Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

American War

Roman

(34)
Sarat Chestnut aus Louisiana ist erst sechs Jahre alt, als 2074 der Zweite Amerikanische Bürgerkrieg ausbricht. Aber das kleine Mädchen weiß genau, dass Teile des Landes unter Wasser stehen und Drohnen den Himmel verdunkeln. Als ihr Vater auf tragische Weise umkommt, findet die Familie Zuflucht in einem Flüchtlingslager. Dort gerät die neugierige und wissenshungrige Sarat unter den Einfluss des mysteriösen Albert Gaines. Der Heranwachsenden wird klar, dass sie ihren eigenen Weg einschlagen muss. Schließlich radikalisiert sich Sarat und setzt mit einer verheerenden Tat das Leben aller aufs Spiel.

Ein mutiges und kraftvolles Buch – eine Familie inmitten von Drohnenangriffen, Selbstmordattentaten und den Folgen von Umweltkatastrophen. Was, wenn die erschütternde Realität der Gegenwart mit aller Gewalt in die USA zurückkehrt?
Rezension
[...] ein Schocker [...] samt einer Hauptfigur, der jungen Sarat Chestnut aus Lousiana, deren Schicksal der Menschheit schon jetzt eine Lehre sein sollte. Angela Wittmann Brigitte 20170719
Portrait
El Akkad, Omar
Omar El Akkad war Kind, als seine Eltern Ägypten verließen und nach Kanada auswanderten. Der Journalist reist rund um die Welt, um über den Krieg in Afghanistan, die Prozesse in Guantanamo, die Black Lives Matter Bewegung in Ferguson zu berichten. Omar El Akkad lebt mit seiner Familie in Portland, Oregon. 'American War' ist sein erster Roman.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 22.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-29944-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/3,5 cm
Gewicht 387 g
Auflage 1
Übersetzer Manfred Allié, Gabriele Kempf-Allie
Verkaufsrang 25.414
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der Roman schafft ein faszinierendes und düsteres Szenario der näheren Zukunft der USA. Das Schicksal einer Familie auf der Flucht in einem zerfallenden Staat. Berührend zu lesen! Der Roman schafft ein faszinierendes und düsteres Szenario der näheren Zukunft der USA. Das Schicksal einer Familie auf der Flucht in einem zerfallenden Staat. Berührend zu lesen!

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Angelegt als Dystopie, aber erschreckend aktuell und nachvollziehbar. Der Weg der Protagonistin wird sehr hart und konsequent gezeichnet. Absolut überzeugend! Angelegt als Dystopie, aber erschreckend aktuell und nachvollziehbar. Der Weg der Protagonistin wird sehr hart und konsequent gezeichnet. Absolut überzeugend!

Philipp Stirbu, Thalia-Buchhandlung Bremen

Omar El Akkad zeichnet ein Bild eines zukünftigen Amerikas, zerissen durch einen Bürgerkrieg, welches erschreckend und faszinierend zugleich ist. Ein absoluter Page Turner! Omar El Akkad zeichnet ein Bild eines zukünftigen Amerikas, zerissen durch einen Bürgerkrieg, welches erschreckend und faszinierend zugleich ist. Ein absoluter Page Turner!

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die USA im Bürgerkrieg, weite Teile des Landes überschwemmt - ein Blick in die Zukunft + eine Geschichte, die einen packt und nicht mehr loslässt. Hat mich wirklich beeindruckt! Die USA im Bürgerkrieg, weite Teile des Landes überschwemmt - ein Blick in die Zukunft + eine Geschichte, die einen packt und nicht mehr loslässt. Hat mich wirklich beeindruckt!

Eine der beängstigendsten Zukunftsvisionen der letzten Jahre. Bewegend bis ins Letzte. Eine der beängstigendsten Zukunftsvisionen der letzten Jahre. Bewegend bis ins Letzte.

„Der zweite amerikanische Bürgerkrieg 2074 bis 2095“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es passiert mir selten, daß mich ein Buch sprach- und fassungslos zurücklässt - in diesem Fall ist es so!
Es ist bedrückend, großartig, realistisch, viel zu nah und in einer beeindruckenden Sprache geschrieben!

