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Die Ermordung des Commendatore Band 1

Eine Idee erscheint. Roman

Die Ermordung des Commendatore Band 1

Allein reist der namenlose Erzähler und Maler ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann?
Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel >Die Ermordung des Commendatore<. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Mit wem könnte er darüber reden? Da ist keiner außer Menshiki, den er kennt. Soll er sich ihm wirklich anvertrauen? Als er es tut, erkennt der Ich-Erzähler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat.
Portrait
Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 475 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783832189884
Verlag DuMont Buchverlag
Originaltitel Kishidanch? goroshi
Dateigröße 1694 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 6006
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein wunderbarer erster Teil

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Wieder entführt uns der Autor Haruki Murakami in eine atemberaubende andere Welt. Mit jeder weiteren Seite verstrickt sich der Leser immer mehr in dieser unglaublichen Geschichten und fiebert richtig mit dem Protagonisten mit. Manch überraschende Wendung sorgt für eine gelungene Spannung. Ein Lesegenuss der besonderen Art.

Back to the roots

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Endlich wieder ein Murakami, der mit den Realitäten spielt und vielleicht einer seiner besten! 'Hin und wieder kann man in unserem Leben die Grenze zwischen Realität und Illusion nicht richtig ziehen.' Grandios fabuliert, das Unmögliche wird mit einer Selbstverständlichkeit erzählt und die Untertitel sind Programm! Band 1 endet mit einem perfekten Cliffhanger und Band 2 driftet wieder wunderbar in die Absurdität ab. Also wieder ein 'echter' Murakami.

Kundenbewertungen

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Murakami at his best
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2018

Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki – sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die Erzählung, die anders als in Japan, in zw... Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee erscheint - hat mir gut gefallen. Die Erwartungshaltung war bei seinen Lesern, nach dem sehr gut gelungenen Buch - Die Pilgerreise des farblosen Herrn Tazaki – sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht und in jenem altbekannten Stil beginnt er die Erzählung, die anders als in Japan, in zwei Bänden erschienen ist. Das löste bei Kritikern Unmut hervor, die ich nicht nachvollziehen kann. Das Ende von ersten Band war gut gewählt und der Umstand, dass in einem Jahr gleich zwei neue Romane von meinen Lieblingsautoren erscheinen, wird sich wahrscheinlich so schnell nicht wiederholen. Ebenfalls erwähnenswert ist, sozusagen die deutsche Stimme Haruki Murakamis. Ursula Gräfe übersetzt seit vielen Jahren seine Romane und verleiht ihnen dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Danke an dieser Stelle. Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller bedient. Das mag nicht jeder. Ich bin dagegen von einem aufs nächste Mal überrascht wie hervorragend er schreibt und ähnliche Inhalte neu interpretiert. Es ist wohl auch das Stilelement, dass ich beim Lesen immer wieder erwarte. Die Ermordung des Commendatore ist ein guter Einstieg in Haruki Murakamis Welt. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Afterdark.

Wo Murakami draufsteht, ist auch Murakami drin.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 26.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhaltliche ist die Ermordung des Commendatore wirklich durch und durch Murakami. Ein Maler, natürlich Mitte Dreißig, lebt nach der Scheidung von seiner Frau in einem Landhaus, das einem ehemaligen berühmten Künstlers gehört. Dort beschließt er sich von der Malerei erst einmal zu verabschieden, wird bei einem Auftrag von seinem ... Inhaltliche ist die Ermordung des Commendatore wirklich durch und durch Murakami. Ein Maler, natürlich Mitte Dreißig, lebt nach der Scheidung von seiner Frau in einem Landhaus, das einem ehemaligen berühmten Künstlers gehört. Dort beschließt er sich von der Malerei erst einmal zu verabschieden, wird bei einem Auftrag von seinem reichen Nachbarn aber doch schwach... Ach ja, und etwas übernatürliches gibt es natürlich auch noch. Band 1 liest sich wirklich grandios. Ich war nach jeder Seite gespannt, was sich Murakami für den Leser als nächstes ausgedacht hat. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Die Erwartungen auf Band 2 sind dementsprechend relativ hoch, aber ich bin sehr positiv gestimmt. So macht Murakami einfach nur Spaß!

