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Die Ermordung des Commendatore Band 2

Eine Metapher wandelt sich. Roman

Die Ermordung des Commendatore Band 2

Lesen Sie in >Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich< wie die Geschichte des jungen Malers weitergeht.

Mit dem Porträt der 13-jährigen Marie wächst allmählich das Selbstvertrauen des jungen Malers in seinen eigenen Stil. Die wiedergewonnene Sicherheit hilft ihm, das Ende seiner Ehe zu verarbeiten. Während der Sitzungen freunden sich das Mädchen und der Maler an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde >Die Ermordung des Commendatore< steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden. Ein Weg, der durch eine Luke in eine andere Welt führt.
>Eine Metapher wandelt sich< ist die Fortsetzung von Band 1 >Eine Idee erscheint< des Romans >Die Ermordung des Commendatore<.
Portrait
Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 500 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783832189891
Verlag DuMont Buchverlag
Originaltitel Kishidanch? goroshi
Dateigröße 1418 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 6163
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Buchhändler-Empfehlungen

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Leer

Kein anderer versteht es wie Murakami mit der Realität und Illusion so zu spielen. Sein Schreibstil hat etwas erzählerisches, obwohl es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Einige Fragen werden aufgeklärt, andere kann wohl nur Murakami oder vielleicht auch keiner beantworten

Der spannende zweite Teil

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Auch in seinem zweiten Teil dieser außergewöhnlichen Geschichte enttäuscht uns Herrn Murakami nicht. Immer tiefer taucht der Leser in eine surreale Geschichte ein und Stück für Stück werden einzelne Fragen beantwortet. Murakami schreibt in einer Sprache, die zum Träumen einlädt und verzaubert mich jedes Mal aufs Neue.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
11
3
0
0
0

Klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.05.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Marukami schreibt leise. Die Geschichte ist wenig spektakulär. Die Atmosphäre ist wunderbar! Als Verfasser einer Rezension möchte ich nicht mehr als 10 Wörter eingeben müssen, weil ich ansonsten vom Verfassen weiterer Rezensionen abgehalten werde.

Murakami at his best II
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2019

Anders als das japanische Original wurde „Die Ermordung des Commendatore“ nicht als ein Roman herausgebracht, sondern in zweien. Der erste „Eine Idee erscheint“ und nur knapp drei Monate später „Eine Idee wandelt sich“. Was sich genau hinter dieser unerwarteten Teilung verbirgt ist nicht vorrangig. Da mag sich das Feuilleton ruh... Anders als das japanische Original wurde „Die Ermordung des Commendatore“ nicht als ein Roman herausgebracht, sondern in zweien. Der erste „Eine Idee erscheint“ und nur knapp drei Monate später „Eine Idee wandelt sich“. Was sich genau hinter dieser unerwarteten Teilung verbirgt ist nicht vorrangig. Da mag sich das Feuilleton ruhig den Kopf darüber zerbrechen ob man nun Ursula Gräfe, die deutsche Stimme Haruki Murakamis, ein wenig entgegengekommen ist, da nicht nur seine Werke zum Übersetzen bei ihr am Tisch liegen, oder ob es profane ökonomische Hintergründe hat. Der geneigte Leser und Fan wird beide Teile gleichermaßen mögen. Mir persönlich hat das zweite und abschließende Buch, wie gesagt, sehr gut gefallen und meine hohe Erwartungshaltung wurden nicht enttäuscht. Stilistisch bewegt sich Haruki Murakami im festen Sattel. Und wenn man bedenkt, dass er bereits seit vier Jahrzenten Romane veröffentlicht, ist das schon bewundernswert. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller erfolgreich bedient. Sie bilden das Rückgrat seiner literarischen Kunst, dass ich mit Spannung und Neugier erwarte. Dem Neuling sei geraten auch unbedingt auch weitere Romane von Haruki Murakami zu lesen. „Afterdark“ oder „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ kann ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Der Berg kreißte und gebar eine Maus
von Dr. M. am 11.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Warum sollte man ein Buch von fast tausend Seiten lesen, um am Ende diese Maus zu bewundern? Weil es nicht die Maus ist, die das Wunderbare an diesem Buch ausmacht, sondern das Kreißen. Bereits im ersten Teil seines Werkes warnt Murakami seine Leser, dass man nicht alles hinterfragen sollte, weil sonst am Ende die Faszination de... Warum sollte man ein Buch von fast tausend Seiten lesen, um am Ende diese Maus zu bewundern? Weil es nicht die Maus ist, die das Wunderbare an diesem Buch ausmacht, sondern das Kreißen. Bereits im ersten Teil seines Werkes warnt Murakami seine Leser, dass man nicht alles hinterfragen sollte, weil sonst am Ende die Faszination des Geschehens verlorengehen würde. Im Grunde ist die ganze Geschichte banal. Doch Murakami gelingt es mit seiner Erzählweise und dem Einflechten von Surrealem dem Leser eine Spannung einzureden, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Durch seinen gleichmütigen, aber sehr präzisen, geistreichen und bis ins kleinste Detail gehenden, aber dennoch niemals langweiligen Stil verschafft Murakami seinen Lesern das Gefühl, am Leben des namenlosen Erzählers hautnah teilzunehmen. Zwischendrin tauchen dann immer wieder Ungewissheiten auf, die, sorgfältig dosiert, den Spannungsbogen stetig aufrechterhalten. Und schließlich kommt noch ein Schuss seltsamer Mystik hinzu, den man sich natürlich nicht zu hinterfragen traut. Schließlich ist man davor bereits gewarnt worden. Der Autor wird sich wohl schon etwas dabei gedacht haben, wird man vielleicht ehrfurchtsvoll denken. Dieser brillante Trick geht so lange gut, bis das unvermeidliche Ende naht. Irgendwie muss Murakami seine sorgsam aufgebaute Geschichte abschließen. Dafür hat er nur zwei Möglichkeiten: Entweder er lässt alles im Ungewissen oder er landet mit seinen Lesern wieder auf dem Boden des wirklichen Lebens. Egal, wie er es macht, beglücken wird er damit wohl niemanden. Und so kommt es wie es kommen muss – man bleibt etwas verstört und unbefriedigt zurück. Wozu dieser scheinbar unendliche Anlauf? Ist der Weg das Ziel? So jedenfalls scheint es. Und man kann es genießen, denn auch der zweite Teil, der übrigens kein wirklicher zweiter Teil ist, sondern nur der Rest eines im Ganzen konzipierten Buches, verschafft eine grandiose Lesefreude, wenn man sich auf Murakami einlässt und die Dinge nicht hinterfragt, sondern auf die Auflösung der aufgebauten Spannung hofft, die dann schließlich ernüchternd ausfällt. Um es mit den zahlreichen erotischen Anspielungen in diesem Buch zu sagen: Das Ganze verläuft wie ein langes, ungemein genussvolles Spiel, bei dem – etwas frustrierend - der finale Höhepunkt ausbleibt.