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Der rote Swimmingpool

Roman

(31)
Adams Mutter ist schön und wird von allen bewundert, sein Vater ist lebenshungrig und erfolgreich. Nichts kann sie trennen, denkt Adam, der kein Kind mehr ist und noch kein Mann. Bis es dann doch passiert: Sein Vater verschwindet ohne ein Wort. Seine Mutter sagt ihm nicht, was los ist. Und Adam tut etwas, das er besser gelassen hätte. Leichtfüßig und mit großer Wärme erzählt Natalie Buchholz in ihrem Debütroman von einer Vorzeigefamilie, die sich selbst zerstört. Sie erzählt, wie eine große Liebe zerbricht und eine neue beginnt. Denn während Adam versteht, dass nichts im Leben perfekt ist, kommt der Sommer und mit ihm das Mädchen, das ihn dazu bringt, sich endlich auf seinen eigenen Weg zu machen.
Portrait
Buchholz, Natalie
Natalie Buchholz, 1977 geboren, lebt mit ihrer Familie in München. "Der rote Swimmingpool" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25909-6
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3 cm
Gewicht 414 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 23.041
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Intelligenter und feinfühliger Coming-of-Age Roman über den Verlust und Gewinn von Liebe.
Ein tolles Erstlingswerk mit sehr schöner Erzählstimme. Lesenswert!
Intelligenter und feinfühliger Coming-of-Age Roman über den Verlust und Gewinn von Liebe.
Ein tolles Erstlingswerk mit sehr schöner Erzählstimme. Lesenswert!

„Der rote Swimmingpool“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Adams Welt bricht zusammen, als seine scheinbar glücklichen Eltern sich überraschend trennen. Und dann ist da noch dieses Mädchen, das ihm gehörig den Kopf verdreht.
Natalie Buchholz' erzählt in ihrem Erstlingswerk von all den bittersüßen Erfahrungen, die man auf dem Weg ins Erwachsenendasein durchmacht.
Ein wunderbarer Roman über eine zerbrochene und eine zarte, neue Liebe.
Adams Welt bricht zusammen, als seine scheinbar glücklichen Eltern sich überraschend trennen. Und dann ist da noch dieses Mädchen, das ihm gehörig den Kopf verdreht.
Natalie Buchholz' erzählt in ihrem Erstlingswerk von all den bittersüßen Erfahrungen, die man auf dem Weg ins Erwachsenendasein durchmacht.
Ein wunderbarer Roman über eine zerbrochene und eine zarte, neue Liebe.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Generationen übergreifender spritziger, kluger und emotionaler Roman. Ein Wohlfühlbuch mit Holpersteinen! Wunderbar! Ein Generationen übergreifender spritziger, kluger und emotionaler Roman. Ein Wohlfühlbuch mit Holpersteinen! Wunderbar!

„Eine Familiengeschichte der etwas anderen Art!“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Eine Familiengeschichte der anderen Art? Allerdings!

Nicht "Heile Welt" steht im Mittelpunkt dieses herrlich leichten Romans, sondern das Ende einer, scheinbar, glücklichen Ehe, dazu kommt der Brandanschlag auf eine Villa, bei der zwei niedliche Hundewelpen kläglich ersticken, und ein fast volljähriger junger Mann, der deshalb vor Gericht steht...

Und doch: Ich habe lange nicht mehr so ein leichtes und beschwingtes Buch gelesen, ideale, intelligente Sommerlektüre:
Adam, kurz vor seinem 18. Geburtstag stehend, wird mit der Tatsache konfrontiert, daß die Ehe seiner Eltern Eva und Wiktor, am Ende ist. Wiktor verlässt, Knall auf Fall, seine Familie, um mit einer anderen Frau zusammen zu ziehen. Nichts hat auf diesen radikalen Schritt hingedeutet. Als Wiktor sogar seine Frau und seinen Sohn aus dem Haus wirft, Eva zurück in ihr Geburtsland Frankreich kehrt, und Adam in eine Mini-WG mit Sven ziehen muss, scheint alles am Ende, wenn, ja wenn Adam nicht just am Tag seines 18. Geburtstages seine Unschuld verlieren würde, und er nicht kurz darauf mit Tina zusammen gekommen wäre...

