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Die Ermordung des Commendatore Band 1

Eine Idee erscheint. Roman

Die Ermordung des Commendatore 1

(40)
Allein reist der namenlose Erzähler und Maler ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann?
Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel ›Die Ermordung des Commendatore‹. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Mit wem könnte er darüber reden? Da ist keiner außer Menshiki, den er kennt. Soll er sich ihm wirklich anvertrauen? Als er es tut, erkennt der Ich-Erzähler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat.

Die deutsche Gesamtauflage aller Murakami-Bücher beträgt über 6 Millionen Exemplare

»Einer der genialsten Erzähler der Welt!« DENIS SCHECK
Rezension
»In ›Die Ermordung des Commendatore‹ blinzelt der literarische Weltstar Haruki Murakami meisterhaft zwischen Halluzination und Realität.«
Anne Haeming, SPIEGEL ONLINE

»Es [gelingt Murakami] mit jeder seiner Geschichten, erzählerische Lakonie und Fantastik, Gegenwartsdiagnostik und Geisterbeschwörung zu verschmelzen.«
Peter Praschl, DIE LITERARISCHE WELT

»[…] ein Kammerspiel über Geister und Kunst, das bis ins Konzentrationslager Treblinka führt, virtuos inszeniert von jenem Meister der einfachen Sätze und komplexen Gedanken, dessen Werk selbst für die Verschmelzung westlicher und japanischer Traditionen steht.«
Denis Scheck, DRUCKFRISCH

»Von Murakami lernen, dachte ich, heißt erzählen lernen.«
Jan Brandt, LITERATUR SPIEGEL

»[Haruki Murakami] hat die Gabe, Träume zu erschaffen und dabei hellwach zu bleiben.«
Martina Läubli, NZZ AM SONNTAG

»Die Sprache dieses Buches ist klar und schlicht, und doch spürt der Leser, dass diese gut aufgeräumte Oberfläche Geheimnisse birgt.«
Burkhard Müller, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Murakami fragt nach nichts Geringerem als nach dem Preis, den wir dafür zahlen, wenn wir uns Kunst hingeben.«
Tilman Spreckelsen, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Man liest dieses Buch in einem Atemzug und stellt dann fest, dass eigentlich alle Erzählstränge noch offen zutage liegen. Das ist der große, wenn auch einzige Nachteil dieses Romans: Der zweite Teil erscheint erst Mitte April.«
Ronald Düker, DIE ZEIT

»Er tut es wieder: Murakami schickt seinen Helden in die Einsamkeit, dort umschlingt ihn das Unerwartete. Suchtgefahr.«
ZEIT LITERATUR SPEZIAL

»Wie geht es, dass ich immer wissen möchte, wie das nächste Kapitel weitergeht? Das ist hohe Handwerkskunst!«
Bernhard Fetz, ORF Ö1

»Es ist wunderbar seltsam, niemand schreibt so etwas. […] Man liest es hypnotisiert«
Clemens Setz, ORF Ö1

»Es ist ein cleveres, oft auch sehr komisches Spiel mit Spiegeln und Doppelgängern, Magie und Realität, Mysterien und Psychologie, das Murakami in seinem herrlich schlichten und lakonischen Tonfall aufzieht. Den verdanken wir wieder der wundervollen Übersetzung von Ursula Gräfe.«
Maik Brüggemeyer, DEUTSCHLANDFUNK

»Haruki Murakami agiert wie sein malender Protagonist: auf seiner literarisch-magischen Palette mischt sich Alltägliches mit Transzendentem, wird das allzu grell Übernatürliche sofort mit einer banalen Haushaltstätigkeit abgetönt, es steht Grundfarbe gegen Akzent.«
Katrin Schumacher, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»Das hat den Charme einer Spukgeschichte«
Elke Heidenreich, SRF LITERATURCLUB

»Absolut fantastisch zum Lesen, wirklich fantastisch – es ist ein Entwicklungsroman. […] wer zu Staunen verlernt hat, soll Murakami zur Therapie lesen.«
Hildegard Keller, SRF LITERATURCLUB

»Mich hat dieses Buch sehr reingezogen, und zwar in eine unheimliche Atmosphäre […] Man hat fast die ganze Zeit Herzklopfen. […] Murakami schafft es eine unglaubliche Spannung durchzuhalten.«
Christine Lötscher, RADIO SRF 2 Kultur

»starker Passagen über Literatur, Musik und Malerei«
Stefan Gmünder, DER STANDARD

»Murakami umschreibt den inneren Abgrund seiner Hauptfigur in kreisenden Bewegungen und inszeniert ein äußerst cleveres, oft auch sehr komisches Spiel mit Spiegeln und Doppelgängern, Magie und Realität, Mysterien und Psychologie.«
Maik Brüggemeyer, ROLLING STONE

»Ein junger Maler, ein mysteriöses Gemälde und ein reicher Mann – aus diesem
Dreieck erschafft Murakami eine magische Geschichte.«
Günter Keil, PLAYBOY

»Die wie immer grandiose Übersetzung von Ursula Gräfe macht das Lesen zum uneingeschränkten Vergnügen.«
Jürgen Krainhöfner, MOVIESTAR

»Wunderbarer Lesestoff. Mysteriös, zart, spannend!«
Verena Lugert, ANNABELLE

»Die Geschichte einer künstlerischen Selbstfindung – und Murakamis persönlichster Roman.«
Janis Voss, EMOTION

»Es ist einfach alles vorhanden, was ein wirklich gutes Buch braucht: eine sehr präzise Sprache, Humor, eine fesselnde Geschichte, und diesmal benutzt Murakami sogar Cliffhanger von einem Kapitel aufs nächste, so dass auch Serienjunkies auf ihre Kosten kommen werden.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»Es lohnt sich immer Murakami zu lesen.«
Clemens Benke, KLASSIK RADIO

»Die geniale Übersetzung hat einen großen Anteil am Lesevergnügen.«
Clemens Benke, KLASSIK RADIO

»Murakamis melancholischer Surrealismus passt ausgesprochen gut zum Innenleben eines orientierungslosen Malers, der jeden Morgen auf eine unbemalte Leinwand starrt.«
Silke Hohmann, MONOPOL MAGAZIN

»Lassen auch Sie sich auf Murakami ein! Sie werden es nicht bereuen!«
Andrea Vrsaljko, NEUE WESTFÄLISCHE

