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Was wir zu hoffen wagten

Roman

Berlin, 1912: Felice träumt davon, Jura zu studieren, das aber ist Frauen im Kaiserreich verwehrt. Ihren Bruder Willi fasziniert die Welt des Films, doch er muss das väterliche Bankgeschäft übernehmen. Die Jüngste schließlich, Ille, ist in einer Ehe mit einem brutalen Mann gefangen. Drei Geschwister, drei Hoffnungen, drei Lebensentwürfe, die bei Ausbruch des großen Kriegs völlig auf den Kopf gestellt werden. Werden sich die Geschwister in den Trümmern ihrer Heimat neu finden? Ist die junge Republik auch für sie der Weg in eine neue Zeit?
Portrait
Als Autorin und Historikerin hat sich Michaela Saalfeld ganz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschrieben. Mit ihrem Roman über die Anfänge der ersten deutschen Demokratie hat sie sich einen lebenslangen Wunsch erfüllt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 570 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 27.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783732555789
Verlag Lübbe
Dateigröße 1691 KB
Verkaufsrang 30849
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine echte Überraschung

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zugegeben: beim ersten Blick auf das Cover hatte ich einen eher romantischen "Schicksalsroman" erwartet. Aber ich wurde positiv überrascht. "Was wir zu hoffen wagten" ist ein durchaus anspruchsvoller Roman, der den 1. Weltkrieg und die Anfänge der Weimarer Republik fundiert recherchiert in eine mitreißende Handlung packt. Man fiebert mit den Lebensgeschichten der drei Geschwister Felice, Ille und Willi mit, die den Krieg als junge Erwachsene auf verschiedene Art erleben und erfährt viel über die historischen Hintergründe. Die teilweise recht detaillierten Schilderungen der Kriegshandlungen mögen verstörend wirken - nicht umsonst lässt Autorin Michaela Saalfeld jedoch eine ihrer Hauptfiguren sagen: "Niemand soll später sagen, er habe hiervon nichts gewusst!"

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Eine spannende Zeit, dazu von einer gut recherchierenden Historikerin geschrieben, der Funke ist trotzdem nicht übergesprungen, die Figuren wurden nicht recht lebendig. Schade.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
16
2
4
1
0

Top recherchiert und leidenschaftlich erzählt, informativ, megaspannend und berührend
von Julia Matos am 25.11.2018

