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Die Manufaktur der Düfte

Roman

(11)
Das Schicksal einer Familie. Ein tragisches Geheimnis. Ein gefährlicher Traum… Die große Gründerzeit-Saga von Bestsellerautorin Sabine Weigand.

Der junge Fritz Ribot hat große Träume. Seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Muss er für den Erfolg auf Aleksandra, seine Liebe in Russland, verzichten? Darf er seiner schönen Schwester Lisette erlauben, sich mit Hans, dem Arbeiter in der Fabrik, zu treffen? Im Glanz der Gründerzeit ahnt keiner in der Familie, dass mit der heraufziehenden Weltkriegsgefahr Fritz‘ Lebenswerk auf dem Spiel steht – und damit alles, wofür die Ribots so sehr gekämpft haben…

Der große Gründerzeitroman voller Gefühl, Dramatik und Wahrheit.
Portrait

Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist promovierte Historikerin, arbeitete als Ausstellungsplanerin für Museen und ist nun Abgeordnete im bayerischen Landtag. Historische Originaldokumente sind der Ausgangspunkt vieler ihrer Romane, wie ›Die Markgräfin‹, ›Das Perlenmedaillon‹, ›Die Königsdame‹, ›Die Seelen im Feuer‹ und ›Die silberne Burg‹. In ›Die Tore des Himmels‹ gestaltet sie das Leben der Hl. Elisabeth, in ›Das Buch der Königin‹ das Schicksal der deutschen Kaiserin Konstanze, in ›Ich, Eleonore. Königin zweier Reiche‹ der europäischen Skandalherrscherin. Ihr neuer Roman ›Die Manufaktur der Düfte‹ schildert das Schicksal einer Seifenfabrikantendynastie.

Literaturpreise:

»Kulturmeter« Stadt Schwabach, Kulturpreis der Kulturstiftung IHK Franken

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 688
Erscheinungsdatum 08.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-2532-1
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4,7 cm
Gewicht 818 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 19.472
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Verena Schneider, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Ein Buch das begeistert und fasziniert! Mit spannenden historischen Fakten und Themen. Ein Buch das begeistert und fasziniert! Mit spannenden historischen Fakten und Themen.

„Für alle Fans von Jeffrey Archers Clifton-Saga, oder von Ken Follett!“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Lassen Sie sich vom Umschlagmotiv des Buches nicht täuschen! Hier kommt nicht die x-te Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund, es erwartet Sie nicht noch eine Wanderhure, Hebamme oder ein unschuldig gefallenes Mädchen, sondern ein überaus spannendes, sauber recherchierten Buch einer Historikerin!

Um 1850 verschlägt es Philipp Ribot, Seifensiedergeselle auf der Walz, ins süddeutsche Schwabach, eine Hochburg der frühen Seifenproduktion. Er wird Altgeselle bei Ernst Strunz, heiratet dessen Tochter, und übernimmt den kleinen Handwerksbetrieb, vergrößert ihn, verbessert die Rezepturen, aber der richtige Aufschwung der Firma Ribot beginnt erst mit Philipps Sohn Fritz. Um 1900 sind Ribot-Seifen weltbekannt und weltweit verbreitet, aber am Horizont ist der Erste Weltkrieg schon zu erahnen...

Der Stoff scheint also nicht allzu aufregend zu sein, oder? Wäre da nicht Sabine Weigand als Autorin! Es ist unglaublich beeindruckend, wie sie eine ganze Epoche auferstehen lässt, inhaltlich wie sprachlich, wie sie die Geschicke mehrerer Generationen in einer Zeit, in der alles möglich schien, im Griff hat. Als Leser fiebert man mit jedem einzelnen Familienmitglied und deren persönlichen Schicksalen mit, man ist beeindruckt von all den technischen Neuerungen (von fliessenden Wasser im Haus, über Telefon und Strom bis zur ersten Kutsche ohne Pferde), als würde man sie selbst zum ersten Mal erleben. Dazu der politische Hintergrund der Zeit, vom Krieg mit Frankreich 1870/71 über die Gründung erster Gewerkschaften oder erster deutscher Fußballvereine...

