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Die letzten Tage der Menschheit

Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog

Die letzten Tage der Menschheit ist eine "Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog" von Karl Kraus. Sie ist in den Jahren 1915-1922 als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden. In über 200 nur lose zusammenhängenden Szenen, die auf wahren Quellen beruhen, wird die Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges dargestellt. Kaum eine Szene führt den Leser in die Nähe der Kampfhandlungen. Die wahren Gräuel des Krieges sieht Kraus im Verhalten jener Menschen, die in ihrer Oberflächlichkeit Ernst und Schrecken des Krieges weder wahrnehmen wollen - noch können - sondern sich fernab vom Schauplatz bereichern und den Krieg mit Phrasen beschönigen: Journalisten, Händler, hohe Militärs, die sich fern vom Schlachtfeld im Ruhm ihres militärischen Ranges suhlen.
Karl Kraus (1874-1936) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker sowie vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 296 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9788027215003
Verlag Musaicum Books
Dateigröße 1973 KB
Verkaufsrang 130336
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Die Euphorie des Krieges
von Daniela Ammann aus Wien am 25.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem tragischen Mord an Franz Ferdinand bricht im Volk zunächst eine Euphorie aus einen Krieg zu beginnen. Karl Kraus fängt in vielen einzelnen Szenen die Gesinnung des Volkes ein und stellt diese abnehmende Freude am Kriegssgeschehen sehr bildhaft dar. Oft überzogen und mit einem Hauch Ironie. Kraus selbst schrieb, dass die... Nach dem tragischen Mord an Franz Ferdinand bricht im Volk zunächst eine Euphorie aus einen Krieg zu beginnen. Karl Kraus fängt in vielen einzelnen Szenen die Gesinnung des Volkes ein und stellt diese abnehmende Freude am Kriegssgeschehen sehr bildhaft dar. Oft überzogen und mit einem Hauch Ironie. Kraus selbst schrieb, dass dieses Stück einem Marstheater zugedacht wurde, da es nach irdischen Maßstäben zehn Abende beanspruchen würde. Dennoch ist das Werk "Die letzten Tage der Menschheit" ein grandioses Stück österreichischer Literatur.