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Chinas Bosse

Unsere unbekannten Konkurrenten

(5)
Wer steckt hinter den Unternehmensgiganten aus China?
Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wie ticken Chinas Bosse? Wer steckt hinter den immer mächtigeren und aggressiven Unternehmensgiganten? Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in Europa Fußballvereine oder Immobilien kaufen? Was passiert, nachdem sie bei deutschen Unternehmen, Banken, Flughäfen eingestiegen sind? Der renommierte Chinaexperte Wolfgang Hirn hat beste Verbindungen und recherchiert regelmäßig vor Ort. Er liefert einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells und porträtiert die Macher und ihre Strategien. Wolfgang Hirn gibt Chinas "unbekannten Giganten" in seinem Buch ein Gesicht.

Mit zahlreichen Unternehmensbeispielen, unter anderem von:
- Haier, HNA, Huawei und andere - Chinas große Privatkonzerne
- die Internetgiganten Alibaba und Tencent - Angriff auf Facebook, Google und andere
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 15.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50874-0
Verlag Campus Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/2,5 cm
Gewicht 496 g
Auflage 1
Verkaufsrang 116.745
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Spannender Einblick in Chinas Wirtschaft und Gesellschaft. China ist auf dem besten Weg die USA als globalen Wirtschaftsmarktführer abzulösen. Wie hat China dies geschafft? Spannender Einblick in Chinas Wirtschaft und Gesellschaft. China ist auf dem besten Weg die USA als globalen Wirtschaftsmarktführer abzulösen. Wie hat China dies geschafft?

„Chinas Wirtschaft“

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wie funktioniert die chinesische Wirtschaft? Wer sind die Bosse großer, gigantischer Unternehmen wie Alibaba, Tencent usw.. Wie sehen ihre Ziele aus, auf was müssen sich andere Staaten in den nächsten Jahren einstellen? Wie können wir in Europa dieser Wirtschaftsmacht begegnen? Wolfgang Hirn, langjähriger Chinakenner macht den Versuch auf viele Fragen eine Antwort zu geben. Wie funktioniert die chinesische Wirtschaft? Wer sind die Bosse großer, gigantischer Unternehmen wie Alibaba, Tencent usw.. Wie sehen ihre Ziele aus, auf was müssen sich andere Staaten in den nächsten Jahren einstellen? Wie können wir in Europa dieser Wirtschaftsmacht begegnen? Wolfgang Hirn, langjähriger Chinakenner macht den Versuch auf viele Fragen eine Antwort zu geben.

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"Überholen ohne einzuholen"
von Dr. M. am 09.06.2018