Ein Buch wie aus einem Guss; zwei, zeitlich nicht weit auseinander liegende Erzählstränge, flüssig geschrieben, in leichter und lockerer Art, wunderbar!

Wie sich die Autorin auf jeder Seite des Buches in einen spät-pubertären Jungen hinein gefunden hat, und wie sie das schriftstellerisch umsetzt, ist ganz großes Kino:

"Das Mädchen stellt sich mir als Tina vor und sieht so schön aus, dass ich ganz nervös werde. Ich bin mir nicht sicher, wie alt sie ist. Vielleicht ein bis zwei Jahre jünger als ich, sechzehn oder siebzehn. Vielleicht auch zwanzig oder erst fünfzehn. Bei Mädchen weiß man das ja nie so genau. Ihre Jeans hören knapp unterhalb ihres Hinterns auf..."

Ist doch wohl jedem klar, daß hier Tinas Alter die alles entscheidende Frage ist, oder?
Eine Familiengeschichte der anderen Art? Allerdings!

Nicht "Heile Welt" steht im Mittelpunkt dieses herrlich leichten Romans, sondern das Ende einer, scheinbar, glücklichen Ehe, dazu kommt der Brandanschlag auf eine Villa, bei der zwei niedliche Hundewelpen kläglich ersticken, und ein fast volljähriger junger Mann, der deshalb vor Gericht steht...

Und doch: Ich habe lange nicht mehr so ein leichtes und beschwingtes Buch gelesen, ideale, intelligente Sommerlektüre:
Adam, kurz vor seinem 18. Geburtstag stehend, wird mit der Tatsache konfrontiert, daß die Ehe seiner Eltern Eva und Wiktor, am Ende ist. Wiktor verlässt, Knall auf Fall, seine Familie, um mit einer anderen Frau zusammen zu ziehen. Nichts hat auf diesen radikalen Schritt hingedeutet. Als Wiktor sogar seine Frau und seinen Sohn aus dem Haus wirft, Eva zurück in ihr Geburtsland Frankreich kehrt, und Adam in eine Mini-WG mit Sven ziehen muss, scheint alles am Ende, wenn, ja wenn Adam nicht just am Tag seines 18. Geburtstages seine Unschuld verlieren würde, und er nicht kurz darauf mit Tina zusammen gekommen wäre...

Ein Buch wie aus einem Guss; zwei, zeitlich nicht weit auseinander liegende Erzählstränge, flüssig geschrieben, in leichter und lockerer Art, wunderbar!

Wie sich die Autorin auf jeder Seite des Buches in einen spät-pubertären Jungen hinein gefunden hat, und wie sie das schriftstellerisch umsetzt, ist ganz großes Kino:

"Das Mädchen stellt sich mir als Tina vor und sieht so schön aus, dass ich ganz nervös werde. Ich bin mir nicht sicher, wie alt sie ist. Vielleicht ein bis zwei Jahre jünger als ich, sechzehn oder siebzehn. Vielleicht auch zwanzig oder erst fünfzehn. Bei Mädchen weiß man das ja nie so genau. Ihre Jeans hören knapp unterhalb ihres Hinterns auf..."

Ist doch wohl jedem klar, daß hier Tinas Alter die alles entscheidende Frage ist, oder?

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Natalie Buchholz erzählt in ihrem bemerkenswerten Debüt von Adam, dem Teenager,dessen Leben aus dem Ruder läuft, vom Glück und Unglück der Liebe und von der Zuversicht der Jugend. Natalie Buchholz erzählt in ihrem bemerkenswerten Debüt von Adam, dem Teenager,dessen Leben aus dem Ruder läuft, vom Glück und Unglück der Liebe und von der Zuversicht der Jugend.

