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Schwarzes Requiem

Thriller. , Lesung. Gekürzte Ausgabe

(17)
Ein Höllenritt ins Herz afrikanischer Finsternis

Grégoire Morvan, graue Eminenz des französischen Innenministeriums, hütet dunkle Geheimnisse aus seiner Vergangenheit in Zaire. Dort hatte er in den Siebzigerjahren einen bestialischen Killer zu Fall gebracht. Doch jener 'Nagelmann', der seine Opfer einem grausamen Ritual folgend mit Nägeln und Spiegelscherben gespickt zurückließ, scheint einen mysteriösen Nachfolger zu haben. Als eine Serie ähnlich gearteter Anschläge Morvans gesamte Familie bedroht, begibt sich Sohn Erwan, Pariser Polizeikommissar, im Alleingang in den Kongo, um die wahre Geschichte seines Vaters zu ergründen. Er ahnt nicht, dass er damit das Tor zur Hölle öffnet.

'Ein meisterhaft gesponnenes Netz aus Angst, Gewalt und Lüge' Lire
Portrait
Jean-Christophe Grangé ist Frankreichs Thrillerautor Nummer eins. Auf sein bravouröses Debüt Der Flug der Störche folgten weitere Veröffentlichungen, mit denen er schon bald in die erste Riege der internationalen Meister des Genres aufstieg. Grangés Romane erscheinen in über dreißig Ländern und wurden fast alle mit prominenter Besetzung verfilmt.

Dietmar Wunder verdankt den JAMES BOND-Filmen mit Sean Connery seinen Weg ins Filmgeschäft. Heute ist er als Schauspieler, erfolgreicher Synchron- sowie Hörbuchsprecher und Dialogregisseur tätig. Er ist die deutsche Stimme vom aktuellen JAMES BOND-Darsteller Daniel Craig sowie von Adam Sandler, Cuba Gooding Jr., Omar Epps und Sam Rockwell.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Dietmar Wunder, Reiner Schöne
Erscheinungsdatum 25.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783785756607
Verlag Lübbe Audio
Originaltitel Congo Requiem
Auflage 1. Auflage 2018
Spieldauer 900 Minuten
Übersetzer Ulrike Werner-Richter
Verkaufsrang 1.228
Hörbuch (CD)
15,39
bisher 18,99

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Buchhändler-Empfehlungen

Miriam Feierabend, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Schwarzes Requiem ist blutig, böse und absolut spannend. Hartgesottene Jean-Christophe-Grangé-Fans kommen auch hier wieder voll und ganz auf ihre Kosten. Schwarzes Requiem ist blutig, böse und absolut spannend. Hartgesottene Jean-Christophe-Grangé-Fans kommen auch hier wieder voll und ganz auf ihre Kosten.

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein guter Thriller, der sich mit unsinnigen und tödlichen Männlichkeitsritualen beschäftigt und dabei gekonnt den Bogen zu illegalen französischen Aktivitäten in Afrika spannt! Ein guter Thriller, der sich mit unsinnigen und tödlichen Männlichkeitsritualen beschäftigt und dabei gekonnt den Bogen zu illegalen französischen Aktivitäten in Afrika spannt!

„Zurück im Herz der Finsternis!“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Auch wenn der Verlag, nicht ganz falsch, im Klappentext sagt, dies sei die in sich abgeschlossenen Fortsetzung zu "Purpurne Rache" und könne auch für sich allein gelesen werden, meine ich: Ohne den ersten Teil zu kennen, vermag das "Requiem" nicht wirklich zu fesseln...

Am Ende eben jener "Rache" war nicht nur, scheinbar, die Geschichte des sadistischen "Nagelmanns" erzählt, sondern auch die seines späteren Nachfolgers, der seine Opfer wie ein afrikanischer Magier hinrichtete, grausam, blutig, eklig!
Jetzt trifft man erneut auf Vater und Sohn Morvan, der ältere ist auf dem Weg zu "seinen" Coltan-Minen, mitten im Kongo, wo er als junger Mann (als Polizist) eben jenen "Nagelmann" überführt und gestellt hatte, und seitdem auf der einen Seite in der französischen Geheim-Politik eine wichtige Rolle spielt, und auf der anderen sich kräftig an den Bodenschätzen Afrikas bereichert hat. Sein Sohn, jetzt auch Polizist, lässt hingegen der Fall des neuen "Nagelmanns" nicht los, er sieht viele offene Fäden, auch er reist in den Kongo, um endlich die volle Wahrheit heraus zu finden...

Granges einzigartiges Talent zeigt sich hier erneut: Kaum ein Thrillerautor kann eine so komplexe Story so faszinierend und höchst spannend komponieren! Vom Ende der Kolonialzeit im Kongo bis heute, alle politischen, historischen und menschlichen Dinge "unter einen Hut" zu bringen, gelingt nur schwer... Aber wer wirklich, neben einem grausamen Fall, oder eigentlich mehreren, auch nur ansatzweise begreifen will, wie der Schwarze Kontinent tickt, der möge Grange lesen - und plötzlich begreift man den Tutsi / Hutu - Krieg genauso, wie die Kindersoldaten, wie die Spaltung eines der reichsten afrikanischne Länder, und, endlich, die ganze Geschichte der Familie Morvan!
Auch wenn der Verlag, nicht ganz falsch, im Klappentext sagt, dies sei die in sich abgeschlossenen Fortsetzung zu "Purpurne Rache" und könne auch für sich allein gelesen werden, meine ich: Ohne den ersten Teil zu kennen, vermag das "Requiem" nicht wirklich zu fesseln...