Lassen sie sich von einer mehr als talentierten Autorin auf eine Zeitreise mitnehmen, genießen Sie die verschiedenen Blickwinkel, erleben Sie Geschichte, die wirklich lebt...

Der Rezensent hat das Buch mit roten Ohren vor Spannung innerhalb von 4 Tagen "verschlungen", trotz Arbeit - aber Schlaf ist ja oft überbewertet!
Lassen Sie sich vom Umschlagmotiv des Buches nicht täuschen! Hier kommt nicht die x-te Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund, es erwartet Sie nicht noch eine Wanderhure, Hebamme oder ein unschuldig gefallenes Mädchen, sondern ein überaus spannendes, sauber recherchierten Buch einer Historikerin!

Um 1850 verschlägt es Philipp Ribot, Seifensiedergeselle auf der Walz, ins süddeutsche Schwabach, eine Hochburg der frühen Seifenproduktion. Er wird Altgeselle bei Ernst Strunz, heiratet dessen Tochter, und übernimmt den kleinen Handwerksbetrieb, vergrößert ihn, verbessert die Rezepturen, aber der richtige Aufschwung der Firma Ribot beginnt erst mit Philipps Sohn Fritz. Um 1900 sind Ribot-Seifen weltbekannt und weltweit verbreitet, aber am Horizont ist der Erste Weltkrieg schon zu erahnen...

Der Stoff scheint also nicht allzu aufregend zu sein, oder? Wäre da nicht Sabine Weigand als Autorin! Es ist unglaublich beeindruckend, wie sie eine ganze Epoche auferstehen lässt, inhaltlich wie sprachlich, wie sie die Geschicke mehrerer Generationen in einer Zeit, in der alles möglich schien, im Griff hat. Als Leser fiebert man mit jedem einzelnen Familienmitglied und deren persönlichen Schicksalen mit, man ist beeindruckt von all den technischen Neuerungen (von fliessenden Wasser im Haus, über Telefon und Strom bis zur ersten Kutsche ohne Pferde), als würde man sie selbst zum ersten Mal erleben. Dazu der politische Hintergrund der Zeit, vom Krieg mit Frankreich 1870/71 über die Gründung erster Gewerkschaften oder erster deutscher Fußballvereine...

Lassen sie sich von einer mehr als talentierten Autorin auf eine Zeitreise mitnehmen, genießen Sie die verschiedenen Blickwinkel, erleben Sie Geschichte, die wirklich lebt...

Der Rezensent hat das Buch mit roten Ohren vor Spannung innerhalb von 4 Tagen "verschlungen", trotz Arbeit - aber Schlaf ist ja oft überbewertet!

Ines Schwabe, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine fränkische Seifendynastie. Neben der Herstellung des duftenden Luxusartikels gibt eine Menge Liebe, Drama, Streit und Intrigen, wie in einer guten Daily-Soap üblich. Lesetipp! Eine fränkische Seifendynastie. Neben der Herstellung des duftenden Luxusartikels gibt eine Menge Liebe, Drama, Streit und Intrigen, wie in einer guten Daily-Soap üblich. Lesetipp!

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Ein großartiger historischer Roman!
Durch den lebendigen und detaillierten Schreibstil hat man das Gefühl die Jahre des Umbruchs selbst miterlebt zu haben.
Mein neues Lieblingsbuch
Ein großartiger historischer Roman!
Durch den lebendigen und detaillierten Schreibstil hat man das Gefühl die Jahre des Umbruchs selbst miterlebt zu haben.
Mein neues Lieblingsbuch

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Typisch Sabine Weigand. Gut recherchiert und spannend geschrieben. Typisch Sabine Weigand. Gut recherchiert und spannend geschrieben.

Barbara Albrecht, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein Roman mit voller Gefühlsbreite. Aufstieg und Fall einer Seifendynastie. Von den kümmerlichen Anfängen zum Imperium, das letztendlich aber doch zum Aufgeben gezwungen wird... Ein Roman mit voller Gefühlsbreite. Aufstieg und Fall einer Seifendynastie. Von den kümmerlichen Anfängen zum Imperium, das letztendlich aber doch zum Aufgeben gezwungen wird...

