Scheiße bauen: sehr gut

Roman für junge Fans von „Fack ju Göhte"

Tobias Steinfeld

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Beschreibung

Hinreißend komischer und warmherziger Coming-of-Age-Roman ab 12 Jahren.

Paul ist faul. Und stolz darauf, dass er trotzdem irgendwie durchs Gymnasium kommt. Aber jetzt steht das Schnupperpraktikum in der Förderschule an. Den ganzen Tag Sabberlätzchen wechseln und Hintern abwischen? Nicht mit Paul! Als er für den neuen Schüler Per gehalten wird, beschließt er spontan, diese Rolle anzunehmen. Schließlich stehen Chillen im Whirlpool und Videospiele auf dem Stundenplan. Sogar mit seinen neuen "Mitschülern" kommt Paul gut klar. Doch was, wenn er auffliegt? Auch auf der Förderschule gibt es keine Eins fürs Scheißebauen, oder?

 

"[E]in geniales Jugendbuch in moderner Sprache", Blog "Die Kellerbande", Anja , 25.06.2018

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20247-3
Verlag Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/2,7 cm
Gewicht 429 g
Auflage 10. Auflage
Verkaufsrang 30472

Buchhändler-Empfehlungen

Freundschaft über die Grenzen hinaus

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein unterhaltsames Jugendbuch, dass sich auf humorvoll lustige Weise den ernsten Themen des Schulalltages stellt. Jugendlichen gefällt der witzige ehrliche Schreibstil. Ohne den erhobenen Zeigefinger wird ihnen der Spiegel vorgehalten. Unterhaltsam - witzig - authentisch

Frontalangriff auf die Lachmuskeln

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Warum als Praktikant in der Förderschule arbeiten, wenn man sich als neuer Schüler ausgeben kann & so wesentlich mehr Spaß hat? Der Knaller! Ein urkomischer Roman mit ernsten Tönen.

Kundenbewertungen

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Ein amüsantes Jugendbuch...
von printbalance am 21.11.2019

Mit seinem Protagonisten Paul alias "Per" lässt Tobias Steinfeld den Leser an der Bewältigung unterschiedlicher Lebenssituationen teilhaben. Der Gymnasiast dient als Beispiel für eine positivere Einstellung gegenüber Leistungsschwächeren. Der Leser bekommt in diesem Buch Einblicke in die verschiedenen Verhaltensweisen und Behind... Mit seinem Protagonisten Paul alias "Per" lässt Tobias Steinfeld den Leser an der Bewältigung unterschiedlicher Lebenssituationen teilhaben. Der Gymnasiast dient als Beispiel für eine positivere Einstellung gegenüber Leistungsschwächeren. Der Leser bekommt in diesem Buch Einblicke in die verschiedenen Verhaltensweisen und Behinderungen von Schülern einer Förderschule. Oftmals bedient sich der Buchautor auch an verschiedenen Klischees die er alle gekonnt in die Handlung integrierte. Der Erzählstil war stellenweise sehr humorvoll und unterhaltsam, sodass dem Leser sämtliche Berührungsängste zu diesem heiklen Thema genommen wurden. Die Grenzen zwischen dem Gymnasiast Paul und den verschiedenen Förderschülern verschwimmen immer mehr, sodass aus dem Buch eine klare Botschaft hervorgeht: Wir Menschen sind individuell und haben alle Stärken und Schwächen. Wir sind gleich, unabhängig vom Schulabschluss. Für mich ist diese Lektüre ein absolutes Highlight und eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr lesen durfte!

von einer Kundin/einem Kunden aus Limburg am 16.08.2018
Bewertet: anderes Format

Endlich mal was cooles für Jungs, die dem Greg-Alter entwachsen sind! Flapsig erzählt, witzig und authentisch.