Als sich in naher Zukunft der Klimawandel wirklich bemerkbar macht, als die Meeresspiegel steigen, immer größere Teile des amerikanischen Kontinents im Wasser verschwinden, die Sommer heißer, die Winter trockener werden, als klar wird, es muss etwas passieren, beschließt die amerikanische Regierung, daß das Ende des Ölzeitalters da ist - und verbietet jeglichen Nutzen des Öls, egal, ob Benzin, Kunststoff oder Ölheizung. Der wirtschaftlich schwächere Teil des Kontinents, der Süden, widersetzt sich dem, und spaltet sich vom Norden ab. Dieser Streit eskaliert und führt zum 2.Bürgerkrieg auf dem Kontinent.
Im Mittelpunkt des Romans steht die aus dem Süden stammende Familie Chestnut - und ihre Geschichte wird hier erzählt, vom Anfang des Konflikts bis zu seinem unfassbaren Ende....

Dieser Roman geht total unter die Haut, ist erzählt in einer fast Puzzle-ähnlichen Collage, erst ganz zum Schluß setzt sich das Bild zusammen. Er lebt von seinen großartigen Bildern, von zerstörter Natur über zerstörte Familien, er zeigt die ganze Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges, im Kleinen wie im Großen; er zeigt, was mit den Menschen passiert, die in die ein oder andere Richtung glauben, für das Heil zu kämpfen, und er zählt schlicht und einfach zum Besten dieses Bücherjahres!

Ein wirklich unvergessliches Leseerlebnis, packend und sehr sehr nah....
Es passiert mir selten, daß mich ein Buch sprach- und fassungslos zurücklässt - in diesem Fall ist es so!
Es ist bedrückend, großartig, realistisch, viel zu nah und in einer beeindruckenden Sprache geschrieben!

Als sich in naher Zukunft der Klimawandel wirklich bemerkbar macht, als die Meeresspiegel steigen, immer größere Teile des amerikanischen Kontinents im Wasser verschwinden, die Sommer heißer, die Winter trockener werden, als klar wird, es muss etwas passieren, beschließt die amerikanische Regierung, daß das Ende des Ölzeitalters da ist - und verbietet jeglichen Nutzen des Öls, egal, ob Benzin, Kunststoff oder Ölheizung. Der wirtschaftlich schwächere Teil des Kontinents, der Süden, widersetzt sich dem, und spaltet sich vom Norden ab. Dieser Streit eskaliert und führt zum 2.Bürgerkrieg auf dem Kontinent.
Im Mittelpunkt des Romans steht die aus dem Süden stammende Familie Chestnut - und ihre Geschichte wird hier erzählt, vom Anfang des Konflikts bis zu seinem unfassbaren Ende....

Dieser Roman geht total unter die Haut, ist erzählt in einer fast Puzzle-ähnlichen Collage, erst ganz zum Schluß setzt sich das Bild zusammen. Er lebt von seinen großartigen Bildern, von zerstörter Natur über zerstörte Familien, er zeigt die ganze Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges, im Kleinen wie im Großen; er zeigt, was mit den Menschen passiert, die in die ein oder andere Richtung glauben, für das Heil zu kämpfen, und er zählt schlicht und einfach zum Besten dieses Bücherjahres!

Ein wirklich unvergessliches Leseerlebnis, packend und sehr sehr nah....

„Ein Meisterwerk“

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Dieses Buch bewegte mich in einer Weise, die unmöglich zu beschreiben ist. Nachdem ich in einem Land aufgewachsen bin, das durch seinen eigenen Bürgerkrieg beschädigt wurde, ist dies eine Geschichte, die mich auf persönlicher Ebene anspricht. Doch El Akkads Geschichte, die auf der Idee eines zweiten Bürgerkriegs in Amerika basiert, schafft eine Zukunft, die so erschreckend realistisch ist, dass man fast Angst hat weiter zu lesen. Unglaublich empfehlenswert. Dieses Buch bewegte mich in einer Weise, die unmöglich zu beschreiben ist. Nachdem ich in einem Land aufgewachsen bin, das durch seinen eigenen Bürgerkrieg beschädigt wurde, ist dies eine Geschichte, die mich auf persönlicher Ebene anspricht. Doch El Akkads Geschichte, die auf der Idee eines zweiten Bürgerkriegs in Amerika basiert, schafft eine Zukunft, die so erschreckend realistisch ist, dass man fast Angst hat weiter zu lesen. Unglaublich empfehlenswert.