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Eine Familiengeschichte mit vielen Facetten rund um die Seifenherstellung. Luxusartikel entstehen und die Welt ist im Aufbruch, es wird geliebt und gelitten. Schmöker Eine Familiengeschichte mit vielen Facetten rund um die Seifenherstellung. Luxusartikel entstehen und die Welt ist im Aufbruch, es wird geliebt und gelitten. Schmöker

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Roman über eine Seifensiederfamilie in Franken, gut recherchiert und anschaulich erzählt. Sabine Weigand stellt die Ribots mit allen Stärken und Schwächen vor. Fesselnd !! Roman über eine Seifensiederfamilie in Franken, gut recherchiert und anschaulich erzählt. Sabine Weigand stellt die Ribots mit allen Stärken und Schwächen vor. Fesselnd !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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3
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Eine Großartige Familen-und Gründerzeitsaga
von Arietta am 28.06.2018

Eine Großartige Familien-und Gründerzeitsaga Inhaltsangabe: Quelle Krüger-Verlag Das Schicksal einer Familie. Ein tragisches Geheimnis. Ein gefährlicher Traum? Die große Gründerzeit-Saga von Bestsellerautorin Sabine Weigand. Der junge Fritz Ribot hat große Träume. Seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Muss er für den Erfolg auf Aleksandra, seine Liebe in Russland, verzichten? Darf... Eine Großartige Familien-und Gründerzeitsaga Inhaltsangabe: Quelle Krüger-Verlag Das Schicksal einer Familie. Ein tragisches Geheimnis. Ein gefährlicher Traum? Die große Gründerzeit-Saga von Bestsellerautorin Sabine Weigand. Der junge Fritz Ribot hat große Träume. Seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Muss er für den Erfolg auf Aleksandra, seine Liebe in Russland, verzichten? Darf er seiner schönen Schwester Lisette erlauben, sich mit Hans, dem Arbeiter in der Fabrik, zu treffen? Im Glanz der Gründerzeit ahnt keiner in der Familie, dass mit der heraufziehenden Weltkriegsgefahr Fritz? Lebenswerk auf dem Spiel steht ? und damit alles, wofür die Ribots so sehr gekämpft haben? Der große Gründerzeitroman voller Gefühl, Dramatik und Wahrheit. Meine Meinung zur Autorin: Sabine Weigand hat mich mal wieder mit ihrem neusten Roman hellauf begeistert. Eine Geschichte die auf wahren Tatsachen beruht, wie aus der kleinen Seifensiederei, die große Seifen-Dynastie Ribot entstand. Der Aufstieg von einem einfachen Seifensieder zu einem Erfolgreichen Fabrikanten, der bis nach China exportierte. Das Schicksal einer Familie, voller tragischer Geheimnisse und großen Träumen. Ein Erfolg der seinen Preis verlangt, alles das erfährt und erlebt man Hautnah. Ihr Schreibstil ist flüssig, klar, kraftvoll und mitreißend, ihr scheinen die Worte beim schreiben nur so aus der Feder zu perlen. Man spürt beim lesen, das hier eine Historikerin zu Gange war, alles ist hervorragend recherchiert. Besonders interessant ist die Herstellung der Seifen usw. beschrieben. Ihre Protagonisten sind sehr gut wiedergegeben, die einzelne Charaktere sehr gut herausgearbeitet, so das man mit ihnen sich freuen und Leiden konnte. Auch das Politische Zeitgeschehen kommt nicht zu Kurz, eine Welt im Umbruch. Sehr erwähnenswert fand ich das Nachwort zur Geschichte der Firma und Familie Ribot, ebenso das Personenregister und der Stammbaum runden das ganze ab. Zum Inhalt: Sehr bewundernswert fand ich meine Lieblingsfiguren den Firmengründer Philipp und seinen Sohn Fritz, beide haben einen unheimlichen Ehrgeiz und krempelten die Ärmel hoch. Schließlich hat es Philipp weit gebracht, vom einfachen Seifensieder zu einem der größten Seifenfabrikanten, die bis nach China lieferten. Es war wirklich nicht leicht am Anfang, für den Vater vieles blieb auf der Strecke, die Familie musste oft mit anpacken, blieb aber überwiegend mit ihren Füssen auf dem Teppich. Fritz tat mir leid, als er seine große Liebe Aleksandra bei einem Aufenthalt in Russland kennen und lieben lernte, als er nach Deutschland zum Krieg eingezogen wurde. Zwei gebrochene Herzen blieben zurück. Die Zeit rinnt dahin die Kinder der Familie Ribot werden erwachsen, Lisette verliebt sich in den nicht Standes gemäßen Goldschläger Hans. Fritz Ehe mit Sophie, scheint nicht glücklich, ihr Mann lebt nur für seine Arbeit. Dunkle Wolken ziehen über Deutschland und der Familie auf, es ist eine Welt des Umbruchs und des Fortschritts und der aufziehende erste Weltkrieg scheint einiges in Frage zustellen, das Lebenswerk der Familie Ribot ist in Gefahr. Ist jetzt alles aus, oder bekommt die Familie noch die Kurve. Es erwarten einem immer wieder ungeahnte und überraschende Wendungen, und manches dunkles Familiengeheimnis tritt ans Licht... Last euch überraschen beim Lesen, mir hat es viele Freude bereitet die Familie und die Schwabacher Bevölkerung zu begleiten .

