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Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

Roman. Ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018

(29)

Schweizer Buchpreis 2018

Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen?

Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.
Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.

Rezension
Peter Stamm konstruiert in seinem neuen Roman eine raffinierte Versuchsanordnung: Aus dem Leben wird Literatur und umgekehrt. Paul Jandl Neue Zürcher Zeitung 20180221
Portrait

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.

Literaturpreise:

Rheingau Literatur Preis 2000
Bodensee-Literaturpreis 2012
Friedrich-Hölderlin-Preis 2014
Cotta Literaturpreis 2017
ZKB-Schillerpreis 2017
Solothurner Literaturpreis 2018
Schweizer Buchpreis 2018

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 22.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397259-7
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/2 cm
Gewicht 295 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 4.385
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine ruhige, wunderbare Erzählung von der Begegnung mit seinem früheren Ich in einer besonders poetischen Sprache geschrieben. Ein besonderes Buch. Eine ruhige, wunderbare Erzählung von der Begegnung mit seinem früheren Ich in einer besonders poetischen Sprache geschrieben. Ein besonderes Buch.

„Ein Text, der nichts verlangt, aber viel gibt...“

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die innige Detailtreue von Stamms Art, das alltäglichste und vergänglichste im Leben zu schildern, ist reichlich besonders und veranlasst den Leser, einen atemlosen Tag inmitten dieser 116 Seiten langen Erzählung zu verleben. Die Liebe im Leben als Fixpunkt, um sich in anderen wiederzuerkennen. Ein Roman, der mir persönlich zeigt, wie oft sich die Zeit wiederholt und wie vergeblich es ist, junge Menschen zu anderen Entscheidungen drängen zu wollen, als man selbst sie traf, da man jung war - denn das Leben unser aller ähnelt sich oftmals auf erschreckende Weise. Doch darin besteht die Magie zu altern; sich in der Geschichte anderer Menschen gespiegelt zu sehen. Die innige Detailtreue von Stamms Art, das alltäglichste und vergänglichste im Leben zu schildern, ist reichlich besonders und veranlasst den Leser, einen atemlosen Tag inmitten dieser 116 Seiten langen Erzählung zu verleben. Die Liebe im Leben als Fixpunkt, um sich in anderen wiederzuerkennen. Ein Roman, der mir persönlich zeigt, wie oft sich die Zeit wiederholt und wie vergeblich es ist, junge Menschen zu anderen Entscheidungen drängen zu wollen, als man selbst sie traf, da man jung war - denn das Leben unser aller ähnelt sich oftmals auf erschreckende Weise. Doch darin besteht die Magie zu altern; sich in der Geschichte anderer Menschen gespiegelt zu sehen.

„Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt “

Clara Ludwig, Thalia-Buchhandlung Gotha

Mit seiner sanften Sprache erzählt Peter Stamm uns die Gesichte eines Mannes, der seinem Früheren-Ich begegnet.
Eine Begegnung die etwas in ihm lostritt, sein Leben auf den Kopf stellt und eine Kette von Ereignissen ins Rollen bringt die nicht nur sein Leben verändern.
Mit seiner sanften Sprache erzählt Peter Stamm uns die Gesichte eines Mannes, der seinem Früheren-Ich begegnet.
Eine Begegnung die etwas in ihm lostritt, sein Leben auf den Kopf stellt und eine Kette von Ereignissen ins Rollen bringt die nicht nur sein Leben verändern.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Ist unser Leben vorbestimmt oder können wir es beeinflussen und in eine andere Richtung lenken. Die Hauptperson Christopher trifft auf sein Alter Ego Chris in jungen Jahren. Ist unser Leben vorbestimmt oder können wir es beeinflussen und in eine andere Richtung lenken. Die Hauptperson Christopher trifft auf sein Alter Ego Chris in jungen Jahren.

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Zeitreise und ein literarisches Spiel mit Gegenwart und Vergangenheit.Sollte man sich wünschen, das eigene Leben noch einmal leben zu können? Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Zeitreise und ein literarisches Spiel mit Gegenwart und Vergangenheit.Sollte man sich wünschen, das eigene Leben noch einmal leben zu können?

