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Lavendelträume

Roman

(25)

Ein malerischer Ort in der Provence, unweit der Parfümstadt Grasse. Doch Julia kann die Schönheiten der Landschaft nicht genießen: Ihr Leben ist aus den Fugen geraten, und sie ist auf der Suche nach Wahrheit hierhergekommen …

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter entdeckt Julia in einem geheimen Schließfach ein Paket mit dem Lieblingsparfüm ihrer Mutter, daneben einen Liebesbrief. Absender: ein Parfumeur aus der Provence. Was hat das zu bedeuten? 

Kurzentschlossen macht Julia sich auf die Reise in den Süden Frankreichs. Unter der angegebenen Adresse trifft sie auf den Sohn des inzwischen ebenfalls verstorbenen Parfumeurs. In Nicolas findet sie einen verständnisvollen Freund, der ihr Zuversicht schenkt – und Liebe. Doch sie kommen einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur ...

Ein fesselnder Roman über die Macht des Schicksals, die Kraft der Liebe, den Mut zum Neuanfang.

Portrait

Gabriele Diechler, in Köln geboren, lebt und arbeitet im Salzkammergut. Nach vielen Jahren als Drehbuchautorin und Dramaturgin widmet sie sich nun hauptsächlich dem Roman und Jugendbuch.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783458758228
Verlag Insel Verlag
Dateigröße 2614 KB
Verkaufsrang 14.278
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Liebes- und Familiengeschichte in der Provence. Das Buch überzeugt durch glaubwürdige und sympathische Charaktere. Herz-Schmerz mit Tiefgang. Liebes- und Familiengeschichte in der Provence. Das Buch überzeugt durch glaubwürdige und sympathische Charaktere. Herz-Schmerz mit Tiefgang.

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Auf der Suche nach Antworten entdeckt Julia die wunderbare Welt des Parfüms. Eine perfekte Sommergeschichte. Betörend, sinnlich, voller Hoffnung und Leben. Absolut lesenswert. Auf der Suche nach Antworten entdeckt Julia die wunderbare Welt des Parfüms. Eine perfekte Sommergeschichte. Betörend, sinnlich, voller Hoffnung und Leben. Absolut lesenswert.

„Zum Wegschmökern“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Bislang verborgene Briefe führen Julia nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter in die Provence, wo sie mit Nicolas Unterstützung einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Ihr Leben wird fortan in andere Bahnen gelenkt. Ein faszinierender Liebesroman über den Mut eines Neubeginns, der sich durch den lebendigen Schreibstil sowie die authentischen Geschichte auszeichnet. Ein Roman mit Tiefgang, der ausreichend Raum für eigene Gedanken lässt und den Alltag für einen Moment vergessen lässt.

Bislang verborgene Briefe führen Julia nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter in die Provence, wo sie mit Nicolas Unterstützung einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Ihr Leben wird fortan in andere Bahnen gelenkt. Ein faszinierender Liebesroman über den Mut eines Neubeginns, der sich durch den lebendigen Schreibstil sowie die authentischen Geschichte auszeichnet. Ein Roman mit Tiefgang, der ausreichend Raum für eigene Gedanken lässt und den Alltag für einen Moment vergessen lässt.

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

In einem geheimen Schließfach findet Julia das Lieblingsparfum ihrer Mutter und einen Liebesbrief. Auf der Suche nach dem Absender kommt sie einem Geheimnis auf die Spur. In einem geheimen Schließfach findet Julia das Lieblingsparfum ihrer Mutter und einen Liebesbrief. Auf der Suche nach dem Absender kommt sie einem Geheimnis auf die Spur.

„Die Macht von Parfüm“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Es ist schon eine ganze Zeit her, dass ich Ihnen ein Buch von Gabriele Diechler vorstellen konnte. Sie hat sich viel Zeit für ihren neuen Roman genommen. 2015 erschien ihr Buch„Ein englischer Sommer“ – ein Roman der mich sehr gefangengenommen hat. Jetzt ist ihr neuer Roman „Lavendelträume“ erschienen. Beide Romane sind im Insel Verlag erschienen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich diesen Roman entdeckt habe und musste ihn natürlich sofort lesen.