Hervorragend!
von Eliza am 17.06.2018

Sabine Weigands neues Buch trifft auf den ersten Blick den Hype der Zeit und bedient ebenfalls, wie viele andere Bücher, das Genre der Familiensagas. Auch das Cover ist entsprechend gestaltet: leicht, sehnsuchtsvoll und edel. Ich habe das Buch in erster Linie wegen der Autorin lesen wollen und bin nicht... Sabine Weigands neues Buch trifft auf den ersten Blick den Hype der Zeit und bedient ebenfalls, wie viele andere Bücher, das Genre der Familiensagas. Auch das Cover ist entsprechend gestaltet: leicht, sehnsuchtsvoll und edel. Ich habe das Buch in erster Linie wegen der Autorin lesen wollen und bin nicht enttäuscht worden. Auch wenn Sabine Weigands neuer Roman eine Zeit bedient, die in vielen Familiensagas thematisiert wird, so ist dieser Roman mitnichten nur ein Familienroman. Dieser Roman ist mehr; es geht um die Gründerzeit, es geht um die politischen Entwicklungen in Deutschland, es geht um die sozialen Unterschiede in der Gesellschaft und noch um vieles mehr. Freunde und Fans des Familienromans mögen von diesem Roman enttäuscht sein, Fans von zeitgeschichtlichen Romanen werden diesen Roman wieder begeistert inhalieren. Das Cover passt überhaupt nicht zum Roman, es gaukelt dem Leser etwas vor, was er nicht bekommt und wird vor allen Dingen die Männer abhalten zu diesem Roman zu greifen. Dabei ist dieses Buch definitiv kein Buch woran Männer nicht ihre Freude haben werden. Die agierenden Hauptpersonen sind die Männer, zwar kommen auch die Frauen zu Wort, aber zentrale Figur ist unbestritten Fritz Ribot. Herausheben möchte ich die umfassende Darstellung der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten in diesem Roman. Als Leser bekommen wir nicht nur einen Einblick in die Fabrikantenfamilie, sondern auch in die der Arbeiterfamilie, einen Blick auf die Sicht der Dienstboten oder des Gastwirtes. Wir werden Zeuge der Gründung des 1. FC Nürnberg und Reisen mit nach Amerika bzw. Russland. Durch diese vielen verschiedenen Schauplätze bekommen wir nicht nur einen umfassenden Einblick in die verschieden Schichten, sondern lernen auch unterschiedlichste Personen kennen. Die Figurenzeichnung von Sabine Weigand ist wieder sehr gut. Sie lässt ihre Figuren vor allen Dingen durch ihr Handeln sprechen, charakterisierende Beschreibungen findet man eher selten. Wirklich hervorragend ist die Gestaltung und der Aufbau des Romans, die Geschichte wird nicht nur durch verschiedene Personen erzählt, sondern auch durch eine Vielzahl von Stilmitteln ergänzt, die die Autorin verwendet. So lesen wir nicht nur immer wieder von den Lebenserinnerungen des Fritz Ribot, sondern auch Tagebucheinträge, Briefe, Zeitungsartikel und indirekte Erzählungen. Ein wirklich meisterhaftes Potpourri, welches dem anspruchsvollen Leser Vergnügen bereitet. Insgesamt wird der Roman stringent chronologisch erzählt. Auch den Schreibstil der Autorin habe ich wieder als sehr angenehm empfunden. Innerhalb der Leserunde bei den Büchereulen konnten wir zusammen mit der Autorin noch zwei / drei kleine Fehler ausmerzen, die von dem ansonst guten Lektorat übersehen worden sind. Diese Fehler tragen aber in keinster Weise zum Unverständnis des Romans bei und fallen daher nicht ins Gewicht. Ein ausführliches Nachwort, ein Personenverzeichnis und der Stammbaum der Familie Ribot runden den sehr guten Eindruck des Romans ab. Erwähnen möchte ich noch die Reklamebildchen in den Klappeninnenseiten, die noch einmal sehr gut das Flair der Zeit wiedergeben. Für mich ist der neue Roman von Sabine Weigand wieder sehr gut und bekommt von mir eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.