„Miteinander reden könnte helfen“

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Warum lassen sich Adams Eltern scheiden?
Keiner versteht es, am allerwenigsten Adam. Er fand es schön, zu beobachten, wie „etwas Großes, Helles zwischen ihnen aufging“ wenn sie miteinander sprachen oder sich küssten. Sie waren das perfekte Paar! Und er war ihr Sohn...
Einst baute sein Vater einen schmalen, langen, roten Swimmingpool auf dem Familiengrundstück für die Mutter, die es liebte, morgens ihre Bahnen im Wasser zu schwimmen. Eine große, rote Metapher, für eine große, tiefe Liebe.
Doch nun ist der Vater ausgezogen und weder er noch seine fahrige, nervöse Mutter sprechen mit Adam über die neue familiäre Situation.
Als bald darauf Adams Vater das Haus für sich und seine neue Familie beansprucht, dreht Adam durch...
Im folgenden Sommer wird Adam viele neue Menschen kennenlernen. Er wird begreifen, was es heißt, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Er wird eigene, schwere Entscheidungen treffen und er wird Vorurteile revidieren. Er wird glückliche Momente erleben und feststellen, dass „die Sonne“, die er früher zwischen seinen Eltern aufgehen sah, wenn sie zusammen waren, auch für ihn und andere Menschen strahlt...
Natalie Buchholz hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der trotz des traurigen Themas unsentimental, kurzweilig und spannend aus der Perspektive von Adam erzählt. Eine Geschichte, die berührt, und, die zu lesen, sich in jedem Alter lohnt.
Warum lassen sich Adams Eltern scheiden?
Keiner versteht es, am allerwenigsten Adam. Er fand es schön, zu beobachten, wie „etwas Großes, Helles zwischen ihnen aufging“ wenn sie miteinander sprachen oder sich küssten. Sie waren das perfekte Paar! Und er war ihr Sohn...
Einst baute sein Vater einen schmalen, langen, roten Swimmingpool auf dem Familiengrundstück für die Mutter, die es liebte, morgens ihre Bahnen im Wasser zu schwimmen. Eine große, rote Metapher, für eine große, tiefe Liebe.
Doch nun ist der Vater ausgezogen und weder er noch seine fahrige, nervöse Mutter sprechen mit Adam über die neue familiäre Situation.
Als bald darauf Adams Vater das Haus für sich und seine neue Familie beansprucht, dreht Adam durch...
Im folgenden Sommer wird Adam viele neue Menschen kennenlernen. Er wird begreifen, was es heißt, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Er wird eigene, schwere Entscheidungen treffen und er wird Vorurteile revidieren. Er wird glückliche Momente erleben und feststellen, dass „die Sonne“, die er früher zwischen seinen Eltern aufgehen sah, wenn sie zusammen waren, auch für ihn und andere Menschen strahlt...
Natalie Buchholz hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der trotz des traurigen Themas unsentimental, kurzweilig und spannend aus der Perspektive von Adam erzählt. Eine Geschichte, die berührt, und, die zu lesen, sich in jedem Alter lohnt.

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Von der Vorzeigefamilie bis zum völligen Abbruch aller Beziehungen ist für Adam
kaum auszuhalten. In diesem Sommer wird er endgültig Erwachsen. Feinfühlig erzählte Familienchronik
Von der Vorzeigefamilie bis zum völligen Abbruch aller Beziehungen ist für Adam
kaum auszuhalten. In diesem Sommer wird er endgültig Erwachsen. Feinfühlig erzählte Familienchronik

„Vertrackte Familienverhältnisse“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen


Adam - auf der Schwelle des Erwachsenwerdens - leidet unter dem Auseinanderbrechen seiner Familie. Was hat diese heile Welt wohl so dermaßen durcheinander gebracht?

