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Arrowood - In den Gassen von London

Kriminalroman

Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel.
Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise …

»William Arrowood ist keinesfalls perfekt, aber sympathisch, und die Geschichte bewegt sich rasant von Gefahr zu Gefahr und Twist zu Twist.«
The Times

»Mick Finlay gelingt mit dem Start seiner “Arrowood“-Serie eine Mischung aus Spannung, Komik und historischen Hintergründen.«
WDR 4
Portrait
Finlay, Mick
Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer Psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-174-3
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/3,5 cm
Gewicht 368 g
Originaltitel Arrowood
Auflage 1
Übersetzer Kerstin Fricke
Verkaufsrang 58810
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Jessica Bomba, Thalia-Buchhandlung Essen

Starke Konkurrenz für Sherlock Holmes! Der skurrile & spannende erste Fall für Arrowood im viktorianischen London. Eine Geschichte zum Verschlingen!

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Wieder etwas für Fans, die Krimis im Viktorianischen England lieben (so wie ich). Schräge, spannende und tottraurige Geschichte, mit einem sehr eigenwilligen Ermittler!

Kundenbewertungen

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Verzwickter Fall, aufbrausender Detektiv – netter Krimi, aber leider nicht mehr.
von Michèle Schmidt aus Duisburg am 06.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Erforschung der menschlichen Emotionen, statt Kunst der Deduktion. Inhalt: Privatdetektiv William Arrowood ist die Anlaufstelle für Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London. Voller Verachtung blickt er über die Themse auf seinen berühmten Kollegen Sherlock Holmes. Doch auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht ge... Erforschung der menschlichen Emotionen, statt Kunst der Deduktion. Inhalt: Privatdetektiv William Arrowood ist die Anlaufstelle für Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London. Voller Verachtung blickt er über die Themse auf seinen berühmten Kollegen Sherlock Holmes. Doch auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt… Meinung: William Arrowood und Sherlock Holmes sind zwei Detektive im viktorianischen London, die sehr unterschiedliche Methoden für ihre Ermittlungen nutzen. Für Arrowood ist Holmes Kunst der Deduktion nur das Aufbauschen völlig unwichtiger und nichts-sagender Kleinigkeiten. Menschenkenntnis und die Kunst Emotionen zu Lesen sind für ihn der bessere Weg zum Ziel. Ich als Leser hatte allerdings eher das Gefühl, Arrowood überfällt seine Umwelt mit seinen eigenen Emotionen und provoziert so lange, bis seinem Gegenüber endlich etwas brauchbares heraus rutscht… Lange Befragungen von Verdächtigen oder Informanten; wiederholte, langwierige Nachforschungen durch seinen Assistenten Burnett (der als Erzähler eigentlich den größten Anteil an den Ermittlungen hat) und nervtötende Wutausbrüche des übermäßig selbstbewussten Detektivs ziehen den Fall gehörig in die Länge. Hinzu kommt, dass der Fall ziemlich verwickelt ist und durch immer wieder neue Wendungen an Spannung gewinnen soll. Das hat für mich leider nicht so gut funktioniert. Ich wollte ab einem gewissen Punkt einfach nur, dass alles aufgelöst wird und der Fall endlich zu Ende ist. Was mir dagegen war der Schreibstil. Er passt sehr gut zum Setting. Die Figuren drücken sich so aus, wie man es aus dieser Zeit erwartet und auch aus anderen Romanen kennt. Die Beschreibung der verschiedenen Schauplätze ist anschaulich und detailreich. Teilweise hat man das Gefühl, man riecht und fühlt die feuchte Luft, den Pferdemist oder andere – manchmal eher unschöne – Dinge. Fazit: Ein atmosphärischer, sehr verzwickter Krimi, mit vielen Wendungen. Wirkliche Spannung ist bei mir aber trotz allem nicht aufgekommen. Und der Protagonist hat schon ziemlich an meinen Nerven gezerrt.

Zwei außergewöhnliche Detektive, die Sherlock Holmes ebenbürdig sind, Bravo!!
von mesu am 26.10.2018

Die Geschichte um die beiden Detektive Arrowood und Barnett ist richtig gut gelungen. Sie spielt im viktorianischen London und das Flair der damaligen Zeit begleitet den Leser auf seiner spannenden Reise durch die Metropole. Der Fall um den verschwundenen Bruder der Französin Caroline ist keine leichte Aufgabe für die beiden... Die Geschichte um die beiden Detektive Arrowood und Barnett ist richtig gut gelungen. Sie spielt im viktorianischen London und das Flair der damaligen Zeit begleitet den Leser auf seiner spannenden Reise durch die Metropole. Der Fall um den verschwundenen Bruder der Französin Caroline ist keine leichte Aufgabe für die beiden Ermittler und es gibt immer neue Verwicklungen und gefährliche Situationen, denen sie sich stellen müssen. Arrowood muss sich außerdem ständig mit dem berühmten Sherlock Holmes messen, da ergeben sich oft amüsante Augenblicke in der Geschichte. Doch er hat seine eigenen, nicht immer legalen Methoden, die ihn zum erwünschten Erfolg führen. Eine Kriminalgeschichte die absolut lesenwert ist und der hoffentlich noch weitere Bücher folgen werden.