»Haruki Murakamis Roman ist fesselnd geschrieben, die Sprache ist schlicht, aber voller Andeutungen.«
Roland Mischke, ALLGEMEINE ZEITUNG

»Der japanische Dauernobelpreiskandidat schreibt poetisch über den Versuch, das Nichts auf die Leinwand zu bannen.«
Nina May, RND

»Die Lektüre von Murakami ist, wenn man sich darauf einlässt, eine sinnliche Erfahrung, zauberhaft, sehr japanisch.«
Judith Brandner, SPECTRUM DIE PRESSE

»ein typischer Murakami. […] Diesmal gelingt es ihm, die verwickelten Zusammenhänge von Vernunft und Wunder bemerkenswert einleuchtend aufzudröseln.«
Anton Thuswaldner, SALZBURGER NACHRICHTEN

»Man taucht wieder vollkommen ab in diese Murakami-Welt.«
Anne Dore Krohn, RBB KULTURRADIO

»Große Literatur«
Paula Pfoser, ORF.AT

»Seine Sätze sind Linien, seine Erzählbögen Flächen, und alles zusammen ergibt ein wohl komponiertes Bild.«
Christine Lötscher, SRF

»Man [möchte] wieder einmal nicht aus der Murakami-Welt zurück in die Realität.«
Barbara Geschwinde, WDR3

»Wir haben sozusagen die literarische DNA dieses Weltbestseller-Autors vor uns im neuen Roman.«
Ursula März im Gespräch mit Maria Klaner, BAYRISCHER RUNDFUNK, BAYERN 2 Diwan

»Der Roman hat alles, was ein echter Murakami braucht.«
Marie Kaiser, RBB RADIO EINS

»›Die Ermordung des Commendatore‹ ist ein Murakami-Roman, der alle Erwartungen aufs Schönste erfüllt. Er ist fesselnd, originell und stellenweise sogar humorvoll.«
Martin Oehlen, BERLINER ZEITUNG, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Haruki Murakamis neuer Roman ist fesselnd geschrieben. Der Nervenkitzel ist sehr subtil, der Wunsch, weiterzulesen, wie eine unerklärbare Sucht.«
Arun Atmaca, GIEßENER ANZEIGER

»Haruki Murakami schreibt in seinem neuen Roman ›Die Ermordung des Commendatore‹ auf Nobelpreis-Niveau.«
GOSLARSCHE ZEITUNG

»spannend, subtil, philosophisch«
Yuriko Wahl-Immel, DPA

»Der 69-jährige Autor beweist einmal mehr, dass er mit seinem charmanten Potpourri aus asiatischen und europäischen Motiven und Schreibtraditionen auf besondere Weise ein Literat von Welt ist.«
Nina May, REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND

»Die Wendungen, Pointen, das motivische Netzwerk Murakamis sind schon jetzt, über alle stilistischen Einwände hinweg, spannend, bewundernswert.«
Peter von Becker, DER TAGESSPIEGEL

»Zusammengehalten wird diese explodierende Themenfülle von einem Plot, der einem meisterhaften Stück Jazz gleicht: etwas stimmt so genau, dass man einfach weiterhören muss.«
Felix Müller, BERLINER MORGENPOST

»Das Lesen eines Murakami-Romans ist eine weihevolle Erfahrung.«
Thomas Andre, HAMBURGER ABENDBLATT

»›Eine Idee erscheint‹ liest sich so herrlich schräg und doch gleichzeitig so inspirierend, dass man glaubt, der wiederauferstandene Edgar Allan Poe hätte Thomas Manns ›Doktor Faustus‹ fortgeschrieben.«
Peter Mohr, RHEINISCHE POST

»Murakamis Romane sind Reisen ins Innere, und zu ihrem verqueren Charme gehört, dass dieses Innere häufig klingelt wie ein Äußeres.«
Stefan Kister, STUTTGARTER ZEITUNG

»Mit diesem Werk übertrifft er sich selbst. Der Leser darf eintauchen und sich treiben lassen, dass es nur so eine wahre Lust ist.«
Reinhard Oldeweme, FREIE PRESSE

»Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt.«
Birgit Ruf, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Haruki Murakamis neuer Roman ›Die Ermordung des Commendatore‹ darf man womöglich als die Essenz seines bisherigen Werkes lesen, so sehr verdichten sich hier die bekannten Motive«
Britta Heidemann, WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU

»Warum also sollte man jetzt ›Die Ermordung des Commendatore‹ lesen? Weil man gar nicht anders kann, wenn man erst einmal begonnen hat. Weil Murakami einen, wie immer, behutsam, aber unnachgiebig in seinen Bann schlägt.«
Harald Ries, WESTFALENPOST

»Hier zeigt sich Murakami auf der Höhe seines Handwerks.«
Joachim Leitner, TIROLER TAGESZEITUNG

»Was David Lynch für den Film, ist Haruki Murakami in der Literatur. Beide verstehen es meisterhaft, das Mysteriöse, Groteske und Albtraumhafte zu inszenieren.«
Sylvie-Sophie Schindler, GALORE

»Der Autor verwischt Grenzen, verschmelzt Kulturen und Stile, verwebt unzählige Anspielungen in seinen Text und erzählt beiläufig, aber auch so spannend, dass man sich dem Text nicht entziehen kann.«
Jörn Pinnow, LITERATURKURIER

»Haruki Murakamis neuer Roman ist fesselnd geschrieben. Der Nervenkitzel ist sehr subtil, der Wunsch, weiterzulesen, wie eine unerklärbare Sucht.«
GIEßENER ANZEIGER

»Es passiert – nicht viel […] und doch kommt in der intensiven Leichtigkeit, die Murakamis Bücher kennzeichnet, nicht die Spur von Ermüdung auf.«
Daniel Hadler, KLEINE ZEITUNG

»Und was ist das wieder für ein Buch!«
Sarah Reul, PINKFISCH.NET
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburō Ōe, außerdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 25.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9891-6
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,2/3,8 cm
Gewicht 650 g
Originaltitel Kishidancho goroshi
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 1.968
Buch (gebundene Ausgabe)
26,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wo Murakami draufsteht, ist auch Murakami drin.“

Alexander Nagel, Thalia-Buchhandlung Hanau

Inhaltliche ist die Ermordung des Commendatore wirklich durch und durch Murakami.
Ein Maler, natürlich Mitte Dreißig, lebt nach der Scheidung von seiner Frau in einem Landhaus, das einem ehemaligen berühmten Künstlers gehört.
Dort beschließt er sich von der Malerei erst einmal zu verabschieden, wird bei einem Auftrag von seinem reichen Nachbarn aber doch schwach...
Ach ja, und etwas übernatürliches gibt es natürlich auch noch.
Band 1 liest sich wirklich grandios. Ich war nach jeder Seite gespannt, was sich Murakami für den Leser als nächstes ausgedacht hat. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Erwartungen auf Band 2 sind dementsprechend relativ hoch, aber ich bin sehr positiv gestimmt.
So macht Murakami einfach nur Spaß!

