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Passagier nach Frankfurt

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Im deutschsprachigen Raum kennen ihn selbst ausgewiesene Fans der Queen of Crime nicht: Dieser spannende Roman war nur ein einziges Mal im Rahmen einer Agatha-Christie-Sammeledition erschienen, die nicht in den Buchhandel gelangt war. Jetzt endlich gibt es ihn in einer schönen Einzelausgabe und in neuer Übersetzung – ein Ereignis für jeden Krimi-Fan!
Sir Stafford Nye ist nach Ende seiner Dienstzeit als Diplomat auf dem Weg zurück nach London. Beim Umsteigen im nationalsozialistischen Frankfurt nimmt seine Reise jedoch einen unvorhergesehenen Verlauf, als eine junge Frau ihm erzählt, dass jemand sie töten will. Er hilft ihr und fortan kreuzen sich beider Wege immer wieder, allerdings stellt man ihm die mysteriöse Frau jedes Mal als eine völlig andere Person vor und in London sieht man sie zudem in vielerlei Gestalt in unterschiedlichster Gesellschaft. Sir Stafford jedoch gerät durch sie in ein internationales politisches Intrigenspiel, das gefahrvoller ist, als er es sich je hätte vorstellen können. Allein auf sich gestellt muss Nye antreten gegen einen bestens ausgerüsteten – und unsichtbaren – Gegner.
Portrait
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783455002638
Verlag Atlantik
Dateigröße 747 KB
Übersetzer Julian Haefs
Verkaufsrang 21.489
eBook
15,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

Zwar ein Agatha Christie, aber leider packte mich dieses Werk nicht so. Trotzdem ein Muss für Christie-Fans. Zwar ein Agatha Christie, aber leider packte mich dieses Werk nicht so. Trotzdem ein Muss für Christie-Fans.

„Agatha Christie enttäuscht nie!“

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Für mich ist die recht unbekannte Geschichte "Passagier nach Frankfurt" vergleichbar mit "Mord im Orient Express", wenn man auch mehr von einem Spionageroman vor nationalsozialistischen Hintergrund als von einem kriminalistischen Ratestück sprechen kann. Für mich ist die recht unbekannte Geschichte "Passagier nach Frankfurt" vergleichbar mit "Mord im Orient Express", wenn man auch mehr von einem Spionageroman vor nationalsozialistischen Hintergrund als von einem kriminalistischen Ratestück sprechen kann.

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Aus meiner Sicht ist Christies Spätwerk sicher nicht ihr bestes, aber immer noch unterhaltsame Krimiunterhaltung und jeder Fan sollte mal einen Blick riskieren. Aus meiner Sicht ist Christies Spätwerk sicher nicht ihr bestes, aber immer noch unterhaltsame Krimiunterhaltung und jeder Fan sollte mal einen Blick riskieren.

