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Märchenmorde

die (tödliche) Wahrheit

Märchenmorde Band 1

Bernd Köstering, Martina Arnold, Matthias Ramtke, Franziska Steinhauer, Mario Schubert

(2)
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Beschreibung

Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. So enden fast alle Märchen. Über Hunderte von Jahren hinweg wurden aus realen Begebenheiten kindgerechte Erzählungen.

Dass Märchen blutrünstig sein können, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass Schneewittchen in Wahrheit eine Psychopatin war und Rotkäppchen anschaffen ging? Märchen und Wahrheit – passt das zusammen?

Dieser Frage sind Krimi-Autorinnen und Autoren nachgegangen und haben die (tödliche) Wahrheit herausgefunden. Lesen Sie in dieser Anthologie, wie es sich wirklich zugetragen hat. Oder war es zum Schluss doch ganz anders?

Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom-Betriebswirt war viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden. Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren. Es entstanden Kurzgeschichten und Western. Sein Faible für Kriminalromane brachte ihn dazu, ab 2009 wieder selbst zur Tastatur zu greifen. Bei Streifzügen durch seine Heimatstadt entstehen die Kriminalromane um das weibliche Kommissarinnen-Duo Wolf und König.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Andreas M. Sturm
Seitenzahl 280
Altersempfehlung 16 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946734-20-8
Verlag Edition krimi
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/2,5 cm
Gewicht 236 g
Verkaufsrang 160974

Kundenbewertungen

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Gelungene Anthologie
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 26.10.2019

„...“Du kennst dich doch gut in Dresden aus?“ „Ich glaube schon. Wenn man nicht weiß, welches Schloss von wem ist, sagt man einfach „August der Starke“ und hat meistens recht.“...“ Die Anthologie enthält 15 Geschichten von 14 Autoren. Altbekannte Märchen wurden unter einem völlig neuen Blickwinkel erzählt und in die Gegenwart... „...“Du kennst dich doch gut in Dresden aus?“ „Ich glaube schon. Wenn man nicht weiß, welches Schloss von wem ist, sagt man einfach „August der Starke“ und hat meistens recht.“...“ Die Anthologie enthält 15 Geschichten von 14 Autoren. Altbekannte Märchen wurden unter einem völlig neuen Blickwinkel erzählt und in die Gegenwart übertragen. Dabei bringt jeder Autor seine ganz persönliche Handschrift und Idee ein. Mord und Totschlag spielen jeweils eine besondere Rolle. Das Eingangszitat stammt aus der Geschichte, die als Grundlage das Märchen Aschenbrödel hat. Sie findet ihren Prinz, der ein Student aus dem Ruhrgebiet ist, in Moritzburg. Dann aber erscheinen Stiefmutter und Stiefschwester, um sie zurück zu holen. Der Fall vom Wolf und den sieben Geißlein landet vor Gericht. Der clevere Anwalt des Wolfes sieht das so: „...Der Wolf suchte nichts weiter als eine Unterkunft für die Nacht, als er das erste Mal an der Tür der Familie Geiß klopfte...“ Das Märchen von der kleinen Meerjungfrau führt zu einem Szenario, das betroffen macht. Die kleine Schwimmerin gerät in die Hände eines Mannes, der ihr zwar Liebe vorspielt, aber nur Mädchen mag, die noch nicht zur Frau erblüht sind. Als er sie abserviert, schließen sich die Opfer zusammen. Schneeweißchen und Rosenrot sind zwei junge Damen, die auf eine Internet-Bekanntschaft warten. Er hat eine von ihnen auf einen Berg zu einer Wanderung bestellt. Natürlich kommt die Schwester mit. Er bezeichnet sich als Kuschelbär. Beim Anblick des Herrn stellt eine fest: „...Mach dich locker. Wir wissen doch beide, dass die Herren der Schöpfung gelegentlich bei ihrem Aussehen ein wenig flunkern...“ Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört die Adaption vom hässlichen jungen Entlein. Sie zeigt, welche Folgen ein falsches Selbstbildnis haben kann und wie Neid und Missgunst zu einem hässlichen Charakter führen. Der schöne Schwan war nur äußerlich schön. Weitere Märchengestalten finden sich in völlig neuer Position. Dornröschen gerät zwischen die Fronten der Familienstreitigkeiten, Rapunzel erweist sich als unehelicher Sohn und der gestiefelte Kater agiert im Mafiamilieu. In einer der Erzählung darf ich den Gebrüdern Grimm bei deren Entstehung über die Schulter schauen. Manche der Geschichten sind durch tiefschwarzen Humor gekennzeichnet, andere legen auf märchenhafte Weise den Finger in die Wunden unserer Gegenwart. Die Anthologie hat mir sehr gut gefallen. Das gilt sowohl für die Auswahl als auch für die vielschichtige Umsetzung. Die ursprünglichen Märchen haben einen hohen Wiedererkennungswert. Ein kurzer Lebenslauf der beteiligten Autoren befindet sich am Ende des Buches.

Gerne mehr davon!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 23.09.2019

»Es war einmal ein armer Mafioso, der hatte drei Söhne: Umberto, Amando und Luca, seinen jüngsten. Ihr Vater war verarmt, weil ihn Don Adriano, Boss der Bosse, zeitlebens kräftig hatte bluten lassen. Als der arme Mafioso von einer plötzlichen Bleivergiftung dahingerafft wurde, wussten seine Söhne bereits, dass ihr väterliches Er... »Es war einmal ein armer Mafioso, der hatte drei Söhne: Umberto, Amando und Luca, seinen jüngsten. Ihr Vater war verarmt, weil ihn Don Adriano, Boss der Bosse, zeitlebens kräftig hatte bluten lassen. Als der arme Mafioso von einer plötzlichen Bleivergiftung dahingerafft wurde, wussten seine Söhne bereits, dass ihr väterliches Erbe äußerst mager ausfallen würde.« Tja, statt des alten Katers erbt der jüngste Sohn hier einen uralten und halbblinden Auftragskiller. Willkommen bei den Märchenmorden ;-) Märchen und Morde? Das passt sehr gut, sind doch Märchen im Grunde allesamt Krimis. Im Märchenbuch folgt meist ein Verbrechen auf das andere, da wird gemordet, entführt, geraubt, verstümmelt, Kinder ausgesetzt und vieles mehr. Andreas M. Sturm hat für diese Anthologie wieder Kurzkrimis verschiedener Autoren gesammelt, die in 15 Geschichten mit viel schwarzem Humor einen neuen Blick auf die alten Geschichten samt ihrer Verbrechen wagen. Ich kannte alle Märchen und hatte großen Spaß an der Umsetzung. Da steht der Wolf vor Gericht, angeklagt von den sieben Geißlein, Hänsel ist drogenabhängig und das Rumpelstilzchen hilft nicht dabei, Stroh zu Gold zu spinnen, sondern aus Mehl Kokain herzustellen. Allerdings siegt bei den meisten Märchen am Ende das Gute… Wie immer bei Anthologien habe ich jede Geschichte einzeln bewertet und daraus einen Schnitt ermittelt. Diesmal konnten mich die meisten Geschichten begeistern und neunmal vergab ich 5 Sterne. Fünf Geschichten waren mir 4 Sterne wert und lediglich für eine Geschichte kam ich nicht über 3 Sterne hinaus. Das ergibt einen Schnitt von 4,53 und damit aufgerundet 5 verdiente Sterne für diese überaus unterhaltsamen Märchenmorde. Fazit: Es war einmal oder so hätte es auch sein können – diese Geschichten haben viel Spaß gemacht und ich hätte große Lust auf weitere Märchenmorde.


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