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Raumpatrouille

(gekürzte Lesung)

Matthias Brandt

(24)
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Beschreibung

Die Geschichten in Raumpatrouille sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören.

Matthias Brandt, geboren 1961 in West-Berlin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Ab 1985 hatte Brandt Engagements an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen, darunter am Nationaltheater Mannheim, dem Schauspielhaus Zürich und dem Schauspielhaus Bochum. Für seine darstellerische Leistung wurde er zuletzt mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Matthias Brandt tritt auch als Sprecher von Hörbüchern in Erscheinung.

Produktdetails

Verkaufsrang 2146
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Matthias Brandt
Spieldauer 196 Minuten
Erscheinungsdatum 21.09.2017
Verlag Tacheles!
Format & Qualität MP3, 196 Minuten
Sprache Deutsch
EAN 9783864844638

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Zeitreise allererster Güte

Meike Westermann (Mayersche Kamen), Thalia-Buchhandlung Kamen

Matthias Brandt nimmt uns mit in die BRD der späten 60er und frühen 70er Jahre und zwar mit allem Drum und Dran: James Last, der mit dem Finger schnippst, Ilja Richter, der Sepp Maier in seiner Sendung "Disco" zu Gast hat, Wim Thoelke, Fanta, Teewurstbrote... ach, da werden Erinnerungen wach. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche der vielen kurzen und kurzweiligen Geschichten ich am liebsten gelesen habe. Ein Highlight ist auf jeden Fall die Fahrradtour mit Herbert Wehner. Willy, etwas aus der Übung, kann das Gleichgewicht nicht halten und kippt, wie in Zeitlupe, langsam zur Seite und landet im Gemüsebeet. Wehner, dies alles nicht bemerkend, fuhr, wichtig vor sich hin monologisierend, noch einige Meter weiter, während Brandt einen auf die Konsonanten verknappten "exkrementellen" Fluch von sich zischte und mit lehmverkrusteten Hosen nach Hause stapfte. Oder die Besuche bei Herrn Lübke. Matthias und seine Eltern wohnen Garten an Garten mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Lübke, mit dem er gern, von der Mama hübsch herausgeputzt, eine Tasse Kakao trinkt- schweigend, da dem alten Herrn allmählich die Worte ausgehen. Und natürlich die Geschichte mit dem Raumanzug. Mit dem Bus unterwegs in die Stadt, um von dem Geld, das die Mama ihm mitgab, Schulbücher zu kaufen. So war es von der Mutter jedenfalls geplant. Aber im Kaufhaus hing ein Raumanzug. Na ja, mehr ein Gummipyjama ohne Helm, um ehrlich zu sein, aber für den siebenjährigen Matthias, im Innern schon längst Raumpilot, ist die Anziehungskraft des Anzugs trotzdem einfach zu groß, um zu widerstehen... Ein Buch, das man nicht vergessen wird, auch und vor allem wegen seiner sprachlichen Brillanz. Die Geschichten sind mit so viel Liebe zum Detail, so voller Witz und pointiert geschrieben, dass man einfach nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Da die Geschichten nicht aufeinander aufbauen, bräuchte man es theoretisch nicht am Stück zu lesen, aber ich konnte einfach nicht anders, als weiterzulesen.

Kindheit im Schatten der Bonner Republik.

Sophie Weigand, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Es ist kein Roman. Es sind keine Kurzgeschichten. Viel mehr sind es kurze Episoden einer besonderen, von der Kanzlerschaft des Vaters überschatteten Kindheit, denen Matthias Brandt in seinem Debüt nachspürt. Ohne Wachschutz darf er das Anwesen nicht verlassen, den vielbeschäftigten Vater sieht er bloß sporadisch. Willy Brandt hat gar einen separaten Hauseingang, der es ihm erlaubt, unbemerkt wie ein Geist ein- und auszugehen. In der Nachbarschaft wohnt Heinrich Lübke, Bundespräsident a.D., den er desöfteren zum Kakaotrinken besucht. Matthias Brandt wächst im Schatten bundesrepublikanischer Politik und ihrer Akteure auf. Regelmäßig kommen alte Herren zu Besuch, die ihm gedankenverloren den Kopf tätscheln. Als er Briefmarken zu sammeln beginnt, stellt er schnell fest, dass viele der auf ihnen Abgebildeten zum unmittelbaren Umfeld seines Vaters gehören. Mit einem untrüglichen Sinn für die Komik des Staatstragenden in der Kollision mit dem Profanen beschreibt Brandt einen Fahrradausflug, der zwischen den zerstrittenen Herren Brandt und Wehner arrangiert wurde. Brandt junior soll dabei als Puffer fungieren, um größere Eskalationen zu vermeiden. Nicht an das Fahrradfahren gewönnt, beendet Willy Brandt schließlich den Versöhnungsauflug unfreiwillig im Gemüsebeet, während Herbert Wehner hilflos die an den “Käfer Samsa” erinnernden leiblichen Ordnungsbemühungen seines Kollegen betrachtet. Ein wundervolles Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Geschichten
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 26.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Literarische Ausflüge in die Kindheit. Matthias Brandt ist Schauspieler und kann aber wie man hier sieht, auch sehr gut mit der Schriftform umgehen. Humorvoll, interessant und manchmal auch ein bisschen traurig sind seine Geschichten. Sie spielen in den Siebzigerjahren am Rhein. Und nicht ganz uninteressant ist es, dass sein Vat... Literarische Ausflüge in die Kindheit. Matthias Brandt ist Schauspieler und kann aber wie man hier sieht, auch sehr gut mit der Schriftform umgehen. Humorvoll, interessant und manchmal auch ein bisschen traurig sind seine Geschichten. Sie spielen in den Siebzigerjahren am Rhein. Und nicht ganz uninteressant ist es, dass sein Vater damals Bundeskanzler war. Sehr empfehlenswert!

