Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 02 - Der Moriarty-Fall (Hardcover)

(2)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Altersempfehlung 8 - 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95789-121-1
Verlag Pegasus Spiele
Maße (L/B/H) 21,6/15,1/1,5 cm
Gewicht 398 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

Einfach super – noch besser als Band 1!
von smartie11 am 07.12.2017

Zum Thema Spielcomic: Mit den „Sherlock Holmes“-Spiele-Comics ist Pegasus Spiele eine sehr überzeugende Innovation gelungen: ein Spiel-Comic als Weiterentwicklung der Spielbücher, die ihre Wurzeln in den 1970´er Jahren haben. Ähnlich wie die artverwandten Pen-&-Paper-Rollenspiele á la „D&D – Dungeons & Dragons“ oder auch „DSA –... Zum Thema Spielcomic: Mit den „Sherlock Holmes“-Spiele-Comics ist Pegasus Spiele eine sehr überzeugende Innovation gelungen: ein Spiel-Comic als Weiterentwicklung der Spielbücher, die ihre Wurzeln in den 1970´er Jahren haben. Ähnlich wie die artverwandten Pen-&-Paper-Rollenspiele á la „D&D – Dungeons & Dragons“ oder auch „DSA – Das schwarze Auge“ liegt der Fokus bei Spielbüchern darauf, den Fortgang der Geschichte durch eigene Entscheidungen aktiv zu beeinflussen („willst Du links herum gehen, lies weiter bei 306, gehst Du rechts herum lies 357“). Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von möglichen Verläufen der Geschichten, so dass man ein Spielbuch durchaus mehrmals lesen kann, ohne dass es langweilig wird und selbst zum aktiven Held der Geschichte wird. Zum Inhalt: Sherlock Holmes soll diesmal Alban Du Barry, den Graf von Morcar, auf einer Zugreise begleiten, da dieser ein extrem wertvolles Schmuckstück (das „Fluss von Merseyside“-Collier) mit sich führt. Doch kaum sind Holmes & sein getreuer Dr. Watson im Zug angekommen, geschieht auch schon ein Kapitalverbrechen, das die ganze Aufmerksamkeit und Kombinationsfähigkeit des Meisterdetektivs fordert. Meine Meinung: Wie schon der sehr empfehlenswerte Vorgänger („Sherlock Holmes – Die vier Fälle“ / keine Vorkenntnis notwendig!) kommt auch dieser Band ohne eine große Anleitung oder gar ein ausgeklügeltes Regelsystem daher, so dass auch „Spielbuch-Neulinge“ kein Problem damit haben, sofort ins Spielgeschehen einzusteigen. Vorangestellt ist „nur“ ein doppelseitiger Ermittlungsbogen, auf dem man sich bei Bedarf Notizen machen kann (und sollte!), z.B. zu Fundstücken, den Auflösungen der drei Fälle sowie der Anzahl der gefundenen Edelsteine (wird sich noch als sehr wichtig herausstellen!). Bereits der erste Fall („Der Fluss von Merseyside“) ist sehr unterhaltsam und richtig knifflig. Es gilt, aufmerksam zu lesen, zu beobachten und zu kombinieren. Ich selbst bin beim ersten Versuch nicht auf die richtige Lösung gekommen. Aber keine Sorge, man kann das Buch auch so bis zum Ende durchspielen – oder einfach nochmal beginnen! Spiel- und Lesespass hat man auf jeden Fall! Auch die beiden anderen Fälle („Der Sturz aus der Leland Bank“ und „Die verschwundene Prinzessin“) haben es durchaus in sich und machen beim Miträtseln viel Spaß. Sehr gut gefallen hat mir dabei die umspannende Rahmenhandlung dieser drei Fälle (die Zugreise) und die Tatsache, dass man alle Fälle mit unterschiedlichen Charakteren durchspielen kann: Sherlock Holmes, Dr. Watson oder sogar Professor Moriarty (!), was den Spielverlauf jeweils ein bisschen modifiziert. Bei allen Fällen gibt es mehrere Personen zu befragen – aber Vorsicht: Man muss schon genau aufpassen, um den Befragten nicht auf den Schlips zu treten, denn sonst verweigern sie jegliche weitere Auskunft! Daneben gilt es stets ganz besonders gut hinzuschauen, denn in vielen Bildern verbergen sich Hinweise und Zahlen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort zu erkennen sind. Hier wird das Medium Comic perfekt ausgenutzt! Hinzu kommen ein paar Rätsel und Denksportaufgaben. Dies alles macht das Buch extrem abwechslungsreich, stellenweise durchaus herausfordernd und sehr, sehr unterhaltsam! Selbstverständlich gibt es am Ende ein „Lösungsheft“, in dem der Leser die Lösungen zu allen Fällen sowie die entsprechenden Beweis- und Indizienketten vorfindet, so dass man bei missglückter Auflösung nicht im Dunkeln tappen muss. Einziger kleiner Wermutstropfen war für mich, dass an einigen Stellen auch der Charakter von Wiggins mit dabei ist (was ich an sich sehr gut finde!), den aber die allermeisten Leser wohl nicht einsetzen können (sehr schade!). Eine Erklärung hierfür findet sich im Lösungsteil dieser Auflage. FAZIT: Hier stimmt mal wieder alles: Spielspaß, Sherlock-Atmosphäre und Herausforderung - Ich bin begeistert!