Inhaltliche ist die Ermordung des Commendatore wirklich durch und durch Murakami.
Ein Maler, natürlich Mitte Dreißig, lebt nach der Scheidung von seiner Frau in einem Landhaus, das einem ehemaligen berühmten Künstlers gehört.
Dort beschließt er sich von der Malerei erst einmal zu verabschieden, wird bei einem Auftrag von seinem reichen Nachbarn aber doch schwach...
Ach ja, und etwas übernatürliches gibt es natürlich auch noch.
Band 1 liest sich wirklich grandios. Ich war nach jeder Seite gespannt, was sich Murakami für den Leser als nächstes ausgedacht hat. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Erwartungen auf Band 2 sind dementsprechend relativ hoch, aber ich bin sehr positiv gestimmt.
So macht Murakami einfach nur Spaß!

„Back to the roots“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Endlich wieder ein Murakami, der mit den Realitäten spielt und vielleicht einer seiner besten!
'Hin und wieder kann man in unserem Leben die Grenze zwischen Realität und Illusion nicht richtig ziehen.'
Grandios fabuliert, das Unmögliche wird mit einer Selbstverständlichkeit erzählt und die Untertitel sind Programm! Band 1 endet mit einem perfekten Cliffhanger und Band 2 driftet wieder wunderbar in die Absurdität ab. Also wieder ein 'echter' Murakami.
Endlich wieder ein Murakami, der mit den Realitäten spielt und vielleicht einer seiner besten!
'Hin und wieder kann man in unserem Leben die Grenze zwischen Realität und Illusion nicht richtig ziehen.'
Grandios fabuliert, das Unmögliche wird mit einer Selbstverständlichkeit erzählt und die Untertitel sind Programm! Band 1 endet mit einem perfekten Cliffhanger und Band 2 driftet wieder wunderbar in die Absurdität ab. Also wieder ein 'echter' Murakami.

Isabel Senske, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein sprachliches Meisterwerk mit dem besonderen "Murakami-Feeling"! Für mich persönlich an einigen Stellen etwas zu langatmig, trotzdem empfehlenswert! Ein sprachliches Meisterwerk mit dem besonderen "Murakami-Feeling"! Für mich persönlich an einigen Stellen etwas zu langatmig, trotzdem empfehlenswert!

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Auf seine sanfte Art beschreibt Murakami, wie rätselhafte Ereignisse und Personen in das bisher normale Leben eines durchschnittlichen Künstlers treten und alles verdrehen... Auf seine sanfte Art beschreibt Murakami, wie rätselhafte Ereignisse und Personen in das bisher normale Leben eines durchschnittlichen Künstlers treten und alles verdrehen...

„Er hat es einfach drauf!“

Sara Pflanz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Und mal wieder hat Murakami nicht enttäuscht. Dieses Buch, ist wie all seine anderen, wieder sehr skurril. Murakami schafft es einfach, die Grenze zwischen Realität und Surrealität, verschwinden zu lassen. Definitiv ein 'Gänsehaut-Buch'.

Murakami besonderes Talent ist es, den Leser mit seinen Worten, nach Japan zu transportieren. Während des Lesens hatte ich mehrmals das Gefühl, die Japanische Bergluft zu spüren. Alles, was er beschrieben hat, wirkte so real. Auch die Beschreibungen der Kunst und Musik haben mir Gänsehaut bereitet. Und für jemanden wie mich, der sehr Kunst affin ist, war dieses Buch unglaublich interessant. Die inneren Monologe, die unser Protagonist hatte, über seine Kunst und die der anderen, war wirklich genial.

Nun freue ich mich riesig auf den Zweiten Teil !!!!
Und mal wieder hat Murakami nicht enttäuscht. Dieses Buch, ist wie all seine anderen, wieder sehr skurril. Murakami schafft es einfach, die Grenze zwischen Realität und Surrealität, verschwinden zu lassen. Definitiv ein 'Gänsehaut-Buch'.

Murakami besonderes Talent ist es, den Leser mit seinen Worten, nach Japan zu transportieren. Während des Lesens hatte ich mehrmals das Gefühl, die Japanische Bergluft zu spüren. Alles, was er beschrieben hat, wirkte so real. Auch die Beschreibungen der Kunst und Musik haben mir Gänsehaut bereitet. Und für jemanden wie mich, der sehr Kunst affin ist, war dieses Buch unglaublich interessant. Die inneren Monologe, die unser Protagonist hatte, über seine Kunst und die der anderen, war wirklich genial.

Nun freue ich mich riesig auf den Zweiten Teil !!!!

„Absolut spannend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Absolut spannend und überaus geheimnisvoll ist der neue Roman von Haruki Murakami. Eindrucksvoll schildert er das Leben eines jungen begabten Malers in Japan! Freuen Sie sich auf den zweiten Band ! Er erscheint am 16. April! Absolut spannend und überaus geheimnisvoll ist der neue Roman von Haruki Murakami. Eindrucksvoll schildert er das Leben eines jungen begabten Malers in Japan! Freuen Sie sich auf den zweiten Band ! Er erscheint am 16. April!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Langes Warten wurde belohnt. Eine Empfehlung nicht nur für Murakami-Fans. Langes Warten wurde belohnt. Eine Empfehlung nicht nur für Murakami-Fans.