„Eine Welt, wie wir sie hoffentlich nie kennen werden“

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

In seinem Roman über ein junges Mädchen, das von Leben zu einer terroristischen Waffe gemacht wird, beschreibt Omar El Akkad eine Welt, die unter den heutigen politischen und klimabedingten Umständen gar nicht einmal so unwahrscheinlich wirkt. Unglaublich packend, ergreifend und vor allem erschreckend. In seinem Roman über ein junges Mädchen, das von Leben zu einer terroristischen Waffe gemacht wird, beschreibt Omar El Akkad eine Welt, die unter den heutigen politischen und klimabedingten Umständen gar nicht einmal so unwahrscheinlich wirkt. Unglaublich packend, ergreifend und vor allem erschreckend.

Alex Crespo, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Eine Geschichte der Zerstörung. Der Zerstörung des Lebens, wie wir es kennen. Eine Geschichte für das Verständnis der Menschheit. Beeindruckend, eindringlich, beängstigend gut! Eine Geschichte der Zerstörung. Der Zerstörung des Lebens, wie wir es kennen. Eine Geschichte für das Verständnis der Menschheit. Beeindruckend, eindringlich, beängstigend gut!

S. Metz, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Gänsehautmomente garantiert! Eine schreckliche Zukunft, die mit jeder Mediennachricht Tag für Tag realistischer erscheint. Regt zum Nachdenken und Umdenken an... Gänsehautmomente garantiert! Eine schreckliche Zukunft, die mit jeder Mediennachricht Tag für Tag realistischer erscheint. Regt zum Nachdenken und Umdenken an...

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Düstere Zukunftsvision mit deutlichen Bezügen zur Gegenwart - und gerade dadurch so erschreckend. Kein einfaches Schwarz-Weiß-Denken, sondern die Geschichte einer Radikalisierung. Düstere Zukunftsvision mit deutlichen Bezügen zur Gegenwart - und gerade dadurch so erschreckend. Kein einfaches Schwarz-Weiß-Denken, sondern die Geschichte einer Radikalisierung.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Für mich ist ‚American War‘ ein Buch mit einer ungeheuren Schlagkraft: ein beunruhigender und beunruhigend glaubwürdiger Roman, eine gespenstische und realistische Zukunftsvision. Für mich ist ‚American War‘ ein Buch mit einer ungeheuren Schlagkraft: ein beunruhigender und beunruhigend glaubwürdiger Roman, eine gespenstische und realistische Zukunftsvision.

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Science-Fiction??? Dieser Roman zeigt,was eventuell passieren könnte...unfassbare Vorstellung und furchteinflößend zugleich. Ein sehr beängstigendes Drama. Absolut lesenswert! Science-Fiction??? Dieser Roman zeigt,was eventuell passieren könnte...unfassbare Vorstellung und furchteinflößend zugleich. Ein sehr beängstigendes Drama. Absolut lesenswert!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Erschreckend real - Hier fächert sich eine düstere, dystopische Zukunftsversion der Geschichte Amerikas auf. Gut geschrieben, hochaktuell, nachdenklich machend und sehr lesenswert! Erschreckend real - Hier fächert sich eine düstere, dystopische Zukunftsversion der Geschichte Amerikas auf. Gut geschrieben, hochaktuell, nachdenklich machend und sehr lesenswert!

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Eine erschreckend plausible Dystopie über die Zukunft Amerikas und der Welt. Und zugleich ein verzweifelter Appell für den Frieden und gegen den Hass. Großartig erzählt. Lesen!!! Eine erschreckend plausible Dystopie über die Zukunft Amerikas und der Welt. Und zugleich ein verzweifelter Appell für den Frieden und gegen den Hass. Großartig erzählt. Lesen!!!

