Meine Filiale

Alles, was wir geben mussten

Roman

Kazuo Ishiguro

(51)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 9,99 €

Accordion öffnen
  • Alles, was wir geben mussten

    Heyne

    Sofort lieferbar

    9,99 €

    Heyne
  • Alles, was wir geben mussten

    Blessing

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    13,00 €

    Blessing

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen
  • Alles, was wir geben mussten

    Blessing

    Sofort lieferbar

    20,00 €

    Blessing

eBook

ab 4,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

29,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

25,50 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen.

Zum Literaturnobelpreis 2017 jetzt als bibliophlie Sonderausgabe.

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er später Englisch und Philosophie studierte. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 50 Sprachen übersetzt. Er erhielt 2017 den Nobelpreis für Literatur. Der Autor lebt in London..
Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München, arbeitete anschließend als Verlagslektorin und ist seit 1992 freiberufliche Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Sie übersetzt neben Kazuo Ishiguro unter anderem Patricia Duncker und Nadine Gordimer. Barbara Schaden lebt in München.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 30.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89667-632-0
Verlag Blessing
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3,2 cm
Gewicht 469 g
Originaltitel Never Let Me Go
Übersetzer Barbara Schaden
Verkaufsrang 84915

Buchhändler-Empfehlungen

Alles, was wir geben mussten

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Köln

In Hailsham, einem englischen Internat wachsen Ruth, Tommy und Kathy in einer nicht näher benannten Zeit heran. Auf den ersten Blick wirkt alles normal, doch im Laufe der Geschichte merkt man, dass die Kinder eine Bestimmung haben und Ihre Zukunft schon festgelegt ist. Wenn man begreift, dass die Menschen die man die ganze Geschichte über begleitet, Klone sind, deren Daseinszweck einzig und allein das Organspenden ist, trifft es einen unvermittelt. Diese Geschichte, erzählt in schnörkelloser, kraftvoller Sprache berührt und hallt noch lange nach.

Atmosphärisch, bedrückend und genial!

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

In seinem mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichneten Roman entwirft Kazuo Ishiguro ein erschreckend realistisches Zukunftsbild einer Gesellschaft, die zu Selbsterhaltungszwecken Klone herstellt, um diese bei Organbedarf heranzuziehen. Ganz bewusst beginnt die Handlung in den Schuljahren der drei Protagonisten, um auf ruhige und natürliche Weise aufzuzeigen, dass sich Kathy, Ruth und Tommy in ihrem Heranwachsen und Sozialverhalten sowie ihrer kulturellen Erziehung in keiner Weise von „normalen“ Kindern unterscheiden. Wie alle anderen Menschen denken, fühlen und handeln die drei Freunde und sollen aus medizinischer Sicht dennoch nur seelenlose Organspendehüllen darstellen, die es nicht wert sind, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen zu dürfen. Damit wirft Ishiguro äußerst schwierige moralische und ethische Fragen auf, die hinsichtlich der aktuellen medizinischen Möglichkeiten brisanter nicht sein könnten. Aus sprachlicher Sicht liest sich der Roman sehr leicht und zugänglich und vermag es, seine immanente Spannung ohne jedwede "Ereignishäscherei" aufrechtzuerhalten. Unbedingt auch den Film zum Buch anschauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
29
14
4
3
1

Konnte mich nicht so überzeugen wie der Film.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich die Verfilmung bereits 2 Mal gesehen habe und überaus begeistert war, wollte ich nun auch die Buchvorlage lesen. Wie sich schnell herausgestellt hat, hätte ich mir das auch sparen können. Die Handlung plätschert von Anfang bis Ende auf einer Ebene dahin. Vom Spannungsbogen keine Spur, unerwartete Wendungen lassen sich... Da ich die Verfilmung bereits 2 Mal gesehen habe und überaus begeistert war, wollte ich nun auch die Buchvorlage lesen. Wie sich schnell herausgestellt hat, hätte ich mir das auch sparen können. Die Handlung plätschert von Anfang bis Ende auf einer Ebene dahin. Vom Spannungsbogen keine Spur, unerwartete Wendungen lassen sich nicht blicken. Dadurch, dass die gesamte Geschichte quasi als Rückblick erzählt wird, besteht auch eine gewisse Distanz zu den Figuren und den Situationen. Man fühlt nicht mit. Das zentrale Thema, was die Geschichte behandelt, wirkt überhaupt nicht brisant, weil einfach keine emotionale Nähe zu den Charakteren vorhanden ist. Auch wörtliche Rede ist so gut wie nichtexistent, so dass die Handlung oft auf der Stelle getreten ist, während man sich in Kathys teilweise doch sehr verwirrenden Gedankengängen verloren hat. Und um noch einmal auf das zentrale Thema zurückzukommen: Die Art und Weise, wie es vermittelt bzw. wie damit umgegangen wurde, war doch sehr bedrückend. Ich dachte, dass man als Leser eine Moral erhält, aber dem war nicht so. Das Thema wurde durchaus diskutiert und ich habe darüber auch nachgedacht, aber es wurde eben nur eine Sichtweise vermittelt. Gerade bei so einem ethisch kontroversem Bereich hätte ich mir diesbezüglich mehr Beachtung gewünscht. In einer Hinsicht konnte das Buch aber mehr glänzen als der Film: bezüglich der Details. Bestimmte Handlungen aus dem Film, die man nicht wirklich verstanden hat, waren im Buch ausführlich geklärt und auf einmal hat auch alles Sinn ergeben. Die Charaktere waren tiefgründiger ausgearbeitet und auch der Zusammenhalt, die besondere Kindheit auf Hailsham, haben hier mehr Platz erhalten. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Buch erhält von mir 2/5 Sterne - schaut euch lieber den Film an, der lohnt sich mehr :)

von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: anderes Format

Eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat und über die ich noch immer nachdenke...

Alles, was wir geben mussten
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Alles, was wir geben mussten" ist einer der bekanntesten Romane des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro. Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, in dem es ihnen eigentlich an nichts fehlt. Doch es handelt sich um keine normale Schule, denn sie werden auf eine Zukunft vorbereitet, die sich Normalsterbliche ga... "Alles, was wir geben mussten" ist einer der bekanntesten Romane des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro. Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, in dem es ihnen eigentlich an nichts fehlt. Doch es handelt sich um keine normale Schule, denn sie werden auf eine Zukunft vorbereitet, die sich Normalsterbliche gar nicht vorstellen können. Nachdem er bereits jahrelang auf meiner Leseliste gestanden ist, habe ich es endlich geschafft, diesen Roman zu lesen. Leider muss ich allerdings sagen, dass mich das Buch - obwohl ich die Idee dahinter großartig finde - überhaupt nicht gepackt hat. Ruth als Erzählerin finde ich überaus langweilig und auch die Erlebnisse die sie für wichtig erachtet und von welchen sie lang und breit erzählt, empfinde ich größtenteils als uninteressant. Gut finde ich, dass der Autor nur langsam aufklärt, was hinter der Schule und der Ausbildung dort steckt. Auch wenn diese Herangehensweise mitunter auch frustrierend sein kann, wird doch auch die Neugierde geweckt. Was meine Lesefreude an diesem Roman vermutlich am meisten gedämpft hat, ist die absolut emotionslose Erzählweise. Ich habe mich absolut distanziert gefühlt und hätte außerdem sehr gerne mehr über die Hintergründe erfahren.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1