Katrin Petersohn, Thalia-Buchhandlung Berlin

Anfang- Ende- Anfang
Ein Strudel aus Identitätsverlust, Liebe und Sinnfragen, der den Leser hin- und herwirft.
Präzise, filigrane Prosa in gewohnter stamm'scher Melancholie.
Anfang- Ende- Anfang
Ein Strudel aus Identitätsverlust, Liebe und Sinnfragen, der den Leser hin- und herwirft.
Präzise, filigrane Prosa in gewohnter stamm'scher Melancholie.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Ein in die Jahre gekommener Schriftsteller trifft auf eine junge Frau, die ein Gefühlschaos in ihm weckt. Faszinierend und poetisch. Ein in die Jahre gekommener Schriftsteller trifft auf eine junge Frau, die ein Gefühlschaos in ihm weckt. Faszinierend und poetisch.

„Ein großer Erzähler“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

... bietet uns ein Verwirrspiel um die eigene Identität. Vergangenheit, Gegenwart, Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen.
Stoff, der zum Nachdenken anregt, der mich aber auch etwas verwirrte.
... bietet uns ein Verwirrspiel um die eigene Identität. Vergangenheit, Gegenwart, Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen.
Stoff, der zum Nachdenken anregt, der mich aber auch etwas verwirrte.

„Lesenswert !“

Anke Kraus, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Peter Stamm nimmt uns diesmal mit zu einem aufregenden Verwirrspiel von Erinnerung und realer Existenz.
Vergangenheit und Gegenwart schieben sich in seinem neuen Roman ineinander und mit leichten, sanften Ton geht er den Sinnfragen des Lebens nach.
Wer sind wir? Welche Möglichkeiten haben wir, den vielleicht für uns "vorgezeichneten Weg" eine andere Richtung zu geben? Können wir überhaupt darauf Einfluss nehmen?
Ein außergewöhnliches Buch und für alle Leser von Peter Stamm ein Muss!
Peter Stamm nimmt uns diesmal mit zu einem aufregenden Verwirrspiel von Erinnerung und realer Existenz.
Vergangenheit und Gegenwart schieben sich in seinem neuen Roman ineinander und mit leichten, sanften Ton geht er den Sinnfragen des Lebens nach.
Wer sind wir? Welche Möglichkeiten haben wir, den vielleicht für uns "vorgezeichneten Weg" eine andere Richtung zu geben? Können wir überhaupt darauf Einfluss nehmen?
Ein außergewöhnliches Buch und für alle Leser von Peter Stamm ein Muss!

„Beeindruckend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein Vexirspiel mit der Zeit! Wer war ich, wer bin ich, wer werde ich sein? Eindringlich und berührend erzählt! Ein Vexirspiel mit der Zeit! Wer war ich, wer bin ich, wer werde ich sein? Eindringlich und berührend erzählt!

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Realität und Phantasie im Spiel des Romans sind zwar sprachlich überzeugend, wirken auf mich aber konstruiert und verwirrend.
Realität und Phantasie im Spiel des Romans sind zwar sprachlich überzeugend, wirken auf mich aber konstruiert und verwirrend.

„Ein unabwendbares Schicksal?“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Vechta

Lena trifft in Stockholm Christoph. Das, was er ihr zu erzählen hat, klingt unwirklich. Vor 20 Jahren hat er eine Frau geliebt, Magdalena. Diese beiden Frauen ähneln sich in ihrem Wesen und in der Gestaltung ihrer Lebenswege. Christoph hat das Leben mit Magdalena, das Lena und ihrem Freund Chris noch bevorsteht, bereits gelebt.
Peter Stamm wirft Fragen auf: Wie einzigartig sind wir? Wie individuell kann ein Leben gelebt werden? Oder gleichen sich gar viele Leben einander?
Lena trifft in Stockholm Christoph. Das, was er ihr zu erzählen hat, klingt unwirklich. Vor 20 Jahren hat er eine Frau geliebt, Magdalena. Diese beiden Frauen ähneln sich in ihrem Wesen und in der Gestaltung ihrer Lebenswege. Christoph hat das Leben mit Magdalena, das Lena und ihrem Freund Chris noch bevorsteht, bereits gelebt.
Peter Stamm wirft Fragen auf: Wie einzigartig sind wir? Wie individuell kann ein Leben gelebt werden? Oder gleichen sich gar viele Leben einander?

