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Von Vögeln und Menschen

Roman

Vor dem Amsterdamer Hauptbahnhof klafft eine Baugrube. Auf dem schmalen Steg davor begegnen sich zwei Frauen. Schreiend beginnt die jüngere auf die ältere einzuschlagen, bis diese in die Grube stürzt und den Tod findet. Seit ihrer Kindheit hat Marie Lina den Gedanken an Rache im Herzen getragen, an diesem Tag bricht er sich Bahn. Marie Linas Mann ist Vogelvertreiber am Flughafen, sie führen eine gute Ehe. Die tiefe Wut seiner Frau aber kann er nicht vertreiben. Warum hat Marie Linas Mutter einst einen Mord gestanden, den sie nicht begangen hat? Von Vögeln und Menschen ist ein Roman über drei starke Frauen – spannend, dicht und unglaublich raffiniert erzählt.
Rezension
"Ein psychologisch-raffinierter Kriminalroman mit wechselnden Perspektiven und Stilmitteln äußerst rasant erzählt." Paula Pfoser, ORF

"Ein erschreckend schönes Bild der grausamen Menschennatur." Katharina Granzin, Tageszeitung, 09.06.18

"Ein ganz stiller, sanfter Krimi." Elke Heidenreich, WDR 4, 13.04.18

"Ein wundersames Puzzle, Märchen und knallhartes Familiensoziogramm zugleich. Ein neuer Beweis dafür, dass die 76-jährige niederländische Meisterin immer wieder zu überraschen vermag." Meike Schnitzler, Brigitte 8/2018

"Margriet de Moor ist die Grande Dame der niederländischen Literatur ... Es ist eine große Stärke von ihr: Dieses Nebeneinander von der Grausamkeit des Lebens und der Banalität des Alltags." Nicola Steiner, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Margriet de Moot schreibt sehr musikalisch. Ganz leist und fein erzählt. Man hat das Gefühl, man ist in einem Märchen, in einer ganz versponnenen Geschichte. Wie die Figuten geschildert sind, das hat eine feine Eleganz ... Die größten Dinge erzählt sie ganz beiläufig." Elke Heidenreich, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Das Buch ist so faszinierend, weil es einen Gedanken vertritt, den man sonst nirgends findet: Die Idee, dass die Entgleisung des Lebens nur so weit von unserem Alltag entfernt ist wie eine U-Bahn zu verpassen." Philipp Tingler, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Margriet de Moor ist eine Expertin für Seelenschwingungen ... Sie vermag von diesem letzten Quäntchen Rätselhaftigkeit, das uns umfängt zu erzählen wie keine andere." Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 03.03.18

"Poetisch oder unverblümt, stets ist der von Helga Beuningen ins stimmige Deutsch gebrachte Stil frisch und überraschend, mitunter von haikuhafter Konzentriertheit." Klaus Nüchtern, Falter, 8/2018

"De Moor weiß Spannung zu inszenieren ... Sie beschreibt ihre Personen genau, beleuchtet deren Beziehungen, analysiert Entwicklungen, Brüche und Glücksmomente und hat so einen Familienroman geschrieben, der in der genauen Zeichnung zweier alter Männer und der Erzählung über die seelische Befindlichkeit von drei Frauen nicht zuletzt ein Krimi geworden ist über die Alltäglichkeit des Verbrechens." Stephan Lohr, SPIEGEL online, 20.02.18