„Das philosophisch spannende Abenteuer seines Lebens. Murakami at his finest!“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Murakami-Leser*innen werden viele Ähnlichkeiten aus den anderen Romanen wiedererkennen. Das erleichtert das Hereinfinden in diese zwar leicht zu lesende Geschichte, die aber gleichzeitig komplexe philosophischer Gedanken darlegt. Besonders spannend ist der Schreibstil: Denn von Beginn an wird erzählt, dass der ich-Erzähler von seiner Frau verlassen wurde, aber dass sie dann auch wieder zueinander finden werden. Somit weiß der Leser sofort, dass etwas geschehen wird, eine Entwicklung, die den ich-Erzähler bereichern wird. Auch das nächtliche Klingeln und die erwartete Mumie in dem verschütteten Brunnen, ist eine gruselige spannende Episode, die im Kontrast zu der sehr langsam erzählten Alltagssituation des ich-Erzählers steht. Darum steigt die Spannung stetig, weil man immer wieder neue Wendungen erwartet. Zuletzt ist die Figur des Nachbarn Menshiki für mich ein großes Rätsel. Ist er ein wegweisender Freund oder ist er ähnlich wie Mephisto eine dunkle Seele.

Ich bin sehr gespannt auf Teil II, der mir noch viele Überraschungen und Auflösungen bereiten wird: was ist mit Menshikis Tochter, wo ist der Commendatore hin und was hat die Vergangenheit des Hausbesitzers damit zu tun, was ist ihm in Wien geschehen?

Ich empfehle diesen Roman allen Fans von philosophischen Romanen, die sich mit Selbstfindung befassen. Auch alle Japan-Fans werden hiermit glücklich, sowie alle Leser*innen, die gerne Rätsel lösen, magischen Realismus und literarische Symbole lieben. Viel Spaß!
Murakami-Leser*innen werden viele Ähnlichkeiten aus den anderen Romanen wiedererkennen. Das erleichtert das Hereinfinden in diese zwar leicht zu lesende Geschichte, die aber gleichzeitig komplexe philosophischer Gedanken darlegt. Besonders spannend ist der Schreibstil: Denn von Beginn an wird erzählt, dass der ich-Erzähler von seiner Frau verlassen wurde, aber dass sie dann auch wieder zueinander finden werden. Somit weiß der Leser sofort, dass etwas geschehen wird, eine Entwicklung, die den ich-Erzähler bereichern wird. Auch das nächtliche Klingeln und die erwartete Mumie in dem verschütteten Brunnen, ist eine gruselige spannende Episode, die im Kontrast zu der sehr langsam erzählten Alltagssituation des ich-Erzählers steht. Darum steigt die Spannung stetig, weil man immer wieder neue Wendungen erwartet. Zuletzt ist die Figur des Nachbarn Menshiki für mich ein großes Rätsel. Ist er ein wegweisender Freund oder ist er ähnlich wie Mephisto eine dunkle Seele.

Ich bin sehr gespannt auf Teil II, der mir noch viele Überraschungen und Auflösungen bereiten wird: was ist mit Menshikis Tochter, wo ist der Commendatore hin und was hat die Vergangenheit des Hausbesitzers damit zu tun, was ist ihm in Wien geschehen?

Ich empfehle diesen Roman allen Fans von philosophischen Romanen, die sich mit Selbstfindung befassen. Auch alle Japan-Fans werden hiermit glücklich, sowie alle Leser*innen, die gerne Rätsel lösen, magischen Realismus und literarische Symbole lieben. Viel Spaß!

„Magie der Kunst“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Sie werden ab den ersten Seiten gefesselt sein! Auch in seinem neuen Buch beweist Haruki Murakami, dass er einer der genialsten Erzähler der Gegenwart ist. Auf den Ausgang der Geschichte um ein rätselhaftes Bild darf man ab April gespannt sein. Sie werden ab den ersten Seiten gefesselt sein! Auch in seinem neuen Buch beweist Haruki Murakami, dass er einer der genialsten Erzähler der Gegenwart ist. Auf den Ausgang der Geschichte um ein rätselhaftes Bild darf man ab April gespannt sein.

„Eine wunderbar skurrile Geschichte“

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

... wieder ein ganz außergewöhnliches und kluges Buch Murakamis zwischen Fiktion und Realität, zwischen Verzweifeln und beginnen.
Auf die Fortsetzung müssen wir uns nur noch bis April gedulden.
... wieder ein ganz außergewöhnliches und kluges Buch Murakamis zwischen Fiktion und Realität, zwischen Verzweifeln und beginnen.
Auf die Fortsetzung müssen wir uns nur noch bis April gedulden.

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein rätselhaftes Bild in einer alten Villa in den Bergen Japans und ein junger Maler, der in die Geschichte des Bildes gesogen wird- eine mysteriöse Geschichte voller Phantasie! Ein rätselhaftes Bild in einer alten Villa in den Bergen Japans und ein junger Maler, der in die Geschichte des Bildes gesogen wird- eine mysteriöse Geschichte voller Phantasie!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Der neue Roman von Murakami überzeugt mich wieder; er ist fesselnd, originell und humorvoll! Ich kann es kaum erwarten, dass der 2. Teil des Romans erschienen ist! Unbedingt Lesen! Der neue Roman von Murakami überzeugt mich wieder; er ist fesselnd, originell und humorvoll! Ich kann es kaum erwarten, dass der 2. Teil des Romans erschienen ist! Unbedingt Lesen!

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Haruki Murakami so gut wie wir ihn kennen. Diesmal schreibt er über einen Künstler und wenn man das Buch fertig hat, hofft man darauf, dass Band 2 möglichst bald erscheint! Haruki Murakami so gut wie wir ihn kennen. Diesmal schreibt er über einen Künstler und wenn man das Buch fertig hat, hofft man darauf, dass Band 2 möglichst bald erscheint!

„Murakami, der Wortmaler“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Murakami ist gleichzeitig Wortmaler als auch Puppenspieler der Worte. Er hält gekonnt mehrere Plotfäden zusammen und lässt die Sprache tanzen.
Während des gesamten Buches pendelt man zwischen Fiktion und Realität. Eine besondere mystische, unheilverheißende Stimmung wabert durch das Buch und macht neugierig auf den nächsten Teil. Für Leser mit dem Sinn für das Übersinnliche und Außergewöhnliche.
Surrealistisch, mysteriös und sehr elegant.
Murakami ist gleichzeitig Wortmaler als auch Puppenspieler der Worte. Er hält gekonnt mehrere Plotfäden zusammen und lässt die Sprache tanzen.
Während des gesamten Buches pendelt man zwischen Fiktion und Realität. Eine besondere mystische, unheilverheißende Stimmung wabert durch das Buch und macht neugierig auf den nächsten Teil. Für Leser mit dem Sinn für das Übersinnliche und Außergewöhnliche.
Surrealistisch, mysteriös und sehr elegant.

