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Das Meer der Illusionen

Kriminalroman. Havanna-Quartett "Herbst"

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Havanna im Herbst 1989: Fischer entdecken am Strand eine Leiche. Wie sich herausstellt, war der Tote ein hoher Funktionär der kubanischen Regierung, bis er sich vor elf Jahren in die USA absetzte. Damals zuständig für die Enteignung der Bourgeoisie, hatte er sich viele Feinde geschaffen. Warum kehrte er nach Kuba zurück? Wollte er wirklich nur seinen schwer kranken Vater besuchen? Oder gab es einen anderen Grund?

Im vierten Teil des Havanna-Quartetts begegnet Teniente Mario Conde abgehalfterten Funktionären und den alten Familien, die viel, aber längst nicht alles verloren haben. Während der Hurrikan Félix unbarmherzig auf Havanna zurast, fühlt Mario Conde, dass ein wichtiger Abschnitt seines Lebens zu Ende geht.
Portrait
Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna; 1980 Abschluss seines Lateinamerikanistik-Studiums. Reportagen für verschiedene kubanische Zeitschriften. Seine Buchveröffentlichungen umfassen Romane, Erzählungen, Reportagen und literaturwissenschaftliche Studien. Auszeichnungen u. a. mit dem 'Premio Café de Gijón' und 2 mal mit dem 'Premio Hammett'. Der Autor lebt in Havanna.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783293304826
Verlag Unionsverlag
Dateigröße 2900 KB
Übersetzer Hans-Joachim Hartstein
Verkaufsrang 21.888
eBook
9,99
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Nomenklatur
von Polar aus Aachen am 03.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Leonardo Padura schafft vor allem eins: Er verschafft seinen Leser ein Bild von Kuba abseits der Massenaufmärsche und Durchhalteparolen, aber auch abseits von den Heilsversprechungen, die von außen hineingetragen werden. Sein Teniente Conde ist kein Gegner Castros, er hat sich arrangiert, auch wenn er sich eingestehen muss, dass dies... Leonardo Padura schafft vor allem eins: Er verschafft seinen Leser ein Bild von Kuba abseits der Massenaufmärsche und Durchhalteparolen, aber auch abseits von den Heilsversprechungen, die von außen hineingetragen werden. Sein Teniente Conde ist kein Gegner Castros, er hat sich arrangiert, auch wenn er sich eingestehen muss, dass dies nicht in einem Land ausreicht, dessen Visionen längst gestrandet sind. Sein Umgang mit der Enttäuschung besteht darin, dass er jene nicht verschont, die sich in der Führungsriege etwas zu Schulden kommen lassen. Er spürt sie auf, will sie anklagen, obwohl sie alle, dass Scheitern längst zum Programm erhoben haben. Dass Padura einen Hurrikan heraufziehen läßt, in der Hoffnung darauf, dass kein Stein auf dem anderen bleibt, plötzlich die Aussicht auf Zukunft besteht, mag dabei ein Wunschdenken in einem Land sein, dass bleiern daniederliegt. Paduras Kriminalromane zeigen jedoch auch, dass Leben in ihm ist. Das mag fast schon nach Optimismus klingen, ist jedoch vor allem eine gnadelos wehmütige Analyse Kubas unter dem Deckmantel eines Kriminalfalles.