Ein tolles, spannendes und vorallem schönes Spiele-Krimi-Comic! :)
von karinasophie am 06.12.2017

Buchaufbau: Dies ist der 2. Teil der Sherlock Holmes Spiele-Comics, welche im Pegasus Verlag erschienen sind. Dieses Spiele-Comic besteht aus 275 Seite, 3 Fällen + Hauptstoryline und ist im November 2017 erschienen. Die Zeichnungen sind von Boultanox, die Kolorierungen von Damien Gay, der Text von CED und aus dem Französischen w... Buchaufbau: Dies ist der 2. Teil der Sherlock Holmes Spiele-Comics, welche im Pegasus Verlag erschienen sind. Dieses Spiele-Comic besteht aus 275 Seite, 3 Fällen + Hauptstoryline und ist im November 2017 erschienen. Die Zeichnungen sind von Boultanox, die Kolorierungen von Damien Gay, der Text von CED und aus dem Französischen wurde dieser von Monja Reichert übersetzt. Rezension: Mir hat dieses Spiele-Comic sehr gut gefallen. Vor einiger Zeit habe ich schon das Spiele-Abenteuer-Comic >Ritter 01-Wie alles begann< aus dem Pegasus Verlag gelesen, welches mir auch sehr gut gefallen hat, und kannte daher schon den Spieleverlauf. Das erste Sherlock Holmes Spiele-Krimi-Comic habe ich jedoch NICHT gelesen, und kann diese beiden Bücher daher (noch) nicht vergleichen. Ich fange mal mit dem Buchdeckel sowie der Rückseite an. Das Buch sieht einfach klasse aus! :) Man merkt die hochwertige Verarbeitung, einige Teile sind hervorgehoben durch eine Prägung und sind schimmernt, und die Farben passen allesamt super zusammen. Zudem hat das Buch ein gelbes Lesebändchen. Dieses ist besonders praktisch, da ein Spielebuch sowie Spiele-Comic durch häufiges Seiten hin und her blättern geprägt ist. Die Geschichte fängt mit dem Ermittlungsbogen an, auf den die 3 Fälle gelistet sind, sowie mit einer Übersicht über die Detektive. Besonders gefreut habe ich mich, als ich gesehen habe, dass man sich selbst aussuchen kann mit welchen Charakter man spielen darf! :) Man hat im ersten Fall die Auswahl zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson, wobei die jeweilige Auswahl sich auch auf das Spiel auswirkt kann, da Watson z.B. bei Befragungen 4 Fragen stellen darf, und sich den Rat von Sherlock einholen kann, Sherlock dagegen z.B. nur 3 Fragen stellen darf. Ab den 2 Fall darf man dann sogar Moriarty spielen! Zu dem Verlauf des Spieles bekommt man ansonsten keine Erklärungen mehr, sondern man muss sich auf die kleine Übersicht auf der Rückseite beschränken welche darauf hinweist, je nachdem welche Nummer auf dem Bild zu sehen ist, dass man befugt ist zu dieser zu blättern. Ich hätte mir eine bessere Erklärung gewünscht sowie einen kurzen Hinweis, dass die Geschichte bei der 1 beginnt. Ich bin nämlich anfangs zu der "Liste der Verdächtigen" gegangen, weil nur diese unter den ersten Fall gelistet ist. Nach einer kurzen Einführung der Hauptstory beginnt man dann auch schon mit den ersten Fall. Die Fälle sind allesamt sehr spannend. Die Bilder sind sehr schön gestaltet, koloriert und super Detailreich. Hinschauen lohnt sich auf jedenfall, denn es gibt z.B. versteckte Abschnitte (in Form von Nummern) zu sichten, Hinweise zu finden und auch Edelsteine zu