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine finstere Zukunftsvision die auf Grund der eigenen journalistischen Erfahrungen des Autors
erschreckend gegenwartsbezogen bleibt. Ein wichtiges und aktuelles Buch.
Eine finstere Zukunftsvision die auf Grund der eigenen journalistischen Erfahrungen des Autors
erschreckend gegenwartsbezogen bleibt. Ein wichtiges und aktuelles Buch.

„Beängstigender Blick in die Zukunft “

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Die Familie Chestnut zwischen Trümmern, Gewalt, Angst und Hoffnung. Die Familie Chestnut im Amerika des Jahres 2074.

Spannend, beängstigend und (leider) ziemlich realistisch ist der Blick, den Al Akkad in unsere nahe Zukunft wirft.
Mit einem von Präsident Trump regierten Amerika trifft er mit seinem Roman genau den Zahn der Zeit. Die aktuellen Ereignisse in Amerika sind es, aufgrund derer wir diesen Roman nicht als weit hergeholte Utopie abtun können, sondern die eine Verbundenheit, ja beinahe Angst ins Spiel bringen, die uns zu emotionalen Teilhabern macht.
Ein Buch, das auch Herrn Trump nur ans Herz gelegt werden kann, und ihn vielleicht dazu bewegen könnte, seine Ansichten über den Klimawandel, Drohnenkriege, Klassenkämpfe und Gewalt ein wenig zu überdenken.
Die Familie Chestnut zwischen Trümmern, Gewalt, Angst und Hoffnung. Die Familie Chestnut im Amerika des Jahres 2074.

Spannend, beängstigend und (leider) ziemlich realistisch ist der Blick, den Al Akkad in unsere nahe Zukunft wirft.
Mit einem von Präsident Trump regierten Amerika trifft er mit seinem Roman genau den Zahn der Zeit. Die aktuellen Ereignisse in Amerika sind es, aufgrund derer wir diesen Roman nicht als weit hergeholte Utopie abtun können, sondern die eine Verbundenheit, ja beinahe Angst ins Spiel bringen, die uns zu emotionalen Teilhabern macht.
Ein Buch, das auch Herrn Trump nur ans Herz gelegt werden kann, und ihn vielleicht dazu bewegen könnte, seine Ansichten über den Klimawandel, Drohnenkriege, Klassenkämpfe und Gewalt ein wenig zu überdenken.

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein Amerika der Zukunft, dass von Kriegen und Epidemien heimgesucht wird. Erschreckend und vielleicht gar nicht so unrealistisch... Ein Amerika der Zukunft, dass von Kriegen und Epidemien heimgesucht wird. Erschreckend und vielleicht gar nicht so unrealistisch...

„Erschreckend und mitreißend!“

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Wow! Selten war eine Dystopie so nah an der Realität wie bei Omar El Akkad.

Absolut lesenswert ist diese Vision von einem Amerika in einer gar nicht allzu weit entfernter Zukunft.
Wow! Selten war eine Dystopie so nah an der Realität wie bei Omar El Akkad.

Absolut lesenswert ist diese Vision von einem Amerika in einer gar nicht allzu weit entfernter Zukunft.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Amerika erlebt den nächsten Bürgerkrieg. Es geht um Ressourcen und ums nackte Überleben.
Eine Horrorvision, die leicht Wirklichkeit werden kann. Unbedingt lesen.
Amerika erlebt den nächsten Bürgerkrieg. Es geht um Ressourcen und ums nackte Überleben.
Eine Horrorvision, die leicht Wirklichkeit werden kann. Unbedingt lesen.

