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Zeitenwende

Jahrhundert-Trilogie 3

(13)
Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert.
Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.
Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende – anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Carmen Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher Geschichte. Mit „Zeitenwende“ findet die Jahrhundert-Trilogie ihren Abschluss.
Portrait
Carmen Korn

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644300095
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1390 KB
Verkaufsrang 6
eBook
16,99
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Weitere Bände von Jahrhundert-Trilogie

  • Band 1

    45358120
    Töchter einer neuen Zeit / Jahrhundert-Trilogie Bd.1
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  • Band 2

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Carmen Korn hat es wieder geschafft einen Teil der deutschen Geschichte lebendig werden zu lassen. Carmen Korn hat es wieder geschafft einen Teil der deutschen Geschichte lebendig werden zu lassen.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Kompliment! Auch der dritte Teil steht seinen Vorgängern in nichts nach. Erneut fasziniert die Lebendigkeit der liebgewordenen Figuren und die authentische Atmosphäre. Großartig! Kompliment! Auch der dritte Teil steht seinen Vorgängern in nichts nach. Erneut fasziniert die Lebendigkeit der liebgewordenen Figuren und die authentische Atmosphäre. Großartig!

„Abschied von Uhlenhorst“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit 'Zeitenwende' müssen wir nun Abschied nehmen von all den liebgewonnenen UhlenhorsterInnen. Henny, Käthe, Ida und Lina und ihre Familien begegnen uns ein letztes Mal – ein aufregender und beeindruckender Trilogie-Abschluss. Zum einen, weil er Ereignisse der jüngsten deutschen Geschichte aufgreift und zum anderen, weil er eindrücklich zeigt, dass Geschichte sich wiederholen kann und jede(r) seine Fehler selbst machen muss, um daraus Konsequenzen zu ziehen. Fast sehnt man sich nach einer Fortsetzung, denn die nachfolgenden Generationen sind bereit Verantwortung zu übernehmen.
Gekonnt verknüpft Carmen Korn wieder einmal das Schicksal ihrer Figuren mit dem Weltgeschehen. Der Abschluss der Jahrhundert-Trilogie umfasst die Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende. Wir erleben mit den UhlenhorsterInnen den Terror des Deutschen Herbsts, die erste Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, die Wiederverinigung, um nur einige Ereignisse zu nennen. Detailreiche Recherche und starke Dialoge machen diesen Roman zu einem wunderbaren Schmöker.
Sollten Sie demnächst in Hamburg sein und gar an der Alster flanieren, werden Sie sicher wohlwollend auf die vier Hamburger Frauen zurückblicken, die so manchen Schicksalsschlag hinnehmen mussten!
Mit 'Zeitenwende' müssen wir nun Abschied nehmen von all den liebgewonnenen UhlenhorsterInnen. Henny, Käthe, Ida und Lina und ihre Familien begegnen uns ein letztes Mal – ein aufregender und beeindruckender Trilogie-Abschluss. Zum einen, weil er Ereignisse der jüngsten deutschen Geschichte aufgreift und zum anderen, weil er eindrücklich zeigt, dass Geschichte sich wiederholen kann und jede(r) seine Fehler selbst machen muss, um daraus Konsequenzen zu ziehen. Fast sehnt man sich nach einer Fortsetzung, denn die nachfolgenden Generationen sind bereit Verantwortung zu übernehmen.
Gekonnt verknüpft Carmen Korn wieder einmal das Schicksal ihrer Figuren mit dem Weltgeschehen. Der Abschluss der Jahrhundert-Trilogie umfasst die Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende. Wir erleben mit den UhlenhorsterInnen den Terror des Deutschen Herbsts, die erste Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, die Wiederverinigung, um nur einige Ereignisse zu nennen. Detailreiche Recherche und starke Dialoge machen diesen Roman zu einem wunderbaren Schmöker.
Sollten Sie demnächst in Hamburg sein und gar an der Alster flanieren, werden Sie sicher wohlwollend auf die vier Hamburger Frauen zurückblicken, die so manchen Schicksalsschlag hinnehmen mussten!

Celine Claus, Thalia-Buchhandlung Münster

Wunderbar erzählte Fortsetzung des Lebens von vier Freundinnen und ihren Familien. Wunderbar erzählte Fortsetzung des Lebens von vier Freundinnen und ihren Familien.

