Woyzeck. Leonce und Lena

Ein Fragment. Ein Lustspiel

Reclams Universal-Bibliothek Band 18420

Georg Büchner

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Beschreibung

Durch ein Preisausschreiben angeregt, verfasste Büchner 1836 das Lustspiel „Leonce und Lena“. Da er dies nicht rechtzeitig abschickte, erhielt er es ungeöffnet zurück. Das Originalmanuskript ging verloren und wurde so nur bruchstückhaft überliefert. Die Haupthandlung des Werkes verflechtet das Schicksal des Prinzen Leonce und der Prinzessin Lena, die verlobt sind, ohne sich zu kennen, und beschließen, vor der geplanten Hochzeit zu fliehen. Als sie sich auf der Flucht zufällig treffen, verlieben sie sich ineinander, heiraten im Königreich des Prinzen und erkennen sich erst danach als Prinz und Prinzessin. Das Stück präsentiert sich als kunstvolles Kaleidoskop literarischer Anspielungen und Zitate.
Büchners Drama „Woyzeck“, das 1876 erschien, ist in drei handschriftlichen Fragmenten überliefert. Es handelt vom Soldaten Woyzeck, der seine Freundin Marie und deren gemeinsames Kind zu unterstützen versucht und dabei als Versuchsperson von einem Arzt und seinem Vorgesetzten missbraucht wird. Als er erfährt, dass Marie ihn betrügt, bringt er sie um. Das Werk gehört zu den meistgelesensten und -gespielten Texten der dramatischen Weltliteratur. Es wirkte wie kein anderes Stück des 19. Jhdts. in die Dichtungsgeschichte des 20. Jhdts. ein.

Produktdetails

Einband Geheftet
Seitenzahl 63
Erscheinungsdatum 01.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-147-6
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/12,9/0,5 cm
Gewicht 59 g
Unterrichtsfächer Deutsch, Spiel
Verkaufsrang 1920

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Teilrezension zu Woyzeck: Grauenhaft
von Patrick am 26.06.2015

Es tut mir in der Seele weh, ein Buch derart abfällig vorstellen zu müssen, jedoch bleibt mir ehrlicher Weise keine andere Wahl, als diesem Werk die niedrigste mir mögliche Wertung zu vergeben. Obwohl ich sonst immer einen zusätzlichen "Mitleidsstern" für Schulbücher verteile, kann ich mir bei Woyzeck nicht treu bleiben. Das Wer... Es tut mir in der Seele weh, ein Buch derart abfällig vorstellen zu müssen, jedoch bleibt mir ehrlicher Weise keine andere Wahl, als diesem Werk die niedrigste mir mögliche Wertung zu vergeben. Obwohl ich sonst immer einen zusätzlichen "Mitleidsstern" für Schulbücher verteile, kann ich mir bei Woyzeck nicht treu bleiben. Das Werk handelt von einem eigentlich ganz alltäglichen jungen Mann. Dieser hat eine Freundin und mit ihr ein uneheliches Kind. Um für sie sorgen zu können, arbeitet Woyzeck beim Hauptmann und bei einem Doktor (nimmt an Experiment teil). Jedoch bemerkt er eines Abends, dass seine Freundin, Marie, ihn betrügt. Daraufhin erwirbt der geistig labile Woyzeck ein Messer und sticht wie verrückt au sie ein. Das Schlimmste an diesem Buch ist, dass die Kapitel dieses nie vollendeten Werks nicht in der richtigen Reihenfolge zu finden ist und sich nicht mal Germanisten über "die korrekte Reihenfolge" einig sind. Angeblich gäbe es MINDESTENS 4 VERSCHIEDENE REIHENFOLGEN, welche als richtig gelten! In meinen Augen, hätte man ein unvollendetes Werk nie veröffentlichen sollen. Zudem erreicht uns auch in diesem Buch das schultypische Ende - irgendjemand stirbt. Es zeigt wiedermal, dass man in Deutschland für ein erfolgreiches Werk nur alle Protagonisten sterben lassen muss - traurig. Ob die Gewalt in Ego-Shootern wesentlich schlimmer ist als diese buchinterne Gewalt, erschließt sich mir nicht. Mein Urteil zu Woyzeck: Wenn ihr das Buch NICHT lesen MÜSST, dann lasst es lieber bleiben.

Inhalt und meine eigene Meinung
von Sonja Windbichler am 06.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In diesem Buch geht es um den ehemaligen Soldaten Woyzeck. Er ist arm, ungebildet und wird von den Menschen in seiner Umgebung schikaniert, außerdem hat er ein uneheliches Kind mit einer schönen Frau namens Marie. Tagtäglich muss sich Woyzeck Beleidigungen anhören, weil er sich mit den gesellschaftlichen Normen nicht abfinden wi... In diesem Buch geht es um den ehemaligen Soldaten Woyzeck. Er ist arm, ungebildet und wird von den Menschen in seiner Umgebung schikaniert, außerdem hat er ein uneheliches Kind mit einer schönen Frau namens Marie. Tagtäglich muss sich Woyzeck Beleidigungen anhören, weil er sich mit den gesellschaftlichen Normen nicht abfinden will. Er arbeitet soviel wie nur möglich, um für seine kleine Familie sorgen zu können. Er rasiert seinen Hauptmann und lässt sich von einem Arzt für medizinische Zwecke missbrauchen. Währenddessen vertreibt Marie sich die Zeit mit einem Tambourmajor. Woyzeck will es erst nicht glauben, doch als er sie mit dem Major tanzen sieht kämpft er mit dem Major und verliert. Daraufhin streiten sich Woyzeck uns Marie, am Rande eines Teiches, als sie zugibt mit dem Major ein Verhältnis gehabt zu haben. In rasender Eifersucht ersticht Woyzeck Marie. Als Woyzeck zurück zum Wirtshaus geht bemerken die Gäste das viele Blut. Woyzeck sagt er habe sich verletzt und läuft wieder zum Teich, wo die Leiche Maries liegt. Dort versänkt er dann das blutverschmierte Messer. Mir persölich hat das Buch gut gefallen, da viele unterschiedliche Charaktere auftreten und die Menschenrechte in früheren Zeiten thematisiert werden. Es ist abwechslungsreich und einmal etwas anderes (Bezug auf die modernen Bücher) außerdem finde ich den Schreibstil faszinierend.


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