*Rezension ohne schlimme Spoiler* Meine Meinung zur Gesamtwirkung: Ich habe viel dazugelernt und fühle mich gleichzeitig bestens unterhalten. Die Lebensumstände in den 1910er-Jahren habe ich mit Interesse und Faszination aufgenommen. Die Schilderungen zum 1. Weltkrieg in der zweiten Buchhälfte sind eindringlich und erschüttern... *Rezension ohne schlimme Spoiler* Meine Meinung zur Gesamtwirkung: Ich habe viel dazugelernt und fühle mich gleichzeitig bestens unterhalten. Die Lebensumstände in den 1910er-Jahren habe ich mit Interesse und Faszination aufgenommen. Die Schilderungen zum 1. Weltkrieg in der zweiten Buchhälfte sind eindringlich und erschütternd, ohne Schwarz-Weiß-Zeichnung und ohne effektheischend zu sein. Ein sehr berührendes Werk. Die Botschaften machen Mut und hallen nach. Dadurch, dass die fiktiven Elemente gut gemacht sind, auch für „Geschichtsmuffel“ empfehlenswert. Meine Meinung zur Wissensvermittlung: Der Lerneffekt ist in der Breite überschaubar, weil die Charakterzeichnung einen hohen Stellenwert einnimmt und die Handlung auf den Wahrnehmungshorizont der Hauptfiguren beschränkt ist. Zeitlich: Frühjahr 1912 bis Frühjahr 1919. Räumlich: Schwerpunkt Berlin, Abstecher zur Ostsee, belgische Stadt Ypern (Flandern) sowie die Schützengräben nahe dieser Stadt. Gesellschaftlich: Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Felice (21), Willi (18), Ille (16), die jüdische Schauspielerin Recha (21) sowie ein Filmemacher (38); alle der gehobenen Mittelklasse zuzuordnen. Angaben zu anderen Gesellschaftsschichten nehmen wenig textlichen Raum ein, wirken aber dennoch intensiv, z. B. das sogenannte Trockenwohnen. Was mich vollends überzeugt ist die Tiefe der Ausarbeitung. Es ist spürbar, dass sich die Autorin jahrelang intensiv mit Lebensumständen (z. B. Rollen und Rechte der Frauen im beruflichen und familiären Kontext, Übernehmen des väterlichen Berufs, Ansehen von Krieg und Soldatentum, Zensur der Medien), Sprache und Historie in den 1910er-Jahren, besonders in ihrer Wahlheimat Berlin, beschäftigt hat und dies mit Leidenschaft verarbeitet. Auch der technische Fortschritt, z. B. der Zeppelin, wird beleuchtet. Sehr gut: Alle Begriffe, die heutzutage nicht mehr geläufig sind, werden in einem Glossar am Ende erläutert. Obendrein geht Michaela Saalfeld in einem Nachwort u. a. darauf ein, dass einige ihrer fiktiven Figuren realen Persönlichkeiten nachempfunden sind. Ich nehme an, dass sich viel Historie und Eindrücke zur Gesellschaft dauerhaft im Gedächtnis verankern. Ich habe außerdem Lust bekommen, mich weitergehend hiermit zu befassen. Viele Textstellen, die entweder zum Nachdenken und Sinnieren anregen oder sich für eine weitere Recherche eignen, habe ich markiert. Meine Meinung zu Unterhaltungsaspekten: Diese spielen eine große Rolle. Die Wissensvermittlung wird stimmig eingebettet, hierdurch stellt sich der Lerneffekt nebenher ein, nimmt mit dem Lesefortschritt zu. Haupt- und Nebenfiguren sind toll ausgearbeitet. Kapitelweise wechselnd schlüpft man in die Perspektive von fünf Figuren. Diese sind charakterlich, in ihrem Intellekt und in ihren Weltanschauungen und Zielen sehr unterschiedlich. Sie bieten Potenzial zum Polarisieren, sodass sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden und Lieblingsfiguren identifizieren kann. Keine Figur stellt ein Idealbild dar, jede hat eine sie/ihn prägende Vergangenheit, Stärken und Schwächen, Sorgen, Motive und Hoffnungen. Es ist faszinierend, sie bei ihrer teils weitreichenden privaten und beruflichen Entwicklung zu begleiten. Stimmungen konnte ich gut einfangen. Gedanken- und Gefühlswelt wirken stimmig und echt. Jede der fünf Perspektiven war sehr spannend, sodass ich kräftig mitgefiebert, mich mitgefreut und mitgelitten habe, so mancher Figur auch gern mal die Meinung gegeigt hätte. Die Nebenfiguren, allen voran Oma Hertha und Quintus Quirin, bereichern die Handlung ungemein, machen Laune, überzeugen in den Details und sind absolute Originale. Es gibt auch Antagonisten, an denen „man sich reiben kann“. Umgebungsbeschreibungen vermitteln brauchbare Eindrücke, sind weder zu lang noch zu kurz. Einige Szenen strahlen subtile Erotik aus. Längen in der Handlung habe ich für mich nicht wahrgenommen. Allerlei Auffälligkeiten animieren zum Rätseln und Spekulieren, was mir großen Spaß gemacht hat. Das Ende greift alle offenen Handlungsfäden und Fragen auf, kommt ohne Logiklöcher aus und bildet einen gelungenen Abschluss. Die Autorin schreibt derzeit an einer Fortsetzung, die optional ist. Ich freue mich darüber. Auf diese Weise lasse ich mir deutsche Geschichte liebend gern vermitteln!

