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Ein Weihnachtsschwein sieht Rosa

Roman

Arne Blum

(2)
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Beschreibung

Die ersten Schneeflocken rieseln vom Himmel, doch Mark kann sich nicht darüber freuen. Seit seine Mutter verstorben ist, hat der Achtjährige kein Wort mehr gesprochen. Sein Vater Christoph ist hilflos, und so zieht er sich mit Mark an den einzigen Zufluchtsort zurück, den die beiden kennen: ein altes Haus auf dem Land, das Anna vor ihrem Tod liebevoll renoviert hatte. Als ihnen dort ein zahmes Schwein zuläuft, ist Mark wie ausgewechselt. Doch dann wird Rosa nur wenige Tage vor Heiligabend aus ihrem Pferch entführt. Eine abenteuerliche Suche nach dem Weihnachtsschwein beginnt!

Arne Blum ist seit Jahren in der Verlagsbranche tätig und schreibt erfolgreiche Kriminalromane. Seine Schweinekrimireihe um die kluge Ermittlerin Kim mit der unfehlbaren Spürnase machte ihn nicht nur zu einem bekennenden Freund aller Schweine, sondern veranlasste ihn auch, ein Pseudonym für diese andere Seite in seinem kreativen Schaffen zu wählen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841214447
Verlag Aufbau
Dateigröße 2174 KB

Kundenbewertungen

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Der etwas andere Weihnachtsroman
von peedee am 19.12.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der achtjährige Mark freut sich gar nicht auf Weihnachten. Er freut sich auf überhaupt gar nichts, denn seine Mutter Anna ist gestorben. Sein Vater Christoph ist selbst in grosser Trauer und weiss nicht, wie er seinem Sohn helfen kann. Sie gehen für ein paar Tage in das alte Haus auf dem Land, das Anna noch renoviert hatte. Anna... Der achtjährige Mark freut sich gar nicht auf Weihnachten. Er freut sich auf überhaupt gar nichts, denn seine Mutter Anna ist gestorben. Sein Vater Christoph ist selbst in grosser Trauer und weiss nicht, wie er seinem Sohn helfen kann. Sie gehen für ein paar Tage in das alte Haus auf dem Land, das Anna noch renoviert hatte. Anna liebte dieses Haus… Als den beiden ein Schwein zuläuft, ist Mark wie ausgewechselt: Er ist überzeugt, dass seine Mami ihm das Schwein, das er sofort „Rosa“ tauft, geschickt hat. Doch dann wird das Schwein entführt! Wer macht denn so etwas? Mark und Christopher machen sich auf die Suche nach dem Schwein… Erster Eindruck: Ein winterliches/weihnächtliches Cover mit einem süssen rosa Schweinchen, einer Christbaumkugel, Schnee und Tannzweigen – sehr schön. Christoph hat grosse geschäftliche Probleme, denn seine Agentur steht kurz vor dem Bankrott. Aber dieses Problem ist zur Nebensache geworden, denn die Trauer um seine Frau überdeckt alles. Zudem fühlt er sich total hilflos seinem Sohn gegenüber. Wie soll ein achtjähriger Junge verstehen, dass seine Mami nie wieder kommt? Christoph hält immer wieder Zwiesprache mit Anna: „Anna, ich stecke wirklich in der Scheisse. Ohne dich ist alles Mist.“ Mark würde man am liebsten in den Arm nehmen und versuchen, Trost zu geben. Als dann das Schwein auftaucht und Mark aus seiner Sprachlosigkeit erwacht, habe ich mich sehr gefreut. Umso schlimmer dann seine Verzweiflung, als das Schwein plötzlich wieder weg ist. Ich fand es sehr berührend, als Mark meinte, dass seine Mami das Schwein auf die Erde geschickt hat. Leonie, eine Nachbarin, sucht ihr Schwein Sonja. Wie sich herausstellt, heisst Marks „Rosa“ in Wahrheit Sonja. Und Sonja kann etwas ganz speziell gut; sie ist nämlich ein ausgebildetes Spürschwein, das Drogen erschnüffeln kann! Leonie liebt dieses Schwein, das bei ihr auf dem Ökohof seinen Lebensabend geniesst. Doch auch auf dem Ökohof ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen: Leonie hat grosse finanzielle Probleme, ist alleine und wirkt oft sehr traurig. Es ist eine leise Geschichte, eine Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art, denn es geht um Trauer, Verzweiflung, aber auch um Hoffnung und Zuversicht. Und darum, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Zudem offenbart das Haus eine berührende Liebesgeschichte, die viele Jahre zurückliegt. Dann wird es auch noch spannend, weil… nein – mehr verrate ich hier nicht. Für mich ist es das erste Buch des Autors, aber es wird nicht das letzte gewesen sein. Diese Geschichte mit Schwein hat mich sehr gut unterhalten und so denke ich, dass mir auch seine Reihe Schweinekrimi zusagen wird. Für die vorliegende Geschichte gibt es von mir 4 Sterne.

