses Buch beinhaltet ein wahre Geschichte und spielt in einer Zeit, in welcher ich nicht hätte leben wollen. Es ist eine Zeit, in der Menschen aufgrund ihrer Andersartigkeit, ihrer Schönheit oder ihrer besonderen Ausstrahlung wegen, ihres Reichtums oder ihres besonderen Wissens und vielem mehr, sehr schnell vorverurteilt und als Hexe oder Zauberer gebrandmarkt wurden. Neid und Missgunst, Eifersucht und Hass hatten hier einen besonderen fruchtbaren Boden, und die Allgemeinheit war nur allzu gerne bereit, Gerüchten und falschen Anschuldigungen Glauben zu schenken. Obwohl der Titel des Buches impliziert, dass es sich um den Henker von Lemgo handelt, erscheint dieser nur ab und zu auf der Bildfläche, in der Hauptsache geht es hier um Maria, die schon als Kind mit dem Wort Hexe bedacht wurde, und die im späteren Verlauf der Geschichte weder der Anklage, noch der Folter entging. Die derbe Sprache, der raue Umgangston den man damals pflegte, das Verhalten Frauen gegenüber geben die damalige Zeit gut wieder, und man kann sich alles sehr gut vorstellen und fühlt sich mitten hineinversetzt. Der Leser merkt sehr schnell, dass es sich hier nicht nur um irregeleitete Glaubensfanatiker handelt, die sich dem Hexenwahn hingeben, sondern dass auch weltliche Gründe, die Gier nach Macht und Reichtum, Eifersucht, Neid und Hass eine große Rolle spielen, um so manchen ungeliebten Nachbarn oder eine unliebsame Nebenbuhlerin zu denunzieren und aus dem Verkehr zu ziehen. Der Roman ist, was die historischen Fakten und die Umgebung angeht, auch die Namen entsprechen der Wirklichkeit, hervorragend recherchiert und vermittelt so ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und machen die Geschichte greifbar. Was mich etwas in meinem Lesefluss beeinträchtigt hat, waren die Zeitsprünge, die beim ebook etwas verwirrend waren, so war man anfänglich etwas im Unklaren, wie alt Maria in den einzelnen Passagen wirklich war. Abschließend möchte ich sagen dass es für mich ein herausragender historischer Roman war, den ich mit großer Spannung gelesen habe, der mich sehr beeindruckt hat und den ich Liebhabern dieses Genres guten Gewissens empfehlen kann. Für mich verdiente fünf Sterne, vor allen Dingen für die großartige Recherchearbeit.

