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Fleckenteufel

überarbeitete Neuausgabe, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

(13)
'Ich schäme mich zu Boden, seit ich denken kann, und ich weiß nicht wofür, wird schon stimmen.' Heinz Strunk

Wir schreiben das Jahr 1977. Thorsten Bruhn ist 16 und Spätzünder. Der Geschlechtstrieb hält ihn trotzdem schon heftig auf Trab. Erst recht im Urlaub mit der evangelischen Gemeinde in Scharbeutz an der Ostsee. Auf Kirchenfreizeiten lernt man sich kennen – ein Trommelfeuer aus sozialer Überforderung, religiösen und hormonellen Wallungen rund um die Uhr. Und dann das schlechte Essen. Wo Thorsten doch ohnehin zur Verstopfung neigt! So durchlebt er innerlich versteinert schlimme Andachten, peinliche Gruppenspiele, eine trostlose Jugenddisko, Dämon Apfelkorn und erotische Wirrungen mit ständig wechselndem Objekt. Ein Wunder, dass am Ende doch noch alles irgendwie gut ausgeht.
Portrait
Heinz Strunk, Schriftsteller, Musiker und Schauspieler, wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein Buch "Fleisch ist mein Gemüse" verkaufte sich eine halbe Million Mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, eines Theaterstücks, eines Kinofilms. Auch die darauf folgenden Bücher des Autors wurden zu Bestsellern. Neben zahlreichen anderen Produktionen – darunter seine Hörspiele – sind all seine Romane sind als Autorenlesungen bei tacheles! lieferbar. Für seinen Roman "Der goldene Handschuh", nominiert für den Leipziger Buchpreis, erhielt er den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2016.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Heinz Strunk
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 29.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783864844843
Genre Belletristik
Verlag Tacheles
Auflage 1
Spieldauer 280 Minuten
Verkaufsrang 7.686
Hörbuch (CD)
16,19
bisher 18,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Viel schlimme Augenwurst!“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Und das alles im Rahmen einer christlichen Familienfreizeit an der Ostsee in den 70er Jahren … Das klingt nach fremdschämen und großem Ekelpotential.
Und natürlich ist Strunk viel zu derb und zu detailliert in seinen Ausführungen von Verstopfung und sexuellen Phantasien seines permanent gedemütigten Protagonisten. Thorsten schämt sich nämlich mit Inbrunst ob seiner Vorliebe für Landser-Hefte, für sein Aussehen, seine merkwürdigen Neigungen und überhaupt für so gut wie alles, was ihn umgibt. Da wären die peinlichen Andachten der Betreuer, das schlechte Essen – kurzum eine Tristesse gepaart mit der Schmach des völlig deplatzierten pubertierenden Thorsten.
So empfiehlt sich das Buch auch nur eingeschränkt, für diejenigen, die Heinz Strunk nicht kennen.
Zumal es im Gegensatz zu ‚Fleisch ist mein Gemüse‘ auch wesentlich obszöner und fieser ist.
Sofern einem das nichts ausmacht, hat man durchaus was zu lachen: Zum Beispiel über Thorstens Vergleiche des schlimmen Freizeitheim-Essens mit den Köstlichkeiten, die die Fünf Freunde in den Enid Blyton-Büchern bei ihren Abenteuern vorgesetzt bekommen und über seine Fähigkeit das Grauen in der Gemeinschaft mit schier unerschöpflichem Sarkasmus zu beschreiben und doch ein versöhnliches Ende zu finden.
Sicher gibt es Parallelen zu Charlotte Roches „Feuchtgebiete“, allerdings ist Strunks Schauplatz des fäkalhumoristischen Geschehens wesentlich interessanter und gibt unzählige obskure Pointen her.
Kein Buch für Feingeister und zart Besaitete!
Und das alles im Rahmen einer christlichen Familienfreizeit an der Ostsee in den 70er Jahren … Das klingt nach fremdschämen und großem Ekelpotential.
Und natürlich ist Strunk viel zu derb und zu detailliert in seinen Ausführungen von Verstopfung und sexuellen Phantasien seines permanent gedemütigten Protagonisten. Thorsten schämt sich nämlich mit Inbrunst ob seiner Vorliebe für Landser-Hefte, für sein Aussehen, seine merkwürdigen Neigungen und überhaupt für so gut wie alles, was ihn umgibt. Da wären die peinlichen Andachten der Betreuer, das schlechte Essen – kurzum eine Tristesse gepaart mit der Schmach des völlig deplatzierten pubertierenden Thorsten.
So empfiehlt sich das Buch auch nur eingeschränkt, für diejenigen, die Heinz Strunk nicht kennen.
Zumal es im Gegensatz zu ‚Fleisch ist mein Gemüse‘ auch wesentlich obszöner und fieser ist.
Sofern einem das nichts ausmacht, hat man durchaus was zu lachen: Zum Beispiel über Thorstens Vergleiche des schlimmen Freizeitheim-Essens mit den Köstlichkeiten, die die Fünf Freunde in den Enid Blyton-Büchern bei ihren Abenteuern vorgesetzt bekommen und über seine Fähigkeit das Grauen in der Gemeinschaft mit schier unerschöpflichem Sarkasmus zu beschreiben und doch ein versöhnliches Ende zu finden.
Sicher gibt es Parallelen zu Charlotte Roches „Feuchtgebiete“, allerdings ist Strunks Schauplatz des fäkalhumoristischen Geschehens wesentlich interessanter und gibt unzählige obskure Pointen her.
Kein Buch für Feingeister und zart Besaitete!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
0
7
2
2
2

