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Ein Baum wächst in Brooklyn

Roman

Seit über siebzig Jahren verzaubert Ein Baum wächst in Brooklyn weltweit neue Leserinnen und Leser. Dieser Roman über ein Mädchen, das gegen alle Hindernisse anliest, ist nun endlich wieder auf Deutsch erhältlich - eine Geschichte, erfüllt von Lebenslust und Kraft, beseelt von der Euphorie über das Sein.
Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur - und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von hart verdientem Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen durch die Straßen, um für ein paar Pennies Süßigkeiten zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, gibt es für sie keinen schöneren Ort. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, ist sie sich einer Sache gewiss: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.

Rezension
»Eine Geschichte voll Lebenslust, die beim Lesen verzaubert. Keine Sekunde Langweile!«

familie.de 27.10.2017
Portrait

Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton, Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 621 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783458747314
Verlag Insel Verlag
Originaltitel A Tree Grows in Brooklyn
Dateigröße 2577 KB
Übersetzer Eike Schönfeld
Verkaufsrang 35301
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine gute Freundin

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

" Ein Baum wächst in Brooklyn " habe ich als als Heranwachsende immer und immer wieder gelesen. Noch heute berührt mich der Roman über die junge Francie Nolan, die es schafft sich in dem rauen Leben des Williamsburg der 1910er Jahre ihre eigene Geschichte zu bewahren. Mein Exemplar dieses Buches, das aus den 50er Jahren stammt und schon meiner Mutter gehörte, ist ganz zerfleddert. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass es wieder neu aufgelegt wurde. Ich hoffe es findet viele Leser.

Berührend!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein berührender Entwicklungsroman, erzählt von der jungen Francie, die mit ihrer Familie in armen Verhältnissen als Einwanderer ihr Dasein fristen, aber nie aufgeben um zu überleben.

Kundenbewertungen

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Brooklyn 1912: Alltag und Träume der 11-jährigen Francie...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ein Baum wächst in Brooklyn“ von Betty Smith war die Lektüre, die vor sehr vielen Jahren mein erstes „Erwachsenen-Buch“ gewesen ist. Wie alt ich damals genau war, weiß ich nicht mehr und ob ich alles richtig verstanden habe, daran kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern... Auf jeden Fall hat es bei mir einen tiefen Eindru... „Ein Baum wächst in Brooklyn“ von Betty Smith war die Lektüre, die vor sehr vielen Jahren mein erstes „Erwachsenen-Buch“ gewesen ist. Wie alt ich damals genau war, weiß ich nicht mehr und ob ich alles richtig verstanden habe, daran kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern... Auf jeden Fall hat es bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen! Und so ging es mir jetzt erneut: wir begleiten die 11-jährige Francie aus Brooklyn in der Zeit von 1912 bis 1918. Für uns alle eigentlich ein historischer Roman, für die Autorin Betty Smith (1896 – 1972) wohl eher in Teilen eine autobiographische Geschichte, denn „sie wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf.“ (Klappentext). Das Buch wurde erstmals 1943 veröffentlicht und 1944 für den Pulitzer-Preis nominiert. Wir Leser*innen sehen die Zeit und Williamsburg (als Teil von Brooklyn /New York) mit den Augen von Francie Nolan, die mit ihrem ein Jahr jüngeren Bruder und ihren Eltern in heute kaum vorstellbarer Armut lebt. In der Woche sammeln beide Kinder Trödel (Lumpen, Papier, Metall, Gummi), um es am Samstagmorgen beim Trödler zu verkaufen. Da herrschen strenge Riten und Gebräuche: der Trödler „mochte Mädchen lieber als Jungen. Mädchen bekommen einen extra Penny, wenn er sie in die Wange kneifen durften.“ (S.12) Deshalb verkauft Francie auch Neeleys Trödel, den „Kneifpenny“ behält sie, vom Rest (16 Penny) geht die Hälfte in die familiäre Bank (eine alte Blechdose), 8 Cent werden unter den Geschwistern geteilt, so dass Francie stolze Besitzerin von 5 Cents ist: „Welch ein wundervolles Gefühl, etwas in die Hand zu nehmen, einen Augenblick zu halten, die Konturen zu spüren, mit der Hand über die Oberfläche zu streichen und es dann sorgsam wieder hinzulegen. Dieses Vorrecht gab ihr der Fünfer. (…) Nach einer Orgie von Berührungen tätigte sie ihren wohlgeplanten Kauf – für fünf Cents rosa-weiße Pfefferminzwaffeln.“ (S. 17) Francie ist auch eine begeisterte Leserin, sie liest die Bücher ihrer Bibliothek alphabetisch – und sie hat den großen Traum, Schriftstellerin zu werden! Der Stil der Autorin zieht uns in ihren Bann, lässt uns intensiv teilhaben an dem Leben von Francie: mit ihrer Familie, in ihrer Schule, der großen Armut der Familie, Glück und Unglück. Wir leiden und freuen uns mit, sind stolz auf Erfolge, trauern bei Misserfolgen, schmunzeln über witzige Begebenheiten. Ich fühlte mich als Teil der Familie Nolan... Ausdruck und Schreibstil ist zwar ruhig und sachlich, fesselt aber gewaltig. Das Kopfkino springt immer wieder an und zaubert beim Lesen die entsprechenden Bilder. Der „ganz normale Alltag“ von Francie und ihrer Familie über einen Zeitraum von sechs Jahren wird so intensiv geschildert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dieses Buch hat mir auch wieder einmal deutlich gezeigt, dass es sich lohnt, für die eigenen Träume und Überzeugungen zu kämpfen. Ich wage zu bezweifeln, dass ich als Teenager die vielen Facetten dieses Buches tatsächlich verstanden habe /verstehen konnte. Nun bin ich mir aber sicher, dass „Ein Baum wächst in Brooklyn“ nicht nur zu meinen Jahres-Highlights 2020 gehören wird, sondern es hat einen festen Platz in meiner „ewigen“ Lieblingsbücher-Liste mühelos erobert – eine klarere Leseempfehlung kann es kaum geben!

