Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Serverland

Roman

(9)
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest.
Portrait
Josefine Rieks wurde 1988 in Höxter geboren, studierte Philosophie und lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film U3000 – Tod einer Indieband. 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Bei Hanser erschien 2018 ihr erster Roman: Serverland.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25898-3
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/2 cm
Gewicht 283 g
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Shari Christ, Thalia-Buchhandlung Lingen

Kurzweiliges Lesevergnügen bei dem die Autorin schnell auf den Punkt kommt. Anhand von YouTube entdeckt die Jugend der Zukunft das Internet wieder Kurzweiliges Lesevergnügen bei dem die Autorin schnell auf den Punkt kommt. Anhand von YouTube entdeckt die Jugend der Zukunft das Internet wieder

„"Das sind Server", sagte ich."Glückwunsch", sagte Meyer."Und?"“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Jahrzehnte, nachdem nach einem weltweiten Referendum das Internet abgeschaltet wurde, gibt es doch den ein oder anderen, der noch fasziniert ist von alter Computertechnologie, vom Gedanken des "freien" Netzes, von allen für alle. Einer von Ihnen ist Reiner, Angestellter bei der Post, der in seiner Freizeit Laptops sucht und aufarbeitet, der noch PC-Spiele zockt und der eines Abends von seinem Freund Meyer erzählt bekommt, daß irgendwo im holländisch-deutschen Grenzgebiet eine riesige Halle mit Servern steht. Nichts wie hin! Sie treffen dort auf einige gleichgesinnte Menschen, Reiner schreibt ein Programm, um die Daten der Server auslesen zu können, mit Hilfe eines Generators gibt es Strom, und kurz darauf läuft auf Reiners Notebook das erste alte Video, dem unzählige folgen werden. Paralell dazu wächst die Gemeinschaft der neuen "User", die all diese phantastischen Funde der Welt nicht vorenthalten wollen, das Ganze beginnt sich zu kommerzialisieren...

Josefine Rieks hat eine gallig-bittere, aber genial Satire auf unsere Zeit geschrieben. Sie hält uns in leichter Sprache und mit viel Humor den Spiegel vor...

Mein Fazit: Unbedingt lesen - und dann sein eigenes Verhalten im Netz überdenken!
Jahrzehnte, nachdem nach einem weltweiten Referendum das Internet abgeschaltet wurde, gibt es doch den ein oder anderen, der noch fasziniert ist von alter Computertechnologie, vom Gedanken des "freien" Netzes, von allen für alle. Einer von Ihnen ist Reiner, Angestellter bei der Post, der in seiner Freizeit Laptops sucht und aufarbeitet, der noch PC-Spiele zockt und der eines Abends von seinem Freund Meyer erzählt bekommt, daß irgendwo im holländisch-deutschen Grenzgebiet eine riesige Halle mit Servern steht. Nichts wie hin! Sie treffen dort auf einige gleichgesinnte Menschen, Reiner schreibt ein Programm, um die Daten der Server auslesen zu können, mit Hilfe eines Generators gibt es Strom, und kurz darauf läuft auf Reiners Notebook das erste alte Video, dem unzählige folgen werden. Paralell dazu wächst die Gemeinschaft der neuen "User", die all diese phantastischen Funde der Welt nicht vorenthalten wollen, das Ganze beginnt sich zu kommerzialisieren...

Josefine Rieks hat eine gallig-bittere, aber genial Satire auf unsere Zeit geschrieben. Sie hält uns in leichter Sprache und mit viel Humor den Spiegel vor...

Mein Fazit: Unbedingt lesen - und dann sein eigenes Verhalten im Netz überdenken!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Zukunft ohne Internet?Das Buch ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, betrachtet aus der Zukunft.Klare Empfehlung! Eine Zukunft ohne Internet?Das Buch ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, betrachtet aus der Zukunft.Klare Empfehlung!

