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Der Horror der frühen Medizin

Joseph Listers Kampf gegen Kurpfuscher, Quacksalber & Knochenklempner

(77)

Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert … Lindsey Fitzharris erzählt vom Leben dieses Mannes und vom Horror, den ein einfacher Arztbesuch damals bedeutete – schaurig, unterhaltsam, erhellend.

Als Joseph Lister 1844 sein Studium in London beginnt, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs: Die Krankenhäuser sind überfüllt und verseucht. Um aufgenommen zu werden, müssen Patienten genug Geld für die eigene Beerdigung mitbringen. In den Operationssälen arbeiten Chirurgen in Straßenklamotten vor schaulustigem Publikum. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Joseph Lister wird dann Chirurg, er will ganz praktisch helfen. Und von Neugier und hellem Verstand geleitet, entwickelt er eine Methode, die das Sterben vielleicht beenden kann …

Rezension
"Ein faszinierendes, ein schockierendes Buch!"
Kirkus Reviews
Portrait
Fitzharris, Lindsey
Lindsey Fitzharris promovierte in Oxford in Medizingeschichte. Ihre YouTube-Serie Under the Knife über Wissenswertes und Gruseliges aus der Welt der Chirurgie verhalf Fitzharris zu größerer Bekanntheit. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian, The Huffington Post, The Lancet und New Scientist.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 276
Erscheinungsdatum 09.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46886-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,2/13,4/2,7 cm
Gewicht 343 g
Originaltitel The Butchering Art. Jospeh Lister's Quest to Transform the Grisly World of Victorian Medicine
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Volker Oldenburg
Verkaufsrang 1.499
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein enorm unterhaltsames Sachbuch“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Joseph Lister ist heutzutage vermutlich den wenigsten Menschen ein Begriff, am ehesten noch als Namensgeber der Mundwassermarke "Listerine". Doch Listers Forschungen auf dem Gebiet der antiseptischen Chirurgie, durchgeführt in London, Glasgow und Edinburgh, kommen heute jedem zugute, der sich in ein Krankenhaus begibt und dieses lebend (und im Optimalfall geheilt) wieder verlässt. Das Buch schildert die Chirurgie bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts noch als ein grobes Schlachterhandwerk, in dem Chirurgen in mit dem Blut zahlloser Patienten verdreckten Kitteln unbetäubten Patienten die Gliedmaßen amputierten. Viele der Amputierten starben an Infektionen, die sich in den schmutzigen, muffigen und vor allem keimverseuchten Krankenhäusern zuzogen. Doch die Forschungen von Lister, Louis Pasteur und einiger Zeitgenossen deuteten erstmals auf die Existenz von Keimen hin, was von einem Großteil der Ärzteschaft der Zeit noch verlacht wurde. Lister ließ sich jedoch nicht beirren und bewarb seine Methoden der Desinfektion und Wundausspülung beharrlich, bis sie sich allgemein durchsetzten.
Ein Mann, dem wir heutzutage alle viel zu verdanken haben, und ein Sachbuch, das seinen Lebensweg unterhaltsam, aber kenntnisreich nachzeichnet. Ich hatte großes Vergnügen bei der Lektüre dieses Kapitels Medizingeschichte.
Joseph Lister ist heutzutage vermutlich den wenigsten Menschen ein Begriff, am ehesten noch als Namensgeber der Mundwassermarke "Listerine". Doch Listers Forschungen auf dem Gebiet der antiseptischen Chirurgie, durchgeführt in London, Glasgow und Edinburgh, kommen heute jedem zugute, der sich in ein Krankenhaus begibt und dieses lebend (und im Optimalfall geheilt) wieder verlässt. Das Buch schildert die Chirurgie bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts noch als ein grobes Schlachterhandwerk, in dem Chirurgen in mit dem Blut zahlloser Patienten verdreckten Kitteln unbetäubten Patienten die Gliedmaßen amputierten. Viele der Amputierten starben an Infektionen, die sich in den schmutzigen, muffigen und vor allem keimverseuchten Krankenhäusern zuzogen. Doch die Forschungen von Lister, Louis Pasteur und einiger Zeitgenossen deuteten erstmals auf die Existenz von Keimen hin, was von einem Großteil der Ärzteschaft der Zeit noch verlacht wurde. Lister ließ sich jedoch nicht beirren und bewarb seine Methoden der Desinfektion und Wundausspülung beharrlich, bis sie sich allgemein durchsetzten.
Ein Mann, dem wir heutzutage alle viel zu verdanken haben, und ein Sachbuch, das seinen Lebensweg unterhaltsam, aber kenntnisreich nachzeichnet. Ich hatte großes Vergnügen bei der Lektüre dieses Kapitels Medizingeschichte.