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Ein hierzulande kaum bekannter Spionagethriller der Queen of Crime endlich auf Deutsch: mysteriös, ein wenig kryptisch, aber blendend erzählt! Sehr gelungen, mit charmanten Helden! Ein hierzulande kaum bekannter Spionagethriller der Queen of Crime endlich auf Deutsch: mysteriös, ein wenig kryptisch, aber blendend erzählt! Sehr gelungen, mit charmanten Helden!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Ein Rückflug mit Folgen ?
von Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen aus Contwig am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzbeschreibung In dieser Geschichte treffen wir auf den 45 ? Jahre alten Sir Stafford Nye, der einen Hang zu außergewöhnlicher Mode im Dandy Stil des 18. Jahrhunderts hat, wie auch der Tatsache, dass er als unbekannte Größe der Diplomatie für die Regierung tätig ist. Gerade hatte er einen Besuch in Malaya... Kurzbeschreibung In dieser Geschichte treffen wir auf den 45 ? Jahre alten Sir Stafford Nye, der einen Hang zu außergewöhnlicher Mode im Dandy Stil des 18. Jahrhunderts hat, wie auch der Tatsache, dass er als unbekannte Größe der Diplomatie für die Regierung tätig ist. Gerade hatte er einen Besuch in Malaya im Untersuchungsausschuss und ist auf dem Rückflug nach London. Theoretisch und praktisch gesehen, sollte dieser Flug mit halt in Genf kein Thema sein. Aber durch dichten Nebel, wird der Zwischenstopp nach Frankfurt umgeleitet. Und genau dort, trifft Sir Stafford Nye, eine junge Frau, die ihm nicht nur einen Vorschlag macht, der sein Leben komplett ändert, sondern der ihn auch selbst in allergrößte Gefahr bringt. Cover Das Cover ist interessant gestaltet mit den Passagieren, die hier ist ihren Koffern unterwegs sind. Dazu die Flugzeuge im Hintergrund sind passend gewählt. Schreibstil Die Autorin Agatha Christie hat hier eine interessante Geschichte erschaffen, die einen mitnimmt, in die Intrigen im Hintergrund. Dabei hat sie gleichzeitig ein interessantes Setting und interessante Protagonisten erschaffen, die mich gut unterhalten konnten. Leider hat mich das Buch nicht zu 100% überzeugen können. Meinung Ein Rückflug mit Folgen ? Und zwar größeren als sich Sir Stafford Nye, 45 Jahre alt und ein Diplomat hätte vorstellen können. Zum einen, da er es liebt auf Herausforderungen oder spezielle Ideen einzugehen, wie die am Flughafen von einer jungen Frau, oder der Tatsache, das diese Geschichte sich zwar Hieb und Stichfest anhört, ihm aber trotz allem jemand auf der Spur ist und etwas Bestimmtes sucht. Was Sir Stafford Nye nicht weiß ist, das derjenige, sich noch nicht mal vor einer Untersuchung seines Heimes abschrecken lässt. Dabei muss Sir Stafford Nye aufpassen, denn auch mysteriöse Vorfälle passieren ihm immer häufiger. Er macht sich auf Spurensuche nach Mary Ann, wie er mittlerweile herausgefunden hat und weshalb man ausgerechnet sie töten wollte. Geheimnisse die ans Licht kommen und Intrigen die gesponnen werden, sind hier gut vermischt mit einer Prise Action. Fazit Eine interessante Geschichte! Ein Tausch mit Folgen. 3 von 5 Sternen