Hat noch ein wenig Luft nach oben
von Gertie G. aus Wien am 30.09.2018

Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Tage der großen Monarchien von Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn sind gezählt. In dieser Zeit der Veränderung spielt das Drama der Geschwister Felice, Ille und Willi zur Nieden. Die Träume der Drei könnten unterschiedlicher nicht sein: Felice will Juristin werden, darf aber d... Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Tage der großen Monarchien von Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn sind gezählt. In dieser Zeit der Veränderung spielt das Drama der Geschwister Felice, Ille und Willi zur Nieden. Die Träume der Drei könnten unterschiedlicher nicht sein: Felice will Juristin werden, darf aber der Gesetze wegen nur den ersten Abschnitt des Jura-Studiums beenden. Willi interessiert sich nur für das Kino, soll aber die väterliche Bank übernehmen. Nur Ille entspricht den Erwartungen, träumt sie doch von einer glanzvollen Hochzeit und einer glücklichen Familie. Als sich Felice weigert, den reichen Metzgereibesitzer zu heiraten, der die väterliche Bank vor der Pleite retten soll, springt die naive Ille brav ein. Felice verlässt das Elternhaus und Willi mogelt sich durchs Leben. Er mimt den Banker, treibt sich aber in den Filmstudios im Babelsberg herum. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, sind die Träume der Geschwister zum größten geplatzt. Not, Verzweiflung und Tod greifen in die Leben ein und verändern die Welt der Drei abermals nachhaltig. Meine Meinung: Die Leben der drei Geschwister sind unterschiedlich intensiv geschildert. Felice wirkt auf mich stellenweise egoistisch. Willi wächst letzten Endes an den Folgen des Ersten Weltkrieges. Über Ille habe ich mich stellenweise geärgert, weil sie so duckmäuserisch ist und allen gefallen will. Die Rechnung bekommt sie letztlich präsentiert. Die Erlebnisse an der Front sind sehr genau und authentisch geschildert. Da werden einige Leserinnen zu kiefeln haben, weil sie so nahe an der Realität sind. Gut sind sowohl der aufkeimende Antisemitismus also auch die Lebensumstände der inzwischen nicht mehr wohlhabenden Adelsfamilie beschrieben. Dass das einfache Volk hier ein wenig ausgespart bleibt, ist für mich ok. Darüber gibt es andere Romane. Über die Umstände, wie Ille gemeinsam mit dem schwer versehrten Gabriel ihren Mann umgebracht hat, hätte ich doch gerne mehr gelesen. Nd überhaupt, der Prozess, in dem Felice unerlaubterweise plädiert, ist für mein Dafürhalten zu kurz gekommen. Es scheint, als ob eine Seitenbegrenzung oder ein Abgabetermin, die Autorin zu einem schnellen Ende kommen hat lassen. Schade! Denn eigentlich ist Felices Traum, Juristin zu sein, in Erfüllung gegangen, wenn auch auf andere Weise als gedacht. Fazit: Ein gut recherchierter historischer Roman, der noch ein wenig Luft nach oben hat, daher gibt es von mir 3 Sterne.