„Da braucht es Nerven wie Drahtseile. “

Britta Klöter, Thalia-Buchhandlung Hilden

Absolut nichts für schwache Nerven, denn dieses Buch schlägt jeden Thriller um Längen. Nach der Lektüre war ich froh, dass ich nicht in einer Zeit lebe, in der die Chirurgie noch in den Kinderschuhen steckt und jede Operation fast einem Todesurteil gleich kommt. Absolut nichts für schwache Nerven, denn dieses Buch schlägt jeden Thriller um Längen. Nach der Lektüre war ich froh, dass ich nicht in einer Zeit lebe, in der die Chirurgie noch in den Kinderschuhen steckt und jede Operation fast einem Todesurteil gleich kommt.

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Dieses Buch gibt Einblick in die Medizin zur Mitte des 19. Jahrhunderts und das Leben und Wirken von Joseph Lister.
Nach dem Lesen ist man froh im 21.Jahrhundert zu leben.
Dieses Buch gibt Einblick in die Medizin zur Mitte des 19. Jahrhunderts und das Leben und Wirken von Joseph Lister.
Nach dem Lesen ist man froh im 21.Jahrhundert zu leben.

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein interessanter Einblick in die Medizin des 19. Jahrhunderts. Erschreckend und spannend, ist dieses Buch gut geschrieben. Mich hat die Geschichte gefesselt! Ein interessanter Einblick in die Medizin des 19. Jahrhunderts. Erschreckend und spannend, ist dieses Buch gut geschrieben. Mich hat die Geschichte gefesselt!

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Fesselnde, sehr wissenswerte Biographie über den "Vater der antiseptischen Chirurgie".
Spannende Medizingeschichte für jedermann.
Fesselnde, sehr wissenswerte Biographie über den "Vater der antiseptischen Chirurgie".
Spannende Medizingeschichte für jedermann.

„Der Umbruch in der Medizin “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

In Londons Kliniken ging zu Beginn des 19Jahrhunderts der Tod um. Wer dort eingeliefert wurde, war umzingelt von Schmutz und Dreck, von Chirurgen, die dermaßen nach Tod stanken, dass ihr Markenzeichen der Zigarrenrauch war, denn der konnte den schlimmen Geruch übertünchen. Und es war die Zeit der Forscher und Entdecker, die sich nicht nur in London, sondern in der ganzen Welt dranmachten, die Medizin zu revolutionieren. Spannende Zeit- und Medizingeschichte! Super Geschenk für jeden im Gesundheitswesen tätigen Menschen! In Londons Kliniken ging zu Beginn des 19Jahrhunderts der Tod um. Wer dort eingeliefert wurde, war umzingelt von Schmutz und Dreck, von Chirurgen, die dermaßen nach Tod stanken, dass ihr Markenzeichen der Zigarrenrauch war, denn der konnte den schlimmen Geruch übertünchen. Und es war die Zeit der Forscher und Entdecker, die sich nicht nur in London, sondern in der ganzen Welt dranmachten, die Medizin zu revolutionieren. Spannende Zeit- und Medizingeschichte! Super Geschenk für jeden im Gesundheitswesen tätigen Menschen!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Medizingeschichte zu einer Zeit, als Aberglauben noch gegen erste lebenswichtige wissenschaftliche Erkenntnisse kämpfte: erhellend, plastisch beschrieben und absolut spannend. Medizingeschichte zu einer Zeit, als Aberglauben noch gegen erste lebenswichtige wissenschaftliche Erkenntnisse kämpfte: erhellend, plastisch beschrieben und absolut spannend.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Der Engländer Joseph Lister sorgte dafür, dass wir heute hygienische und antiseptische Operationsmethoden haben. Er benutzte auch als erster Penicillin erfolgreich. Der Engländer Joseph Lister sorgte dafür, dass wir heute hygienische und antiseptische Operationsmethoden haben. Er benutzte auch als erster Penicillin erfolgreich.

Wollberg Nina-Verena, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Na, heiter- Schreck laß nach! Was bin ich doch froh, die Zustände in der Medizin im 19.Jahrhundert nicht selbst zu kennen... Das habe ich in einem Rutsch gelesen- TOP! Na, heiter- Schreck laß nach! Was bin ich doch froh, die Zustände in der Medizin im 19.Jahrhundert nicht selbst zu kennen... Das habe ich in einem Rutsch gelesen- TOP!

Gudrun Heeg, Thalia-Buchhandlung Remscheid

(Historische) Realität grausiger als jede Horrorgeschichte: Leben und Werk Joseph Listers, dem wir u.a. die Idee von Keimfreiheit bei der OP verdanken. Spannend und informativ! (Historische) Realität grausiger als jede Horrorgeschichte: Leben und Werk Joseph Listers, dem wir u.a. die Idee von Keimfreiheit bei der OP verdanken. Spannend und informativ!