Was immer das war, es war nicht meins ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 13.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sir Stafford Nye ist Diplomat und auf der Rückreise nach London, in Frankfurt gestrandet. Gelangweilt versucht er die zwei Stunden Aufenthalt zu ertragen und beobachtet die Leute. Dann setzt sich eine Frau neben ihn und bittet ihn um Hilfe, man sei hinter ihrem Leben her und nur er könnte... Sir Stafford Nye ist Diplomat und auf der Rückreise nach London, in Frankfurt gestrandet. Gelangweilt versucht er die zwei Stunden Aufenthalt zu ertragen und beobachtet die Leute. Dann setzt sich eine Frau neben ihn und bittet ihn um Hilfe, man sei hinter ihrem Leben her und nur er könnte ihr helfen. Stafford wird hellhörig und seine Lethargie fällt von ihm ab, er ist neugierig und lässt sich tatsächlich auf ihren Vorschlag ein. Das Vorhaben scheint geglückt zu sein und die Frau gerettet, aber nun nagt an Stafford, die Frage, wer ist sie. So versucht er Mittel und Weg zu finden, um sie nochmals zu sehen und er hat Glück, ihre Wege sollen sich wieder kreuzen und sein Auftrag ist noch lange nicht vorbei. Diese mysteriöse Frau zieht ihn in ein internationales politisches Intrigenspiel und gegen wen er kämpft, muss Stafford ganz allein herausbekommen. Wer ist der Feind? Wer ist die Frau? Und kann Sir Stafford Nye die Fäden entwirren? Ich mag die Bücher von Agatha Christie unglaublich gern, ihre Figuren, der Charme der alten Zeit und der Witz dieser klugen Frau. Natürlich machte mich dieses Buch neugierig, immerhin ist dieser Krimi so weit unbekannt gewesen, da er nur in einer Sammeldedition bis dato erschienen und erst jetzt als Einzelband erstrahlt. Also startet ich mit viel Vorfreude in dieses Abenteuer, und wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch nun. Die Geschichte ist in drei Teile unterbunden und der Erste ist eben Sir Stafford Nye und der unbekannten Frau gewidmet. Ein Diplomat, der in seinen Kreisen mit leicht gerümpfter Nase angesehen wird, da man ihn die mangelnde Ernsthaftigkeit anlastet. Aufgrund dessen wird er eben nur für zweitklassige politische Angelegenheiten eingesetzt und ist nun überrascht, dass dieser Mann am Flughafen überfallen wurde. Was Stafford Nye natürlich recht kommt, denn niemand soll von seiner Mithilfe wissen. Allerdings wurmt es ihn, dass er nichts über diese Frau herausbekommt und so nimmt er seine Umgebung anders wahr und amüsiert sich über die kleinen Zufälle, die neu in seinem Leben sind. Tja, und ob Zufall oder nicht, er schlittert in einer höchst brenzligen Angelegenheit hinein. So erfahren wir im zweiten Teil was unsere Sicherheit bedroht und im Letzten, ob es gelingt, dieser Übermacht Einhalt zu gewähren. Am Anfang der Geschichte ist als Einleitung ein Interview mit der Autorin abgedruckt und in diesem beteuert sie mehrfach, dass Geschichten erfunden sind und auch ihr Ton ist etwas sonderbar gewählt. Bestimmend, abwehrend und eine leichte Note vom genervt sein, schimmern durch. Das ist eigentlich ein Vorgeschmack auf das Kommende. Während mich der erste Teil der Geschichte noch amüsierte und ich die charmante Figur Sir Stafford Nye ziemlich großartig fand, der Snob als Diplomat, wurde schnell klar, dass diese Geschichte von Zeichen der eigentlichen Geschichte beeinflusst wurde. Immerhin hat Agatha Christie diesen Roman mit achtzig geschrieben und schon einiges mitgemacht und deshalb ist diese Geschichte von nationalsozialistischem Hintergrund durchwandert. Vielleicht sollte dieser Roman ein Weckruf sein, wie schnell solche Dinge passieren können, oder welche Strippen gezogen werden, um solch schauerhafte Zeiten hervor zu rufen. Man spürt ganz deutlich das sie diese Zeit, den Krieg und all das verarbeiten wollte. Allerdings finde ich schon die Jahresangabe von 1970 nicht glücklich gewählt, es fällt einfach schwer ihr Beschriebenes in diese Zeit zu verbinden, da ihr ganzer Rahmen mehr zu 1930 passt. Auch ihre ausschweifenden Erzählungen über die unmögliche Jugend lassen einfach vermuten, dass sie die Hippiebewegung alles andere als gut gefunden hat. Hier schwanken so viele Untertöne mit und machten das Lesen alles andere als leicht. Der Grundgedanke mag vielleicht toll gewesen sein, der Anfang ließ auch die alte Autorin wirklich durchschimmern, aber der ganze Rest, klang nach einer verbitterten alten Dame, die mit den Menschen und der Moderne nicht mehr klarkommt. Zwischen durch herrschte solch ein Wirrwarr, dass ich überlegte, was will sie uns eigentlich erzählen. Sie bombardiert den Leser mit tausend Figuren, aber vertiefte diese nicht, so dass man ständig überlegte, wer war das nochmals und dann taucht unser lieber Sir Nye nur gelegentlich auf. Klar konnte man der Grundgeschichte folgen, aber mir war das zu wenig, zu gestellt, zu viel gewollt und nichts richtig geworden. Die Realität und Logik blieb auf der Strecke und machen aus diesem Roman ein langatmiges und langweiliges Lesen. Ich war ehrlich enttäuscht, da ich mich so auf britisches Leseflair gefreut hatte. Passagier nach Frankfurt hat überhaupt nicht meinen Nerv getroffen, vielleicht muss man auch nicht alle Agatha Christie Bücher lesen und sich einfach an ihre hervorragenden Klassiker halten. Einzig ihr Diplomat konnte mich verzücken und seine Tante, aber der Rest mehr als fragwürdig.