Das Gegenteil von Einsamkeit

Stories und Essays

Marina Keegan

(30)
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Beschreibung

Wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss starb Marina Keegan bei einem Autounfall. Sie war ein Ausnahmetalent, das der Welt brillante Texte voller Lebenslust hinterließ. Ihre Stories und Essays vereinen schwerelosen, sensiblen und mitreißenden Optimismus mit ungeheurer literarischer Reife: hoffnungsvoll, wild und melancholisch. Man liest sich atemlos, lachend und mit Tränen in den Augen durch das ganze fulminante Buch.

witzig, weise, emphatisch und im besten Sinne idealistisch. […] Ihre Erzählungen erinnern an Alice Munro, der Ton setzt sich einem im Kopf fest

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 26.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52169-2
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,8/9,4/2,3 cm
Gewicht 177 g
Originaltitel The Opposite of Loneliness
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Brigitte Jakobeit
Verkaufsrang 48727

Buchhändler-Empfehlungen

Mein persönlicher Dauerseller

J. Heintz, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Auch wenn das Cover mich zuerst abschreckte hat mich der Inhalt danach umso mehr überzeugt. Denn das Bild passt nicht im Entferntesten zur Stimmung des Buches. Kein Buch habe ich mehr Menschen empfohlen, ausgeliehen, ans Herz gelegt. Die Kurzgeschichten und Essays gehen direkt ins Herz. Eine Melancholische Stimmung, die unfassbar viel Hoffnung verleiht. Geschichten über besondere Menschen, die aber nicht anders sind, als wir alle anderen. Geschichten über die kleinen Dinge. Die Dinge, die uns bewegen. Das einzig negative war das hervorheben von Marina Keegans schlimmem Schicksal. Ich empfand es, als hätten sie ihren Tod als Marketingprodukt benutzt und das wäre gar nicht nötig gewesen, denn dieses Buch überzeugt durch seinen Inhalt. Ich liebe es!

Wunderbare Stories aus der Gedankenwelt einer Zwanzigjährigen

Andreas Ruhland, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Marina Keegen schreibt, wie junge Frauen so schreiben, die Anfang 20 sind: von Neugier und Träumen getrieben und von Fragen umgeben wie "Wo will ich hin?" und "Was kann ich wirklich anders machen, damit ich nicht so werde wie meine Eltern?" Ein literarisches Wunderkind? Nein. Eine gute Geschichtenerzählerin? Ja. Posthum sind im vorliegenden Buch einige Geschichten und Essays der 2012 unmittelbar nach ihrem Abschluss an der Yale-Universität bei einem Autounfall tödlich verunglückten, damals 22-jährigen Keegan veröffentlicht worden. Neun Kurzgeschichten - allesamt ganz großartig erzählt! Schwermütig, aber nicht zu melancholisch, weil immer mit dem Hauch von Hoffnung versehen, schreibt Keegen über Beziehungen und Geschichten aus dem alltäglichen Leben, verrät viel über sich selbst und ist eine wunderbare Beobachterin derer, die sie unmittelbar umgeben. Die letzte Story namens "Challengertief" ließ mich ein paar Nächte nicht schlafen - bedrückend eindringlich erzählt sie von der Besatzung eines Tiefsee-Unterseeboots, das verloren und ohne Hoffnung darauf, entdeckt zu werden, den letzten Stunden seines Daseins fristet. Die Essays jedoch sind teilweise überflüssig und uninspiriert. Warum auf 20 Seiten lang und breit über das Für und Wider über den Berufseintritt vieler Yale-Absolventen nach deren unmittelbarem Abschluss in ein Consulting-Unternehmen geschrieben werden muss, könnte ich gut nachvollziehen, wenn dieser Essay als Artikel in einer Zeitung erscheinen würde - in dieses Buch gehört er nicht. Stattdessen hätte ich sehr viel lieber noch ein paar dieser wunderbaren Stories wie "Winterferien" oder "Sei gegrüßt, du Begnadete" gelesen. Diese (!) machen das Buch zu einem sehr lesenswerten Stück Literatur.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Humor, Charme und Tiefgründigkeit. Das alles vereinen die Kurzgeschichten von Marina Keegan. Von der ersten Seite an wird bereits deutlich, dass die Literaturstudentin jedes Wort ihrer Essays sorgfältig ausgewählt hat. Eine wunderbare Sammlung humorvoller und durchdachter Geschichten, die einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken ... Humor, Charme und Tiefgründigkeit. Das alles vereinen die Kurzgeschichten von Marina Keegan. Von der ersten Seite an wird bereits deutlich, dass die Literaturstudentin jedes Wort ihrer Essays sorgfältig ausgewählt hat. Eine wunderbare Sammlung humorvoller und durchdachter Geschichten, die einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken bewegen. Ob nun ein Essay über eine Studentin, die den tragischen Tod ihres Exfreundes verarbeiten muss oder eine kurze Erzählung über eine verloren gegangene Liebe, jedes Kapitel ist ein einzelnes kleines Abenteuer. Für jeden Liebhaber von Kurzgeschichten und Essays ein besonderes Lesevergnügen.