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Buch wie eine russische Matrjoschka - eine Geschichte in einer Geschichte; ein Leben in einem Leben. Verwirrend, zum Teil surreal, melancholisch - und sehr berührend. Ein Buch wie eine russische Matrjoschka - eine Geschichte in einer Geschichte; ein Leben in einem Leben. Verwirrend, zum Teil surreal, melancholisch - und sehr berührend.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Mich hat das Buch begeistert und Peter Stamm hat etwas zeitloses geschrieben. Selbst das Ende ist grandios! Unbedingt lesen! Mich hat das Buch begeistert und Peter Stamm hat etwas zeitloses geschrieben. Selbst das Ende ist grandios! Unbedingt lesen!

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Poetisch und wortgewandt wie von ihm gewohnt, erzählt Peter Stamm die Geschichte über eine außergewöhnliche Liebe. Ein literarischer Genuss! Poetisch und wortgewandt wie von ihm gewohnt, erzählt Peter Stamm die Geschichte über eine außergewöhnliche Liebe. Ein literarischer Genuss!

„Ein Roman wie ein Labyrinth ...“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Mein erster Peter Stamm und er hat mich sofort überzeugt!! Mit dem ersten Absatz schon kam es mir vor als wäre ich ein Teil dieser Geschichte und mit einem Fingerschnipsen katapultierte der Autor mich wieder hinaus ...
Man muss sich auf dieses Buch einlassen und sich auch ab und an einmal überraschen lassen!
Mein erster Peter Stamm und er hat mich sofort überzeugt!! Mit dem ersten Absatz schon kam es mir vor als wäre ich ein Teil dieser Geschichte und mit einem Fingerschnipsen katapultierte der Autor mich wieder hinaus ...
Man muss sich auf dieses Buch einlassen und sich auch ab und an einmal überraschen lassen!

„Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Was wäre, wenn man im Nachhinein nochmal in sein eigenes Leben eingreifen dürfte, eine kleine Korrektur vornehmen?
In Peter Stamms aktuellem Roman trifft ein Mann auf sein Ego - in jung.

Tolle Geschichte!
Was wäre, wenn man im Nachhinein nochmal in sein eigenes Leben eingreifen dürfte, eine kleine Korrektur vornehmen?
In Peter Stamms aktuellem Roman trifft ein Mann auf sein Ego - in jung.

Tolle Geschichte!

„Wenn sich das eigene Leben wiederholt...“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

In dieser Geschichte verschwimmen die Grenzen der Realität und werden zu etwas Märchenhaftem. Es stellt sich unweigerlich die Frage, was man selbst tun würde, wäre man in einer Situation wie der Protagonist: würde man Ratschläge erteilen und gegebenenfalls etwas verändern, oder lässt man den Dingen ihren unaufhaltsamen Lauf?
Eine spannende Liebesgeschichte, mit viel philosophischem Einfluss, die das Lesen zu einem absolut lohnenswertem Erlebnis werden lässt!
In dieser Geschichte verschwimmen die Grenzen der Realität und werden zu etwas Märchenhaftem. Es stellt sich unweigerlich die Frage, was man selbst tun würde, wäre man in einer Situation wie der Protagonist: würde man Ratschläge erteilen und gegebenenfalls etwas verändern, oder lässt man den Dingen ihren unaufhaltsamen Lauf?
Eine spannende Liebesgeschichte, mit viel philosophischem Einfluss, die das Lesen zu einem absolut lohnenswertem Erlebnis werden lässt!

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein gleichzeitig bezauberndes-, melancholisches- und doch fast schon philosophisches Zusammenspiel aus Handlungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ein kleines Meisterwerk! Ein gleichzeitig bezauberndes-, melancholisches- und doch fast schon philosophisches Zusammenspiel aus Handlungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ein kleines Meisterwerk!

„Grandiose Komposition“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Verwirrspiel von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, Traum und Realität, sprachlich grandios von Peter Stamm in Szene gesetzt!

'Während ich Lena gefolgt war, hatte ich mich gefragt, ob wohl auch meiner Magdalena vor sechzehn Jahren jemand nachgegangen war, ob ich nicht nur einen Doppelgänger hatte, sondern selbst einer war, Teil einer endlosen Kette immer gleicher Leben, die sich durch die Geschichte zog.'
Ein Verwirrspiel von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, Traum und Realität, sprachlich grandios von Peter Stamm in Szene gesetzt!