Die Geschichte steckt voller seltsamer Ironie. Die Parole "Überholen ohne einzuholen" stammt vom SED-Bonzen Walter Ulbricht und wurde gegen Ende der 1950-Jahre verkündet. Größenwahnsinnig wie Sozialisten in der Regel sind, dachte Ulbricht, in einem kleinen Land mit 17 Millionen Einwohnern und einer Planwirtschaft, könnten innovative Produkte entstehen, die die... Die Geschichte steckt voller seltsamer Ironie. Die Parole "Überholen ohne einzuholen" stammt vom SED-Bonzen Walter Ulbricht und wurde gegen Ende der 1950-Jahre verkündet. Größenwahnsinnig wie Sozialisten in der Regel sind, dachte Ulbricht, in einem kleinen Land mit 17 Millionen Einwohnern und einer Planwirtschaft, könnten innovative Produkte entstehen, die die Welt noch nicht gesehen hatte. Das ging gewaltig schief, wie man inzwischen weiß. Doch nun, ein halbes Jahrhundert später, hat die Spitze der Kommunistischen Partei Chinas begonnen, Ulbrichts Parole leicht modifiziert in die Tat umzusetzen. Statt, wie Ulbricht es wollte, bereits vorhandene Technologien zu ignorieren, nimmt man diese her und verbessert sie so, dass innovative Neuigkeiten oder gar neue Produktpakete entstehen. Dazu unten mehr. Inzwischen kann man die Volksrepublik kaum noch als ein sozialistisches Land bezeichnen, vielmehr herrscht in China ein freigelassener Kapitalismus unter dem Regime einer diktatorisch auftretenden Partei, die eher nationalistisch als kommunistisch ist. Eine solche Struktur ist ebenso einmalig auf der Welt wie dieses Land es ist. Innerhalb von nur knapp zwei Jahrzehnten vollzog die Volksrepublik eine atemberaubende wirtschaftliche Entwicklung, die sich bis jetzt noch nicht einmal völlig entfaltet hat. China befindet sich auf dem besten Wege, die westliche Konkurrenz in den Schatten zu stellen und eine dominierende Wirtschaftsmacht zu werden. In diesem Buch kann man sich davon überzeugen. In leicht euphorischer Weise stellt sein Autor die inzwischen zahlreichen chinesischen Unternehmen von Weltrang vor und enthüllt ganz nebenbei die raffinierte Strategie, mit der die chinesische Staatsmacht den Weg zu dieser unglaublichen Entwicklung geebnet hat und weiterverfolgt. Dahinter stecken alte, in der chinesischen Kultur tief verwurzelte Denk- und Handlungsstrategeme, die vom Westen mit seiner typischen Arroganz nicht verstanden werden. Wenn man das Buch kritisieren möchte, dann kann man darauf hinweisen, dass die dunklen Seiten dieser Entwicklung und zahlreiche wirtschaftliche Risiken nicht erwähnt wurden. Es war jedoch nicht das Ziel des Textes, eine umfassende Analyse zu vermitteln. Vielmehr geht es allein darum, die großen chinesischen Unternehmen vorzustellen, ihre Entwicklung zu beleuchten und die Macher dahinter einmal ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Und das ist geradezu hervorragend gelungen. Der Text befasst sich zunächst mit den vielen IT-Unternehmen Chinas und deren rasantem Aufstieg. Ganz am Ende des Buches findet man jedoch ein Beispiel, das man sehr gut verstehen kann und das die chinesische Strategie geradezu exemplarisch beleuchtet: die Bahnindustrie. Dort steht: "Bis vor 20 Jahren besaß das Land noch ein antiquiertes System, wo altersschwache Lokomotiven unkomfortable Waggons mit einem Stundenschnitt von 40 Kilometern über jahrzehntealte Schienen zogen. Und heute besitzt das Land das größte Hochgeschwindigkeitsnetz der Welt ? 