Claudia Stephan, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Mein absolutes Lieblingsbuch: packende Zeitgeschichte eingebettet in die Schicksale der vier Freundinnen und ihrer Familien. Gut zu wissen: es gibt noch Band 1 + 2! Mein absolutes Lieblingsbuch: packende Zeitgeschichte eingebettet in die Schicksale der vier Freundinnen und ihrer Familien. Gut zu wissen: es gibt noch Band 1 + 2!

„Back to the roots and off to the future“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Direkt vorab: Ja, ich habe einige Kritikpunkte an "Zeitenwende" und der gesamten Jahrhundert-Trilogie. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Carmen Korn und ihrer breitaufgestellten Welt. Musste ich auch den ersten Teil relativ schnell neu anfangen, weil ich überwältigt war von der Anzahl an Figuren, war das ab dem zweiten, aufmerksameren Versuch kein Problem mehr. Vermutlich wäre es allerdings sowieso einfacher gewesen, orientiert zu sein, wenn ich das erste Buch auch gelesen und nicht gehört hätte.

Was mir allerdings in den Hörbüchern nicht so auffiel - vielleicht weil Carmen Korn genug Pathos in der Sprache hat, um es zu verkaufen - ist die Gestelztheit der Dialoge. Zwar fand ich auch bei "Zeiten des Aufbruchs" schon, dass die Figuren sehr viel Wert darauf legen, wieder und wieder über die gleichen Problematiken zu sprechen; dass sie dabei allerdings eine sehr konstruierte Sprache nutzen, war mir weniger bewusst. Kein Gespräch scheint ohne Jahrensangaben zu funktionieren - man beteuert einander, wie lang man sich kennt, wer wie alt ist, wer wann wie alt war, wie viele Jahre man verschwendet hat und wie alt man zu verschiedenen Zeiten dieser Verschwendung war. Es kommt teils doch sehr daher wie etwas unbeholfene Exposition und nicht wie beobachtete Gesprächskultur.

Ein Aspekt, der in den ersten zwei Bänden allerdings nicht so zentral war, in "Zeitenwende" aber zumindest in der ersten Hälfte des Buchs große Bedeutung bekommt, ist Schicksal. Immer wieder hinterfragen Figuren ihre Bestimmung mit einer gewissen Bereitschaft, den eigenen Aktionismus aufzugeben.

Das verbindet sich sicherlich mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Figuren, die sich mehr und mehr ihrer eigenen Endlichkeit bewusst werden. Natürlich gibt es auch neue junge Figuren (persönlich finde ich es schade, dass Turid, die zum Ende von "Zeiten des Aufbruchs" geboren wurde, kaum erwähnt wird - da ich selber mit einer Turid befreundet bin und sie gern in den Roman gelesen hätte), aber wenige können sich etablieren wie die Figuren der ersten zwei Bücher.

Demzufolge wird in "Zeitenwende" auch weit mehr gestorben als in den Vorgängern. Es mag makaber klingen, aber gerade darin liegt die größte Wirkung des Buchs. NIcht jeder Tod löst in mir die gleiche Reaktion aus, aber Korn schafft es meisterlich, die Leere spürbar zu machen, die der jeweilige Tod hinterlässt. Die meisten Tode finden zum Ende eines Kapitels statt, also unmittelbar vor einem Sprung von ein paar Monaten oder sogar Jahren, sodass man die Überlebenden nach ein wenig Trauerarbeit wieder trifft. Das hat zwei Vorteile: Die Figuren laufen nicht Gefahr, wie Jammerlappen zu wirken, und der Leser bekommt seine Reaktion auf den Tod nicht vorgeschrieben.

Ohne Namen zu nennen: Der zweite relevante Tod in "Zeitenwende" schnürte mir den Hals sicherlich für die nächsten 20 Seiten zu, und auch manch anderer Verlust macht mich auch nach Abschluss der Lektüre noch sehr beklommen.

Ein weiteres Lob verdient das Buch dafür, die zentrale Beziehung der Trilogie - meiner Meinung nach: Henny und Käthe - wieder vermehrt ins Zentrum zu stellen, nachdem sich das nach dem ersten Drittel von "Zeiten des Aufbruchs" etwas verlor. Henny ist das Zentrum des Quartetts - Ida, Käthe und Lina würden sie sicher als ihre beste Freundin bezeichnen, aber im Umkehrschluss ist das im Endeffekt nur wahr für Käthe. Direkt das erste Kapitel des Buchs zementiert diese Freundschaft als Leitfaden für den Rest dessen, was die Figuren noch durchleben - und das löst Korn ein.

