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Autonom

Roman

Annalee Newitz

(7)
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Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 2144. Die Welt ist geprägt von Hyperkapitalismus, einem ausufernden Arbeitssklavenmarkt, autonomen Robotern und Konzernen, die in den Freihandelszonen eine beinahe uneingeschränkte Macht ausüben. Die Patentpiratin Jack verdient ihr Geld damit, die neuesten Medikamente nachzubauen und auf dem Schwarzmarkt zu verticken. Als die ersten Opfer einer neuen Arbeitsdroge namens Zacuity auftauchen, gibt man ihr die Schuld. Doch Jack ist überzeugt, dass nicht der Nachbau, sondern das Ursprungspräparat fehlerhaft ist. Aber wer glaubt schon einer Kriminellen? Sie nimmt sich vor, ihre Unschuld zu beweisen, doch die Zeit wird knapp: Ein Agent der Pharmakonzerne hat sich mit einem semi-autonomen Kampfroboter an ihre Fersen geheftet …

Annalee Newitz überzeugt in 'Autonom' mit brandaktuellen Themen und einem klugen Erzählstil, der eine Zukunftsvision zwischen Utopie und Dystopie heraufbeschwört. literatopia.de 20180522

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 23.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70258-9
Verlag Fischer Tor
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/3 cm
Gewicht 435 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Birgit Herden
Verkaufsrang 146745

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Davon träumt der Arbeitgeber! Eine Droge, die, während man arbeitet, so viele Glückshormone ausschüttet, dass man gar nicht mehr aufhören kann...und sich wortwörtlich zu Tode schuftet! Interessantes Szenario von dem, was in nicht all zu ferner Zukunft sein könnte.

Intelligent aufgezogen!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Hier werden verschiedene, gar nicht so abwegige Themen angesprochen. Ich fragte mich nur zwischendurch, welchen Schwerpunkt die Autorin setzen möchte. Aber insgesamt: Wer nicht durchgehende Action braucht und an/am Inhalt interessiert ist, ist hier gut aufgehoben. Bei dieser Geschichte kann ich mir gut vorstellen, dass sie, wie so oft bei SciFi, irgendwann zur Realität wird.

Kundenbewertungen

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Hat mich leider enttäuscht, war mir zu wenig Spannung...
von Sandra8811 aus Oberbayern - Chiemgau am 12.08.2018

Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Cover: Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. Für mich entspricht es genau dem Typ eines SF-Buches. Inhalt: Jack ist eine Patentpiratin, die es sich zur Aufgabe gemac... Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich lese gerne Science-Fiction und der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Cover: Das Cover wirkt sehr düster, aber dennoch geordnet und futuristisch. Für mich entspricht es genau dem Typ eines SF-Buches. Inhalt: Jack ist eine Patentpiratin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für arme Leute Medikamente und Drogen zu kopieren. Leider geriet sie dadurch ins Visier von Ermittlungen, als die neue Droge Zacuity dafür sorgte, dass Menschen süchtig nach Arbeit wurden und daran starben. Handlung und Thematik: In dieser Dystopie spielen Medikamente und Drogen sowie deren Patente eine große Rolle. Die Vorstellung, dass Pharma-Unternehmen einmal die Welt beherrschen, ist sehr beängstigend. Auch der Einfluss von Roboter ist gut dargestellt. Diese Punkte sind quasi die Haupthandlung, welche leider nicht wirklich bewegend ausgebaut wurde. Das Ende hat mich auch nicht gerade vom Hocker gehauen, ich hätte mir mehr Inhalt oder zumindest eine Moral oder ähnliches gewünscht. Charaktere: Judith Chen alias Jack ist absolut selbständig und stark. Ich finde es gut, dass sie sich für Menschen einsetzt, denen es schlechter geht, auch wenn sie dadurch alles aufs Spiel setzt. Sie war leider der einzige Charakter, den ich in diesem Buch leiden konnte. Ihr Weggefährte Dreinull war etwas seltsam, ich konnte ihn nie einschätzen. Eliasz und Paladin handelten für mich nicht immer ganz schlüssig. Auch ihre Beziehung zueinander fand ich absolut verstörend und unpassend. Das ist nicht das, was ich in einem SF-Buch lesen möchte… Mir fehlte auch irgendwie die Charakter-Tiefe… Schreibstil: Der Einstieg ins Buch war nicht ganz leicht. Auch wenn ich mich in IT und Medizin auskenne, fand ich es sehr anstrengend, gleich mit so vielen Begrifflichkeiten bombardiert zu werden. Auch fehlte mir irgendwie der Einstieg ins Szenario. Einzig und allein die Dialoge zwischen den Bots, mit deren Protokollen fand ich cool. Die Story war größtenteils echt langatmig und hatte wenig Inhalt und Spannung. Persönliche Gesamtbewertung: Ich wurde leider von diesem Buch sehr enttäuscht. Das Thema und die Idee waren großartig, leider wurde das Potential nicht genutzt. Mir fehlte es auch an der Charakter-Tiefe und an einem leichteren Einstieg. Besonders die Beziehung zwischen Eliasz und Paladin fand ich verstörend und etwas too much. Leider kein Buch, das ich empfehlen kann.