Ein absolutes Meisterwerk
von Iris Voß aus Oberhausen am 04.02.2018

Cover Ich finde das Cover richtig schön. Der blaue Hintergrund und vorne das Schwert mit den zwei Rosen wirkt romantisch. Das Pentagramm stellt einen Bezug zu den Hexen dar und das Schwert ist das Schwert des Henkers auf dem sich das Bild seiner großen Liebe spiegelt. Inhalt Lemgo im 17. Jahrhundert. Die... Cover Ich finde das Cover richtig schön. Der blaue Hintergrund und vorne das Schwert mit den zwei Rosen wirkt romantisch. Das Pentagramm stellt einen Bezug zu den Hexen dar und das Schwert ist das Schwert des Henkers auf dem sich das Bild seiner großen Liebe spiegelt. Inhalt Lemgo im 17. Jahrhundert. Die Tochter des Braumeisters Maria Rampendahl steht schon als Kind in dem Verdacht eine Hexe zu sein und im Laufe ihres Lebens kommen die Gerüchte immer wieder hoch. Der Bürgermeister Hermann Cothmann verliebt sich in die schöne Maria, doch weil sie kein Interesse an ihm hat, macht er ihr das Leben zur Hölle und lässt nichts unversucht um sie der Hexerei zu überführen. Maria selber fühlt sich seit Kindertagen an zu dem Henker David Claussen hingezogen und auch wenn diese zarte Liebe auf Gegenseitigkeit beruht, darf sie nicht sein. Bettina Szrama hat aus der letzten als Hexe angeklagten Person in Lemgo, Maria Rampendahl, und allen Personen aus ihrem Umfeld eine schöne Geschichte geschrieben. Meine Meinung Mir ist schon lange kein Buch mehr so nahe gegangen. Natürlich ist es klar, dass keine verurteilte Person jemals wirklich eine Hexe oder ein Zauberer war, zumindest gehe ich davon aus. Es gab mit Sicherheit die eine oder andere Person die durch Drogen oder ähnliches wirklich geglaubt hat mit dem Teufel im Bunde zu stehen, aber der aller größte Teil wurde gefoltert und verbrannt weil jemand ihn aus dem Weg haben wollte oder aus finanziellen Gründen. In diesem Buch werden diese egoistischen Beweggründe gut dargelegt. Die Charaktere und ihre Gefühle sind so unglaublich gut geschrieben, dass mir selbst der grausame Folterer und Henker David sympatisch ist. Vor den Folterszenen hatte ich etwas Angst, aber die war unbegründet. Sie wurden sehr gut beschrieben, so dass man mit dem Opfer mitfühlt und sich das alles richtig gut vorstellen kann, aber nicht so, dass einem schwachen Magen schlecht wird. Im Nachwort fehlen mir Worte darüber wie es mit Maria Rampendahl weiterging und leider kann man in dem Ebook nicht immmer sofort erkennen wenn ein Zeitsprung passiert, so dass es ein-, zweimal zu kurzer Verwirrung bei mir kam. Die beiden Kleinigkeiten fallen aber überhaupt nicht ins Gewicht bei so einem Meisterwerk. Ich kann jedem nur empfehlen es zu Lesen und gebe dem Buch natürlich 5 von 5 Sterne.

Hexenverfolgung in Lemgo
von manu63 aus Oberhausen am 09.08.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mit ihrem historischen Roman Der Henker von Lemgo ist der Autorin Bettina Szrama ein Buch gelungen das mir unter die Haut ging. Der sehr gut recherchierte Roman führt die Leser zurück in eine Zeit, in der es schon genügte wenn ein missgünstiger Nachbar einen bezichtigte ein Hexer oder eine... Mit ihrem historischen Roman Der Henker von Lemgo ist der Autorin Bettina Szrama ein Buch gelungen das mir unter die Haut ging. Der sehr gut recherchierte Roman führt die Leser zurück in eine Zeit, in der es schon genügte wenn ein missgünstiger Nachbar einen bezichtigte ein Hexer oder eine Hexe zu sein. Einmal in die Mühlen der Justiz geraten gab es oftmals kein Entkommen, wenn die zuständige Obrigkeit das Ziel hatte Hexer und Hexen auszumerzen. Anhand der Geschichte von Maria Rampendahl erlebt der Leser die Brutalität dieser Zeit. Die Autorin verniedlicht oder beschönigt nichts an den Folter-und Befragungsmethoden dieser Epoche. Dabei schafft sie es den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und die Charaktere sehr plastisch darzustellen. Als Leserin habe ich mit den Protagonisten mitgelitten, war schockiert und empört über die Hexenverfolgung und hatte Mitleid mit den unschuldig Verurteilten. Der Henker von Lemgo ist kein Gute-Laune-Buch das ich mal so eben nebenbei gelesen habe. Die Eindringlichkeit der Sprache und die Konfrontation mit dem damaligen Verhältnissen fand ich teilweise fast zu drastisch, sensiblen Gemütern würde ich das Buch nicht auf den Gabentisch legen, wer jedoch gut recherchierte Historie mag und sich vor den damaligen Realitäten nicht scheut, dem kann ich das Buch vorbehaltlos empfehlen.