Poetisch und einfach schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Berne am 30.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Matthias Brandt schildert in exemplarischen Episoden Erinnerungen aus seiner Kindheit. Das gelingt ihm in einem wunderschönen Schreibstil, der meistens humorvoll, oft aber auch nachdenklich ist. Übrigens: das Buch ist eine sinnvolle Ergänzung zu der ganz hervorragenden Biografie: "Die Familie Willy Brandt" von Torsten Körner. De... Matthias Brandt schildert in exemplarischen Episoden Erinnerungen aus seiner Kindheit. Das gelingt ihm in einem wunderschönen Schreibstil, der meistens humorvoll, oft aber auch nachdenklich ist. Übrigens: das Buch ist eine sinnvolle Ergänzung zu der ganz hervorragenden Biografie: "Die Familie Willy Brandt" von Torsten Körner. Der Blickwinkel eines Kindes auf Familie und auf Weggefährten seines Vaters ( Herbert Wehner ) oder auf den leider verhöhnten Heinrich Lübke, der unter der damals noch nicht thematisierten Alzheimer Erkrankung litt, sind hochinteressant.

Eine Kindheit in den 60ern
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 27.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der kleine Matthias könnte in den 60er Jahren eine ganz normale Kindheit durchleben, wäre da nicht der Umstand, dass sein Vater der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist. So lebt die Familie Garten an Garten mit dem Präsidenten im noblen Bonner Stadtteil Venusberg. Matthias wird hin und wieder eben dort zu einem heiße... Der kleine Matthias könnte in den 60er Jahren eine ganz normale Kindheit durchleben, wäre da nicht der Umstand, dass sein Vater der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist. So lebt die Familie Garten an Garten mit dem Präsidenten im noblen Bonner Stadtteil Venusberg. Matthias wird hin und wieder eben dort zu einem heißen Kakao eingeladen. Außerdem freundet er sich mit einigen der Personenschützer an, nur um sich diebisch zu freuen, wenn er ihnen später entwischen kann um mit seinem Bonazarad den angrenzenden Wald zu durchforsten. In der Schule lebt er nach dem Motto, nur nicht aufzufallen, denn er möchte nicht im Mittelpunkt stehen und auch nicht zeigen, dass er über gewisse Privilegien verfügt. Matthias Brandt hat mit „Raumpatrouille“ Geschichten seiner Kindheit festgehalten, mit den kleinen Episoden, die voller Detailliebe stecken, zeigt er, welch ein brillanter Geschichtenerzähler er doch ist. Jede Kurzstory ist für sich selbst ein kleines Kunstwerk und ich kann als Leserin jede Szene vor meinem inneren Auge ablaufen sehen. Die Sprache, die der Autor verwendet ist ausdrucksstark. Der Schreibstil ist beeindruckend und Matthias Brandt kann mich mit jeder einzelnen Geschichte fesseln. Auch wenn er im Vorwort quasi offen lässt, ob das worüber er schreibt wirklich genauso passiert ist, wird doch das besondere Verhältnis zu den Eltern deutlich und von Matthias Brandt mit viel Gefühl beschrieben. Ich bewerte dieses Buch mit fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser, die in den 60er Jahren geboren wurden, werden viele Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit wieder entdecken und wie ich darin schwelgen. Zusätzlich zum Buch ist der Soundtrack erschienen, auf der CD „Memory Boy“ von Jens Thomas hat der Musiker mit Matthias Brandt zusammen eine Songliste erstellt; für jede Geschichte ist ein Lied vertreten. Die Musik unterstützt hervorragend den Rückblick in die Zeit.

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