Schrappt es teils an Glaubwürdigkeit, dass dieser Mikrokosmos in jede einzelne historische Entwicklung unmittelbar hineingezogen ist? Natürlich. Aber das ist eine stilistische Entscheidung, die legitim ist - das scheint bei "Forrest Gump" ja auch erlaubt zu sein.

Bei aller historischer Recherche ist es schade, dass einige Liedtitel, die angeführt werden, nicht mit gleicher Detailliebe nachgeschaut wurden. Würde Klaus (der übrigens sehr wirkt wie Korns Lieblingsfigur), ein Musikkenner das Lied "Embrace me" nenne statt "Embraceable you" oder "Make yourself a Merry Little Christmas" statt "Have yourself a Merry Little Christmas"? Aber da spricht natürlich der Pedant in mir, der sich in diesem Bereich weit besser auskennt als in den Daten der historischen Ereignisse.

"Zeitenwende" mag also nicht mein liebstes Buch je sein, aber in seiner epischen Breite ist es ein hoch gelungenes Werk - und es lohnt sich, es gelesen zu haben.
Direkt vorab: Ja, ich habe einige Kritikpunkte an "Zeitenwende" und der gesamten Jahrhundert-Trilogie. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Carmen Korn und ihrer breitaufgestellten Welt. Musste ich auch den ersten Teil relativ schnell neu anfangen, weil ich überwältigt war von der Anzahl an Figuren, war das ab dem zweiten, aufmerksameren Versuch kein Problem mehr. Vermutlich wäre es allerdings sowieso einfacher gewesen, orientiert zu sein, wenn ich das erste Buch auch gelesen und nicht gehört hätte.

Was mir allerdings in den Hörbüchern nicht so auffiel - vielleicht weil Carmen Korn genug Pathos in der Sprache hat, um es zu verkaufen - ist die Gestelztheit der Dialoge. Zwar fand ich auch bei "Zeiten des Aufbruchs" schon, dass die Figuren sehr viel Wert darauf legen, wieder und wieder über die gleichen Problematiken zu sprechen; dass sie dabei allerdings eine sehr konstruierte Sprache nutzen, war mir weniger bewusst. Kein Gespräch scheint ohne Jahrensangaben zu funktionieren - man beteuert einander, wie lang man sich kennt, wer wie alt ist, wer wann wie alt war, wie viele Jahre man verschwendet hat und wie alt man zu verschiedenen Zeiten dieser Verschwendung war. Es kommt teils doch sehr daher wie etwas unbeholfene Exposition und nicht wie beobachtete Gesprächskultur.

Ein Aspekt, der in den ersten zwei Bänden allerdings nicht so zentral war, in "Zeitenwende" aber zumindest in der ersten Hälfte des Buchs große Bedeutung bekommt, ist Schicksal. Immer wieder hinterfragen Figuren ihre Bestimmung mit einer gewissen Bereitschaft, den eigenen Aktionismus aufzugeben.

Das verbindet sich sicherlich mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Figuren, die sich mehr und mehr ihrer eigenen Endlichkeit bewusst werden. Natürlich gibt es auch neue junge Figuren (persönlich finde ich es schade, dass Turid, die zum Ende von "Zeiten des Aufbruchs" geboren wurde, kaum erwähnt wird - da ich selber mit einer Turid befreundet bin und sie gern in den Roman gelesen hätte), aber wenige können sich etablieren wie die Figuren der ersten zwei Bücher.

Demzufolge wird in "Zeitenwende" auch weit mehr gestorben als in den Vorgängern. Es mag makaber klingen, aber gerade darin liegt die größte Wirkung des Buchs. NIcht jeder Tod löst in mir die gleiche Reaktion aus, aber Korn schafft es meisterlich, die Leere spürbar zu machen, die der jeweilige Tod hinterlässt. Die meisten Tode finden zum Ende eines Kapitels statt, also unmittelbar vor einem Sprung von ein paar Monaten oder sogar Jahren, sodass man die Überlebenden nach ein wenig Trauerarbeit wieder trifft. Das hat zwei Vorteile: Die Figuren laufen nicht Gefahr, wie Jammerlappen zu wirken, und der Leser bekommt seine Reaktion auf den Tod nicht vorgeschrieben.