Dieses Mal entführt uns die Autorin in die Provence. Julia, eine Illustratorin, reist dorthin, weil sie unbedingt herausfinden möchte, warum ihre bei einem Autounfall verstorbene Mutter eine Flasche ihres Lieblingsparfüms in einem Schließfach aufbewahrt hat. Ein Schließfach, von dem niemand etwas wusste. Und besonders pikant ist daran noch, dass eine Karte mit dem Text „Mon coeur! Je t’aimerai jusqu’à la fin de ma vie! A.“ in diesem Schließfach liegt. Wer hat ihrer Mutter dieses Parfüm mit dieser Liebesbotschaft geschickt? Julia findet heraus, dass das Parfüm ein sehr seltenes Parfüm und der Parfümeur, der es entwickelt hat, ein gewisser Antoine Leforts ist. Sie hofft von ihm etwas über diese ominöse Karte herauszufinden. In Frankfurt lässt sie ihren Freund Frank, ihren Vater und ihre beste Freundin und Kollegin Maren, eine Immobilienmaklerin, zurück. In dem kleinen, pittoresken Roquefort-les-Pins in der Nähe von Grasse findet sie weit mehr, als sie sich erhofft hat. Zwar ist der Parfümeur inzwischen leider selbst verstorben, aber dessen Sohn Nicolas hilft ihr weiter bei der Suche. Und so findet Julia zwar die Antwort auf ihre ursprüngliche Frage, aber diese Antwort verändert ihr ganzes Leben.

Am Anfang des Buches habe ich mich etwas schwer getan. Die Autorin ist sehr viel in den Zeiten hin- und hergesprungen. So beginnen wir in der Gegenwart. Im nächsten Kapitel springt das Buch ein halbes Jahr zurück, im übernächsten einige Woche usw. Ich habe dabei ein wenig den Überblick verloren, es aber irgendwann einfach so hingenommen. Und plötzlich war ich drin in der Geschichte. Dann habe ich tatsächlich an meinem freien Tag alles nicht unbedingt Notwendige stehen und liegen lassen und habe nur noch gelesen. Bei meinem e-book waren es zu dem Zeitpunkt noch knapp 300 Seiten, die ich an diesem Tag durchgefressen habe. Mich hat diese Geschichte gepackt. Ich wollte wissen, wie es weitergeht mit Julia, Nicolas oder Frank, was diese Karte nun wirklich für eine Bedeutung hat und auch, ob es Maren endlich vergönnt ist, selbst eine Liebe zu finden. Zwischendrin dachte ich schon, ich wüsste, wie das Buch ausgehen wird. Hatte ein wenig Angst, dass es zu einfach gestrickt ist. Aber da sollte ich mich doch sehr täuschen. Gabriele Diechler hält in dieser Geschichte einige sehr interessante und unerwartete Wendungen für uns parat!

Neben der sehr schön zu lesenden Liebesgeschichte erfährt man sehr viel zum Thema, wie eigentlich Parfüms entstehen, wie Parfümeure vorgehen und wie viel Arbeit darin steckt. Ich denke, ich werde jetzt ganz anders in eine Parfümerie gehen, wenn ich gerne einen neuen Duft haben möchte. Und dann die Landschaftsbeschreibungen. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise in die Provence. Man möchte nach der Lektüre sofort dorthin. Besonders in diesen kleinen, verwunschenen Ort, der so ganz anders ist als unser doch meist recht lautes Deutschland, wo man fast immer von Lärm und Autos umgeben ist und gar nicht zur Ruhe kommt. Ein weiteres Thema, dem sich die Autorin klug nähert, ist das Thema Trauerbewältigung. Wie kommt ein Mensch aus der Phase seiner Trauer heraus? Und wie können ihm seine Mitmenschen helfen?

Ein wunderschöner Roman, der ähnlich wie ihr vorheriger einerseits ein Harmonizer ist, aber dafür noch ganz viel mehr mitbringt.
Es ist schon eine ganze Zeit her, dass ich Ihnen ein Buch von Gabriele Diechler vorstellen konnte. Sie hat sich viel Zeit für ihren neuen Roman genommen. 2015 erschien ihr Buch„Ein englischer Sommer“ – ein Roman der mich sehr gefangengenommen hat. Jetzt ist ihr neuer Roman „Lavendelträume“ erschienen. Beide Romane sind im Insel Verlag erschienen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich diesen Roman entdeckt habe und musste ihn natürlich sofort lesen.

