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Der Gedankenspieler

Roman

(4)
Peter Härtlings letztes Buch: ein bewegender Roman über das Alter, die Freundschaft und die Einsamkeit.
Johannes Wenger, ein achtzigjähriger alleinstehender Architekt, ist gestürzt und seither auf den Rollstuhl und Pflege angewiesen. Das kratzt an seinem Selbstbild, macht den Alltag mühsam und lässt viel Raum für Einsamkeit und Wehmut. Sein junger Hausarzt Dr. Mailänder jedoch hält dagegen und Wenger am Leben, holt ihn zurück in die Welt und lädt ihn mit seiner Familie zu einem gemeinsamen Osterurlaub ein. Wie der grantige Alte auf diese Einladung reagiert, ist meisterhaft erzählt. Und was alles geschehen kann, wenn man mit einem kauzigen Rollstuhlfahrer, der gedanklich in ständigem Austausch steht mit historischen Figuren wie den Architekten Karl Friedrich Schinkel oder Mies van der Rohe, an den Strand von Travemünde reist, ist ein großes Leseerlebnis voller Komik und Melancholie.
Mit viel Gefühl, genauem Blick und voller Selbstironie nimmt Härtling seine Leser mit in die Mühsal des Alters, die sich auch in seinen Träumen spiegelt, um deutlich zu machen, welch großes Glückspotenzial auch diese Lebensphase besitzt.
Rezension
»Härtlings letzter Roman ist ein Abschiedswerk, das die große Menschenfreundlichkeit erkennen lässt, die wir an diesem Autor immer geschätzt haben.«
Portrait
Peter Härtling, geboren 1933 in Chemnitz, arbeitete als Redakteur bei Zeitungen und Zeitschriften.1967 wurde er Cheflektor des S. Fischer Verlages in Frankfurt am Main und war dort von 1968 bis 1973 Sprecher der Geschäftsführung. Seit 1974 arbeitet er als freier Schriftsteller. Das gesamte literarische Werk von Peter Härtling ist lieferbar im Verlag Kiepenheuer & Witsch, zuletzt erschienen »Liebste Fenchel! Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi«, 2011, und »Tage mit Echo. Zwei Erzählungen«, 2013. Peter Härtling wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hessischen Kulturpreis 2014 und dem Elisabeth-Langgässer-Preis 2015. Peter Härtling verstarb am 10. Juli 2017.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783462318487
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1081 KB
Verkaufsrang 22.522
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bewegende Lektüre “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Als Peter Härtling im Juli 2017 im Alter von 83 starb, war das Manuskript seines Romans "Der Gedankenspieler" noch unveröffentlicht. Um so mehr dürfen wir uns freuen ein großartiges und ungemein authentisches Abschiedswerk in den Händen zu halten.
Härtling erzählt in schonunglos offener, schroffer und liebenswerten Weise, wie er selbst (hier in Person des 80-jährigen Griesgrams Johannes Wenger) das Altwerden in all seinen Facetten empfindet. Ein ernstes Thema, das Härtling mit einer angenehmen Leichtigkeit und Selbstironie aufgreift. Dieser nahe gehende Roman macht etwas mit uns LeserInnen, berührt auf eine sanfte Art, ruft unterschiedliche Emotionen hervor: Von Rührung über gar Mitleid, von Verständnis über Missverständnis bis zum Unverständnis, von traurigen und dann wieder richtig lustigen Momenten, vom Abwenden und vom bedingungslosen Zuwenden, von Hilflosigkeit, von Freundschaft und Liebe .. um hier nur einige zu nennen.
Ein schönes Buch, allen die mit alternden Menschen umgehen zu empfehlen, denn es hilft diese Menschen besser zu verstehen und mag den Umgang mit ihnen und ihren speziellen Macken erleichtern. Ein aufrichtiges und nachhaltiges Buch, an das man gern nach dem Lesen zurückdenkt.
Als Peter Härtling im Juli 2017 im Alter von 83 starb, war das Manuskript seines Romans "Der Gedankenspieler" noch unveröffentlicht. Um so mehr dürfen wir uns freuen ein großartiges und ungemein authentisches Abschiedswerk in den Händen zu halten.
Härtling erzählt in schonunglos offener, schroffer und liebenswerten Weise, wie er selbst (hier in Person des 80-jährigen Griesgrams Johannes Wenger) das Altwerden in all seinen Facetten empfindet. Ein ernstes Thema, das Härtling mit einer angenehmen Leichtigkeit und Selbstironie aufgreift. Dieser nahe gehende Roman macht etwas mit uns LeserInnen, berührt auf eine sanfte Art, ruft unterschiedliche Emotionen hervor: Von Rührung über gar Mitleid, von Verständnis über Missverständnis bis zum Unverständnis, von traurigen und dann wieder richtig lustigen Momenten, vom Abwenden und vom bedingungslosen Zuwenden, von Hilflosigkeit, von Freundschaft und Liebe .. um hier nur einige zu nennen.
Ein schönes Buch, allen die mit alternden Menschen umgehen zu empfehlen, denn es hilft diese Menschen besser zu verstehen und mag den Umgang mit ihnen und ihren speziellen Macken erleichtern. Ein aufrichtiges und nachhaltiges Buch, an das man gern nach dem Lesen zurückdenkt.

„Ein letzter großer Roman.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Peter Härtlings letzter, autobiographischer Roman hat mich nachhaltig beeindruckt. Sehr viel Gefühl und eine große Portion Selbstironie machen Härtlings Roman über die Mühsal des Alters zu einem kleinen Meisterwerk. Peter Härtlings letzter, autobiographischer Roman hat mich nachhaltig beeindruckt. Sehr viel Gefühl und eine große Portion Selbstironie machen Härtlings Roman über die Mühsal des Alters zu einem kleinen Meisterwerk.

„Ein liebenswerter Hagestolz.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein feiner letzter Roman von Peter Härtling. Je öfter ich an die Geschichte denke, desto mehr gefällt sie mir. Ein alter Hagestolz lernt, dass ein Umfeld aus Menschen, die einem unvoreingenommen begegnen, doch gut tun kann. Bewegend der Austausch mit den historischen Figuren, der tief in das Gemüt des Joahnnes Wenger blicken lässt.
Ein feiner letzter Roman von Peter Härtling. Je öfter ich an die Geschichte denke, desto mehr gefällt sie mir. Ein alter Hagestolz lernt, dass ein Umfeld aus Menschen, die einem unvoreingenommen begegnen, doch gut tun kann. Bewegend der Austausch mit den historischen Figuren, der tief in das Gemüt des Joahnnes Wenger blicken lässt.

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