"Nah dran an den Figuren und geschickt erzählt, nähert sich der Roman dem Kern aller psychologischen Fragen: warum wir so handeln, wie wir handeln." Natalja Fischer, Literatur Spiegel, Februar/2018
Portrait
de Moor, Margriet
Margriet de Moor gehört zu den bedeutendsten niederländischen Autoren der Gegenwart. Sie studierte Klavier und Gesang, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Bereits ihr erster Roman Erst grau dann weiß dann blau (Hanser, 1993) wurde ein sensationeller Erfolg. Heute sind ihre Romane und Erzählungen in alle Weltsprachen übersetzt. Ihr Werk erscheint im Hanser Verlag, zuletzt Die Verabredung (Roman, 2000), Der Jongleur (Ein Divertimento, 2008), Der Maler und das Mädchen (Roman, 2011), Mélodie d'amour (Roman, 2014), Schlaflose Nacht (2016) und Von Vögeln und Menschen (Roman, 2018). Margriet de Moor lebt in Amsterdam.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 263
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25819-8
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/2,7 cm
Gewicht 387 g
Originaltitel VAN VOGELS EN MENSEN
Übersetzer Helga Beuningen
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein anspruchsvolles Buch. Warum verlaufen Leben ( so offensichtlich ) falsch und warum scheint es trotzdem nur diesen Weg zu geben ? Ein ruhiges, unaufgeregtes Buch zum Nachdenken. Ein anspruchsvolles Buch. Warum verlaufen Leben ( so offensichtlich ) falsch und warum scheint es trotzdem nur diesen Weg zu geben ? Ein ruhiges, unaufgeregtes Buch zum Nachdenken.

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Ein Mord, ein falsches Geständnis und lebenslange Konsequenzen. Eindrucksvoll und sehr spannend. Ein Mord, ein falsches Geständnis und lebenslange Konsequenzen. Eindrucksvoll und sehr spannend.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Kein Krimi, sondern einen Roman über das Zwischenmenschliche, den Kampf um Gut und Böse. De Moor erzählt mit Spannung und einer zarten, ergreifenden Sprache. Unbedingt lesen! Kein Krimi, sondern einen Roman über das Zwischenmenschliche, den Kampf um Gut und Böse. De Moor erzählt mit Spannung und einer zarten, ergreifenden Sprache. Unbedingt lesen!

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ein ungewöhnliches Buch, in dessen Mittelpunkt zwei Morde stehen und das doch kein Kriminalroman ist. Nah an den Figuren, vielschichtig, raffiniert und spannend erzählt.
Ein ungewöhnliches Buch, in dessen Mittelpunkt zwei Morde stehen und das doch kein Kriminalroman ist. Nah an den Figuren, vielschichtig, raffiniert und spannend erzählt.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Wieder hat de Moor einen tollen,psychologischen Roman geschrieben! Ein Mord, ein falsches Geständnis und die lebenslangen Konsequenzen werden eindringlich und bewegend beschrieben. Wieder hat de Moor einen tollen,psychologischen Roman geschrieben! Ein Mord, ein falsches Geständnis und die lebenslangen Konsequenzen werden eindringlich und bewegend beschrieben.

„Ein psychologisches Meisterwerk.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Margriet de Moor schreibt großartige Romane, das ist hinlänglich bekannt. In „Von Vögeln und Menschen“ erzählt sie von drei starken Frauen und erklärt dabei warum wir so handeln wie wir handeln. Fantastisch. Margriet de Moor schreibt großartige Romane, das ist hinlänglich bekannt. In „Von Vögeln und Menschen“ erzählt sie von drei starken Frauen und erklärt dabei warum wir so handeln wie wir handeln. Fantastisch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Die Geschichte eines Mordes - aber kein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2018

Drei Frauen. Eine davon eine Mörderin, eine die unschuldig verurteilt wird und eine, auf die die Taten der beiden grosse Auswirkung hat - die es schliesslich schafft sich zu rächen und sich damit endlich Erleichterung verschafft. Von Vögeln und Menschen erzählt auf besondere Art und Weise die Geschichte dieser... Drei Frauen. Eine davon eine Mörderin, eine die unschuldig verurteilt wird und eine, auf die die Taten der beiden grosse Auswirkung hat - die es schliesslich schafft sich zu rächen und sich damit endlich Erleichterung verschafft. Von Vögeln und Menschen erzählt auf besondere Art und Weise die Geschichte dieser Frauen und deren Familien.