Dieses Mal entführt uns die Autorin in die Provence. Julia, eine Illustratorin, reist dorthin, weil sie unbedingt herausfinden möchte, warum ihre bei einem Autounfall verstorbene Mutter eine Flasche ihres Lieblingsparfüms in einem Schließfach aufbewahrt hat. Ein Schließfach, von dem niemand etwas wusste. Und besonders pikant ist daran noch, dass eine Karte mit dem Text „Mon coeur! Je t’aimerai jusqu’à la fin de ma vie! A.“ in diesem Schließfach liegt. Wer hat ihrer Mutter dieses Parfüm mit dieser Liebesbotschaft geschickt? Julia findet heraus, dass das Parfüm ein sehr seltenes Parfüm und der Parfümeur, der es entwickelt hat, ein gewisser Antoine Leforts ist. Sie hofft von ihm etwas über diese ominöse Karte herauszufinden. In Frankfurt lässt sie ihren Freund Frank, ihren Vater und ihre beste Freundin und Kollegin Maren, eine Immobilienmaklerin, zurück. In dem kleinen, pittoresken Roquefort-les-Pins in der Nähe von Grasse findet sie weit mehr, als sie sich erhofft hat. Zwar ist der Parfümeur inzwischen leider selbst verstorben, aber dessen Sohn Nicolas hilft ihr weiter bei der Suche. Und so findet Julia zwar die Antwort auf ihre ursprüngliche Frage, aber diese Antwort verändert ihr ganzes Leben.

Am Anfang des Buches habe ich mich etwas schwer getan. Die Autorin ist sehr viel in den Zeiten hin- und hergesprungen. So beginnen wir in der Gegenwart. Im nächsten Kapitel springt das Buch ein halbes Jahr zurück, im übernächsten einige Woche usw. Ich habe dabei ein wenig den Überblick verloren, es aber irgendwann einfach so hingenommen. Und plötzlich war ich drin in der Geschichte. Dann habe ich tatsächlich an meinem freien Tag alles nicht unbedingt Notwendige stehen und liegen lassen und habe nur noch gelesen. Bei meinem e-book waren es zu dem Zeitpunkt noch knapp 300 Seiten, die ich an diesem Tag durchgefressen habe. Mich hat diese Geschichte gepackt. Ich wollte wissen, wie es weitergeht mit Julia, Nicolas oder Frank, was diese Karte nun wirklich für eine Bedeutung hat und auch, ob es Maren endlich vergönnt ist, selbst eine Liebe zu finden. Zwischendrin dachte ich schon, ich wüsste, wie das Buch ausgehen wird. Hatte ein wenig Angst, dass es zu einfach gestrickt ist. Aber da sollte ich mich doch sehr täuschen. Gabriele Diechler hält in dieser Geschichte einige sehr interessante und unerwartete Wendungen für uns parat!

Neben der sehr schön zu lesenden Liebesgeschichte erfährt man sehr viel zum Thema, wie eigentlich Parfüms entstehen, wie Parfümeure vorgehen und wie viel Arbeit darin steckt. Ich denke, ich werde jetzt ganz anders in eine Parfümerie gehen, wenn ich gerne einen neuen Duft haben möchte. Und dann die Landschaftsbeschreibungen. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise in die Provence. Man möchte nach der Lektüre sofort dorthin. Besonders in diesen kleinen, verwunschenen Ort, der so ganz anders ist als unser doch meist recht lautes Deutschland, wo man fast immer von Lärm und Autos umgeben ist und gar nicht zur Ruhe kommt. Ein weiteres Thema, dem sich die Autorin klug nähert, ist das Thema Trauerbewältigung. Wie kommt ein Mensch aus der Phase seiner Trauer heraus? Und wie können ihm seine Mitmenschen helfen?