'Während ich Lena gefolgt war, hatte ich mich gefragt, ob wohl auch meiner Magdalena vor sechzehn Jahren jemand nachgegangen war, ob ich nicht nur einen Doppelgänger hatte, sondern selbst einer war, Teil einer endlosen Kette immer gleicher Leben, die sich durch die Geschichte zog.'

„Was wäre wenn wir in die Zukunft schauen könnten ...? “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Lena schwankt zwischen Unsicherheit und Faszination. Wer ist dieser Mann und woher weis er soviel über ihre Beziehung zu Christoph...

Fast schon ein Kammerstück schafft Stamm hier in seiner gewohnt kargen und gerade dadurch für mich persönlich so beeindruckenden Sprache. Er lässt mich sprachlos und nachdenklich zurück.

Lena schwankt zwischen Unsicherheit und Faszination. Wer ist dieser Mann und woher weis er soviel über ihre Beziehung zu Christoph...

Fast schon ein Kammerstück schafft Stamm hier in seiner gewohnt kargen und gerade dadurch für mich persönlich so beeindruckenden Sprache. Er lässt mich sprachlos und nachdenklich zurück.

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Es erstaunt mich immer wieder mit welch wenigen Worten eine solche Komplexität und emotionale Kraft entstehen kann. Ein berührender Text über das größte Thema von allen: Die Liebe Es erstaunt mich immer wieder mit welch wenigen Worten eine solche Komplexität und emotionale Kraft entstehen kann. Ein berührender Text über das größte Thema von allen: Die Liebe

„Bitte kommen Sie morgen um 14 Uhr zum Waldfriedhof. Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen!“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Christoph, ein Schriftsteller, der in viel jüngeren Jahren einen sehr erfolgreichen Roman über sich und Magdalena, Schauspielerin und seine große Liebe, verõffentlicht hat, sieht viele Jahre später im Winter in Stockholm eine junge Frau, die Magdalena verblüffend ähnelt. Er folgt ihr fast einen ganzen Tag, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen lässt er ihr in ihrem Hotel eine Nachricht bringen, Inhalt: Die Überschrift dieser Besprechung.
Tatsächlich kommt die Frau, Lena, zum Treffpunkt, ohne ihren Freund Chris, der Christoph, in seinen jungen Jahren, verblüffend ähnelt. Lange, intensive Gespräche folgen....
Dieses wunderbare Buch über zwei parallele Lebensläufe, die doch nur einer sind, über die Schönheit, und die Tragik, junger Liebe, über zwei Menschen, die zusammen gehören, damit aber nicht wirklich umgehen können, ist Stamms Meisterwerk!
Auf nur 150 Seiten fasst er in Worte, wozu andere Autoren ein Vielfaches an Text benötigen, er entfacht einen literarischen Sog, der seines gleichen Sucht!
Lassen Sie sich von diesem brillianten Vexierspiel in Bann schlagen...

Christoph, ein Schriftsteller, der in viel jüngeren Jahren einen sehr erfolgreichen Roman über sich und Magdalena, Schauspielerin und seine große Liebe, verõffentlicht hat, sieht viele Jahre später im Winter in Stockholm eine junge Frau, die Magdalena verblüffend ähnelt. Er folgt ihr fast einen ganzen Tag, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen lässt er ihr in ihrem Hotel eine Nachricht bringen, Inhalt: Die Überschrift dieser Besprechung.
Tatsächlich kommt die Frau, Lena, zum Treffpunkt, ohne ihren Freund Chris, der Christoph, in seinen jungen Jahren, verblüffend ähnelt. Lange, intensive Gespräche folgen....
Dieses wunderbare Buch über zwei parallele Lebensläufe, die doch nur einer sind, über die Schönheit, und die Tragik, junger Liebe, über zwei Menschen, die zusammen gehören, damit aber nicht wirklich umgehen können, ist Stamms Meisterwerk!
Auf nur 150 Seiten fasst er in Worte, wozu andere Autoren ein Vielfaches an Text benötigen, er entfacht einen literarischen Sog, der seines gleichen Sucht!
Lassen Sie sich von diesem brillianten Vexierspiel in Bann schlagen...

