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Frauen, die Bärbel heißen

Roman

Marie Reiners

(39)
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Beschreibung

»Das Tolle an ›Frauen, die Bärbel heißen‹ ist, dass es sowohl eine Geschichte über Freundschaft als auch ein Krimi mit ordentlich schwarzem Humor ist.« Katja Riemann

»Bärbel Böttcher, diese ledige, melancholische und eigenbrötlerische Frauenfigur von Marie Reiners, nimmt mich mit auf eine skurrile zwerchfelltrainierende Lesereise. Genial überraschend! So wie Bärbels eben sind.« Bärbel Schäfer

Bärbel Böttcher, 54, ledig, keine Kinder, von Beruf Tierpräparatorin, lebt mit ihrer Mischlingshündin Frieda im Haus ihrer toten Eltern abgelegen am Rand einer Kleinstadt. Sie hat weder Familie noch Freunde, und das ist gut so, denn Bärbel ist Eigenbrötlerin aus Überzeugung.

Als sie eines Morgens mit Frieda spazieren geht, findet sie im Wald einen Toten, dem ein Stock im Auge steckt. Nachdem Bärbel wohl oder übel die Polizei verständigt und ihre Aussage gemacht hat, ist sie froh, wieder zu Haus auf dem Sofa zu sitzen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Verkaufssendungen im Shoppingkanal schauen.

Bis es an der Tür klingt. Was es sonst nie tut. Und vor Bärbel eine Frau steht, die behauptet, die Ehefrau des Opfers zu sein und die Bärbel im nächsten Moment wenig charmant mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt hat.

Dass das erst der Anfang allerlei sich überschlagender Ereignisse war, wird Bärbel schnell klar. Denn alsbald hat sie eine verletzte Schauspieler-Gattin (die Frau des Toten im Wald) im Keller, einen schnüffelnden Lokalreporter im Garten und unwillkommene Scherereien am Hals. Vorbei ist es mit dem beschaulichen Einsiedlerdasein, und Bärbel bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzulassen.

Was Erfahrungen wie Enthüllungen ungeahnten Ausmaßes nach sich ziehen wird ...

Wer die Erfolgsserie »Mord mit Aussicht« mochte, wird auch an »Frauen, die Bärbel heißen« großen Spaß haben. Beides stammt aus der Feder von Drehbuchautorin Marie Reiners, ist skurril, frisch, voller Esprit, originell und manchmal ein bisschen böse.

Erfrischend anders! Wiebke Lorenz SUPERillu 20180316

Marie Reiners, aufgewachsen im niederrheinischen Mönchengladbach-Rheydt, deswegen per se intime Kennerin von Tristesse und Tragikomik, schrieb bereits während ihres Studiums fürs Fernsehen. Sie entwickelte Sitcomfolgen für »Lukas« mit Dirk Bach, schrieb Serienbücher u.a. für »Die Sitte«, »Die Rosenheim-Cops«, »Der Ermittler«, »Morden im Norden« und erfand die Krimiserie »Mord mit Aussicht«, die mehrfach ausgezeichnet wurde und 2014 die meistgesehene deutsche Fernsehserie war. »Frauen, die Bärbel heißen« ist ihr erster Roman. Marie Reiners lebt in der Eifel und in Köln.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 08.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-02523-3
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/3 cm
Gewicht 457 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 16419

Buchhändler-Empfehlungen

Tatar und ein Todesfall

Johanna Westbrock, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Als ich mit dem Hörbuch "Frauen, die Bärbel heißen" begann, wusste ich nicht wirklich, was mich erwarten sollte, wurde aber schon in der ersten paar Minuten überrascht. Bärbel, die mit ihrem Hund Frida abgeschottet von der Außenwelt lebt und sich ihre Zeit mit der Dermoplastik, also dem Modellieren und Ausstopfen von toten Tieren beschäftigt, ist völlig zufrieden mit ihrem Leben. Wenn sie es sich nach einem Tag der anstrengenden Arbeit mit etwas Tatar und dem Teleshopping Kanal auf der Couch gemütlich machen kann, ist die Welt perfekt für sie. Doch als sie eines Tages auf einem Spaziergang die Leiche eines Mannes findet, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Jetzt muss sie sich nicht nur mit den lästigen Fragen der Polizei herumschlagen, sondern auch mit der Witwe des Mannes, die plötzlich vor ihrer Haustür steht. Die Art und Weise, wie die Protagonistin Bärbel ihre verrückte Geschichte erzählt, brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Bärbels verschrobene Persönlichkeit und ihr Blick auf die Gesellschaft verleihen der ganzen Lektüre einen gewissen Charme. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, wie Katja Riemann sehr glaubwürdig Bärbel und den weiteren Charakteren Leben einhaucht. Einfach eine sehr originelle und spannende Geschichte, die mit tollen Charakteren überzeugt und wirklich bis zum Ende fesselt.