„Ideenreicher Künstlerroman“

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Ein, ehemals erfolgreicher, Porträtmaler hat Asyl in den japanischen Bergen gefunden und bewohnt das Häuschen eines alten Künstlers. Er berichtet von seinem Werdegang, seinen Beziehungen und der Suche nach neuer Schaffenskraft. Um ihn herum geschehen wunderliche Dinge: Glöckchen läuten, Ideen erscheinen in verkörperter Form und ein geheimnisvoller Mann möchte gemalt werden.
Ein erstklassiger Roman, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue.
Ein, ehemals erfolgreicher, Porträtmaler hat Asyl in den japanischen Bergen gefunden und bewohnt das Häuschen eines alten Künstlers. Er berichtet von seinem Werdegang, seinen Beziehungen und der Suche nach neuer Schaffenskraft. Um ihn herum geschehen wunderliche Dinge: Glöckchen läuten, Ideen erscheinen in verkörperter Form und ein geheimnisvoller Mann möchte gemalt werden.
Ein erstklassiger Roman, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue.

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Der namenlose Erzähler zieht uns ganz langsam in sein Leben hinein und mit ihm gleiten wir fast unmerklich in eine andere Welt, in der wir so verloren sind wie er selbst. Der namenlose Erzähler zieht uns ganz langsam in sein Leben hinein und mit ihm gleiten wir fast unmerklich in eine andere Welt, in der wir so verloren sind wie er selbst.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Murakamis Werk bleibt eine Klasse für sich; Immer an der Grenze zur Phantastik schreibend, schafft er es, uns immer wieder zu verzaubern. Murakamis Werk bleibt eine Klasse für sich; Immer an der Grenze zur Phantastik schreibend, schafft er es, uns immer wieder zu verzaubern.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Der neue Murakami zieht seine Leser langsam aber sicher in seinen Bann, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Zum Glück erscheint im April der zweite Band! Der neue Murakami zieht seine Leser langsam aber sicher in seinen Bann, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Zum Glück erscheint im April der zweite Band!

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Ich liebe dieses Buch! Einfach genial, spannend und witzig erzählt. Ich warte mit Sehnsucht auf den zweiten Teil! Ich liebe dieses Buch! Einfach genial, spannend und witzig erzählt. Ich warte mit Sehnsucht auf den zweiten Teil!

„Unbedingt Lesen! Fesselnd und schräg!“

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wie schafft es Murakami immer wieder eine einfache Geschichte so zu erzählen, dass man selbst nach 470 Seiten gerne weiter lesen will? Sein unglaubliches Gefühl für Sprache und seine in die Geschichte eingearbeiteten surrealen Elemente sind es, die dem Leser immer wieder Überraschungen im Fortlauf der Handlung bieten und ihn nicht mehr los lassen. ... kann es kaum erwarten bis im April der 2.Teil erscheint. Wie schafft es Murakami immer wieder eine einfache Geschichte so zu erzählen, dass man selbst nach 470 Seiten gerne weiter lesen will? Sein unglaubliches Gefühl für Sprache und seine in die Geschichte eingearbeiteten surrealen Elemente sind es, die dem Leser immer wieder Überraschungen im Fortlauf der Handlung bieten und ihn nicht mehr los lassen. ... kann es kaum erwarten bis im April der 2.Teil erscheint.

„Brilliant erzählter Künstlerroman mit Lust auf mehr!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die eigentliche Geschichte ist etwas skurril und wenig spektakulär: Ein 36 jähriger japanischer Maler zieht sich nach der Trennung von seiner Frau in ein Haus an einem Hang zurück. Obwohl er die Portraitmalerei eigentlich an den Nagel hängen will, erhält er schon bald ein unmoralisches Angebot eines reichen Mannes, der zudem noch sein Nachbar ist. Seltsame Begebenheiten tragen sich zu und am Ende des ersten Teils bleibt er Leser gespannt aber auch etwas konsterniert zurück.
Das eigentlich spektakuläre an diesem Roman ist die Art und Weise, wie Haruki Murakami die Geschichte erzählt. Er wählt seine Worte mit bedacht und schafft es, Situationen aber auch Gefühle sehr plastisch darzustellen. Fast erschien es, als verweilte ich mit ihm in dem Haus am Hang als stiller Begleiter. Ich freue mich sehr auf den 2. Teil!
Die eigentliche Geschichte ist etwas skurril und wenig spektakulär: Ein 36 jähriger japanischer Maler zieht sich nach der Trennung von seiner Frau in ein Haus an einem Hang zurück. Obwohl er die Portraitmalerei eigentlich an den Nagel hängen will, erhält er schon bald ein unmoralisches Angebot eines reichen Mannes, der zudem noch sein Nachbar ist. Seltsame Begebenheiten tragen sich zu und am Ende des ersten Teils bleibt er Leser gespannt aber auch etwas konsterniert zurück.
Das eigentlich spektakuläre an diesem Roman ist die Art und Weise, wie Haruki Murakami die Geschichte erzählt. Er wählt seine Worte mit bedacht und schafft es, Situationen aber auch Gefühle sehr plastisch darzustellen. Fast erschien es, als verweilte ich mit ihm in dem Haus am Hang als stiller Begleiter. Ich freue mich sehr auf den 2. Teil!

„Künstlerroman “

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Teil 1. Murakami bietet wieder sprachliche Eleganz in seinem neuen Roman. Alles ist voll von Kunst, Fantasie und Magie. Teil 2 erscheint im April; wir sind gespannt! Teil 1. Murakami bietet wieder sprachliche Eleganz in seinem neuen Roman. Alles ist voll von Kunst, Fantasie und Magie. Teil 2 erscheint im April; wir sind gespannt!

