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Die Akte Glyphosat

Wie Konzerne die Schwächen des Systems nutzen und damit unsere Gesundheit gefährden

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Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht, widerspricht die WHO und stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" ein.Doch wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise" auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern?
Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden in diesem investigativen und spannenden Buch auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen.
Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783218010917
Verlag Verlag Kremayr & Scheriau
Dateigröße 3741 KB
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nein zu Glyphosat
von Sikal am 09.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Am 3. Oktober 2017 wurde zumindest in Österreich ein Nein für den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat erwirkt. Ein kleiner Erfolg, doch wünschenswert wäre ein weltweites Verbot und die Akte Glyphosat könnte geschlossen werden. Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid, ist zu finden in sämtlichen Grundnahrungsmitteln und seit 2015 von... Am 3. Oktober 2017 wurde zumindest in Österreich ein Nein für den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat erwirkt. Ein kleiner Erfolg, doch wünschenswert wäre ein weltweites Verbot und die Akte Glyphosat könnte geschlossen werden. Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid, ist zu finden in sämtlichen Grundnahrungsmitteln und seit 2015 von der IARC (Internationalen Agentur für Krebsforschung) der WHO als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Der Autor Burtscher-Schaden erläutert hier akribisch recherchiert sämtliche Forschungen, Studien, Gesetzesbeschlüsse u.a. in chronologischer Reihenfolge. Man erfährt Details wie so manche Statistik getürkt wird, wie Institute von Konzernen wie z.B. Monsanto beauftragt werden, diese Studien durchzuführen. Wie Behörden das ein oder andere Auge zudrücken und es so zu einem Auf und Ab der Ergebnisse kommt – Glaubwürdigkeit somit nicht vorhanden. Obwohl ich bereits etliche Informationen von Global 2000 über Glyphosat gelesen habe, war mir das ganze Ausmaß dieses Wahnsinns nicht so bewusst. Helmut Burtscher-Schaden gibt uns hier einen Überblick über das katastrophale Ausmaß der gefälschten bzw. falsch interpretierten Studien, dass teilweise Ergebnisse vorab noch den Herstellern zur Zensur vorgelegt werden und erhebt auch – zu Recht – schwere Vorwürfe gegenüber der Politik, die hier wohl diesem Thema nicht die erforderliche Priorität widmet. Um den Konsumenten letztendlich zu schützen, braucht es schonungslose Aufklärung, Gesetze, die keinen Durchschlupf zulassen und ein rigoroses Vorgehen gegenüber den mächtigen Konzernen, die sich das Recht herausnehmen, Gift ohne Rücksicht auf Verluste zu versprühen. Doch auch als Konsument ist man gefordert, zumindest die Petition zu unterschreiben, um Solidarität zu demonstrieren. Denn nur die Augen zu verschließen und zu hoffen, dass bald alles wieder in Ordnung kommt, wäre wohl zu wenig. Verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für dieses wichtige Buch.

Top Secret
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 03.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover spricht einen sofort an. Heutzutage hat jeder den Begriff Glyphosat schon gehört, allein durch die vielen Diskussionen und Demonstrationen. Allerdings ist es sehr schwierig an Informationen zu kommen die umfassend sind. Selbst lange Suchen im Internet führen meist nur zu den schon bekannten Ergebnissen. Dieses Buch bündelt alle... Das Cover spricht einen sofort an. Heutzutage hat jeder den Begriff Glyphosat schon gehört, allein durch die vielen Diskussionen und Demonstrationen. Allerdings ist es sehr schwierig an Informationen zu kommen die umfassend sind. Selbst lange Suchen im Internet führen meist nur zu den schon bekannten Ergebnissen. Dieses Buch bündelt alle Informationen und zeigt dem Leser auch noch die verheerenden Studien, die man so gar nicht finden kann. Bei der Zulassung von Glyphosat wurde verschwiegen, beschönigt und nur auf den Profit den Konzerns geachtet. Es wurden Studien nicht ordentlich durchgeführt und Tumore einfach übersehen. Selbst Kontrollstudien wurden nicht beachtet. Dieses Buch zeigt, wie wir als Verbraucher von der Industrie hinters Licht geführt werden und was vor uns als Verbrauchern verschwiegen wird. Besonders erschüttert hat mich der Hinweis, dass eine Klage nie Erfolg hätte, da nicht nachgewiesen werden kann, dass die Erkrankungen wirklich von Glyphosat stammen oder doch durch die Lebensweise/Ernährung entstanden sind. Allein das zeigt, was vom Verbraucher gehalten wird. Nämlich gar nichts. Schade, dass ich auf dieses Buch nur durch Zufall gestoßen bin. Ich finde, dass es viel bekannter sein müsste, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat sich über dieses wichtige Thema zu informieren. Für die sehr gute Recherche und die vielen Informationen vergebe ich verdiente 5 Sterne.

Machtstreben – und die Politik schaut tatenlos zu
von einer Kundin/einem Kunden aus Meerbusch am 03.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Glyphosat wird durch Wissenschaftler der WHO seit dem vergangenen Jahr mittlerweile als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Davor galt das seit 1974 vermarktete Glyphosat als unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Helmut Burtscher-Schaden klärt mit seinem hervorragend recherchierten Buch „ Die Akte Glyphosat“ auf, beleuchtet Hintergründe, zitiert Quellen und Verweise.... Glyphosat wird durch Wissenschaftler der WHO seit dem vergangenen Jahr mittlerweile als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Davor galt das seit 1974 vermarktete Glyphosat als unbedenklich für die menschliche Gesundheit. Helmut Burtscher-Schaden klärt mit seinem hervorragend recherchierten Buch „ Die Akte Glyphosat“ auf, beleuchtet Hintergründe, zitiert Quellen und Verweise. Glyphosat war ursprünglich als chemischer Rohrreiniger gedacht, heute ist es das meist verwendete Unkrautvernichtungsmittel auf den Feldern weltweit und es gelangt über die Nahrung in unseren Körper und ist zwischenzeitlich auch in Muttermilch nachgewiesen. Er stellt klar, dass die vom Hersteller in Auftrag gegebenen Studien nicht von unabhängigen Gutachtern und Instituten vorgenommen wurden und dass selbst die veröffentlichten Statistiken vor Veröffentlichung durch den Hersteller zensiert werden. Der Autor öffnet uns Lesern und Verbrauchern die Augen und macht uns sensibel für die in meinen Augen unlauteren Machenschaften des Herstellers. Helmut Burtscher-Schaden, Initiator von "Stopp Glyphosat" und tätig bei der Umweltschutzorganisation Global 2000 bringt für uns alle erschreckende Details ans Licht, über die mannigfaltigen Verstrickungen von Politik und Wirtschaft, angeblich unabhängigen Kontrollinstanzen und der für mich als Verbraucher wichtigen Frage, warum der Hersteller unterstützt und die Verbraucher verdummdeufelt werden? Wir brauchen klare und vor allen Dingen Gesetze, die keine Schwachstellen bieten, die auf Kosten der Verbraucher und für immer mehr Profit ausgenutzt werden dürfen. Der Deutsche Bund für Naturschutz (NABU) warnt seit 2016 vor neuartigem Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland und auch das könnte eine mögliche Folge des Gifteinsatzes sein. Vorgestern habe ich im Internet gelesen, dass Frankreich im Alleingang für die kommenden fünf Jahre komplett den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat verbieten will, die EU-Kommission will die Ende des Jahres auslaufende Zulassung für Glyphosat um zehn Jahre verlängern.