„Ein Leben im Hier und Gestern“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Christoph ist mit seinen bald fünfzig Jahren ein nicht mehr ganz junger Schriftsteller, der auf ein sehr übersichtliches Oeuvre blicken kann: es umfasst einen einzigen - allerdings relativ erfolgreichen - Roman, der ihn auch nach Jahren noch mehr schlecht als Recht ernähren muss. In ihm beschreibt Chirstoph sehr autobiographisch seine Beziehung zu Magdalena, und als die Realität der literarischen Überhöhung nicht standhalten kann, geht die Liebe in die Brüche. Eine Trennung, die Christoph nie verwunden hat. Während einer Lesereise passiert das Unfassbare: Christoph begegnet seinem jungen Ich, einem Studenten der haargenau das gleiche Leben führt wie er vor vielen Jahren. Ebenso trifft er Lena, eine Wiedergängerin seiner alten Liebe. Das Schicksal scheint sich zu wiederholen und Christoph versucht verstört und verzweifelt Einfluss auf den Lauf der Geschichte zu nehmen.
Peter Stamm, der unbestrittene Meister der kurzen Prosa, hat mit seinem schmalen Roman "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt" ein in jeder Hinsicht vielschichtiges Buch geschrieben, das uns mit jedem seiner klaren Sätze tiefer in ein literarisches Labyrinth führt, in das wir uns gerne und hypnotisch begeben. Der Autor jongliert mit verschiedenen Zeitebenen, überlagernden Handlungen und einem Erzähler, dem wir nicht immer vertrauen sollten. Dieses Buch wird sicherlich auch Lesern von Murakami gefallen, und sei allen empfohlen, die Spass an literarischen Vexierspielen haben.
Christoph ist mit seinen bald fünfzig Jahren ein nicht mehr ganz junger Schriftsteller, der auf ein sehr übersichtliches Oeuvre blicken kann: es umfasst einen einzigen - allerdings relativ erfolgreichen - Roman, der ihn auch nach Jahren noch mehr schlecht als Recht ernähren muss. In ihm beschreibt Chirstoph sehr autobiographisch seine Beziehung zu Magdalena, und als die Realität der literarischen Überhöhung nicht standhalten kann, geht die Liebe in die Brüche. Eine Trennung, die Christoph nie verwunden hat. Während einer Lesereise passiert das Unfassbare: Christoph begegnet seinem jungen Ich, einem Studenten der haargenau das gleiche Leben führt wie er vor vielen Jahren. Ebenso trifft er Lena, eine Wiedergängerin seiner alten Liebe. Das Schicksal scheint sich zu wiederholen und Christoph versucht verstört und verzweifelt Einfluss auf den Lauf der Geschichte zu nehmen.
Peter Stamm, der unbestrittene Meister der kurzen Prosa, hat mit seinem schmalen Roman "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt" ein in jeder Hinsicht vielschichtiges Buch geschrieben, das uns mit jedem seiner klaren Sätze tiefer in ein literarisches Labyrinth führt, in das wir uns gerne und hypnotisch begeben. Der Autor jongliert mit verschiedenen Zeitebenen, überlagernden Handlungen und einem Erzähler, dem wir nicht immer vertrauen sollten. Dieses Buch wird sicherlich auch Lesern von Murakami gefallen, und sei allen empfohlen, die Spass an literarischen Vexierspielen haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
18
9
2
0
0

Kennt der ältere Mensch sich noch selbst als jungen Menschen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.08.2018

Eine auch sprachlich wunderbare Geschichte über die Veränderung des Menschen innerhalb seines Lebens und die nachdenkliche Frage, erkennen wir noch den jungen Menschen, der wir mal waren, was würden wir anders machen, wie oft ähneln sich Lebensentwürfe bei vielen Menschen, die wir für einmalig halten. Ist unser Leben vorbestimmt oder... Eine auch sprachlich wunderbare Geschichte über die Veränderung des Menschen innerhalb seines Lebens und die nachdenkliche Frage, erkennen wir noch den jungen Menschen, der wir mal waren, was würden wir anders machen, wie oft ähneln sich Lebensentwürfe bei vielen Menschen, die wir für einmalig halten. Ist unser Leben vorbestimmt oder haben wir jederzeit die Chance auszusteigen und es zu verändern. Eine kurze, intensive Geschichte über viele wesentliche Fragen im Leben.