„Großartig“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Buch über das man spricht! In Amerika ein Bestseller! Das Cover hat mich nicht gerade angesprochen, doch ein paar Kapitel sollte ich vielleicht gelesen haben - und mich hat's sofort gepackt! Sprachlich überzeugend, breitet sich hier eine Dystopie aus, die eigentlich ganz "normal" wirkt. Vielleicht weil die Kämpfer des Bürgerkriegs keine religiösen Fanatiker sind, sondern unsere Nachbarn sein könnten, weil die Hauptpersonen Menschen sind, die uns sehr ähnlich sind und einfach nur Pech hatten! Das Buch reihe ich definitiv in die Kategorie lohnenswerte Entdeckung ein! Ein Buch über das man spricht! In Amerika ein Bestseller! Das Cover hat mich nicht gerade angesprochen, doch ein paar Kapitel sollte ich vielleicht gelesen haben - und mich hat's sofort gepackt! Sprachlich überzeugend, breitet sich hier eine Dystopie aus, die eigentlich ganz "normal" wirkt. Vielleicht weil die Kämpfer des Bürgerkriegs keine religiösen Fanatiker sind, sondern unsere Nachbarn sein könnten, weil die Hauptpersonen Menschen sind, die uns sehr ähnlich sind und einfach nur Pech hatten! Das Buch reihe ich definitiv in die Kategorie lohnenswerte Entdeckung ein!

„Is this our Future?“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Am Anfang klang es nur interessant, aber dann entwickelt Omar El Akkad ein kraftvolles Meisterwerk, dass mich in seinen Bann zog. Er nimmt uns mit in eine erschütternde Zukunft, die von Krieg und Umweltzerstörung geprägt ist und doch ist da ein Hoffnungsschimmer am Horizont zu erahnen. Sprachgewaltig, brutal, knallhart und doch absolut lesenswert! Am Anfang klang es nur interessant, aber dann entwickelt Omar El Akkad ein kraftvolles Meisterwerk, dass mich in seinen Bann zog. Er nimmt uns mit in eine erschütternde Zukunft, die von Krieg und Umweltzerstörung geprägt ist und doch ist da ein Hoffnungsschimmer am Horizont zu erahnen. Sprachgewaltig, brutal, knallhart und doch absolut lesenswert!

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Mitreißend erzählte, erschreckende Dystopie über ein Amerika in naher Zukunft, in dem Kriege, Umweltkatastrophen und Epidemien zum Kampf um das nackte Überleben führen. Lesenswert! Mitreißend erzählte, erschreckende Dystopie über ein Amerika in naher Zukunft, in dem Kriege, Umweltkatastrophen und Epidemien zum Kampf um das nackte Überleben führen. Lesenswert!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Düstere Science Fiction? Oder hat uns die Wirklichkeit schon bald eingeholt? Omar El Akkad schreibt sprachgewaltig und preisverdächtig den großen amerikanischen Roman. Düstere Science Fiction? Oder hat uns die Wirklichkeit schon bald eingeholt? Omar El Akkad schreibt sprachgewaltig und preisverdächtig den großen amerikanischen Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
22
10
1
1
0

Sehr interessante Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr düsterer Blick in eine kriegerische Zukunft der USA. Die Geschwichte beginnt eher schwerfällig nimmt dann jedoch erheblich an Spannung und Tempo auf. Negativ sind die teilweise zu üppigen und ausführlichen Situations- und Landschaftsbeschreibungen. Insgesamt absolut lesenswert.