20000 Kilometer." Da unter anderem Siemens nicht auf den chinesischen Markt verzichten wollte, ging das deutsche Unternehmen auf die Forderung ein, auch die komplette Technologie abzuliefern. Nach nur wenigen Jahren war China dann in der Lage, sämtliche Züge selbst herzustellen. Inzwischen ist das chinesische Unternehmen CRRC das größte Bahnunternehmen der Welt, Siemens nur noch Sublieferant. Da CRRC nicht nur Züge liefert, sondern auch die gesamte Strecke baut (und das zu unschlagbaren Preisen), sind sie inzwischen auch in der Lage die ehemaligen Platzhirsche vom Weltmarkt zu verdrängen. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch in anderen Technologiebereichen ab. Hinzu kommt dabei noch, dass die Chinesen sich überall auf der Welt seltene Rohstoffe sichern. Sie gehen dabei ganz anders vor als die ehemaligen Kolonialmächte. Wer das verstehen will, kann es im Buch nachlesen oder am Fall der deutschen KUKA nachvollziehen, wo eine ähnliche Strategie gefahren wurde. Kurz gesagt: Die Chinesen machen sich keine Feinde, sondern nutzen die Energien und Möglichkeiten anderer für sich. Wer sich schon einmal mit asiatischen Kampfkünsten und ihren geistigem Hintergrund befasst hat, erkennt diese Strategien sofort. Inzwischen sind die westlichen Industriestaaten außerhalb des schlafmützigen Europas etwas aufgewacht. Um diese für sie sehr nachteilige Entwicklung aufzuhalten, dürfte es jedoch inzwischen viel zu spät sein. China besitzt viele Vorzüge, die zwar ab und zu im Buch diskutiert werden, jedoch nicht im Vordergrund stehen. Vor allem ist es seine Größe und seine Bevölkerungszahl, die einen gigantischen, hart umkämpften inneren Markt schaffen, auf dem so viel Geld verdient werden kann, dass es leicht ist, danach weltweit zu expandieren. Während insbesondere in Europa Unternehmen mit bürokratischen Regeln zugeschüttet werden, lässt die chinesische Führung staatlichen und privaten Unternehmen viel Freiheit, so lange sie im strategischen Interesse der Volksrepublik handeln. Ausländische Konkurrenz wird einfach abgeblockt. Beispielsweise hat Amazon nie einen Fuß auf den chinesischen Markt setzen können. Man findet sicher viel Platz für Kritik an diesem System. Doch das alles ist heiße Luft, die niemandem etwas nützt, wenn gleichzeitig immer mehr Marktanteile deutscher Firmen nach China abwandern. Leider scheint die Macht des Faktischen noch nicht in Deutschland angekommen zu sein, obwohl die Situation an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt. Gelingt es den Chinesen nicht, ein Unternehmen zu kaufen, dann kaufen sie eben das Fachpersonal, beispielsweise von BMW. Dieses Buch zeichnet nicht nur ein Bild von den inzwischen zahlreichen chinesischen Weltunternehmen, sondern auch von der strategischen Vorgehensweise, die es dem Land ermöglicht in einem unglaublichen Tempo seine ehemalige Rückstände aufzuholen und dann dominante Marktpositionen aufzubauen. Wer sich also immer noch im Dämmerschlaf befindet, dem ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