Ein wunderbarer, schräger Kriminalroman

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Es ist ein witziger, spritziger und wirklich schräger Roman. Ich habe ihn in einem Rutsch gelesen. Für alle die etwas nicht tierisch ernstes mögen, trotzdem durchaus spannend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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1

Fragwürdiges "Vergnügen"
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.07.2020

Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als ... Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als "Negerpüpp zwei" bezeichnet wird. Das ist auch mit der Schrulligkeit Bärbels nicht zu rechtfertigen.

Gruselig krank
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 16.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine verstörend verrückte Protagonistin und zu viele ekelige Details. Es sollte wohl witzig sein...Ich konnte es leider nicht zu Ende lesen, da es mir persönlich zu ekelig und abgedreht war.

Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 25.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten Als die Dermoplastikerin und Einsiedlerin Bärbel Böttcher mit ihrer Mischlingshündin Frieda beim morgendlichen Gassigehen einen MAMIL = middle age man in lycra mit einem Stöckchen, das sich perfekt für Frieda eignen würde, im Auge findet, ahnt sie noch nicht, dass es mit ihrem eintön... Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten Als die Dermoplastikerin und Einsiedlerin Bärbel Böttcher mit ihrer Mischlingshündin Frieda beim morgendlichen Gassigehen einen MAMIL = middle age man in lycra mit einem Stöckchen, das sich perfekt für Frieda eignen würde, im Auge findet, ahnt sie noch nicht, dass es mit ihrem eintönigen, perfekt eingerichteten Alltag ohne fremde Menschen nun endgültig vorbei ist und ihr bisheriges Leben total auf den Kopf gestellt wird. Von den Scherereien, die sie hat, mal ganz abgesehen. Ich weiß ja nicht, ob ich Bärbel Böttcher, hier ohne einen Funken Empathie, was vielleicht auch ihrer schweren Kindheit geschuldet ist, im normalen Leben als meine Freundin haben möchte. Aber hier in der Geschichte, wo ich sie immer näher kennenlerne, ist sie mir mit ihrer verschrobenen, durchgeknallten, etwas naiven Art und ihren schrulligen Gedanken schon sehr bald ans Herz gewachsen. Sie erzählt hier ihre Geschichte in der Ich-Form, was mich noch näher an ihr dran sein lässt. Kurze Kapitel und ein eingängiger, leicht zu lesender Schreib- und Erzählstil machen das Lesen für einige Stunden zu einem besonderen Erlebnis und einer rasanten Fahrt durch einige Wochen aus Bärbels Leben. Aber nicht nur Bärbel ist eine aussergewöhnliche Frau. Auch die weiteren Protagonisten, sei es das MAMIL = Schauspieler Ansgar Wonnemuth, seine Frau Valerie, die Bärbel wegen ihrer großen rehbraunen Augen nur Bambi nennt, Beate Hahn, dank ihrer Größe und Figur nur „Liberty“ genannt – alle sind so außergewöhnlich, so skurril und trotzdem lebensecht gezeichnet, dass ich bei vielen Szenen das Grinsen nicht aus meinem Gesicht bekam. Eine Geschichte über die Freundschaft und den Aufbruch in ein unfreiwillig neues ganz anderes Leben. Für Liebhaber skurriler Comedy, interessanten Wortschöpfungen, bissigem, schwarzen Humor, guter Unterhaltung mit einem Schuss Spannung und schrägen Protagonisten mit einem Hang zur Selbstinszenierung ist dieser Roman / Krimi ein Muss. Mich jedenfalls hat Marie Reiners sehr gut unterhalten. Von diesem Humor hätte ich sehr gerne mehr.


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