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Die Töchter von Granada

Roman

Brigitte Riebe

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Beschreibung

Das Geheimnis der Mondschwestern: Der historische Romane "Die Töchter von Granada" von Brigitte Riebe als eBook bei dotbooks.

Granada, 1499: Nachdem die Katholischen Könige die Herrschaft in Spanien an sich gerissen haben, wird das Leben für Lucias muslimische Freundin Nuri immer schwieriger. Und auch Lucia selbst gerät in große Gefahr, denn sie hat verbotene Gefühle für Nuris Bruder Rashid, der sich den Untergrundkämpfern anschließt. Als schließlich die Familien der Freundinnen in die Fänge der Inquisition geraten, sind die jungen Frauen auf sich allein gestellt. Fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen, werden sie unwissend zu Marionetten der spanischen Befehlshaber - gibt es nun noch Hoffnung für sie?

"Wer wissen will, wie lebendig Geschichte sein kann, der muss mit Brigitte Riebe reden." Brigitte woman

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Roman "Die Töchter von Granada" von Brigitte Riebe. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 364 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783958247932
Verlag Dotbooks Verlag
Dateigröße 1748 KB
Verkaufsrang 21283

Kundenbewertungen

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gute Geschichte mit kleinen Schwächen
von A. Jürgens am 12.11.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die, laut Klappentext, mitreißende Liebesgeschichte von Lucia und Rashid ist leider nicht wirklich tief gehend beschrieben. Sie enthält romantische Momente, geht aber genau genommen fast verloren. Fast gleichwertig scheint die Beziehung der muslimischen Haushälterin und Geliebten zu Lucias Vater. Auch die zarten, sich zwischen N... Die, laut Klappentext, mitreißende Liebesgeschichte von Lucia und Rashid ist leider nicht wirklich tief gehend beschrieben. Sie enthält romantische Momente, geht aber genau genommen fast verloren. Fast gleichwertig scheint die Beziehung der muslimischen Haushälterin und Geliebten zu Lucias Vater. Auch die zarten, sich zwischen Nuri und Miguel anbahnenden Bande, verblassen in ihrer Andeutung und werden für mich nicht ausreichend beleuchtet, gehen fast unter gegenüber der Erwähnung der Gefühle, die ein befreundeter Priester für Lucias Tante empfindet. Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass die Liebesgeschichte ja hauptsächlich um Lucia und Rashid gehen soll, wobei Lucias Gefühle wegen Miguel durcheinandergeraten, gewinnt dieser Strang nicht an Faszination. Daneben erscheint sowohl die Aufklärung des Diebstahls als auch der Part, der an dieser Stelle eingreifenden Inquisition, zu eindimensional und vorhersehbar dargestellt. Gelohnt hat es sich für mich trotzdem, das Buch zu lesen. Denn der erstgenannte Handlungsstrang rettet Riebes Geschichte. Die Nacht von Granada ist nicht nur der Titel des Buches, sondern auch der Gipfel dessen, was damals passierte. Die unnötige und berechnende Vernichtung von Wissen und Kulturschätzen durch den Erlass der Verbrennung aller arabischen Schriften, die damals zu wochenlangen Aufständen führte. Riebes Beschreibung des Vertrauensbruchs, den die Kirche und spanische Krone durch die Missachtung des Übergabevertrages der Stadt von den bisherigen an die neuen Machthaber begangen hat, ist sehr gut gelungen. Ebenso die Schilderung der erzwungenen Taufen und der Diskriminierungen, die die maurische Bevölkerung ertragen musste. Ihre den Umstand beschreibenden Worte, dass Angst vor einer ungewissen Zukunft Stimmungen weckt, die massenhysterische Züge annehmen können, sind nachvollziehbar echt gewählt. Da auch die Tatsache, dass es schon immer in allen Glaubensgemeinschaften Menschen gegeben hat, die ihren Glauben gelebt und nicht missbraucht haben, nicht zu kurz kommt, gefiel mir der für mich eigentliche Hauptstrang gut. Fazit Vielleicht ist es etwas weit hergeholt, aber historische Romane wie Die Nacht von Granada können mit dazu beitragen, dass es ein besseres Verständnis zwischen den Religionen geben kann. Das ist leider auch in der heutigen Zeit noch ein nach wie vor aktuelles Thema. Und damit wird das Buch, trotz anfänglicher Bedenken, dann doch wieder etwas für junge LeserInnen. Und ältere Fans historischer Romane kommen auch nicht zu kurz.


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