Hat mich nicht gefesselt
von manu63 aus Oberhausen am 09.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was wir zu hoffen wagten ist ein Roman der Autorin Michaela Saalfeld, die versucht hier die Geschichte der drei zur Nieden Geschwister zu erzählen, welche sehr unterschiedlich sind. Felice, welche am liebsten Jura studieren möchte um später als Anwältin zu arbeiten, bekommt von den Verhältnissen der damaligen Zeit immer wieder ... Was wir zu hoffen wagten ist ein Roman der Autorin Michaela Saalfeld, die versucht hier die Geschichte der drei zur Nieden Geschwister zu erzählen, welche sehr unterschiedlich sind. Felice, welche am liebsten Jura studieren möchte um später als Anwältin zu arbeiten, bekommt von den Verhältnissen der damaligen Zeit immer wieder Steine in den Weg gelegt. Wilhelm, der lieber Filme machen möchte als in die Bank des Vater einzutreten und dann noch Ilsebill, die sich nichts sehnlicher wünscht als von ihrer Schwester Felice geliebt und wahr genommen zu werden. Das Buch umfasst 40 Kapitel und am Ende ein Glossar der damaligen Begriffe die ggfs. erklärungsbedürftig sind. Aufgeteilt ist es in drei Abschnitte, der erste Teil trägt den Titel Ille, der zweite Willi und der dritte Felice. Das Buch setzt recht unvermittelt im Jahr 1918 ein am Tag der Abdankung des Kaisers, um dann in Rückblicken zu erzählen wie es den Geschwistern ab dem Jahr 1912 geht. Der Erzählstil ist für mich etwas mühsam und zäh und sehr detailverliebt. Da hätte ich mir weniger Beschreibungen und Details gewünscht und dafür lieber mehr Tiefe bei den Figuren. Ilsebill genannt Ille wird als naives Dummerchen gezeichnet das nach der Anerkennung der Geschwister und vor allen der von ihrer Schwester Felice lechzt. Dafür ist sie auch bereit persönliches Ungemach in Kauf zu nehmen und einen ungeliebten Mann zu heiraten, was letztendlich in eine Katastrophe führt. Dabei bleibt die Figur von Ille sehr oberflächlich und die Gier nach der Liebe und Anerkennung der Schwester wird in zähen langen Abschnitten immer wieder herausgearbeitet. Wilhelm, genannt Willi ist ein lebensfroher junger Mann der sich nach Recha einer Schauspielerin verzehrt die jedoch mit dem Regisseur Wolfgang Vanselow zusammen ist. Als Recha Willi abweist meldet sich dieser zum Militär und muss das grausame Leben an der Front erleben und droht daran zu zerbrechen. Diese Zeit an der Front wird von der Autorin sehr lebhaft und in teils grauenerregenden Bildern erzählt. Felice, die älteste der drei ist ein ewig empörter Charakter der sich immer zurück gesetzt und unverstanden fühlt, weil sie ihre Ziele nicht so verfolgen kann wie ein Mann. Dabei ist sie ungerecht und in meinen Augen recht ich-bezogen. In erster Linie sieht sie nur sich selber und die Ungerechtigkeiten die sie auszubaden hat, weil sie eine Frau ist. Fast bis zum Ende des Buches gefiel mir Felice gar nicht. Ihre Gedankengänge waren mir zu negativ und zu einseitig auf sich selber bezogen. Sie hatte immer wieder eine Ausrede für ihr Verhalten und ihre Fehler konnte sie sich nur selten eingestehen. Erst auf den letzten Seiten ergibt sich ein positiveres Bild von Felice, das ich mir eher gewünscht hätte. Was mich etwas gestört hat war der große Anteil im Buch der Felice eingeräumt wurde, die beiden anderen verblassten dahinter. Auch wurden etliche Passagen erzählt die weniger mit den Geschwistern sonder vielmehr mit der Lage an der Front zu tun hatten. Die Nebencharaktere waren ansonsten recht blass und einiges wurde nur angedeutet, wie z. Bsp. die Rolle welche Onkel Benno an Felices Verhalten hatte. Das Zusammenleben von Ille und ihrem Mann kommt praktisch gar nicht vor, es gibt nur kleine Hinweise auf die Art der Probleme in der Ehe. Nachdem die Geschichte erst sehr detailreich und ausufernd erzählt wird, geht es zum Schluss recht flott zu und es werden Wochen übersprungen in denen für die Familien wichtiges geschah das nur in einem Nebensatz eingefangen wurde. Mein Fazit: Wer detailreiche Erzählungen mag mit schwierigen Charakteren und angedeuteten Szenarien wird das Buch sicherlich nicht schlecht finden. Mir selber hat es nicht so gut gefallen, da ich eher am Schicksal der Geschwister interessiert war als an langen Passagen des Frontlebens, das zwar realistisch dar gestellt wurde, mir aber zu viel Raum einnahm, der den Schicksalen der Protagonisten fehlte.