?Ein Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg ...?
von kvel am 09.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt, gemäß Umschlaginnenseite: Amerika 2075 ? der Albtraum ist wahr geworden. Der Meeresspiegel steigt, Millionen von Menschen fliehen ins Landesinnere. Der zweite amerikanische Bürgerkrieg spaltet das Land, die Südstaaten sind von Flüchtlingslagern übersät. In einem der Camps hat die Familie Chestnut nach dem tragischen Tod des Vaters Zuflucht gefunden. Zu... Inhalt, gemäß Umschlaginnenseite: Amerika 2075 ? der Albtraum ist wahr geworden. Der Meeresspiegel steigt, Millionen von Menschen fliehen ins Landesinnere. Der zweite amerikanische Bürgerkrieg spaltet das Land, die Südstaaten sind von Flüchtlingslagern übersät. In einem der Camps hat die Familie Chestnut nach dem tragischen Tod des Vaters Zuflucht gefunden. Zu Beginn des Krieges ist Tochter Sarat noch ein Kind, sie kennt nichts anderes als Stacheldraht und Trockennahrung. Der ältere Bruder Simon hat sich schon längst einer Rebellengruppe angeschlossen. Im Laufe der Jahre wird Sarat unter dem Einfluss des mysteriösen Albert Gaines ihren eigenen Weg einschlagen. Krieg, Korruption und Folter haben sie hart gemacht, und schließlich radikalisiert sich Sarat und setzt mit einer verheerenden Tat das Leben aller aufs Spiel. Text von der Buchrückseite: ?American War? - das Buch der Stunde. Ein Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg und das dramatische Schicksal einer Familie. Was wird sein, wenn die erschütternde Realität der Kriege und die Folgen von Umweltkatastrophen mit aller Gewalt in die USA zurückkehren? Vor diesem Hintergrund entfaltet Omar El Akkad mit großer erzählerischer Kraft den erbitterten Kampf der jungen Sarat Chestnut, die beschließt, mit allen Mitteln für das Überleben zu kämpfen. Spannend bis zur letzten Seite, brisant und akutell. ?Ein großartiger Roman.? The new York Times ?Ein Meisterwerk ? prägnant, hellsichtig, kraftvoll.? The Globe and Mail Toronto ?Projizieren wir die aktuelle politische Debatte der USA in die Zukunft, dann landen wir genau bei dem, was wir in Omar El Akkad's Roman 'American War' lesen.? The Washington Post ?Ein Roman für alle, die die Trump-Ära umtreibt.? Washington Post Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich mich beim Kauf des Buches von den Inhalts- und Klappentexten habe leiten lassen. Das Buch ist meiner Meinung nach vom Marketing hochstilisiert, aber eigentlich nur ein mittelprächtiger Zukunftsroman ? weder politisch ambitioniert noch sprach- oder erzähltechnisch eine Glanzleistung. Ich war zwar beim Lesen neugierig worauf die Story am Ende hinauslaufen würde, aber ehrlich gesagt, wurde mir beim Lesen zunehmend langweilig. Ein Grund war, dass ich die Zuordnung von Personengruppen und Ländern bzw. Regionen, nicht immer nachvollziehen konnte, obwohl auf den ersten Seiten Karten der Vereinigten Staaten und der Freien Südstaaten um 2075 dargestellt ist. Es war nicht so, dass es an Details gemangelt hätte; nein, der Autor hat vieles sehr detailliert ? und gelungen - beschrieben: ?In manchen Winterstürmen suchte die ganze Familie Zuflucht auf der Verandea; das Vordach hing durch, es tropfte, aber es ersparte ihnen den unerträglichen Lärm, der bei schwerem Regen im Inneren des Containers dröhnte, wie die Steeldrums bei einem Calypso.? (S. 19) Aber die wichtigen logischen Zusammenhänge haben mir oftmals gefehlt. Mein größter Kritikpunkt ist, dass viele Handlungen der Figuren auf der Gefühlsebene dem Leser nicht erläutert wurden, so dass vieles für mich als Leser oftmals nicht nachvollziehbar blieb: Warum schloss sich der Bruder Simon den Rebellen an? Hatte er Langeweile? Hatte er einen neuen Freund oder eine besondere Bezugsperson bei den Rebellen gefunden? Oder war er von dessen Zielen überzeugt? Ähnliche Fragen stellten sich mir bei der Sinneswandlung von Sarat. Dazu möchte ich anmerken, dass die Story eigentlich aus der Sicht des Neffen nach dem Durchforsten von Sarats Nachlässen und anderen historischen Quellen viele Jahre nach den eigentlichen Ereignissen geschrieben wurde. Aber stilistisch wurde dies, meiner Meinung nach, nicht konsequent durchgehalten, so dass sich bei mir so einige Male Verwunderung einstellte. An einigen - wenigen - Stellen konnte der Autor mich mit seinem reflektierten Text positiv überraschen: ?'Der Mann, der dieses Buch geschrieben hat, ? Er ist der Sohn des ranghöchsten Generals der Blauen.' 'Wieso soll ich ein Buch von einem Nordstaatler lesen?', fragte Sarat. 'Ist doch sowieso alles nur gelogen.' ? 'Dieser Mann hat sich vor kurzem entschlossen, in die Politik zu gehen, und wenn jemand wie er für ein höheres Amt kandidiert, ist es üblich, dass er eine große Zahl von Worten auf eine große Zahl von Seiten schreibt und dass er sein Bild auf den Umschlag setzt und das Ganze groß herausbringt. Wenn dann der Wahltag kommt, haben die, die ihre Stimme abgeben sollen, längst eine sorgsam frisierte Version seiner selbst vor Augen. Aber nicht deswegen lesen wir es. Wir lesen es, weil er unser Feind ist. Und die Hälfte dieses Buches, das angeblich von ihm handelt, handelt in Wirklichkeit von uns, weil wir seine Feinde sind. Wir lesen es, um zwischen den Zeilen zu lesen, und daraus erfahren wir, was er an uns fürchtet.'? (S. 212) ?Da Fremdenfeinlichkeit nach dem Schneeballprinzip funktioniert, empfand ich auch nichts außer Verachtung für die Flüchtlinge, die einer ohnehin überforderten Stadt zur Last fielen. Wir standen am Hafen und brüllten, sie sollten nach Hause gehen, obwohl wir genau wussten, dass ihr Zuhause in einem Seuchengebiet lag. Wir trugen Plakate, auf denen wir sie Terroristen und Verbrecher nannten, und wir verwüsteten die Heime, die sie aufnehmen sollten. Ich fühlte mich gut dabei, fühlte mich als Einheimischer; die Tatsache, dass sie nicht dazugehörten, gab mir selbst ein Gefühl der Zugehörigkeit.? (S. 434). Aber dies reichte leider nicht, um mein Gesamturteil zu retten. Denn ich muss leider sagen, dass das Beste an dem Buch die Marketingtexte sind.