Fleckenteufel
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"... ein ""echter Strunk"" eben. Wer ""Fleisch ist mein Gemüse"" mag, der mag auch den ""Fleckenteufel"". Geschrieben in Strunks eigenem, aber sehr lesenswerten Erzählstil hat es mir gut gefallen. Natürlich ist es eine Anspielung auf Charlotte Roches ""Feuchtgebiete"" und nicht nur das - ich finde es wesentlich besser. Strunk... "... ein ""echter Strunk"" eben. Wer ""Fleisch ist mein Gemüse"" mag, der mag auch den ""Fleckenteufel"". Geschrieben in Strunks eigenem, aber sehr lesenswerten Erzählstil hat es mir gut gefallen. Natürlich ist es eine Anspielung auf Charlotte Roches ""Feuchtgebiete"" und nicht nur das - ich finde es wesentlich besser. Strunk provoziert im Gegensatz zu Charlotte auf eine humorvolle und männliche Art. Der Inhalt: die Erlebnisse auf einer christlichen Freizeit in der ""Metropole"" Scharbeutz an der Ostsee wird unterhaltsam präsentiert und man erinnert sich zurück an die 70er Jahre und die ersten ""Erlebnisse"" fern der Heimat. Ich verstehe einige der Bewertungen hier nicht: Es wurde geschrieben, dass hier nur wenig Story vorhanden sei und Charlottes ""Feuchtgebiete"" kommen häufig besser weg, aber wo bitte hat diese Frau ihre Story versteckt? Strunk hat wenigstens etwas zu erzählen - eben von der christlichen Freizeit - wie es auch auf dem Buchdeckel steht! Wer erwartet da bitte schön wahnsinnig spektakuläre Ereignisse? Fazit: Sehr lesenswert und meiner Meinung nach besser als Feuchtgebiete!"

Heinz Strunk - Fleckenteufel
von hasewue am 03.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der 16 – jährige Thorsten Bruhn, „Held“ von Heinz Strunks Roman „Fleckenteufel“, verbringt seine Ferien bei der evangelischen Familienfreizeit in Scharbeutz, einen kleinen Ort an der Ostsee, in den Siebzigern. Thorstens größtes Problem ist während dieser Zeit seine nicht endend wollende Verstopfung, und diese Angelegenheit wird auch für... Der 16 – jährige Thorsten Bruhn, „Held“ von Heinz Strunks Roman „Fleckenteufel“, verbringt seine Ferien bei der evangelischen Familienfreizeit in Scharbeutz, einen kleinen Ort an der Ostsee, in den Siebzigern. Thorstens größtes Problem ist während dieser Zeit seine nicht endend wollende Verstopfung, und diese Angelegenheit wird auch für den Leser ein Problem, denn Thorstens äußerst genauen Beschreibungen von gewissen Umständen können einen des Öfteren auf den Magen schlagen. Genau wie seine extreme Art nach einiger Zeit nur noch nervt, ist Heinz Strunks Angewohnheit jedes noch so kleine Geräusch in Worten auszudrücken sehr Nerven aufreibend. Sein Erzählstil ist dadurch mit der Zeit ziemlich anstrengend. Auch hatte ich des Öfteren den Eindruck, dass Thorsten Bruhn wohl bei einem Psychiater besser aufgehoben wäre, als in einem evangelischem Jugendcamp. So gibt der ich – Erzähler dem Leser verschiedene Einblicke in seine kranken Gedanken, beispielsweise durch die Beschreibung seines Lieblingsspiels „Vergewaltigung“ – ohne Worte. Trotz einiger witziger Stellen hat dieses äußerst übertriebene Buch nicht wirklich viel zu bieten, außer einen verzweifelten, gestörten Jugendlichen, der einfach nur „wachsen“ will, um endlich von den anderen wahrgenommen zu werden.

Schrill.
von Brina aus Mülheim an der Ruhr am 12.06.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gut gelungene männliche Variante zu Feuchtgebiete. Mir hat das Buch gut gefallen.