entdecken! :) Schön finde ich auch, das selbst die kleinen Zeitungen die teilweise zu sehen sind mit Überschriften und Bildern versehen worden sind. Die "kleinen" Rätsel die immer mal wieder anzutreffen sind haben es in sich, denn diese sich ganz schön kniffelig! Hier sind richtige kleine sowie große Sherlocks gefragt. :D Die Befragungen der verschiedenen Personen innerhallb der Fälle haben mir auch sehr gut gefallen. Teilweise geben sich die Befragten (wie im echten Leben auch ;D ) scheinheilig über einen Sachverhalt, wenn man genau hinschaut kann man aber einiges an den Emotionen ablesen. Was ich ebenfalls genial finde ist, dass wenn man eine "heikle" Frage stellt die Befragte Person sogar wütend reagieren kann und weitere Fragen verweigern kann! :) Was mich ein wenig gestört hat ist, dass ich nicht wusste ob (wenn die Person weitere Fragen verweigern sollte) man der Person trotzdem noch Gegenstände bzw. Hinweise zeigen darf. Das Buch erwähnt lediglich das Gegenstände zu zeigen, nicht zu den gestellten Fragen dazuzählt. Ein weiterer Minuspunkt, zu den etwas spärlichen Erklärungen, ist die Sache mit "Wiggins". Wiggins wird an so einigen Stellen im Buch erwähnt (Abschnitt: 185. :"Wenn du mit Wiggins unterwegs bist, gehe zu 56."), jedoch hat man im vorhinein nichts über Wiggins gelesen und über die gesamten Fälle hinweg blieb bei mir die Frage, ob ich etwas falsch gemacht habe. Ganz am Ende des Buches, nach den Lösungen, ist dann ein kleiner Absatz für Wiggins, indem erwährt wird, dass man ihn nur einsetzen darf, wenn man eine Bonus-Karte besitzt. Diese Bonus-Karte kann auf Messen oder Spielertreffen vom Verlag verteilt werden. Meiner Meinung nach ist diese Bonus-Karte daher schon recht schwer zu erhalten und was noch viel wichtiger ist: ich hätte mir diese Information am Anfang des Buches gewünscht, dann wäre dies wenigstens schonmal geklärt gewesen. Zum Glück kann man das Buch auch ganz gut ohne Wiggins spielen! :) Wenn man die 3 Fälle inkl. Haupthandlung dann gespielt hat, kann man sich die (schon erwähnten) Lösungen anschauen. Hier wird nochmal der Tathergang geschildert und man sieht inwiefern bzw. ob man richtig liegt. Bei mir war es (ganz nach Sherlock manieren) doch immer ein wenig anders als wie man dachte :D Die "kleinen" Nebenrätsel werden übrigens auch nochmal erklärt und aufgelöst. Nach den Lösungen gibt es zudem auch noch eine Tabelle. In dieser Tabelle kann man sich dann selbst Punkte geben, wenn man z.B. einen Täter richtig hatte, oder nach der Anzahl der Edelsteine die man gefunden hat. Anhand der Punkte kann man dann nachschauen ob man ein mittelmäßiger, guter oder hervorragender Detektiv ist. Ich für meinen Teil habe die ganze Zeit als Sherlock gespielt und habe 2 der 3 Täter richtig gehabt, auch wenn der Tathergang noch ein wenig anders war und bin als guter Detektiv aus dem Spiel gegangen :) Mein Fazit: Ein tolles, spannendes und vorallem schönes Spiele-Krimi-Comic ! :) Es bekommt von mir dennoch "nur" 4 - 4 1/2 Sterne, da die Erklärung und vorallem die Sache mit Wiggins besser sein könnte.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1