Grau ist alle Theorie
von S.A.W aus Salzburg am 23.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich weiß nicht warum die Literaturprofessoren die armen Autoren nötigen, sich in epischen Beschreibungen von Landschaften, Häusern und Charakteren zu verlieren, um bei literarischen Wettbewerben eine Chance zu haben – für mich wird selbiges zunehmend zur Hürde, um in eine Geschichte hineinzufinden. So auch hier: z. B.. S 19... Ich weiß nicht warum die Literaturprofessoren die armen Autoren nötigen, sich in epischen Beschreibungen von Landschaften, Häusern und Charakteren zu verlieren, um bei literarischen Wettbewerben eine Chance zu haben – für mich wird selbiges zunehmend zur Hürde, um in eine Geschichte hineinzufinden. So auch hier: z. B.. S 19 „Das Vordach hing durch, es tropfte, aber es ersparte ihnen den unerträglichen Lärm, der bei schwerem Regen im Inneren des Containers dröhnte, wie die Steeldrums bei einem Calypso.“ Das mag man lyrisch finden, ich würde es weglassen. Auf Seite 34 bei der Schilderung des 2. Amerikanischen Bürgerkriegs wird es erstmals interessant. Dafür reichten eineinhalb Seiten, die wären ein guter Einstieg gewesen. Dass die Kinder fröhlich im Schlamm spielen, während ihr Vater getötet wird, dass die Mutter samt Kindern nach Norden flieht, um dem Wahnsinn zu entkommen, das sind Kontraste, die die verkehrte Welt erklären sollen, dass die Ölstaaten nun arm sind und die Sonnenenergiestaaten reich. Gut an diesem Buch ist die Rollenumkehr. Die ehemals reichen Europäer flüchten in das nun mächtige nordafrikanische Reich, die heruntergekommenen Amerikaner versuchen, dem durch Bürgerkrieg und Seuchen entstandenen Elend zu entfliehen. Das ganze Buch ist eine Schilderung dieses Elends, spannend ist das nicht, nur sehr sehr traurig. Der Autor verwendet diesen Umkehrtrick, um den reichen Amerikanern die Lage nahezubringen, in der sich heute die Flüchtlinge aus dem Süden befinden. Das ist legitim und womöglich der einzige Weg, dass wir Gutsituierten überhaupt hinhören. Viel authentischer und überzeugender wäre es, wir würden den zu uns Geflüchteten direkt zuhören – deren Schicksale sind viel überzeugender und berührender als die konstruierte Geschichte der Sarat Chestnut und ihrer Familie, die bei aller Tragik seltsam blutleer bleibt und mich eben nicht gepackt hat. siehe auch: Opelt: Die Kinder des Tantalus.