„Internet abgeschaltet“

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

In ein naher Zukunft wird das Internet weltweit abgeschaltet und Jahrzehnte später finden Jugendliche einige Server, die sie wieder zum Leben erwecken.Die Idee hat mir sehr gut gefallen, die Hauptfigur passt perfekt zur Handlung.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich die Autorin mehr dazu äußert, wie es dazu gekommen ist, dass das Internet abgeschaltet wurde, dass das Leben eingehender beleuchtet wird...
Trotzdem ein lesenswertes Buch, das nicht nur - aber vor allem - die junge Generation anspricht.
In ein naher Zukunft wird das Internet weltweit abgeschaltet und Jahrzehnte später finden Jugendliche einige Server, die sie wieder zum Leben erwecken.Die Idee hat mir sehr gut gefallen, die Hauptfigur passt perfekt zur Handlung.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich die Autorin mehr dazu äußert, wie es dazu gekommen ist, dass das Internet abgeschaltet wurde, dass das Leben eingehender beleuchtet wird...
Trotzdem ein lesenswertes Buch, das nicht nur - aber vor allem - die junge Generation anspricht.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Das Internet ist abgeschaltet! Horror-Szenario oder Traumwelt? Ein kühl und klug inszenierter, gesellschaftskritischer, mit viel Lust am Erzählen, verfasster Roman, Das Internet ist abgeschaltet! Horror-Szenario oder Traumwelt? Ein kühl und klug inszenierter, gesellschaftskritischer, mit viel Lust am Erzählen, verfasster Roman,

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Eine Zukunft ohne Internet, eine Gruppe Menschen, die es wieder wollen und ein Typ, der sich erst noch finden muss. Unterhaltsam, spannend und ein wenig verdreht. Eine Zukunft ohne Internet, eine Gruppe Menschen, die es wieder wollen und ein Typ, der sich erst noch finden muss. Unterhaltsam, spannend und ein wenig verdreht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
1
4
2
2
0

Schade!
von Connie Ruoff am 15.06.2018

?SERVERLAND? VON JOSEFINE RIEKS 2. ZUM INHALT Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Die Idee einer Zukunft ohne Internet fand ich interessant. Sowohl politisch, als auch gesellschaftlich und philosophisch. Josefine Rieks hat diese Idee in ?Serverland? verwendet. Zusammen mit anderen Jugendlichen versucht Reiner, das Internet wiederherzustellen. Das Lesen von alten Facebook Accounts... ?SERVERLAND? VON JOSEFINE RIEKS 2. ZUM INHALT Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Die Idee einer Zukunft ohne Internet fand ich interessant. Sowohl politisch, als auch gesellschaftlich und philosophisch. Josefine Rieks hat diese Idee in ?Serverland? verwendet. Zusammen mit anderen Jugendlichen versucht Reiner, das Internet wiederherzustellen. Das Lesen von alten Facebook Accounts und ihren Posts wird zu deren Lieblingsbeschäftigung. Der Roman spielt in den Niederlanden und in Deutschland gegen Ende des Jahrhunderts. Wir erfahren viel über Laptops und PC?s und warum Apple Geräte besser und manchmal schlechter als andere Computer sind. Reiner ist ein technischer Nerd. Für die Grundidee gebe ich 5 Punkte. Die erste Frage, die ich mir beim Lesen stellte: Wie hat die Autorin das Setting entworfen? In 60 Jahren hat sich ja doch viel verändert! Ich empfand keine Veränderung zur heutigen Zeit! Es werden Markennamen genannt, die wir heute auch kennen! Wenn ich mir heute Tatsachenfilme aus den 50er Jahren anschaue, finde ich, dass sich sehr viel verändert hat. Marken ändern sich, Techniken entwickeln sich weiter. Wenn es kein Internet gibt, wie verwenden die Menschen stattdessen die Zeit. Womit trösten sie sich? Die zweite Frage war: Warum gibt es kein Internet mehr? Und wenn es weltweit kein Internet mehr gibt und die Regierung es abgeschafft hat, welche Regierung? Und letztendlich, warum ließen Millionen Menschen zu, dass eine so riesige Einnahmequelle versiegt? Wurde es verboten? Die Gruppe um Reiner ist weder visionär noch revolutionär, geschweige denn politisch oder philosophisch. Was ist letztendlich die Aussage? Ich weiß es nicht! 2/5 Punkten 3. PROTAGONISTEN Reiner ist ein Computer Nerd, der keine Ambitionen hat, Karriere zu machen. Er sucht ein Gemeinschaftsgefühl, dass er glaubt, in seiner Gruppe zu finden. Außer Computer und Computerspiele interessiert ihn nichts. Wirkliche Freunde kann ich nicht erkennen. Gefühlsmäßig ist Ebbe. Ich kann das nicht genau sagen, woran es liegt. Reiner weckt keine Sympathie bei mir.. 3/5 Punkten 4. SPRACHLICHE GESTALTUNG Deutsche Umgangssprache und Englisch. Ich nehme an, das soll untersttreichen, dass Englisch die internationale Sprache im Internet ist. Ich fand es eher komisch. 2/5 Punkten 5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUN ?Serverland? von Josefine Rieks hat 176 Seiten und ist am 19.02.2018 unter der ISBN 978-3-446-25898-3 als E-Buchtext bei Hanser Verlag im Genre: Romane erschienen. Das Cover hat Schriftzüge aus Neongelb oder Neongrün auf schwarzem Hintergrund. Vielleicht einen alten Computer auf der Dos-Ebene imitierend. 3/5 Punkten 6. FAZIT Ich bin enttäuscht. Ich finde die dahinterliegende Idee genial! Aber die Idee ist leider in kein passendes Setting eingebettet. Ich glaube an den Lateiner Spruch ?Tempera mutantur ? nos mutamur in illis.? Die Zeiten ändern sich und wir uns mit oder in ihnen bzw. durch sie. 60 Jahre in der Zukunft muss sich etwas verändert haben! Und wie ist diese Ausgangssituation entstanden? Ich muss Geschichten durchdenken, überdenken, reflektieren und mir vorstellen können. Das gelingt mir hier nicht. Aber: Wenn sich jemand einfach nur auf das Gedankenspiel einlässt, der findet es vielleicht ganz nett: Internet wurde abgeschafft ? Gruppe von Jugendlichen wollen das Internet und die sozialen Medien wieder ?anschalten?, ? und das alles nur mit dem Zweck die abgelichteten Menschen zu beobachten ? zu stalken?