Ein wunderschöner Roman, der ähnlich wie ihr vorheriger einerseits ein Harmonizer ist, aber dafür noch ganz viel mehr mitbringt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Traumhaft!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich möchte gar nicht viel verraten.. Ich kann einfach nur sagen, es ist eine Erfahrung wert! Es ist romantisch, aber nicht zu kitschig! Man taucht ein in eine fremde Welt, nämlich in die französische Provence und in die Welt der Parfümeure. Wagt selbst einen Blick in diese Welt und... Ich möchte gar nicht viel verraten.. Ich kann einfach nur sagen, es ist eine Erfahrung wert! Es ist romantisch, aber nicht zu kitschig! Man taucht ein in eine fremde Welt, nämlich in die französische Provence und in die Welt der Parfümeure. Wagt selbst einen Blick in diese Welt und lasst euch verzaubern!

Eintauchen in die Welt der Düfte
von Miss Lila am 04.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

?Düfte können uns das Gefühl geben, beschützt zu sein. Wenn Ihr Lieblingsduft Ihnen das gibt, ist er das richtige für Sie.? Julia, die in Frankfurt lebt, entdeckt in dem Nachlass ihrer Mutter ein ganz besonderes Parfum, dabei findet sie einen Liebesbrief, der viele Rätsel und Fragen aufgibt. So reist sie... ?Düfte können uns das Gefühl geben, beschützt zu sein. Wenn Ihr Lieblingsduft Ihnen das gibt, ist er das richtige für Sie.? Julia, die in Frankfurt lebt, entdeckt in dem Nachlass ihrer Mutter ein ganz besonderes Parfum, dabei findet sie einen Liebesbrief, der viele Rätsel und Fragen aufgibt. So reist sie kurzer Hand in die Provence, in die Hauptstadt des Parfüms. Dort lernt sie nicht nur Nicolas kennen, denn der Brief führt sie auch zu einem unglaublichen Familiengeheimnis?. ** In ?Lavendelträume? nimmt Gabriele Diechler den Leser mit auf eine ganz besondere Reise in einen malerischen Ort im Süden Frankreichs, in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Die bildhaften Beschreibungen sind so wie ich sie mag: nicht zu ausschweifend aber wiederrum so liebevoll authentisch gezeichnet, dass man sich vorstellt man sitzt gemütlich mitten in der Provence bei einem erfrischenden Glas Cidre, während man Teil des Geschehens ist. Der Roman ist wunderbar erfrischend, vielschichtig gestaltet und fesselnd zugleich. Den Leser erwarten ein rundum gelungenes Kopfkino und eine sinnliche Geschichte, die das Herz berührt. Für mich ist das Buch nicht irgendein leichter Sommerroman gewesen, den man mal eben nebenbei liest sondern er ist voller Gefühle und Emotionen, nimmt den Leser mit bis zum Schluss und hat mir wundervolle Momente beschert. Die einzelnen Charaktere gefallen mir gut, sie sind detailliert beschrieben. Julia und Nicolas sind mir einfach sehr ans Herz gewachsen aber auch die anderen Bewohner in dem kleinen beschaulichen Ort sind so liebevoll beschrieben, dass man sie am liebsten alle umarmen möchte mit ihrer Herzlichkeit. So entsteht hier eine wunderschöne Atmosphäre, die einem das Gefühl von Frankreich förmlich spüren lasst. Die Gefühle sind so real beschrieben, dass es einem beim Lesen das Herz zerreißt und man den Schmerz mit Julia teilt und förmlich spüren kann. Die Handlung der Geschichte zeigt, dass jeder anders mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgeht und auch diese Zeit des Verarbeitens einfach wichtig ist und sein muss. Aber auch, das Dinge im Leben ganz anders sein können, als es erst scheint. Nebenbei erfährt man noch ganz viel über die Herstellung kostbarer Parfums. Wieviel Zeit, Liebe, Herzblut und Arbeit hinter der Arbeit eines Parfümeurs steckt und was er mit dem jeweils kreierten Duft verbindet und fühlt. Gabriele Diechler bringt die einzelnen Prozesse der Parfumherstellung so hautnah rüber, dass man meint, man könnte den Duft und die einzelnen Aromen fast riechen, die dort neu entstehen. Besonders gut gefallen hat mir die Erkenntnis, dass ein Duft nicht nur ein Duft ist sondern, dass dieser mit einer Geschichte oder Gefühlen, Erlebnissen oder Begebenheiten verbunden ist und für einen Parfümeur der diese mit Herzblut erstellt, immer eine ganz besondere Bedeutung hat. ?Julia hatte begriffen, dass Lueur d'espoir daran erinnern sollte, das Leben mit anderen zu teilen. Ein Parfum so hoffnungsvoll, wie jeder neue Tag sein konnte.? Lavendelträume hat mich auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen und am Ende habe ich mir dann eine Fortsetzung gewünscht, weil ich gerne noch länger an dem malerischen Ort der Düfte verweilen würde. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, denn Gabriele Diechler hat eine ganz besonders hinreißende Art und Weise, Geschichten zu erzählen.