Geschichte vom Feinsten, die super interessant und aufschlussreich dargestellt ist
von Gudrun aus München am 01.05.2018

Das Cover hat mich von Beginn an sehr angesprochen. Auf den ersten Blick wird die Atmosphäre des Buches treffend eingefangen. Die Motive in den Klappeninnenseiten sowie die der Voranstellungen der Buchunterteilungen sind Original-Werbekarten der Firma Ribot und äusserst passend gewählt und wunderschön. Allein diese Details machen Lust auf den... Das Cover hat mich von Beginn an sehr angesprochen. Auf den ersten Blick wird die Atmosphäre des Buches treffend eingefangen. Die Motive in den Klappeninnenseiten sowie die der Voranstellungen der Buchunterteilungen sind Original-Werbekarten der Firma Ribot und äusserst passend gewählt und wunderschön. Allein diese Details machen Lust auf den Inhalt. Der Schreibstil ist eingängig und lässt sich gut lesen. Die authentisch dargestellten Geschehnisse, die einerseits fiktiv sind und andererseits real, sind äusserst detailreich und hervorragend ineinander verwoben. Durch diese detaillierten Beschreibungen kann man zwar das Buch nicht mal "so nebenbei" lesen, weil die Vorkommnisse oftmals mit hartem Lebenskampf einhergehen jedoch erfährt man hier eine große Bandbreite an gut recherchiertem Wissen. Wobei ich hier anmerken möchte, dass die Fakten zwar auf den Tisch gelegt werden, sich in den harten Details jedoch nicht verbissen wird, so dass es zwar realistisch und nachvollziehbar ist, allerdings nicht langwierig oder gar seitenfüllend rüberkommt. Die Hintergründe, die die unterschiedlichsten Themen betreffen, werden alle gut aufgeschlüsselt und dem Leser somit verständlich gemacht. Hier lernt man vieles aus der Geschichte von damals, die einem nur am Rande bekannt war, in einem anderen Licht kennen und verstehen, denn die Autorin macht mit gekonnten Schlenkern, die sich gut ins Geschehen einfügen, Geschichtsunterricht vom Feinsten. Die Charaktere werden lebhaft dargestellt. Man kann sich die Familienkonstellationen und die Beweggründe der Einzelnen gut vorstellen und alles wirkt sehr authentisch und lebhaft. Aufgrund der vielen Namen, die in die Geschichte verwickelt sind, war ich doch äusserst froh, dass am Ende des Buches ein Personenverzeichnis sowie Stammbaum gegeben sind. Habe oftmals hin- und hergeblättert, weil ich ansonsten die Zusammenhänge nicht so gut begriffen hätte. Bei anderen Büchern stört es mich oft, wenn zuviel Namen/Charaktere auftauchen, bei denen ich nur mühsam immer wieder den Zusammenhang finden kann. Dies hat mich hier durch die oben genannten Hilfestellungen nicht weiter gestört, da mir bewusst war, dass dieses komplexe Werk anders nicht so aufschlussreich und detailgetreu gearbeitet hätte werden können. Mein Fazit: Geschichte vom Feinsten, die super interessant und aufschlussreich dargestellt ist