Interessant und sprachlich raffiniert erzählt, konnte mich aber leider nicht ganz überzeugen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2018

Eines Tages wird Louise Bergmann aus dem Schlaf geklingelt und von der Polizei abgeholt. Der 90-jährige Bruno Mesdag wurde umgebracht. Als Haushaltshilfe des alten Herrn fällt der Verdacht schnell auf sie. Sie wird festgehalten und verhört, bis sie es nicht mehr erträgt. Obwohl sie unschuldig ist, legt sie ein... Eines Tages wird Louise Bergmann aus dem Schlaf geklingelt und von der Polizei abgeholt. Der 90-jährige Bruno Mesdag wurde umgebracht. Als Haushaltshilfe des alten Herrn fällt der Verdacht schnell auf sie. Sie wird festgehalten und verhört, bis sie es nicht mehr erträgt. Obwohl sie unschuldig ist, legt sie ein Geständnis ab, schildert die Tat genau so, wie sie vollführt wurde. Und tritt anschließend eine lange Haftstrafe an, die sie von ihrem alten Leben, ihrem Mann und ihrer Tochter zwangsläufig entfremdet. Louises Tochter, Marie Lina, die bei der Verhaftung noch ein junges Mädchen war, mittlerweile aber selbst glücklich verheiratet und Mutter, kann diese Ungerechtigkeit, die sie seit Jahren quälend umtreibt, nicht ruhen lassen. Und so macht sie sich auf die Suche nach der Frau, für deren Mord ihre Mutter büßen musste. Der Plan nach Rache und Vergeltung ist in ihr fest gefasst und sie ist bereit, ihn um jeden Preis auszuführen. Ich hatte keine großen Erwartungen, wurde dann zunächst überrascht und habe letztendlich doch mit sehr gemischten Gefühlen das Buch beendet. Von Vögeln und Menschen ist vor allem eine Mutter-Tochter-Geschichte, in der das Gespann zwar nicht viel Zeit miteinander verbringen kann, das Leben der Tochter jedoch drastisch von dem Leben der Mutter beeinflusst ist. Margriet de Moor schafft es hier, die verschiedenen Charaktere der Hauptfiguren extrem scharfsinnig zu zeichnen und dem Leser bzw. der Leserin einen Einblick in die Psyche dieser Figuren zu liefern, der gleichzeitig sehr nüchtern und präzise ist, aber einen dann doch tief in ihre seelischen Befindlichkeiten hineinblicken lässt. Genau dies hat mir auf der einen Seite zwar gefallen und mich de Moors feine Beobachtungsgabe bewundern lassen, die sich wie ein Tanz auf der Suche nach Wahrheit und (grausamer Un-)Gerechtigkeit zwischen den schuldigen und unschuldigen Frauen und Männern hin- und herbewegt - auf der anderen Seite hat es mich jedoch nie wirklich mitgerissen oder emotional berührt, wobei ich mir aber auch nicht sicher bin, ob das tatsächlich das Ziel war. Zumindest fühlte ich mich aber, als würden mir ein paar Teile des Bildes fehlen, um diesen Roman in seiner Gesamtheit sehen zu können - und ein paar Teile (hauptsächlich diese, die in Verbindung mit den Vögeln standen), besaß ich auch am Ende zu viel und konnte ich nicht richtig einfügen. Im Endeffekt bleibt nach „Von Vögeln und Menschen“ bei mir eine große Neugier auf de Moors weitere Werke, aber keine nachhaltige Begeisterung für dieses durchaus kunstvoll konstruierte und sprachlich interessante (und wirklich sehr schön übersetzte), aber dann doch zu nüchterne und für mich zu abschweifende Werk über die menschlichen Abgründe und Sehnsüchte, über Hass und Vergebung und die Frage danach, was es braucht, um einen Menschen zum Äußersten zu treiben.