Tolles Kopfkino
von hasirasi2 aus Dresden am 28.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Julias Freund Frank versteht nicht, dass sie über den Unfalltod ihrer Mutter einfach nicht hinwegkommt. Als sie dann auch noch ein geheimes Schließfach ihrer Mutter entdeckt, in dem ein Päckchen mit deren Lieblingsparfüm und einem Liebesbrief liegt ? der Absender ist der Parfümeur Antoine Lefort aus der Nähe vom... Julias Freund Frank versteht nicht, dass sie über den Unfalltod ihrer Mutter einfach nicht hinwegkommt. Als sie dann auch noch ein geheimes Schließfach ihrer Mutter entdeckt, in dem ein Päckchen mit deren Lieblingsparfüm und einem Liebesbrief liegt ? der Absender ist der Parfümeur Antoine Lefort aus der Nähe vom Grass ? fährt sie kurzentschlossen zu ihm nach Roquefort-les-Pins. ?Fragen zu stellen ist das Einzige, was mir geblieben ist. Wenn ich das nicht tue, werde ich verrückt.? (S. 16) Doch auch Antoine ist inzwischen gestorben und seinen Sohn Nicolas will Julia mit der Vermutung, dass die beiden evtl. eine Affäre hatten, nicht überrumpeln. Zumal sich beide sofort sympathisch sind und aus ihrer Freundschaft mehr werden könnte ... Julia ist eine sehr sympathische Person, der ich in ihrer Situation gern zur Seite gestanden hätte. Der Verlust ihrer Mutter trifft sie hart. Ihr Vater und sie entfremden sich immer mehr. Auch ihr Freund Frank, ein stets logisch denkender Mathematiker, kann nicht mehr zu ihr durchdringen, so sehr er sich auch bemüht. Ich bin kein besonders geduldiger Mensch, in der Liebe Gott sei Dank jedoch hartnäckig.? (S. 229) Nicolas ist das ganze Gegenteil von Frank, ein extrem kreativer Mensch, ebenfalls erfolgreicher Parfümeur, startet aber gerade als Maler durch. Sie verstehen sich auf den ersten Blick und seine Lebenslust steckt Julia an, bricht nach und nach ihre Schale auf. Dabei helfen auch das entspannte Leben in der Provence, das gute Essen und der beruhigende Duft des Lavendelsträußchens neben ihrem Bett. Plötzlich steht sie zwischen 2 Männer und muss sich entscheiden. Doch sie Nicolas dann endlich den Liebesbrief seines Vaters zeigt und sie zusammen Nachforschungen anstellen, entdecken sie etwas Ungeheuerliches. Gabriele Diechlers ?Lavendelträume? ist eine wunderbare, bezauberndere Geschichte über Abschiede, Neuanfänge und die Liebe. Für all diese Dinge braucht man Mut, Zuversicht und Selbstvertrauen ? die muss Julia erst wieder lernen bzw. an sich entdecken. Die Autorin erklärt sehr interessant, wie ein neuer Duft entwickelt wird, aus was er sich zusammensetzt. Ergo, wie ein Parfüm entsteht. Sie hat ein Händchen für das besondere Flair, dass die Provence im Sommer und Paris zu Weihnachten versprühen. Ihre Beschreibungen von Land und Leute, den schier endlosen Lavendelfeldern, dem ausgezeichneten Essen und hervorragenden Wein bescheren dem Leser ein tolles Kopfkino und schüren die Sehnsucht nach der Provence. Und wer weiß? ?Manchmal werden Träume wahr.? (S. 167)