Natalie Buchholz hat es super verstanden, diese Geschichte in die richtigen Worte zu packen und dem Ganzen auch noch eine überraschende Wendung zu geben!

Mir hat es sehr gut gefallen!

Adam - auf der Schwelle des Erwachsenwerdens - leidet unter dem Auseinanderbrechen seiner Familie. Was hat diese heile Welt wohl so dermaßen durcheinander gebracht?

Natalie Buchholz hat es super verstanden, diese Geschichte in die richtigen Worte zu packen und dem Ganzen auch noch eine überraschende Wendung zu geben!

Mir hat es sehr gut gefallen!

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Adam, selbst noch zwischen Kind und Erwachsen, muss das Zerbrechen seiner Famile hinnehmen und reagiert extrem...ein ganz und gar schöner Roman für alle, die Tschick sehr mögen. Adam, selbst noch zwischen Kind und Erwachsen, muss das Zerbrechen seiner Famile hinnehmen und reagiert extrem...ein ganz und gar schöner Roman für alle, die Tschick sehr mögen.

„familiärer Misthaufen...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Tabula Rasa macht Adams Vater, der nicht mehr sein Vater sein will, kappt alles was gut und richtig war und stürzt seinen Sohn hinein ins kalte Wasser oder in das was man Leben nennt! Eine besondere Familiengeschichte , rasant , packend und voller Wärme ... Tabula Rasa macht Adams Vater, der nicht mehr sein Vater sein will, kappt alles was gut und richtig war und stürzt seinen Sohn hinein ins kalte Wasser oder in das was man Leben nennt! Eine besondere Familiengeschichte , rasant , packend und voller Wärme ...

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine heile Familienwelt wird jäh durch Misstrauen zerstört. Adam muss loslassen und seinen Weg finden. Und seine Eltern verlieren sich in ihren Problemen. Gut geschrieben. Eine heile Familienwelt wird jäh durch Misstrauen zerstört. Adam muss loslassen und seinen Weg finden. Und seine Eltern verlieren sich in ihren Problemen. Gut geschrieben.

„Coming-of-age-story“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Die Geschichte, die Adam zu erzählen hat ist eine typische Geschichte des Erwachsenwerdens und durchaus eine All-age-Geschichte ab 16 Jahren.

Gut gelungen ist die Darstellung von Adams perfektem Leben mit toller Mutter und einem Vater, der mit seiner Zuneigung nicht geizt. Um so verblüffter ist Adam, als Risse in der elterlichen Beziehung sichtbar werden, der Vater die Familie verlässt und Adam mit einem mal entdecken muss, dass seine heile Welt sehr schnell, sehr gründlich zerstört wird. Er reagiert hilflos und voller Wut, was ihm Arbeitsstunden im Altenheim einbrockt. Die Abnabelung von der heilen Familienwelt gelingt ihm vor allem durch die erste Liebe, die ihm einen schnellen Reifeprozess zuteil werden lässt, aber auch, weil beide Elternteile derartig mit sich selbst beschäftigt sind und die Familie quasi nicht mehr existiert.

Sehr sympathische Geschichte, mitfühlend erzählt, mit interessanten Charakteren.
Die Geschichte, die Adam zu erzählen hat ist eine typische Geschichte des Erwachsenwerdens und durchaus eine All-age-Geschichte ab 16 Jahren.

Gut gelungen ist die Darstellung von Adams perfektem Leben mit toller Mutter und einem Vater, der mit seiner Zuneigung nicht geizt. Um so verblüffter ist Adam, als Risse in der elterlichen Beziehung sichtbar werden, der Vater die Familie verlässt und Adam mit einem mal entdecken muss, dass seine heile Welt sehr schnell, sehr gründlich zerstört wird. Er reagiert hilflos und voller Wut, was ihm Arbeitsstunden im Altenheim einbrockt. Die Abnabelung von der heilen Familienwelt gelingt ihm vor allem durch die erste Liebe, die ihm einen schnellen Reifeprozess zuteil werden lässt, aber auch, weil beide Elternteile derartig mit sich selbst beschäftigt sind und die Familie quasi nicht mehr existiert.

