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Die Legende vom heiligen Trinker

Zwei Novellen

Joseph Roth

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Beschreibung

Andreas Kartak stammt aus Polen, ist Alkoholiker und schlägt sich als Stadtstreicher in Paris mühsam durch. Da geschieht ein Wunder: Ein mitleidiger Herr leiht im Geld, das Kartak allerdings sofort vertrinkt, aber durch Arbeit zurückzahlen kann. Das Wunder wiederholt sich mehrfach, stets taucht jemand auf, der Kartak erneut Geld leiht. Schließlich trifft Kartak die junge Therese, doch das Wunder ist endgültig abgelaufen. - Daneben enthält der Band noch die Novelle »Der Leviathan« über die unstillbare Sehnsucht des jüdischen Kleinhändlers Nissen Piczenik zum Meer und den Korallen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 72
Erscheinungsdatum 17.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95455-935-0
Verlag Dearbooks
Maße (L/B/H) 20/13/0,5 cm
Gewicht 97 g

Buchhändler-Empfehlungen

Wunschdenken trifft auf Realität

Nico Haingärtner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Roths Erzählung beginnt beinahe märchenhaft: Ein Fremder schenkt dem alkoholkranken Obdachlosen Andreas zweihundert Francs, die glorreiche Zukunft scheint plötzlich ganz nah. Doch die Realität ist kein Märchen. Und Andreas ist immer noch ein Trinker ... So knapp wie atmosphärisch, so traurig wie schön - die "Legende" möchte man am liebsten wieder und wieder lesen!

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Alkohol - zerstörerisches Suchtmittel
von Sophie Bergmann aus St.Johann am 21.08.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Joseph Roths Novelle bespricht die Lebensumstände des Obdachlosen Andreas, der unter einer Brücke an der Pariser Seine zu schlafen pflegt. Roth selbst starb 1939 an den Folgen seiner Alkoholsucht, ergo spiegelt die Erzählung das Leben des Autors wider. Durch das zufällige Zusammentreffen mit einem wohlhabenden Herren, der im 200... Joseph Roths Novelle bespricht die Lebensumstände des Obdachlosen Andreas, der unter einer Brücke an der Pariser Seine zu schlafen pflegt. Roth selbst starb 1939 an den Folgen seiner Alkoholsucht, ergo spiegelt die Erzählung das Leben des Autors wider. Durch das zufällige Zusammentreffen mit einem wohlhabenden Herren, der im 200 Francs schenkt, mit der einzigen Bitte, diese der heiligen Theresa in einer bestimmten Kirche zurückzugeben gerät sein Leben etwas aus den Fugen. Es beginnt eine Odyssee der Abhängigkeit... Aufgrund seines unbändigen Verlangens immer und immer wieder Alkohol zu trinken, ist es ihm ein unmögliches Unterfangen, das Geld in die Kirche zu bringen....

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