Im Herzen wie ein Kind
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Debutroman von Betty Smith ist die wunderbare (und traurige) Geschichte von Frances Nolan. Das Mädchen wird ins arme Brooklyn am Anfang des 20. Jh. hineingeboren und sein Umfeld bietet ihr eigentlich die schlechtesten Voraussetzungen um zu einem gesunden jungen Mädchen heranzuwachsen. Doch allen Schicksalen zum Trotz entwi... Der Debutroman von Betty Smith ist die wunderbare (und traurige) Geschichte von Frances Nolan. Das Mädchen wird ins arme Brooklyn am Anfang des 20. Jh. hineingeboren und sein Umfeld bietet ihr eigentlich die schlechtesten Voraussetzungen um zu einem gesunden jungen Mädchen heranzuwachsen. Doch allen Schicksalen zum Trotz entwickelt sie eine positive Einstellung zum Leben und hegt eine große Liebe für Bücher. Was das Buch so einzigartig macht, ist unter anderem die liebevolle Zeichnung der einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen bzw. Verbindungen zu Francies Leben. Das habe ich bei keinem anderen Buch je so empfunden. 1943 geschrieben, ist es so aktuell wie eh und je. Themen die die Welt zu jener Zeit bewegen, sind nach wie vor zeitgemäß. Sei es der Stand oder das Ansehen der Frau in der Gesellschaft oder Ängste vor Krieg und (Familien-)Schicksalschlägen.

Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 15.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich lese selten Klassiker, meistens werde ich mit den Schreibstils der Klassiker nicht warm. Bei "Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith war es ganz anders. Ich bin so fort ins Geschehen hineingekommen und der Schreibstil war überhaupt nicht "veraltet". Seit 2017 gibt es eine neue Übersetzung auf Deutsch. Erstmals 1943 i... Ich lese selten Klassiker, meistens werde ich mit den Schreibstils der Klassiker nicht warm. Bei "Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith war es ganz anders. Ich bin so fort ins Geschehen hineingekommen und der Schreibstil war überhaupt nicht "veraltet". Seit 2017 gibt es eine neue Übersetzung auf Deutsch. Erstmals 1943 in Amerika wurde der Roman erschienen und vier Jahre später in Deutschland. Seit über 70 Jahren wird dieses Buch von Alt und Jung gelesen. Der Klappentext verspricht eine gute Geschichte, aber es verbirgt sich viel mehr dahinter. Die Hauptprotagonistin Francie Nolan am Anfang des Werkes 11 Jahre alt, ist eine starke Person, sie ich gleich ins Herz schließen konnte. Francies Familie konnte ich gut leiden, jeder hatte gute und schlechte Eigenschaften, wie jeder Mensch sie hat. Auch wenn es nicht immer so rosig bei den Nolans aussah, vermittelte mir die Autorin "Jeden Tag geht eine neue Sonne auf". Das fand ich wirklich klasse. Der Schreibstil ist einfach wunderbar und jede geschriebene Zeile möchte ich mir einprägen, weil es aufrichtig und herzerwärmend erzählt ist. Ich kann jedem "Ein Baum wächst in Brooklyn" empfehlen. Lest es, Ihr werdet es nicht bereuen. Ich werde dich nie vergessen, Francie M. Nolan! Fazit wunderbar, aufrichtig, zeitlos, herzerwärmend & großartig