Vorgeschmack auf Weihnachten
von Anne Poitzsch aus Weinböhla am 01.12.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Christophs Leben läuft es zur Zeit nicht sehr gut. Seine geliebte Frau ist vor wenigen Monaten an Leukämie verstorben, seine Werbeagentur schreibt rote Zahlen und sein Sohn zieht sich komplett in sich zurück. Er beschließt, da es kurz vor Weihnachten ist, zu dem alten Haus zu fahren, welches Anna noch vor ihrem Tod gekauft h... In Christophs Leben läuft es zur Zeit nicht sehr gut. Seine geliebte Frau ist vor wenigen Monaten an Leukämie verstorben, seine Werbeagentur schreibt rote Zahlen und sein Sohn zieht sich komplett in sich zurück. Er beschließt, da es kurz vor Weihnachten ist, zu dem alten Haus zu fahren, welches Anna noch vor ihrem Tod gekauft hat. Besonders gefallen hat es ihm dort nie. Das Haus ist alt und herunter gekommen, doch Anna hat es geliebt und liebevoll renoviert. Nur ein paar Tage wollen sie bleiben, bevor sie zu Heiligabend bei Anna’s Eltern eingeladen sind. Christoph hofft, das Mark ein wenig wieder aus sich herauskommt. Doch es kommt alles anders, als er denkt. Kaum das sie angekommen sind, läuft ihnen ein Schwein zu. Sofort ist Mark Feuer und Flamme für das Tier, von dem er denkt, seine Mutter habe es ihm als Weihnachtsgeschenk geschickt. Er nennt es Rosa und gemeinsam mit Christoph bauen sie für die Sau einen Stall. Nur kurze Zeit später tauchen zwei unheimliche Gestalten auf und schauen sich überall auf dem Hof um. Mark und Christoph kommen diese Typen seltsam vor. Sie haben Angst um Rosa und tatsächlich, am nächsten Morgen ist Rosa verschwunden – entführt von diesen Ganoven. Sofort will Mark sich auf die Suche begeben, doch Christoph ist skeptisch. Wieso sollte er ein Schwein suchen? Außerdem ist es kurz vor Heiligabend und er hat Annas Eltern versprochen, dass sie Weihnachten mit ihnen verbringen. Doch Mark scheint Rosa in so kurzer Zeit ans Herz gewachsen zu sein, also begibt er sich seinem Sohn zuliebe mit auf die Suche. Ein Abenteuer beginnt für die Beiden, bei dem sie so einiges erleben und über die Vergangenheit erfahren werden. “Ein Weihnachtsschwein sieht rosa” von Arne Blum ist ein süßer, kleiner Weihnachtsroman für zwischendurch. Die Sprache ist einfach und die Geschichte wird aus der Sicht von Christoph geschildert. Mir persönlich fehlt ein wenig die Tiefgründigkeit der Gefühle. Es wird zwar immer wieder darauf eingegangen, wie sehr Christoph Anna vermisst, allerdings ist es mir zu oberflächlich. Gerade auch, weil es ihr Haus ist, in das sich die beiden zurückziehen, aber dennoch zu wenig Emotionen rüber kommen, zu wenig Gedanken an sie. Die Idee der Geschichte selber ist auch nicht schlecht. Allerdings ist für mich der zeitliche Rahmen im Buch zu eng. Ich konnte schlecht einschätzen, ob wirklich so viel Zeit vergangen ist, irgendwie haben für mich die Verhältnisse da nicht gestimmt. Es war morgens, dann plötzlich Nachmittag oder Abend. Auch gab es für meinen Geschmack ein paar zu viele Zufälle. Wobei es ohne diese natürlich kein schönes Ende genommen hätte. Was ich allerdings gut fand, dass am Ende der “Geist von Weihnachten” eine Rolle spielt, also das gemeinsame Feiern, die Zusammengehörigkeit und nicht nur die Geschenke wichtig waren. Auch dieser leichte Krimicharme hat mir gut gefallen, obwohl ich sonst nicht für Krimis zu begeistern bin. Besonders gut gefallen hat mir auch das Cover, ich find es total niedlich. Alles in allem ein gutes Buch um so langsam in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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