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By The Way

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Rezension
Achtzehn Jahre vor "By The Way" erschien das erste Album der Red Hot Chili Peppers "The Red Hot Chili Peppers". Die Gruppe ist mit dem Album "By The Way" vom Alter her erwachsen geworden. Was aber kaum jemand für möglich gehalten hätte ist, daß das Quartett mit diesem Album auch musikalisch erheblich erwachsener geworden ist. Das ist nicht mehr der Rap - Metal - Fusion, das chaotisch, provozierend bunte Gemisch aus ihrer "Teenie - Zeit". Dafür haben die Chili Peppers eine meldodische Sensibilität entwickelt, teilweise fühlt man sich sogar an die Harmonien die die Beach Boys benuzten erinnert, dann wieder an lateinamerikanische Bands. So beweisen die vier, daß diese Abgeklärtheit gegenüber der Musik dem Abwechslungsreichtum sogar dienlich sein kann. Das gleiche gilt für den verstärkten Einsatz von Elektronik: Auf "By The Way" sind viel mehr Sythezisersounds zu hören, selbst die Stimmen werden teilweise durch Vocoder verfremdet. Man muss es schon mit eigenen Ohren gehört haben, um zu glauben, daß dies eine erhebliche Bereicherung für die Musik der Peppers darstellt. "By The Way" ist in jeder Beziehung ein absolutes Meisterwerk in der Diskographie der Red Hot Chily Peppers - keine vordergründige Effekthascherei mehr, sondern ehrliche, tiefgehende und ausgefeilte Songs für die Ewigkeit!
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 08.07.2002
EAN 0093624814023
Genre Rock
Hersteller Warner Music
Komponist Red Hot Chill Peppers
Musik (CD)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Erinnerung Erinnerung
von Thomas Zörner aus Lentia am 28.11.2007

Ich kann mir nicht helfen, ich finde "By the way" ist im Vergleich zu anderen ein deutlich schwächeres. Manches Mal scheint es mir als trauten sich die Jungs nicht die Sau so rauszulassen, wie auf anderen Alben, so kommt das ganze Album recht ruhig daher. Das heißt natürlich nichts... Ich kann mir nicht helfen, ich finde "By the way" ist im Vergleich zu anderen ein deutlich schwächeres. Manches Mal scheint es mir als trauten sich die Jungs nicht die Sau so rauszulassen, wie auf anderen Alben, so kommt das ganze Album recht ruhig daher. Das heißt natürlich nichts schlechtes, aber irgendwie wurde ich dem ganzen überdrüssig. Zwar rockt der Opener und gleichzeitig Namensgeber in den Strophen ungemein und der Refrain ist an Ohrwurmigkeit kaum zu übertreffen, aber schon Track 2 "Universally Speaking" weiß nicht zu überzeugen. Warum gerade dieser Song als Single gewählt wurde entzieht sich außerdem auch noch meinem Verständnis. Ganz anders "This is the Place". Gleich in der ersten Textzeile ("This is the place where all the junkies go") macht Kiedis klar worums hier geht und schwingt sich dann zu einem großen Refrain auf. Dieser fehlt auch bei "Dosed" nicht, welches vor allem durch Frusciantes filigrane Gitarrenarbeit veredelt wird. Nun ein absolutes Highlight, nämlich "Don't forget me". Ein wunderbarer Text, der in einem wahren Gänsehautrefrain gipfelt. Kiedis hält schlicht ein langgezogenes "Oh" während Frusciante im Background singt "Sideways falling/more will be revealed my friend". Was ist das denn da am Anfang von "The Zephyr Song"? Eine kleine Drummachine. Da hatte sicher John die Finger im Spiel, gut das Chad Smith das Teil schnell zu Klump haut und damit Platz macht für einen sehr poppigen Song, der allerdings auch sehr gut gefällt, selbst wenn die Chilis im Refrain drohen, etwas über die Stränge zu schlagen in Sachen Eingängikeit. Auf Pop folgt Funk. "Can't Stop" ist der erste der zwei großen Funknummern auf "By the Way" und zerstört somit die Befürchtungen jener die die Begräbnisszene auf der Rückseite der CD für den Tod des Funk hielten. "Can't Stop" ist DER Liveopnener geworden und wird als solcher auch seit jeher genutzt. "I could die for you" schafft es nun doch das Maß an Popigkeit zu sprengen und darf geskipt werden um etwa dem mit Streichern unterlegten "Midnight" zu lauschen oder zum nächsten Funkmonster zu kommen, welches sich "Throw away your Television" nennt. Live mit einem klasse Outro versehen, überzeugt der Song auch auf dem Silberling vollkommen. Ganz anders "Cabron", das mir mit seiner Westernattitüde einfach nicht gefallen will, allerdings rein aus subjektiver Sicht gesehen, denn die meisten lieben diesen Song. "Tear" ist ein einfühlsamer Track, wenn nicht sogar der einfühlsamste des Albums, minimalistischst arrangiert mit Klavier und Drums. Bei "On Mercury" begeben sich RHCP in die Gefielde des Skas und machen dort eine außerordentlich gute Figur, ebenso bei "Minor Thing". Der Song "Warm Tape" braucht einige Anläufe bis man mit ihm warm wird (gott wie herrlich ausgedrückt), dann aber entdeckt man ein weiteres Kleinod an Genialität. Sofort als solches zu erkennen ist "Venice Queen". Sicher einer der besten Songs des gesamten Albums und der perfekte Abschluss um das Gesamtbild abzurunden. Nach der Neuverfassung der Rezension komme ich nun zum Schluss, dass das Album vielleicht etwas schlechter ist als "Californication", aber dennoch 5 Sterne verdient hat.

Anders, aber nicht schlechter
von Kevin Hecken aus Dornburg am 20.02.2005

Das Album zeigt sehr langsame Melodien, hauptsächlich Balladen, was nicht umbedingt heisst, dass es schlechter ist, als sein Vorgänger, nur eben anders. empfehlung.