„Eine Idee“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Murakami ist ein ganz besonderer Schriftsteller. Nicht umsonst wird er immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis für Literatur gehandelt und ich bin überzeugt, dass es gewiss nicht mehr lange dauern kann.
Auch in diesem Roman lockt er den Leser auf verschiedene Fährten. In akribischer Erzählweise reiht er Geschichte an Geschichte. Den Rahmen bildet dabei das gescheiterte Leben eines Malers, der nachdem ihn seine Frau überraschend verlassen hat, sich in die Einsamkeit zurückzieht. Das Zusammentreffen mit dem mysteriösen Menshiki, seine sexuellen Abenteuer, die Erinnerungen an seine früh verstorbene Schwester, die Beschäftigung mit einem bekannten Maler, das Auftauchen des Commendatore lassen reales und unreales immer mehr verschwimmen. Ein bisschen wie bei" Alice im Wunderland" . Geht es dabei um seine Kunst oder um mehr? Viel Interpretationsspielraum! Bin gespannt auf den zweiten Teil!
Murakami ist ein ganz besonderer Schriftsteller. Nicht umsonst wird er immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis für Literatur gehandelt und ich bin überzeugt, dass es gewiss nicht mehr lange dauern kann.
Auch in diesem Roman lockt er den Leser auf verschiedene Fährten. In akribischer Erzählweise reiht er Geschichte an Geschichte. Den Rahmen bildet dabei das gescheiterte Leben eines Malers, der nachdem ihn seine Frau überraschend verlassen hat, sich in die Einsamkeit zurückzieht. Das Zusammentreffen mit dem mysteriösen Menshiki, seine sexuellen Abenteuer, die Erinnerungen an seine früh verstorbene Schwester, die Beschäftigung mit einem bekannten Maler, das Auftauchen des Commendatore lassen reales und unreales immer mehr verschwimmen. Ein bisschen wie bei" Alice im Wunderland" . Geht es dabei um seine Kunst oder um mehr? Viel Interpretationsspielraum! Bin gespannt auf den zweiten Teil!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein faszinierender Roman, voller besonderer Momente, Fantasie und nicht nur japanischer Kultur. Ein faszinierender Roman, voller besonderer Momente, Fantasie und nicht nur japanischer Kultur.