Sehr sympathische Geschichte, mitfühlend erzählt, mit interessanten Charakteren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbares Debüt
von Honigmond am 10.06.2018

Zum Buchinhalt: Adams Mutter ist schön und wird von allen bewundert, sein Vater ist lebenshungrig und erfolgreich. Nichts kann sie trennen, denkt Adam, der kein Kind mehr ist und noch kein Mann. Bis es dann doch passiert: Sein Vater verschwindet ohne ein Wort. Seine Mutter sagt ihm nicht, was los... Zum Buchinhalt: Adams Mutter ist schön und wird von allen bewundert, sein Vater ist lebenshungrig und erfolgreich. Nichts kann sie trennen, denkt Adam, der kein Kind mehr ist und noch kein Mann. Bis es dann doch passiert: Sein Vater verschwindet ohne ein Wort. Seine Mutter sagt ihm nicht, was los ist. Und Adam tut etwas, das er besser gelassen hätte. Leichtfüßig und mit großer Wärme erzählt Natalie Buchholz in ihrem Debütroman von einer Vorzeigefamilie, die sich selbst zerstört. Sie erzählt, wie eine große Liebe zerbricht und eine neue beginnt. Denn während Adam versteht, dass nichts im Leben perfekt ist, kommt der Sommer und mit ihm das Mädchen, das ihn dazu bringt, sich endlich auf seinen eigenen Weg zu machen. Mein Leseeindruck: Der Autorin ist mit diesem Buch ein wunderbares und sogar ein wenig außergewöhnliches Debüt gelungen. Mithilfe von 2 Zeitstängen lässt sie den Leser teilhaben an einer ach so perfekten Familie, wie sie aus dem Bilderbuch stammen könnte. Doch ist alles tatsächlich so perfekt, wie man meint. Adam, der Hauptprotagonist, lernt in seinem jungen Alter die Kehrseite des Lebens kennen und trifft auf Tina, an die er sich anlehnen kann und die ihn wieder an das Leben glauben lässt. Die Geschichte wurde geschickt konstruiert und am Ende fügt sich alles zusammen und der Leser erfährt, was tatsächlich geschah. Mit dem wunderbaren Schreibstil der Autorin und der interessanten und leicht fesselnden Handlung fliegt man quasi über die Seiten. Eine wunderbare Geschichte, die letztlich auch zum Nachdenken anregt. Das Cover finde ich außergewöhnlich und sehr gut stimmig zum Buch, daher passt alles als Gesamtpaket. Mein Fazit: Ein wunderbares Debüt und ein Roman, den man kaum aus der Hand legen mag. Wunderbar für den kommenden Sommer und den dazugehörigen Urlaub.