"Vielleicht war es nicht real gewesen, aber geträumt hatte ich nicht"
von Dr. M. am 12.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist nichts Kom... Schon während des Lesens habe ich mich immer wieder verblüfft gefragt, wie es Murakami eigentlich schafft, Spannung zu erzeugen, wo vermeintlich gar keine ist. Die in diesem ersten Band erzählte Geschichte erscheint am Ende des Buches trotz des gewaltigen Cliffhangers klar strukturiert vor den Augen des Lesers. Da ist nichts Kompliziertes, aber viel Geheimnisvolles, sodass man sich bereits auf den zweiten Teil freut. Gewiss, das Ganze mag etwas surreal erscheinen und voller Metapher sein, ist aber gleichzeitig einfach und mysteriös. Und es wird so wunderbar erzählt, dass man sich kaum von diesem Buch trennen mag. In einem Dialog des Ich-Erzählers mit dem Commendatore heißt es: "Die Welt ist Vorstellung, das ist die Wahrheit. Vorstellung ist Wahrheit und Wahrheit Vorstellung. … Das Beste ist es, diese Vorstellung einfach mit einem Zug zu schlucken, wie sie ist. … Jeder Versuch, mit anderen Mitteln auf den Weg der Erkenntnis zu gelangen, muss scheitern." Vielleicht ist dies auch ein Hinweis nicht nur an Murakamis Leser, sondern auch an die Literaturkritiker, die Murakami zu recht ziemlich egal sind. Nicht herumrätseln, sondern die Geschichte als Ganzes annehmen. Da sie mit diesem Band noch nicht zu Ende ist, werde ich mich daran halten. Nachdem sich seine Frau für einen anderen entschieden hatte, zieht es den Ich-Erzähler in eine Berghütte, in der einst der inzwischen demente Maler Tomohiko Amada sein Atelier hatte. Auf dem Dachboden entdeckt der neue Bewohner zufällig ein gut verpacktes, der Öffentlichkeit unbekanntes Bild von Amada mit dem Titel "Die Ermordung des Commendatore". Es stellt eine Szene aus der Mozart-Oper Don Giovanni dar und fasziniert den neuen Bewohner von Amadas Haus. Eigentlich sah er sich in der komfortablen Lage, seine eigene Malerei neu zu überdenken, die bisher aus dem Porträtieren von Industriellen bestand. Immerhin hatte er sich damit einen Namen gemacht. Doch damit sollte nun Schluss sein. Da erreicht ihn ein Anruf seines Agenten mit der Bitte, diesen Entschluss zu überdenken, denn ein Klient würde Unsummen bieten, um sich von dem namenlosen Erzählen malen zu lassen. Der Kunde erweist sich als der geheimnisvolle Herr Menshiki, der auch noch ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Tales in einer prachtvollen Villa alleine wohnt. Die Leben der beiden Männer beginnen sich zu verschränken, denn Menshiki hat einen Plan, der dem Erzähler erst nach und nach aufgeht. Wie es Murakami unaufdringlich gelingt, die Puzzleteile dieses Planes langsam zu enthüllen und die seltsame Atmosphäre zu erschaffen, die diese Geschichte trägt, ist einzigartig. Wenn man nur ein wenig mit der japanischen Kultur und Sprache vertraut ist, dann muss man die Übersetzerin dieses Buches in den höchsten Tönen loben. Was im Japanischen vermutlich leicht als Augenblicksstimmung entsteht, braucht im Deutschen bestimmt einen viel größeren Aufwand, weil unsere Sprache viel präziser und weniger bildhaft ist. Während japanische Literatur im Deutschen oft spröde und fremd erscheint, bleibt Murakami in diesem Buch in warmer Erinnerung, zwar irgendwie etwas anders als man es gewohnt ist, aber doch nicht so, dass es Nähe verhindert. Selbst für den geheimnisvollen, einsamen Herrn Menshiki kann man Empathie empfinden. Nicht einmal die surrealen Geschehnisse in diesem Buch verwirren. Im Gegenteil, sie machen das Buch erst richtig interessant, wenn man sich tatsächlich auf die ganze Geschichte einlassen kann. Worauf man sich allerdings wirklich mit diesem Buch eingelassen hat, weiß man am Ende des ersten Teils nicht. Es ist merkwürdig: Obwohl man fast 500 Seiten gelesen hat, und obwohl gleichzeitig alles und nichts klar ist, freut man sich bereits auf den zweiten Band. Man muss es eben mit einem Zug schlucken (und sollte nicht herumrätseln). Oder auch notgedrungen mit zwei Zügen.