Ohne Namen zu nennen: Der zweite relevante Tod in "Zeitenwende" schnürte mir den Hals sicherlich für die nächsten 20 Seiten zu, und auch manch anderer Verlust macht mich auch nach Abschluss der Lektüre noch sehr beklommen.

Ein weiteres Lob verdient das Buch dafür, die zentrale Beziehung der Trilogie - meiner Meinung nach: Henny und Käthe - wieder vermehrt ins Zentrum zu stellen, nachdem sich das nach dem ersten Drittel von "Zeiten des Aufbruchs" etwas verlor. Henny ist das Zentrum des Quartetts - Ida, Käthe und Lina würden sie sicher als ihre beste Freundin bezeichnen, aber im Umkehrschluss ist das im Endeffekt nur wahr für Käthe. Direkt das erste Kapitel des Buchs zementiert diese Freundschaft als Leitfaden für den Rest dessen, was die Figuren noch durchleben - und das löst Korn ein.

Schrappt es teils an Glaubwürdigkeit, dass dieser Mikrokosmos in jede einzelne historische Entwicklung unmittelbar hineingezogen ist? Natürlich. Aber das ist eine stilistische Entscheidung, die legitim ist - das scheint bei "Forrest Gump" ja auch erlaubt zu sein.

Bei aller historischer Recherche ist es schade, dass einige Liedtitel, die angeführt werden, nicht mit gleicher Detailliebe nachgeschaut wurden. Würde Klaus (der übrigens sehr wirkt wie Korns Lieblingsfigur), ein Musikkenner das Lied "Embrace me" nenne statt "Embraceable you" oder "Make yourself a Merry Little Christmas" statt "Have yourself a Merry Little Christmas"? Aber da spricht natürlich der Pedant in mir, der sich in diesem Bereich weit besser auskennt als in den Daten der historischen Ereignisse.

"Zeitenwende" mag also nicht mein liebstes Buch je sein, aber in seiner epischen Breite ist es ein hoch gelungenes Werk - und es lohnt sich, es gelesen zu haben.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert. Mit dem letzten Band ist Carmen Korn ein krönender Abschluss gelungen. Ich möchte Ihnen diese Jahrhunderttrilogie sehr empfehlen. Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert. Mit dem letzten Band ist Carmen Korn ein krönender Abschluss gelungen. Ich möchte Ihnen diese Jahrhunderttrilogie sehr empfehlen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Eine bewegende Jahrhunderttrilogie & einee bewegende Familiengeschichte mit krönendem Abschluß.
Eine bewegende Jahrhunderttrilogie & einee bewegende Familiengeschichte mit krönendem Abschluß.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Endlich der, lang ersehnte, Abschluss der Trilogie.
Schön, spannend unbedingt lesen.
Endlich der, lang ersehnte, Abschluss der Trilogie.
Schön, spannend unbedingt lesen.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Gelungener, lesenswerter Abschluss der Trilogie um die 4 Freundinnen, in dem anhand der Familien klar wird, was Deutschland in den Jahrzehnten nach dem Krieg bis heute bewegt hat. Gelungener, lesenswerter Abschluss der Trilogie um die 4 Freundinnen, in dem anhand der Familien klar wird, was Deutschland in den Jahrzehnten nach dem Krieg bis heute bewegt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
9
4
0
0
0

Eine wunderbare Trilogie
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 04.11.2018

Ich habe alle drei Bände (besser E-Books) gelesen und alle drei nahmen mich mit auf eine spannnende und sehr schöne und auch traurige Zeitreise mit Henny, Lina, Ida und Käthe und deren Familien. Mit der Zeitenwende schließt es sich nun und nur noch Henny ist einer der Freundinnen, die ihren... Ich habe alle drei Bände (besser E-Books) gelesen und alle drei nahmen mich mit auf eine spannnende und sehr schöne und auch traurige Zeitreise mit Henny, Lina, Ida und Käthe und deren Familien. Mit der Zeitenwende schließt es sich nun und nur noch Henny ist einer der Freundinnen, die ihren 100ten Geburtstag in einer 'neuen' Zeit entgegen sieht. Ich kann diese Trilogie nur wärmsten empfehlen, sie ist einfach nur sehr schön...