Im Schatten von Sherlock Holmes
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 16.10.2018

Buchmeinung zu Mick Finlay – Arrowood – In den Gassen von London „Arrowood – In den Gassen von London“ ist ein Historischer Kriminalroman von Mick Finlay, der 2018 bei HarperCollins in der Übersetzung von Kerstin Fricke erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „Arrowood“ und ist 2017 erschienen. Zum... Buchmeinung zu Mick Finlay – Arrowood – In den Gassen von London „Arrowood – In den Gassen von London“ ist ein Historischer Kriminalroman von Mick Finlay, der 2018 bei HarperCollins in der Übersetzung von Kerstin Fricke erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „Arrowood“ und ist 2017 erschienen. Zum Autor: Mick Finlay wurde in Glasgow geboren und verbrachte seine Kindheit in Kanada und England. Er arbeitete als Marktverkäufer in der Portobello Road, in einem Wanderzirkus, als Schlachtergehilfe, als Portier und in verschiedenen Positionen im Gesundheits- und Sozialdienst. Mittlerweile lehrt er an einer Psychologischen Fakultät und lebt mit seiner Familie in Brighton. Klappentext: Privatdetektiv William Arrowood ist ein Mann vieler Talente – und einiger Laster. Die Tagelöhner und Straßenmädchen im armen South London können sich keinen besseren Detektiv leisten und kommen daher mit allen Anliegen zu ihm. Voller Verachtung und Neid blickt er über die Themse auf seinen bekannten Kollegen Sherlock Holmes und dessen betuchte Klientel. Auch Arrowoods neuester Fall scheint nicht geeignet zu sein, ihn berühmt zu machen: Eine junge Französin bittet darum, ihren verschwundenen Bruder aufzuspüren. Doch hinter dem simplen Auftrag verbergen sich weit mehr Geheimnisse und Leichen, als Arrowood für möglich hielt. Und so führen ihn seine Ermittlungen von den Tiefen der Londoner Unterwelt bis in höchste Regierungskreise … Meine Meinung: Dieses Buch besticht durch die ungewohnt „schmutzigen“ Figuren, selbst die Ermittler sind nur etwas heller als die Verbrecher. Die Geschichte spielt in weiten Teilen in den ärmeren Gegenden Londons und die Schilderung der Verhältnisse kennt keine Zurückhaltung. So liegt eine trübe Atmosphäre in der Luft und man spürt, wie schwer es vielen Menschen fällt, nicht jede Hoffnung zu verlieren. Dazu kommt, dass eigentlich jeder nicht die Wahrheit sagt. Auch Gewalt ist allgegenwärtig und spielt öfters eine Rolle. Arrowood ist ein Ermittler der Armen und bekommt regelrecht Unwohlsein, wenn er von den Erfolgen eines gewissen Sherlock Holmes hört. Es bereitet ihm Genugtuung, wenn es ihm gelingt, diese Erfolge als Aneinanderreihung glücklicher Zufälle darzustellen. Eine wesentliche Rolle bei den Ermittlungen spielt Barnett, der Assistent Arrowoods. Er agiert im Stil eines Archie Goodwins und ist für die Laufarbeiten zuständig. Weitere Unterstützung erfährt Arrowood durch seine Schwester Ettie und den Strassenjungen Neddy. Arrowood überzeugt nicht durch seine Genialität, wohl aber durch seine Hartnäckigkeit und Ausdauer. Er lässt sich nicht einschüchtern und gibt sein Bestes. So legt er sich auch mit dem SIB, einer Polizeieinheit gegen irische Terroristen, an. Die Polizei spielt keine besonders glückliche Rolle und es bedarf glücklicher Umstände für die ermittelnden Figuren. Gerade wegen ihrer Unvollkommenheit fiebert man mit den Figuren mit und hofft, dass sie zumindest überleben, wenn sie schon nicht zu strahlenden Helden werden. Die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit spielen eine Rolle und das Fehlen eines Glossars fiel mir unangenehm auf. Die Geschichte der Ferniers war mir vollkommen unbekannt. Auch die Gewaltanwendung war sehr intensiv und hat bei den Figuren Spuren hinterlassen. Doch insgesamt überwiegen die positiven Aspekte. Die Geschichte war spannend, enthielt etliche humorvolle Stellen und die Figuren mit ihren vielen Grautönen sind gut gelungen. Auch die Atmosphäre war dunkel, aber glaubhaft. Fazit: Ein Historischer Roman mit einigen Schwächen, der aber vor allem mit der Atmosphäre und der sehr gelungenen Figurenzeichnung punktet. Von mir gibt es deshalb vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung für alle, die es etwas härter mögen.