Ohne Konzept, ohne Inhalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 16.03.2018

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ein dystopischer Weltenentwurf ohne Internet - das klang super spannend. Aber dann bekam ich dieses Büchlein. Ich mag gar keinen Inhaltsteaser geben, denn dieses Buch ist so inhaltslos wie ein Planschbecken in der Wüste. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, die... Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ein dystopischer Weltenentwurf ohne Internet - das klang super spannend. Aber dann bekam ich dieses Büchlein. Ich mag gar keinen Inhaltsteaser geben, denn dieses Buch ist so inhaltslos wie ein Planschbecken in der Wüste. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, die Autorin will ein Kommunenleben beschreiben, aber da das nicht wirklich zieht, baut sie sich eine pseudodystopische Welt ohne Internet drumherum. Leider wird auch der Hintergrund nicht beschrieben. Wie kam es dazu, dass das Internet "abgeschaltet" wurde? Es gab wohl ein Referendum - aber was waren die Positionen, die Gründe? Auch wird überhaupt nicht darauf eingegangen, wie die Welt nun funktioniert. Es gibt die so gut wie ungesicherten Serverhallen, in denen die Geschichte spielt und Berge von Elektroschrott. Allerdings gibt es immer noch Telefone und Autos, also es wurde nicht die gesamte Technik aus dem Leben verbannt, Beamer und Fernseher hingegen schon. Beides hängt für mich nicht mit dem Internet zusammen. Also man merkt, die Welt ist wenig durchdacht und es wird nicht darauf eingegangen. Sie ist lediglich ein kurz entworfenes Setting. Auch über die Personen wird so gut wie gar nichts transportiert. Man folgt deren Taten rund um die Serverhallen und die Videos, die sie dort entdecken. Aber ihre Gefühlswelt bleibt (bis ganz zum Schluss, aber dann ist es auch zu spät, um diese zu verstehen) weitesgehend verschlossen. Wie empfinden sie diese Welt? Warum sammelt Reiner die alten Laptops? Wie steht er zum Internet? Teilweise kommt heraus, dass Mitglieder der Kommune Freiheit mit dem Internet assoziieren, aber dabei bleibt es dann auch. Auch die "Aktionen" bleiben unerklärt und man folgt ihnen lediglich als Leser. Vielleicht wird hier vom Leser mehr Eigenleistung erwartet? Ich weiß es nicht. Zwar liest sich das Buch flüssig, dennoch taucht oft wörtliche Rede in englischer Sprache auf. Es ist sehr einfaches Englisch und für jeden, der des Englischen ein wenig mächtig ist, kein Problem. Aber für jemanden der gar kein Englisch versteht ist das wohl schwierig. Also, was will mir dieses Buch sagen? Ich habe da eine passende Stelle aus dem Buch als Antwort gefunden, als der Protagonist die Kommune fragt, was sie mit den Videos wollen und diese Stelle fand ich passend aufs ganze Buch: "'Lass (...), der will uns provozieren...' Dann sagte keiner mehr etwas. Alle sahen mit arroganten Gesichtsausdrücken aus dem Fenster. Ich hatte das Gefühl, sie wussten es selbst nicht."