Eine bewegende Familiengeschichte
von Arietta am 20.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Zur Autorin: Carmen Korn ist ein krönender Abschluss mit ihrem letzten Band ihrer Jahrhundert Trilogie gelungen, bewegend und ergreifend erzählt sie die letzten 30 Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende. Sie erzählt über den Terror, die RAF, die Badearmeinhofbande und der Wiedervereinigung Deutschlands, bewegende Jahre mit vielen Höhen und... Meine Meinung: Zur Autorin: Carmen Korn ist ein krönender Abschluss mit ihrem letzten Band ihrer Jahrhundert Trilogie gelungen, bewegend und ergreifend erzählt sie die letzten 30 Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende. Sie erzählt über den Terror, die RAF, die Badearmeinhofbande und der Wiedervereinigung Deutschlands, bewegende Jahre mit vielen Höhen und tiefen. Von den vier Freundinnen, Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und ihren Familien, aber zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Sie lässt uns wieder abtauchen in deren leben, erleben mit ihnen Freude, Sorge, Trauer und Leid. Es wurden Erinnerungen wach an den Terror in Deutschland, geschickt hat sie Politik und Familienleben verbunden. Vieles beim Lesen ruft Erinnerungen hervor beim Lesen, das man glaubte es wäre gestern gewesen. Sie hat mit dem letzten Teil ein sehr facettenreiches Epos geschaffen, vor großem historischen Hintergrund. Der Schreibstil ist sehr Kraftvoll, Klar, fesselnd ohne unnötigen Schnörkel, sie versteht es einem beim Lesen abtauchen zulassen, es ist wie ein Sog dem man sich nicht mehr entziehen kann. Ihre Protagonisten sind sehr Authentisch und real, auch die einzelnen Charaktere und deren Gefühle sind hervorragend beschrieben, so das man sich leicht in sie hineinversetzen konnte. Der Kreis deutscher Geschichte zur Jahrtausendwende schließt gelungen sich zum Schluss. Das Politische Zeitgeschehen kommt nicht zu kurz, sie hat es mit den vier Familienleben wundervoll verwebt. Zur Inhalt: Es war schön wieder an der Seite der 4 Freundinnen, Henny, Käthe, Lina, Ida und ihren Familien zu sein und sie noch einmal 30 Jahre zu begleiten. Freude, Kummer, Sorgen und Leid mit ihnen zu teilen. Aus den vieren sind Mütter und Großmütter geworden, dieses Kleeblatt hält zusammen wie Pech und Schwefel, ob Sturm oder Sonnenschein, brenzlige Situationen, man ist für einander da, was ich immer wieder bewundert habe beim Lesen. Gerade als Ruth, die Adoptivtochter von Käthe und Rudi, in den Poltischen Terror Abgrund abrutscht, stehen die Freunde ihnen bei. Oder die Enkelin Katja, von Henny und Theo, die als Reporterin arbeitet, und ausgerechnet sich in Ostberlin in Jon verliebt, eine Liebe die keine Chance hat, außer Katja geht nach Ostberlin, oder Jon und sein Bruder fliehen. Wenn es brenzlig wird, sind alle da, man will den Liebenden helfen, eine gefährliche Situation tut sich auf, die beiden fühlen sich beschattet, ob die Fluchtpläne gelingen ? Jedenfalls habe ich gebangt und gezittert beim Lesen. Mareike die Tochter von Henny , ist Ärztin geworden, ihr Sohn Klaus ist Homosexuell und mit Alex einem Jazzpianisten zusammen, zur damaligen Zeit noch ein großes Makel, aber das ist das schöne an den vier Familien, sie schweißt alle Momente zusammen, ob schöne oder traurige. Auch Florentine, die Tochter von Ida und Tian, hat große Karriere gemacht, sie ist ein gefragtes Fotomodel, ihr Ruhepol ist Robert, selbst als sie schwanger ist, und nach der Geburt von Lorenz immer noch nicht so richtig sesshaft werden will, er ist da und auch die ganze Uhlenhorster Freunde. Mich hat alles sehr bewegt beim Lesen, die Figuren habe ich in mein Herz geschlossen und Liebgewonnen. Eine wunderbare und berührende Geschichte mit vielen unvorhersehbaren Wendungen.