Mitreißende, warmherzige Coming-of-age-story
von bookloving am 09.06.2018

Mit ihrem bemerkenswerten Debütroman ?Der rote Swimmingpool? ist der deutschen Autorin Natalie Buchholz ein sehr mitreißender, warmherziger Roman gelungen, der eine interessante Familiengeschichte und zugleich eine schöne, tiefgründige Coming-of-age-story erzählt. Mit einem ruhigen, dennoch leichten Erzählstil schildert Buchholz das dramatische Ende einer scheinbar perfekten Ehe und glücklichen Familie. Gekonnt führt... Mit ihrem bemerkenswerten Debütroman ?Der rote Swimmingpool? ist der deutschen Autorin Natalie Buchholz ein sehr mitreißender, warmherziger Roman gelungen, der eine interessante Familiengeschichte und zugleich eine schöne, tiefgründige Coming-of-age-story erzählt. Mit einem ruhigen, dennoch leichten Erzählstil schildert Buchholz das dramatische Ende einer scheinbar perfekten Ehe und glücklichen Familie. Gekonnt führt sie dem Leser die verschiedenen Facetten des Lebens vor Augen, zeigt die verhängnisvollen Auswirkungen von Misstrauen, Sprachlosigkeit, Verlust und Einsamkeit auf aber auch die wundervollen Dinge wie Hoffnung, Freundschaft und Liebe, die das Leben trotz aller Krisen für einen bereit hält. Die Autorin hat ihren Familienroman mit zwei leicht zeitversetzten Handlungssträngen sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet. Erst nach und nach enthüllen sich dem Leser in verschiedenen Rückblicken die zurückliegenden, teilweise sehr dramatischen Ereignisse. Allmählich kann man die einzelnen Bruchstücke von Adams Geschichte zusammensetzen, die wir aus seiner Sicht in der 1. Person erzählt bekommen. Auf sehr anschauliche Art stellt sie in ihrem Roman dar, wie nah oft Glück und Unglück im Leben beieinander liegen können. Überaus gelungen ist hierbei der optimistisch stimmende Ausklang von Adams Geschichte, der zeigt, dass es trotz aller schmerzhaften Prozesse beim Erwachsenwerden und Abnabeln auch ein hoffnungsvoller Neuanfang mit schönen Momenten möglich ist. Die vielschichtige Charakterisierung ihres Protagonisten Adam als typischen, pubertierenden Teenager ist sehr einfühlsam und wirkt äußerst lebensnah. Als Leser konnte ich mich gut in Adam hineinversetzen und sein Gefühlschaos mitfühlen, als seine heile Familienwelt zerbricht, sein perfektes Leben von einem auf den anderen Tag vollkommen aus den Fugen gerät und er jeglichen Halt verliert. Sehr glaubwürdig hat die Autorin seine Persönlichkeit und sein Innenleben mit all der Hilflosigkeit, Zerrissenheit, Misstrauen, Wut und Verzweiflung dargestellt, so dass die Beweggründe für sein zeitweise unreflektiertes Handeln sehr gut nachvollziehbar sind. Sehr nachvollziehbar erleben wir die charakterliche Weiterentwicklung von Adam zu einem an der Krise gereiften, verantwortungsvollen jungen Mann, der nun mit beiden Füßen im Leben steht und der Zukunft gelassener und zuversichtlich entgegenblicken kann. Auch die übrigen Nebencharaktere sind hervorragend getroffen ? allen voran die sehr unkonventionelle Tina und Adams bester Freund Tom, die immer wieder für viel Abwechslung und sehr witzige Situationen sorgen. Die Autorin hat Adam eine sehr glaubwürdige, jugendliche Stimme gegeben, so dass es nicht schwer fällt sich in seine Lage hineinzuversetzen. Die lebendige, einfühlsame Sprache der Autorin gewürzt mit einigen sehr humorvollen Passagen vermittelt dem Roman trotz seiner tiefgründigen Thematik eine herrliche Leichtigkeit und eignet sich auch hervorragend für Jugendliche. FAZIT Ein mitreißender, warmherziger Debütroman mit einer interessanten Familiengeschichte und eine tiefgründige Coming-of-age-story! Sehr lesenswert!