Warum schwer, wenn's auch einfach geht?
von Lales Bücherwelt am 11.02.2018

Inhalt: Der 14-jährige Paul liebt einfach. Schließlich ist das Leben mit Schule und Familie bereits anstrengend genug. Als er bei einem Pflichtpraktikum der Schule als Praktikant an einer Förderschule anfangen soll, hat er dazu herzlich wenig Lust. Missverständlich wird er für den neuen "behinderten" Schüler Per gehalten und k... Inhalt: Der 14-jährige Paul liebt einfach. Schließlich ist das Leben mit Schule und Familie bereits anstrengend genug. Als er bei einem Pflichtpraktikum der Schule als Praktikant an einer Förderschule anfangen soll, hat er dazu herzlich wenig Lust. Missverständlich wird er für den neuen "behinderten" Schüler Per gehalten und kurzerhand entschließt er sich dazu mitzuspielen. In seinem Schulalltag stehen Kochen, spielen und entspannen auf dem Stundenplan, genau das Richtige für Paul! Doch es ist gar nicht so einfach sich als jemanden auszugeben, den man gar nicht kennt. Aber er hat Glück, er fällt nicht auf. Jedoch scheint irgendjemand über seinen Betrug Bescheid zu wissen, da er eine geheimnisvolle Nachricht mit Hinweisen erhält. Wird es ihm gelingen nicht aufzufliegen? Meine Meinung: Ein humorvoller Coming-of-Age-Roman um den faulen Schüler Paul. "Scheiße bauen: sehr gut" ist mir aufgrund des Titels sofort ins Auge gesprungen. Das Cover finde ich sehr passend und nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, war ich sehr an dem Buch interessiert. Die Handlung beginnt mit einer Vorstellung Pauls Person und seines Lebens. Die zentralen Aspekte liegen im Bereich Schule und Familie. Er berichtet von seiner Faulheit und Bequemlichkeit, vorallem in der Schule. Deswegen gerät er öfters mal in einen Konflikt mit seiner Klassenlehrerin Frau Kesselmann. Als er es veräumt, sich um einen Platz für ein 3-wöchiges Pflichtpraktikum zu kümmern, wird er von Frau Kesselmann als Praktikant bei einer Förderschule angemeldet. Gleich am ersten Tag kommt Paul, wie üblich, zu spät. Als er in die Schule kommt und sofort für den neuen Schüler Per gehalten wird, entschließt er sich einfach mitzuspielen. Von seinen neuen "Mitschülern" wird er überschwänglich begrüßt und auch die Lehrer nehmen ihn wohlwollend auf. In den nächsten Tagen lernt er den Alltag an der Förderschule besser kennen und beginnt die Geschichten der anderen Kinder zu verstehen. Auch wenn er es als Per einfach und bequem hat, fragt er sich immer wieder, ob er seine Tarnung aufgeben soll. Doch nachdem er eine geheimnisvolle Nachricht erhält mit Hinweisen zu dem echten Per, muss Paul vorsichtig sein, denn irgend jemand weiß Bescheid. Wie kann er den kommenden Ärger wohl am besten vermeiden oder gar verhindern? Die Geschichte wird durchgängig aus der Sicht von Paul erzählt, sodass man seine Person gut kennen lernt. Die Schreibweise beschränkt sich auf das Wesentliche, also Taten und Dialoge, weshalb Gefühle und Gedanken nicht so richtig hervorgehen, was ich persönlich in einer guten Geschichte sehr wichtig finde. Jedoch waren die Dialoge durch die kurze, humorvolle Art sehr verständlich und man hat einen guten Einblick in die Geschenisse und den Alltag einer Förderschule bekommen. Die Inhalt setzen sich im Wesentlichen aus witzigen Gesprächen, aber auch ernsten und tiefgründigen Themen auseinander, sodass eine gute Mischung entsteht. Spannung ist durch die Suche nach dem Schreiber der Nachricht ebenfalls gegeben, jedoch findet Paul sehr schnell die Wahrheit heraus, weshalb von da an die Geschichte eher etwas vor sich hin plätschert. Fazit: Ein humorvolles und sogleich ernstes Jugensbuch, dass sich auf authentische Weise mit tiefgründigen Themen auseinander setzt und für Unterhaltung sorgt. Für Jugendliche ab ca. 12 Jahren geeignet, aber natürlich auch für alle anderen durchaus lesenswert ist ;) (4 von 5 Sternen)


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