„Murakami in Höchstform“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Endlich ist er da, der neue Roman von Haruki Murakami!
Ein Maler hat seine Kreativität verloren und fertig lediglich Porträts nach Auftrag an, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Nachdem ihn seine Frau völlig unerwartet verlässt, fährt er ohne Ziel durch das Land, bis er schließlich Unterschlupf in dem Haus eines berühmten japanischen Malers findet.
Er begegnet einem Nachbar, dem Mann ohne Farbe, der sich immer weiter in sein Leben hineindrängt.
Es ist ein Künstlerroman der ganz besonderen Sorte, den uns Haruki Murakami mit der Ermordung des Commendatore vorlegt.
Ein namensloser Ich-Erzähler, der während seines Studiums voller Ideen und Kreativität sprudelte, wird durch die Trennung von seiner Frau mit seinen eigenen künstlerischen Ambitionen, man könnte fast sagen, mit seinem eigenen künstlerischen Scheitern, konfrontiert. Denn wie dies sooft der Fall ist, brauchte es auch bei dem Protagonisten einen gewaltigen Zusammenbruch seiner Lebensplanung, einen Einriss in seine Erwartungen, um ihm sein bisheriges Leben vor Augen zu führen und seine Entscheidungen hinterfragen zu lassen. Und so findet er sich nach einigen Monaten der Durchreise alleine in einem Haus in den Bergen wieder und erlebt nach und nach Dinge, die seine eigene Vorstellungskraft übersteigen und den Rahmen seines bisher Möglichen sprengen.
Den Anfang dieser Merkwürdigkeiten bilden, so könnte man es ganz salopp behaupten, die Begegnung mit seinem undurchschaubaren Nachbaren Menshiki und die Entdeckung eines bisher unbekannten Gemäldes des Künstlers Amada, in dessen Haus er übergangsweise verweilt. Ein Gemälde mit dem mysteriösen Titel "Die Ermordung des Commendatore".
Es ist dieser Zeitpunkt, gut 100 Seiten nach Beginn des Romans, an dem der typische Murakami-Stil langsam beginnt durchzusickern.
Bis zu diesem Augenblick konnte man, ab und an mal ein Augen zudrückend, Murakamis neuen Roman gut und gerne als einen gut durchdachten, spannenden Künstlerroman einordnen. Einem "normalen" Künstlerroman, realitätsgetreu und plausibel.
Doch genauso wie der Protagonist langsam, aber stetig merkt, dass etwas nicht ganz den normalen Umständen entspricht, merkt auch der Leser, dass er nicht mehr eindeutig unterscheiden kann, was hier tatsächlich passiert und was er sich eventuell doch nur einbildet.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein unbekannter Nachbar den Nachnahmen "ohne Farbe" trägt und genau in dem Moment auftaucht, in dem der Protagonist seinen ganz eigenen künstlerischen Stil verloren hat?
Wie groß ist die Chance, dass jede Nacht zur ungefähr gleichen Zeit ein Glöckchen ertönt, um dann nach genau 45 Minuten wieder zu verstummen?
Im Gegensatz zu anderen Werken Murakamis, bei denen bereits zu Anfang mit mehreren parallelen Ebenen gespielt wird und bei denen schon an früher Stelle klar ist, das die Dinge nicht unbedingt ihrem äußeren Anschein entsprechen, vollzieht sich der Übergang in diesem Roman langsam, fast zwischen den Zeilen. So sind es vor allem die Dinge, die sich im Hintergrund ereignen, das Ungesagte und das Vage, die hier von entscheidender Bedeutung sind.
So emotionslos der Protagonist das Geschehen beobachtet, so empathischer wird der Leser mit jeder Seite.
Dabei ist es vor allem das Gefühl des Nicht-Verstehens, das sich als permanenter Unterton durch den gesamten Roman zieht. Und der einzige Trost auf den man bauen kann, ist, dass nicht nur wir als Leser, sondern auch der Protagonist die meisten Zeit im Dunklen tappt, dass auch er nicht versteht, was in seiner Umgebung passiert, dass ihm die Zusammenhänge genauso fremd sind, dass er darunter leidet, dass er verzweifelt - und wir mit ihm.
Es sind wohl genau dieses eingeschränkte Sichtfeld, in Kombination mit einem Erzähler, dem man nicht uneingeschränkt vertrauen kann, die den Reiz dieses ausgesprochen guten Romans ausmachen.
Und Murakami wäre nicht Murakami, wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion langsam immer mehr verschwimmen würde. Wenn nicht alles zunehmend undurchsichtiger werden würde. Wenn man nicht plötzlich schwimmt, in einem See der Unwissenheit.
Und so wird auch unser Maler immer weiter hineingezogen in einen Strudel aus Merkwürdigkeiten und Realitätsverlust - und wir mit ihm.
Auf diesen Murakami muss man sich zweifelsfrei einlassen - er ist stiller, sanfter und unaufgeregter als die meisten seiner anderen Bücher.
Mal wieder spielt der Autor sein fundiertes Wissen über Kunst, Musik (in diesem Roman vor allem Musik aus Deutschland und Österreich) und Literatur aus, charakterisiert seinen Protagonisten ganz murakami-like mit einem guten Whisky und einem noch besseren Buch in der Hand.
Und ebenfalls ganz murakami-like bleiben am Ende des Buches die meisten Fragen offen. Das es sich bei der "Ermordung des Commendatore" lediglich um den ersten von zwei zusammenhängenden Roman handelt, wird am Endes des Romans noch einmal besonders deutlich. Fast wirkt es, als hätte sich Murakami erst warmgeschrieben, als hätte er einmal tief Luft geholt, um dann im nächsten Band die ganz großen Antworten zu liefern.
Tut er das, hat er mit "Der Ermordung des Commendatore" erneut ein herausragendes Epos geschaffen - ganz im Sinne seines Jahrhundertromans "1Q84".
Endlich ist er da, der neue Roman von Haruki Murakami!
Ein Maler hat seine Kreativität verloren und fertig lediglich Porträts nach Auftrag an, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Nachdem ihn seine Frau völlig unerwartet verlässt, fährt er ohne Ziel durch das Land, bis er schließlich Unterschlupf in dem Haus eines berühmten japanischen Malers findet.
Er begegnet einem Nachbar, dem Mann ohne Farbe, der sich immer weiter in sein Leben hineindrängt.
Es ist ein Künstlerroman der ganz besonderen Sorte, den uns Haruki Murakami mit der Ermordung des Commendatore vorlegt.
Ein namensloser Ich-Erzähler, der während seines Studiums voller Ideen und Kreativität sprudelte, wird durch die Trennung von seiner Frau mit seinen eigenen künstlerischen Ambitionen, man könnte fast sagen, mit seinem eigenen künstlerischen Scheitern, konfrontiert. Denn wie dies sooft der Fall ist, brauchte es auch bei dem Protagonisten einen gewaltigen Zusammenbruch seiner Lebensplanung, einen Einriss in seine Erwartungen, um ihm sein bisheriges Leben vor Augen zu führen und seine Entscheidungen hinterfragen zu lassen. Und so findet er sich nach einigen Monaten der Durchreise alleine in einem Haus in den Bergen wieder und erlebt nach und nach Dinge, die seine eigene Vorstellungskraft übersteigen und den Rahmen seines bisher Möglichen sprengen.
Den Anfang dieser Merkwürdigkeiten bilden, so könnte man es ganz salopp behaupten, die Begegnung mit seinem undurchschaubaren Nachbaren Menshiki und die Entdeckung eines bisher unbekannten Gemäldes des Künstlers Amada, in dessen Haus er übergangsweise verweilt. Ein Gemälde mit dem mysteriösen Titel "Die Ermordung des Commendatore".
Es ist dieser Zeitpunkt, gut 100 Seiten nach Beginn des Romans, an dem der typische Murakami-Stil langsam beginnt durchzusickern.
Bis zu diesem Augenblick konnte man, ab und an mal ein Augen zudrückend, Murakamis neuen Roman gut und gerne als einen gut durchdachten, spannenden Künstlerroman einordnen. Einem "normalen" Künstlerroman, realitätsgetreu und plausibel.
Doch genauso wie der Protagonist langsam, aber stetig merkt, dass etwas nicht ganz den normalen Umständen entspricht, merkt auch der Leser, dass er nicht mehr eindeutig unterscheiden kann, was hier tatsächlich passiert und was er sich eventuell doch nur einbildet.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ein unbekannter Nachbar den Nachnahmen "ohne Farbe" trägt und genau in dem Moment auftaucht, in dem der Protagonist seinen ganz eigenen künstlerischen Stil verloren hat?
Wie groß ist die Chance, dass jede Nacht zur ungefähr gleichen Zeit ein Glöckchen ertönt, um dann nach genau 45 Minuten wieder zu verstummen?
Im Gegensatz zu anderen Werken Murakamis, bei denen bereits zu Anfang mit mehreren parallelen Ebenen gespielt wird und bei denen schon an früher Stelle klar ist, das die Dinge nicht unbedingt ihrem äußeren Anschein entsprechen, vollzieht sich der Übergang in diesem Roman langsam, fast zwischen den Zeilen. So sind es vor allem die Dinge, die sich im Hintergrund ereignen, das Ungesagte und das Vage, die hier von entscheidender Bedeutung sind.
So emotionslos der Protagonist das Geschehen beobachtet, so empathischer wird der Leser mit jeder Seite.
Dabei ist es vor allem das Gefühl des Nicht-Verstehens, das sich als permanenter Unterton durch den gesamten Roman zieht. Und der einzige Trost auf den man bauen kann, ist, dass nicht nur wir als Leser, sondern auch der Protagonist die meisten Zeit im Dunklen tappt, dass auch er nicht versteht, was in seiner Umgebung passiert, dass ihm die Zusammenhänge genauso fremd sind, dass er darunter leidet, dass er verzweifelt - und wir mit ihm.
Es sind wohl genau dieses eingeschränkte Sichtfeld, in Kombination mit einem Erzähler, dem man nicht uneingeschränkt vertrauen kann, die den Reiz dieses ausgesprochen guten Romans ausmachen.
Und Murakami wäre nicht Murakami, wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion langsam immer mehr verschwimmen würde. Wenn nicht alles zunehmend undurchsichtiger werden würde. Wenn man nicht plötzlich schwimmt, in einem See der Unwissenheit.
Und so wird auch unser Maler immer weiter hineingezogen in einen Strudel aus Merkwürdigkeiten und Realitätsverlust - und wir mit ihm.
Auf diesen Murakami muss man sich zweifelsfrei einlassen - er ist stiller, sanfter und unaufgeregter als die meisten seiner anderen Bücher.
Mal wieder spielt der Autor sein fundiertes Wissen über Kunst, Musik (in diesem Roman vor allem Musik aus Deutschland und Österreich) und Literatur aus, charakterisiert seinen Protagonisten ganz murakami-like mit einem guten Whisky und einem noch besseren Buch in der Hand.
Und ebenfalls ganz murakami-like bleiben am Ende des Buches die meisten Fragen offen. Das es sich bei der "Ermordung des Commendatore" lediglich um den ersten von zwei zusammenhängenden Roman handelt, wird am Endes des Romans noch einmal besonders deutlich. Fast wirkt es, als hätte sich Murakami erst warmgeschrieben, als hätte er einmal tief Luft geholt, um dann im nächsten Band die ganz großen Antworten zu liefern.
Tut er das, hat er mit "Der Ermordung des Commendatore" erneut ein herausragendes Epos geschaffen - ganz im Sinne seines Jahrhundertromans "1Q84".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2018
Bewertet: anderes Format