Ein sehr gut gelungenes, informatives, unterhaltsames Werk!
von Wedma am 13.03.2018

?Chinas Bosse? von Wolfgang Hirn hat mir ausgezeichnet gefallen, daher empfehle ich es wärmstens auch weiter. Das Buch ist insg. sehr gut strukturiert. Jedes Kapitel hat mehrere kleinere Unterkapitel, die man prima in Pausen, zwischen U-Bahnstationen lesen kann. Diese sind mit einander prima verknüpft. Die Übergänge fließen ineinander, sodass man... ?Chinas Bosse? von Wolfgang Hirn hat mir ausgezeichnet gefallen, daher empfehle ich es wärmstens auch weiter. Das Buch ist insg. sehr gut strukturiert. Jedes Kapitel hat mehrere kleinere Unterkapitel, die man prima in Pausen, zwischen U-Bahnstationen lesen kann. Diese sind mit einander prima verknüpft. Die Übergänge fließen ineinander, sodass man immer versucht ist, eine weitere Seite umzublättern und noch ein weiteres Unterkapitel zu lesen. Am Ende eines Kapitels gibt es Fazit, das das Wesentliche der Ausführungen nochmals hervorhebt. Rund 264 Seiten plus Einleitung sind in 7 Kapitel geordnet, in denen es nicht so sehr um die Bosse geht, wobei um sie natürlich auch, mehr um ihre Unternehmen und um die Wirtschaft in China insg., um ihre Vergangenheit und noch vielmehr um ihre Gegenwart und die Zukunft. Schon allein wenn man auf das Inhaltsverzeichnis schaut, z.B. auf der Seite des Verlages, bekommt man Lust, das Buch zu lesen, und man wird für seine Neugier mit spannenden Einsichten und reichhaltigen Erkenntnissen belohnt. Jedes Kapitel ist lesenswert: voller Daten, Fakten, schlicht Dingen, die man über chinesische Wirtschaft wissen sollte. Wie der Autor zu Anfang schreibt: ?Es gibt nicht den chinesischen Manager und Unternehmer. Chinas Bosse sind vielmehr ein Mix aus interessanten, aber doch sehr unterschiedlichen Personen und Persönlichkeit.? S.10. Oft genug liest man über eine klassische Tellerwäscher-Karriere, insb. bei den älteren Bossen: Früher ein Fabrikarbeiter oder ähnl., heute der Geschäftsführer eines bedeutenden florierenden Unternehmens. In den ersteren Kapiteln erfährt man sowohl etwas zur Entstehungsgeschichte des Unternehmertums in China, als auch das Wesentliche zu stattlichen Giganten, darunter über die Rolle der Partei. Auch über Chinas große Privatkonzerne, über die es auch später noch mehr zu erfahren seinwird, liest man im Kap. 3. Im nächsten Kapitel geht es um Einkaufslust der chinesischen Neureichen. Gerade Luxusartikeln erleben da einen Boom. Auch Hotels, Immobilien, Grund und Boden, etc. sind beliebte Kaufobjekte der Chinesen. Es wurde auch plausibel erklärt, warum. Im online-Bereich, Kap. 5, geht es auch sehr spannend zu. Hier wird u.a. erzählt, warum die chinesischen Pendants zu den westlichen Suchmaschinen und Social-Media-Kanälen viel fortschrittlicher sind, warum dort online Geschäfte boomen uvm. Ein tolles Unterkapitel über Jack Ma, von dem man auch an weiteren Stellen hören wird. Ähnliches gilt bei den E-Autos, E-Bussen, Flugzeugen, Big Data und künstlicher Intelligenz im Kap. 6. Im letzten Kapitel wird nachgedacht, was man mit diesen Entwicklungen in Europa anfangen sollte, denn die Situation ist nicht so einfach. Die Chinesen schlüpfen mal in die Rolle eines Entwicklungslandes, wenn es ihren Interessen dienlich ist, sonst können sich manche westliche Unternehmen kaum von ihren Übernahmeangriffen und anderen derartigen Aktionen retten. Der Text ist sehr gut: griffig, knapp, aber auch sehr zugänglich und prima lesbar geschrieben. Man sieht dem Autor seine profunden Kenntnisse auch an, die er unterhaltsam zu vermitteln weiß. Er erzählt nicht nur über Status Quo, darunter u.a. was Coopetition ist, er zeigt auch die Tendenzen auf, die die Zukunft früher oder später beeinflussen werden. Spätentens am Ende der Lektüre ist klar: China ist eine aufstrebende Weltmacht. An ?Kleingeld?, Know-how, Kapazitäten oder Geschäftstüchtigkeit mangelt es da keineswegs. In den nächsten Jahren wird es spannend, was China in Europa unternehmen wird, welche Übernahmen stehen bevor und wie all dies das Leben der einfachen Bürger beeinflussen wird. ?Wir Europäer stehen in einem Wettbewerb nicht nur zwischen Unternehmen, sondern zwischen zwei Systemen. Das ist die neue Qualität der Auseinandersetzung, an die wir uns erst gewöhnen müssen? Mit dieser Erkenntnis heißt es auch Abschied nehmen von einer positiven wie negativen Illusion über China. Zu lange glaubten viele im Westen, China würde mit steigendem Wohlstand irgendwann wie wir werden? China hat vielmehr seinen eigenen wirtschaftlichen Weg gefunden.? S. 277. Das Buch ist schön gemacht: Festeinband in Rot, Lesebändchen passend dazu ebenfalls in Rot, Umschlagblatt. Toll als Geschenk. Fazit: Ein sehr gut gelungenes, informatives, unterhaltsames Werk über die chinesische Wirtschaft und ihre Bosse. Diese Inhalte sollte jeder kennen. Volle Punktezahl gibt es von mir und eine unbedingte Leseempfehlung!