Faszinierende Geschichte des Lebens
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.04.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover zeigt eine nachdenkliche Frau. Ich finde die Darstellung äußerst gelungen und passend. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext entsteht eine harmonische Präsentation des Buches, die eine Einladung an die Leser ausspricht. Die Geschichte (Achtung Spoiler!): Diese Geschichte möchte ich nicht ausführlich zusammenfassen, damit ich nicht zu viel... Das Cover: Das Cover zeigt eine nachdenkliche Frau. Ich finde die Darstellung äußerst gelungen und passend. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext entsteht eine harmonische Präsentation des Buches, die eine Einladung an die Leser ausspricht. Die Geschichte (Achtung Spoiler!): Diese Geschichte möchte ich nicht ausführlich zusammenfassen, damit ich nicht zu viel Spoilern muss. Aber zwei Sätze aus dem Klappentext sagen auf den Punkt das aus, was mich dazu bewegt hat, dieses Buch lesen zu wollen. Zitat: Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. Zitat Ende Meine Meinung: Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Es ist ein Roman der das Leben reflektiert, der sich mit Fragen beschäftigt, die sich wohl viele von uns schon einmal gestellt haben. Fragen wie diese: Warum habe ich nicht damals an jener Stelle meines Lebens nicht eine andere Entscheidung getroffen? Könnte ich das nicht doch noch korrigieren? Was vergangen ist ändern, in eine andere Bahn lenken? Geht das? Der Autor lässt Christoph einen Ich ? Erzähler auf fantastische Art und Weise eine junge Frau treffen, die genauso aussieht, wie einst seine große Liebe vor vielen Jahren. Er erzählt ihr seine Lebensgeschichte und beide stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Ja, er kennt vermeintlich sogar das Leben der jungen Frau und sieht in ihrem Freund sich selbst, denn der versucht sich auch als Schriftsteller, genau wie er damals. Christoph vermischt auf fantastische und leise Art die Vergangenheit mit der Gegenwart. Ob man das Leben, das Schicksal nachträglich beeinflussen kann? Das Buch ist in einer wunderbaren Sprache geschrieben. Die Geschichte ist allerdings in ihren Erzählebenen und in den Figuren sehr verwoben und nicht getrennt, sodass man schon sehr konzentriert dabei sein muss, um zu wissen, bei wem man sich gerade befindet. Aber genau das macht das Buch aus. Das Leben zweier Paare, das das gleiche Leben ist oder doch nicht? Es greift in die Tiefe der menschlichen Seele und lässt einen mit vielen Fragen über sich selbst und das Leben zurück. Ein Buch das beeindruckend und ganz anders ist. Von mir bekommt es eine ausdrückliche Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"

Zeitspiegelungen
von S.A.W aus Salzburg am 23.02.2018

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl es eine kryptische Geschichte ist, die einen ratlos zurücklässt. Drei Geschichten sind ineinander verschachtelt. Der alte Christian aus dem Männerwohnheim geht mit seiner jungen Freundin Magdalena spazieren. Am Ende trifft der junge Christian sein altes Alter Ego halb erfroren und bringt... Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl es eine kryptische Geschichte ist, die einen ratlos zurücklässt. Drei Geschichten sind ineinander verschachtelt. Der alte Christian aus dem Männerwohnheim geht mit seiner jungen Freundin Magdalena spazieren. Am Ende trifft der junge Christian sein altes Alter Ego halb erfroren und bringt ihn ins Männerwohnheim zurück. Dazwischen erzählt er als mittelalterlicher Christian dem Alter Ego seiner Magdalena in Stockholm seine Lebensgeschichte, die sie mit Christians jüngerem Alter Ego verbindet. In den Lebensläufen des alten und des jungen Paares gibt es viele Parallelen aber auch Abweichungen, durch die sich die Lebensläufe verändern. Christian trifft im Laufe seines Lebens sich selbst in verschiedenen Alters-alter-Egos und es bleibt unklar, ob er sinniert, fantasiert oder verrückt ist. Die vielen Zeitspiegelungen von Christian und Magdalena machen das Lesen spannend, man möchte die Auflösung der vielen Rätsel erfahren, diese Lösung wird dem Leser aber vorenthalten und man ist am Schluss so verwirrt wie zuvor. Das Buch ist ein Spiel mit Lebensaltern und Lebensläufen und der Suche nach dem Sinn des Lebens, der so aber nicht zu finden ist. Trotzdem ein klarer Kauf, da das Buch zum Nachdenken anregt siehe auch: Familienmuster: Wie das Herz wächst. Mit Familienstellen den Weg zur eigenen Persönlichkeit finden