Ein neuer Murakami der mich nicht mehr losgelassen hat. Zu Recht einer meiner Lieblingsautoren.

Murakami at his best
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Ermordung des Commendatore ? Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki ? sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die... Die Ermordung des Commendatore ? Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki ? sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die Erzählung, die anders als in Japan, in zwei Bänden erschienen ist. Das löste bei Kritikern Unmut hervor, die ich nicht nachvollziehen kann. Das Ende von ersten Band war gut gewählt und der Umstand, dass in einem Jahr gleich zwei neue Romane von meinen Lieblingsautoren erscheinen, wird sich wahrscheinlich so schnell nicht wiederholen. Ebenfalls erwähnenswert ist, sozusagen die deutsche Stimme Haruki Murakamis. Ursula Gräfe übersetzt seit vielen Jahren seine Romane und verleiht ihnen dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Danke an dieser Stelle. Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller bedient. Das mag nicht jeder. Ich bin dagegen von einem aufs nächste Mal überrascht wie hervorragend er schreibt und ähnliche Inhalte neu interpretiert. Es ist wohl auch das Stilelement, dass ich beim Lesen immer wieder erwarte. Die Ermordung des Commendatore ist ein guter Einstieg in Haruki Murakamis Welt. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Afterdark.

"Vielleicht war es nicht real gewesen, aber geträumt hatte ich nicht"
von Dr. M. am 12.06.2018

Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist... Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist nichts Kompliziertes, aber viel Geheimnisvolles, sodass man sich bereits auf den zweiten Teil freut. Gewiss, das Ganze mag etwas surreal erscheinen und voller Metapher sein, ist aber gleichzeitig einfach und mysteriös. Und es wird so wunderbar erzählt, dass man sich kaum von diesem Buch trennen mag. In einem Dialog des Ich-Erzählers mit dem Commendatore heißt es: "Die Welt ist Vorstellung, das ist die Wahrheit. Vorstellung ist Wahrheit und Wahrheit Vorstellung. ? Das Beste ist es, diese Vorstellung einfach mit einem Zug zu schlucken, wie sie ist. ? Jeder Versuch, mit anderen Mitteln auf den Weg der Erkenntnis zu gelangen, muss scheitern." Vielleicht ist dies auch ein Hinweis nicht nur an Murakamis Leser, sondern auch an die Literaturkritiker, die Murakami zu recht ziemlich egal sind. Nicht herumrätseln, sondern die Geschichte als Ganzes annehmen. Da sie mit diesem Band noch nicht zu Ende ist, werde ich mich daran halten. Nachdem sich seine Frau für einen anderen entschieden hatte, zieht es den Ich-Erzähler in eine Berghütte, in der einst der inzwischen demente Maler Tomohiko Amada sein Atelier hatte. Auf dem Dachboden entdeckt der neue Bewohner zufällig ein gut verpacktes, der Öffentlichkeit unbekanntes Bild von Amada mit dem Titel "Die Ermordung des Commendatore". Es stellt eine Szene aus der Mozart-Oper Don Giovanni dar und fasziniert den neuen Bewohner von Amadas Haus. Eigentlich sah er sich in der komfortablen Lage, seine eigene Malerei neu zu überdenken, die bisher aus dem Porträtieren von Industriellen bestand. Immerhin hatte er sich damit einen Namen gemacht. Doch damit sollte nun Schluss sein. Da erreicht ihn ein Anruf seines Agenten mit der Bitte, diesen Entschluss zu überdenken, denn ein Klient würde Unsummen bieten, um sich von dem namenlosen Erzählen malen zu lassen. Der Kunde erweist sich als der geheimnisvolle Herr Menshiki, der auch noch ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Tales in einer prachtvollen Villa alleine wohnt. Die Leben der beiden Männer beginnen sich zu verschränken, denn Menshiki hat einen Plan, der dem Erzähler erst nach und nach aufgeht. Wie es Murakami unaufdringlich gelingt, die Puzzleteile dieses Planes langsam zu enthüllen und die seltsame Atmosphäre zu erschaffen, die diese Geschichte trägt, ist einzigartig. Wenn man nur ein wenig mit der japanischen Kultur und Sprache vertraut ist, dann muss man die Übersetzerin dieses Buches in den höchsten Tönen loben. Was im Japanischen vermutlich leicht als Augenblicksstimmung entsteht, braucht im Deutschen bestimmt einen viel größeren Aufwand, weil unsere Sprache viel präziser und weniger bildhaft ist. Während japanische Literatur im Deutschen oft spröde und fremd erscheint, bleibt Murakami in diesem Buch in warmer Erinnerung, zwar irgendwie etwas anders als man es gewohnt ist, aber doch nicht so, dass es Nähe verhindert. Selbst für den geheimnisvollen, einsamen Herrn Menshiki kann man Empathie empfinden. Nicht einmal die surrealen Geschehnisse in diesem Buch verwirren. Im Gegenteil, sie machen das Buch erst richtig interessant, wenn man sich tatsächlich auf die ganze Geschichte einlassen kann. Worauf man sich allerdings wirklich mit diesem Buch eingelassen hat, weiß man am Ende des ersten Teils nicht. Es ist merkwürdig: Obwohl man fast 500 Seiten gelesen hat, und obwohl gleichzeitig alles und nichts klar ist, freut man sich bereits auf den zweiten Band. Man muss es eben mit einem Zug schlucken (und sollte nicht herumrätseln). Oder auch notgedrungen mit zwei Zügen.