Kann ein Robot lieben?
von Connie Ruoff am 31.07.2018

„AUTONOM“ VON ANNALEE NEWITZ 2. ZUM INHALT VON „AUTONOM“ Der Klappentext hat mich sofort angezogen. Dystopie oder Utopie? Wie schaut die Welt in hundert Jahren aus? Wer hat das Sagen? Wie hat sich die Gesellschaft entwickelt? Sind wir vom Fortschritt überfahren worden? Die amerikanische Journalistin, Autorin, Bloggerin und ... „AUTONOM“ VON ANNALEE NEWITZ 2. ZUM INHALT VON „AUTONOM“ Der Klappentext hat mich sofort angezogen. Dystopie oder Utopie? Wie schaut die Welt in hundert Jahren aus? Wer hat das Sagen? Wie hat sich die Gesellschaft entwickelt? Sind wir vom Fortschritt überfahren worden? Die amerikanische Journalistin, Autorin, Bloggerin und Analystin zeigt in „Autonom“, ein Setting, das nicht nur mit neuen Techniken, KI, Robots usw glänzt sondern auch eine Welt, die von Pharmafirmen beherrscht wird, die ihre Macht mithilfe neuer Techniken und Gewalt durchsetzen. Gesundheit können sich nur Reiche leisten. Jack kopiert Zacuity, ein Medikament, das die Menschen zu Höchstleistungen anspornt. Der Konzern gibt nun Jack die Schuld an der fatalen Wirkweise des Produkts. Sie wird zum Freiwild und versucht, nun ihre Unschuld zu beweisen, indem sie an dem Medikament mit Gleichgesinnten weiterforscht. Elias und Paladin sind das Team, das Jack eliminieren soll. Ein Agent und ein Kampfroboter. Wer nun glaubt, mit Technik überhäuft zu werden, liegt vollkommen falsch. Annalee Newitz betrachtet das „Zwischenmenschliche“ bzw. das „Zwischen-Maschine-und-Mensch-liche der Seite und die daraus resultierenden Probleme. Wie entwickelt sich Bewusstsein? Ab welchem Zeitpunkt wird aus Lernfähigkeit Transferfähigkeit und letztendlich wann beginnt es, sich selbst bewusst zu sein? Ist es dann immer noch Hardware mit der zugehörigen Software oder hat hier die Evolution einfach ihren Gang genommen? Robots werden mit dem Wunsch programmiert, ihrem „Herrn“ zu gefallen. Kann es sich zu einem Bedürfnis nach Liebe entwickeln. Ab welchem Punkt beginnen erotische Gefühle? Wer gerne im Kopfkino versinkt, ist hier genau richtig. Wird so die Zukunft der Menschheit aussehen? Wird es Menschen geben, die versklavt sind und genauso wenig Rechte wie Robots haben? Wird es Robots geben, die bei Familien aufwachsen, promovieren und autonom ihr Leben führen? Wer ist in dieser Zukunft überhaupt noch autonom? 5/5 Punkten 3. PROTAGONISTEN Paladin, ein Kampfroboter, der sein Gender wechselt, um seinem Partner nahe zu sein. Eliasz, Paladins Partner, ein Agent des Konzerns. Fühlt sich körperlich von Paladin angezogen. Er sieht Paladin als Partner an und schätzt die Vorzüge des Robots. Jack, eine Produktpiratin, die gegen die Ungerechtigkeit und mangelnde Gesundheitsfürsorge des Systems revoltiert. Die Charaktere haben Tiefe. Sie reflektieren, fühlen sich schuldig und haben widersprüchliche Gefühle. Eben so, wie wir es von Menschen kennen. 4. SPRACHLICHE GESTALTUNG Das Buch lässt sich locker lesen, technische Begriffe halten sich im Rahmen. Zwischendurch ebbt die Spannung etwas ab, was sich zum Schluss hin ändert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. 5/5 Punkten 5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG „Autonom“ von von Annalee Newitz, aus dem Amerikanischen von Birgit Herden hat 352 Seiten, einen Flexibler Einband Einband und ist am 23.05.2018 unter der ISBN 9783596702589 bei FISCHER Tor, im Genre: Sciencefiction erschienen. 5/5 Punkten 6. FAZIT Das ist intelligente Sciencefiction mit Action und Gefühlen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Vision durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Im Ereignishorizont? Wir werden sehen! Können wir problemlos mit Robots zusammenleben? Wer „Peripherie“ von William Gibson (Rezension) mag, ist hier richtig. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Ein klassischer Hit-And-Run Science Fiction, der mit viel Fantasie gewürz
von hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 18.06.2018

In Analee Newitz’ Zukunftsvision “Autonom” besitzen große Pharmafirmen die größte wirtschaftliche Macht. Zugleich ist der Unterschied zwischen Mensch und Roboter kaum noch existent, denn die Bots können Aussehen, Geschlecht und den Grad ihrer Autonomie selbst bestimmen. In diesem Umfeld entwickelt die Autorin zwei Storys: Einmal... In Analee Newitz’ Zukunftsvision “Autonom” besitzen große Pharmafirmen die größte wirtschaftliche Macht. Zugleich ist der Unterschied zwischen Mensch und Roboter kaum noch existent, denn die Bots können Aussehen, Geschlecht und den Grad ihrer Autonomie selbst bestimmen. In diesem Umfeld entwickelt die Autorin zwei Storys: Einmal die der rebellischen Produktpiratin Jack, die sich mit allen Mitteln gegen die Omnipräsenz der übermächtigen Pharmaindustrie stemmt und feststellen muss, dass ihre Aktionen mitunter ungeahnte Folgen haben können. Und zum anderen die des perfekt abgestimmten Mensch-Bot-Teams Eliasz und Palatin, die sich plötzlich in einer Arbeits- und Liebesbeziehung wiederfinden. Der Plot von “Autonomie” ist ein klassischer Hit-And-Run Science Fiction, der mit viel Fantasie gewürzt und mit viel Herz erzählt wird. Wer sich gerne auf Zukunftswelten und etwas andere Science Fiction einlässt, ist in “Autonomie” bestens aufgehoben.

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