großer Hype, nicht genug Qualität
von KittyCatina am 14.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Marina Keegan war eine amerikanische Literaturstudentin, die mit gerade einmal 22 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Sie hinterließ einige Kurzgeschichten und Essays, die in diesem Buch zusammengefasst wurden. Auf Grund einiger sehr positiver Meinungen und des ansprechenden Klappentextes musste ich auch ein Exemplar ... Marina Keegan war eine amerikanische Literaturstudentin, die mit gerade einmal 22 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Sie hinterließ einige Kurzgeschichten und Essays, die in diesem Buch zusammengefasst wurden. Auf Grund einiger sehr positiver Meinungen und des ansprechenden Klappentextes musste ich auch ein Exemplar dieses Buches haben. Leider muss ich aber sagen, dass ich nur bedingt davon begeistert war, eher sogar ein bisschen enttäuscht. Dieses Buch beginnt mit einer emotionalen Einleitung der Schriftstellerin Anne Fadiman, welche einen kleinen Einblick in das Leben von Marina Keegan gibt und aufzeigt, was für eine Person sie war. Danach geht es mit den Kurzgeschichten und Essays der Autorin weiter. Dabei ist deren Schreibstil schon besonders. Einerseits wirkt er sehr nüchtern, andererseits aber auch wieder poetisch und philosophisch, lässt sich aber dennoch sehr gut und schnell lesen. Anders ist es da bei den Texten. Die Kurzgeschichten haben allesamt eine tiefere Aussage, die man beim Lesen erst einmal ergründen muss, was mir jedoch mal mehr mal weniger gut gelang. Es bleibt eben auch viel Platz für Interpretation. Ebenso haben sie mich zwar alle recht gut unterhalten, aber nur teilweise wirklich bewegt und zum Nachdenken gebracht. Außerdem fand ich, dass manche Geschichten viel zu abrupt endeten. Und was mir gänzlich gefehlt hat, war die auf dem Klappentext groß angepriesene Lebensfreude. Viel mehr fand ich, dass die einzelnen Storys einen eher melancholischen Unterton hatten und auch die Protagonisten spiegelten den Titel des Buches überhaupt nicht wieder. Diese wirkten auf mich nämlich sehr einsam und das, obwohl sie von anderen Menschen umgeben waren. Die Hälfte der Essays hingegen konnte mich so gar nicht packen. Nur die ersten vier Texte haben mich noch ein Stück weit berührt, der Rest hat mich einfach nur gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es an den Themen an sich lag, die die Autorin angeschnitten hat, oder daran, dass ich grundsätzlich nicht viel damit anfangen konnte. Jedenfalls konnten mich die Essays insgesamt nicht überzeugen. Ohne Frage hatte Marina Keegan auf ihre Weise wirklich Talent, aber dieses Buch würde ich absolut nicht als Sensation bezeichnen. Viel mehr wirkt diese Sammlung an Texten eher wie eine Hommage an eine außergewöhnliche junge Frau, die durch ihren viel zu frühen Tod eine Extraportion Aufmerksamkeit erlangte.

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 06.12.2017

Wahnsinnig tiefsinnig für eine so junge Autorin! großartige, kurzweilige, bunte Geschichten und Essays Das Buch habe ich in zwei Tagen verschlungen


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