„Super spannend aber heftig!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Ich interessiere mich schon lang für die Geschichte der Medizin. Leider sind die misten Bücher zu dem Thema staubtrocken. Nicht so das Buch von Lindsey Fitzharris. Sehr packend geschrieben, mit vielen amüsanten Szenen! Jedoch nichts für schwache Mägen! Ich interessiere mich schon lang für die Geschichte der Medizin. Leider sind die misten Bücher zu dem Thema staubtrocken. Nicht so das Buch von Lindsey Fitzharris. Sehr packend geschrieben, mit vielen amüsanten Szenen! Jedoch nichts für schwache Mägen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
56
18
3
0
0

Geschichte einmal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.10.2018

Mitte des 19.Jahrhunderts steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen und der Griff zum Skalpell war eher der aller letzte Ausweg. In den Krankenhäusern der damaligen Zeit herrschten furchtbare Zustände, Leichen wurden geraubt und Operationen wurden wie Kirmesattraktionen behandelt. In dieser Zeit lebte der junge Student Joseph Lister, der... Mitte des 19.Jahrhunderts steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen und der Griff zum Skalpell war eher der aller letzte Ausweg. In den Krankenhäusern der damaligen Zeit herrschten furchtbare Zustände, Leichen wurden geraubt und Operationen wurden wie Kirmesattraktionen behandelt. In dieser Zeit lebte der junge Student Joseph Lister, der mit seinen Entdeckungen alles veränderte. ?Der Horror der frühen Medizin? von Lindsey Fitzharris erzählt über das Leben dieses Mannes und wie schaurig und erschreckend ein damaliger Arztbesuch war. Die Autorin hat eine fantastische Anschauung der damaligen Umstände in der Medizin geschaffen und die Beschreibungen sind so detailliert das man sich so manche Begebenheiten in dem Buch lebhaft vorstellen kann. Der Schreibstil ist anspruchsvoll aber leicht verständlich und die medizinischen Begriffe sind so gut erklärt, das es auch durchaus ein Laie verstehen kann. Das die Medizin damals noch an ihrem Anfang stand ist ja durchaus bekannt, aber was für Zustände gerade in den Krankenhäusern herrschte ist absolut erschreckend und ich bin nach diesem Buch mehr als froh in der heutigen Zeit zu leben. Ein super informatives Buch über die anfängliche Medizin und deren Entwicklung. Geschichte einmal anders.

Ein sehr geniales Buch über die Anfänge der Medizin
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 23.09.2018

Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen und hat sehr zum weiter lesen motiviert. Die einzelnen Fremdbegriffe wurden sehr gut erklärt und man konnte sich richtig vorstellen wie die Krankenhäuser, OP Säle und medizinischen Geräte früher aussahen. Man hat mit dem Hauptcharakter Lister die frühen Anfänge von... Der Schreibstil hat mir von Anfang an richtig gut gefallen und hat sehr zum weiter lesen motiviert. Die einzelnen Fremdbegriffe wurden sehr gut erklärt und man konnte sich richtig vorstellen wie die Krankenhäuser, OP Säle und medizinischen Geräte früher aussahen. Man hat mit dem Hauptcharakter Lister die frühen Anfänge von Operationen, Hygiene und Infektionen hautnah miterlebt. Der Medizinstudent Lister hat sich nie von seinem Weg abbringen lassen, dass Mysterium Infektionen zu erforschen. Ich fande es total interessant wie er auf seine einzelnen Schlussfolgerungen gekommen ist und diese belegt hat. Man erfährt sehr viel über die Hintergründe der Medizin und wie damals rum experimentiert wurde um mehr über den menschlichen Körper zu erfahren. Der Leser erfährt auch sehr viele private Hintergründe und die sehr holprige Laufbahn vom jungen Lister, bis hin zum Tod. Vor diesem Buch konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen wie die frühere Forschung funktioniert hat und bin daher total erstaunt wie sich alles zum heutigen Stand entwickelt hat. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der sich für die Anfänge der Medizin interessiert

Gut, aber es ginge sicher noch besser
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2018

Zum Inhalt: Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert ? Zur Umsetzung: Die Idee... Zum Inhalt: Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert ? Zur Umsetzung: Die Idee zum Buch fand ich sehr spannend und auch die ersten Seiten haben mich sehr eingenommen für die Thematik, aber je länger ich gelesen habe, desto unzufriedener mit dem Buch. Da ist der Titel, der für mich immer sperriger und unpassender wurde. Der Aufbau des Buches, weil es immer wieder Sprünge in der Zeit gab, die sich für mich nicht sinnvoll erschließen wollten. Tja und dann gab es noch Sätze, die ich gefühlt immer wieder gelesen habe, obwohl ich ein stringenter Lesetyp bin und nicht willkürlich vor und zurück springe. Somit muss ich wohl davon ausgehen, dass die Autorin oder der Übersetzer sich Wiederholungen bedient hat. Naja nicht ganz meins... Enttäuschend war für mich vielleicht auch der Umstand, dass es sich hierbei mehr um ein Sachbuch als um einen Roman handelt. Insgesamt war es ein sehr gut geschriebenes Sachbuch, aber eine deutlichere Kennzeichnung wäre wirklich angebracht gewesen.