Mein Eindruck
von Ghostreader am 15.02.2018

Eines habe ich gelernt - schau Dir immer zuerst die Menschen an, in dessen Land sie leben, aber nicht aus den Medien berichtet oder aus sonst irgendwelchen Berichten sondern hautnah. Wolfgang Hirn, der Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften studierte, schrieb gleichnamige Bestseller über das mächtige Reich und ist seit 1986 regelmäßig... Eines habe ich gelernt - schau Dir immer zuerst die Menschen an, in dessen Land sie leben, aber nicht aus den Medien berichtet oder aus sonst irgendwelchen Berichten sondern hautnah. Wolfgang Hirn, der Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften studierte, schrieb gleichnamige Bestseller über das mächtige Reich und ist seit 1986 regelmäßig in China. Der Autor warnt die selben Fehler, von einst aus den 60er und 80er aus lauter Arroganz und Ignoranz zu wiederholen. Deutschland bewegt sich im Abwärtstrend, in dem es nur noch im Mittelfeld der 10 besten Nationen der Welt mitspielt. Deutsche Unternehmen werden von chinesischen Konzernen aufgekauft, denn sie haben den festen Willen, weg von ihrem alten Image der Billigware zu kommen. Sie sind zielstrebig dabei ernsthafte Konkurrenten für die deutsche Industrie zu sein und genau da wo wir es nicht erwarten. Nie zuvor war unsere Zukunft so sehr mit China verknüpft wie heute und das nicht nur im Hinblick auf unsere Arbeitsplätze und unser wirtschaftliches Wohlergehen. Mit dem Messaging-Dienst von Tencent hat sich China erstmals vor WhatsApp und Facebook geschoben und könnten sogar der deutschen Autoindustrie gefährlich werden. Viele Milliardäre gibt es im Riesenreich, sogar mehr als in der kapitalistischen Hochburg von New York, und sie können sich finanziell alles leisten. Zugleich erscheint uns China seltsam fremd und undurchschaubar und doch wird das Volk wie kein anderes die Zukunft prägen. Die Lernbegierigen und besser Ausgebildeten, die auch im westlichen Raum studierten, haben einen besonderen Managementstil, indem sie Gelerntes mit ihren Erfahrungen kombinieren und somit nicht 1:1 übernehmen. Chinas Manager sind flexibler, pragmatischer, risikofreudiger und deshalb auch schneller als ihre westlichen Konkurrenten, weil sie sich organisieren und schon aus Tradition sich gegenseitig helfen. Aber dennoch ganz privat sind sie nicht und der Einfluss der Partei ist immer da. Trotz alledem stehen in chinesischen Firmen die Mitarbeiter und die Gesellschaft an erster Stelle und ganz besonders sind es börsenorientierte Unternehmen, nämlich Aktionäre. Im Gegensatz zu den westlichen Konzernen, wo zuerst Aktionäre, dann Kunden, Zulieferer und zuletzt Mitarbeitern die Aufmerksamkeit geschenkt wird. Hier unterwirft man sich nicht Aktionären. Aber auch der Neid der Deutschen ist den Chinesen bekannt und hier ticken sie wie die Amerikaner, die ihren Reichtum gern zeigen. In China wächst eine neue, international denkende und handelnde Managergeneration heran, doch Staatsunternehmen spielen nach wie vor eine große Rolle in Chinas gemischten Wirtschaftssystem. In den kommenden Jahren werden wir immer mehr chinesische Marken auf dem Weltmarkt erleben. Auch der weltweite Kauf von Immobilien wird zu nehmen. Inzwischen sollte der Westen von den Chinesen lernen, denn schon längst attakieren sie die amerikanischen Giganten und sind vergleichbar mit der Silicon Valley. Uns in Europa droht es den Anschluss zu verlieren. Geniales Buch, war ein Glücksgriff und kann ich sehr empfehlen.