Tolle Geschichte über Familie und vieles mehr
von Endlose Seiten am 08.06.2018

Worum geht´s? Alles hat im Leben ein Ende. Diese Erfahrung macht auch Adam, als seine Eltern plötzlich getrennte Wege gehen und ihm nicht sagen, was genau los ist. Adam dachte immer, seine Familie sei perfekt. Doch plötzlich ändert sich alles und Adam weiß nicht, wie es weitergehen soll. Er ist... Worum geht´s? Alles hat im Leben ein Ende. Diese Erfahrung macht auch Adam, als seine Eltern plötzlich getrennte Wege gehen und ihm nicht sagen, was genau los ist. Adam dachte immer, seine Familie sei perfekt. Doch plötzlich ändert sich alles und Adam weiß nicht, wie es weitergehen soll. Er ist verwirrt und wütend, aber vor allem will er wissen, was zwischen seinen Eltern vorgefallen ist. Während er versucht, Antworten auf seine Fragen zu finden, lernt er Tina kennen, die für noch mehr Chaos in seinem ohnehin schon turbulenten Leben sorgt. Meine Meinung "Der rote Swimmingpool" von der Autorin Natalie Buchholz durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lesejury lesen. Ich habe mich für diese Leserunde beworben, weil ich fasziniert davon war, wie Adams Welt auf einmal zusammenbricht und ich die Ursache dafür wissen wollte. Nicht nur die Gestaltung des Covers und der Titel passen zusammen, sondern sie passen auch zum Inhalt. Der rote Swimmingpool spielt eine wichtige Rolle in dem Roman und hat auch eine Bedeutung für die Figuren. Aufgrund der knalligen Farbe ist das Buch sehr auffällig und sticht hervor. Adam ist ein Protagonist, den ich zunächst nicht ganz durchschauen konnte. Seine Beweggründe wurden im Laufe der Geschichte immer nachvollziehbarer und ich konnte mich am Ende in ihn hineinversetzen. Adam ist hilfsbereit und hat ein gutes Herz. Dass er von seinen Eltern im Stich gelassen wurde, fand ich sehr traurig, aber dadurch konnte Adam sich weiterentwickeln und es führte dazu, dass er anfing, sein eigenes Leben zu leben. Adams besten Freund Tom mochte ich ebenfalls. Er ist schlau, belesen und hat immer einen witzigen Spruch auf Lager. Aber er kann auch ernst sein und hat meistens einen objektiven Blick auf kritische Situationen, während Adam dazu neigt, impulsiv zu sein. Auf Tom ist immer Verlass und er hilft wo er kann, auch wenn dies zunächst nicht danach aussieht. Was ich über Tina denken sollte, wusste ich am Anfang nicht, weil ihre Motive nicht ganz deutlich waren. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die Adam und Tom vor den Kopf stößt. Tina hat eine besondere Aura, die es unmöglich macht, sie zu ignorieren. Manchmal hat sie mich an Adams Mutter erinnert, die ebenfalls von vielen Menschen bewundert wird. Die Handlung ist ein Mix aus Gegenwart und Vergangenheit, was mir sehr gut gefallen hat. In letzter Zeit lese gerne Bücher, die zwischen ?jetzt? und ?vorher? wechseln, weil man nicht nur noch mehr über die Figuren erfahren kann, sondern auch vergleichen, wie und ob sie sich verändert haben. Aus meiner Sicht sorgt diese Art eine Geschichte zu erzählen für noch mehr Spannung. Toll fand ich auch, dass die Geheimnisse erst am Ende gelüftet wurden, auch wenn es für mich ab der Mitte vorhersehbar wurde. Dies fand ich jedoch nicht schlimm, weil der Schreibstil der Autorin dafür sorgt, dass man beim Lesen Spaß hat und das Buch nur ungern aus der Hand legt. Aufgefallen ist mir besonders die Sprache der Jugendlichen, weil sie zum Beispiel keine obszönen Ausdrücke benutzen. Natürlich, muss dies nicht bedeuten, dass das Vokabular der meisten Teenager nur aus Schimpfwörtern bestehen muss, aber ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen Jugendliche sich nicht so vornehm ausdrücken und war deswegen etwas überrascht. Fazit Ich empfehle "Der rote Swimmingpool" allen, die sich gerne mit den Themen Familie, Freundschaft, Liebe aber auch Enttäuschungen auseinandersetzen wollen. Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein perfekter Begleiter für den Sommerurlaub.