Am Ende eben jener "Rache" war nicht nur, scheinbar, die Geschichte des sadistischen "Nagelmanns" erzählt, sondern auch die seines späteren Nachfolgers, der seine Opfer wie ein afrikanischer Magier hinrichtete, grausam, blutig, eklig!
Jetzt trifft man erneut auf Vater und Sohn Morvan, der ältere ist auf dem Weg zu "seinen" Coltan-Minen, mitten im Kongo, wo er als junger Mann (als Polizist) eben jenen "Nagelmann" überführt und gestellt hatte, und seitdem auf der einen Seite in der französischen Geheim-Politik eine wichtige Rolle spielt, und auf der anderen sich kräftig an den Bodenschätzen Afrikas bereichert hat. Sein Sohn, jetzt auch Polizist, lässt hingegen der Fall des neuen "Nagelmanns" nicht los, er sieht viele offene Fäden, auch er reist in den Kongo, um endlich die volle Wahrheit heraus zu finden...

Granges einzigartiges Talent zeigt sich hier erneut: Kaum ein Thrillerautor kann eine so komplexe Story so faszinierend und höchst spannend komponieren! Vom Ende der Kolonialzeit im Kongo bis heute, alle politischen, historischen und menschlichen Dinge "unter einen Hut" zu bringen, gelingt nur schwer... Aber wer wirklich, neben einem grausamen Fall, oder eigentlich mehreren, auch nur ansatzweise begreifen will, wie der Schwarze Kontinent tickt, der möge Grange lesen - und plötzlich begreift man den Tutsi / Hutu - Krieg genauso, wie die Kindersoldaten, wie die Spaltung eines der reichsten afrikanischne Länder, und, endlich, die ganze Geschichte der Familie Morvan!

„Willkommen im Herz der Finsternis!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Auch der 2. Teil um Erwan Morvan ist wieder mystisch, düster und richtig böse. Erneut muss er sich mit dem "Nagelmann" auseinandersetzen und nimmt uns Leser mit in das "dunkle Herz" Afrikas. Jean-Christophe Grange verteidigt, mit seiner unnachahmlichen Art, erneut seinen Platz als König des französischen Thrillers!!!
"Schwarzes Requiem" lässt sich zwar eigenständig lesen, aber zum besseren Verständnis wäre "Purpurne Rache" empfehlenswert.
Auch der 2. Teil um Erwan Morvan ist wieder mystisch, düster und richtig böse. Erneut muss er sich mit dem "Nagelmann" auseinandersetzen und nimmt uns Leser mit in das "dunkle Herz" Afrikas. Jean-Christophe Grange verteidigt, mit seiner unnachahmlichen Art, erneut seinen Platz als König des französischen Thrillers!!!
"Schwarzes Requiem" lässt sich zwar eigenständig lesen, aber zum besseren Verständnis wäre "Purpurne Rache" empfehlenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
11
4
2
0
0

Plus und Minus
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2018

Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut, weil der Klappentext schon sehr verlockend klang. An sich hat es mir auch gefallen, jedoch gibt es einige Punkte, die leider für Punktabzug sorgen. Angefangen damit, dass es sich leider um eine stark gekürzte Ausgabe handelt. Es gibt das Hörbuch auch in... Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut, weil der Klappentext schon sehr verlockend klang. An sich hat es mir auch gefallen, jedoch gibt es einige Punkte, die leider für Punktabzug sorgen. Angefangen damit, dass es sich leider um eine stark gekürzte Ausgabe handelt. Es gibt das Hörbuch auch in der Komplettfassung. An sich hätte mich so etwas nicht gestört und zu Punktabzug geführt (auch wenn ich die Komplettfassungen lieber mag), wenn dadurch nicht auch etwas von dem Erlebnis des Romans verloren gegangen wäre. Hier fallen die Kürzungen arg auf. Zusammenhänge werden nicht deutlich. Es ist wesentlich schwieriger die Personenkonstellation zu verstehen und zu behalten. Ich fühlte mich allgemein nicht angekommen im Hörbuch. Das schreibe ich den Kürzungen zu. Nachdem man sich eine Weile eingehört hatte, viel es mir ab und an immer noch schwer Figuren einzuordnen, Namen zu unterschieden und an verschiedenen Knotenpunkten der Handlung nach längerer Zeit wieder einzusetzen. Somit ging das leider nicht weg. Nun zur Geschichte an sich. Diese finde ich richtig spannend. Der Autor hängt nicht gerade an seinen Figuren und hat auch kein Problem sich hin und wieder von ihnen plötzlich und unerwartet zu trennen. Das gibt der Story oftmals einen ganz schönen Kick und lässt sie wieder in eine andere Richtung gehen. Mir haben die Protagonisten gefallen. Sie sind vielschichtig und einfallsreich gezeichnet. Der Autor nimmt es sehr genau und belässt es bei den Charakteren nicht bei einer oberflächlichen Beschreibung. Auch die Tatsache, dass sich das Setting mal nicht im skandinavischen Raum befindet hat der Geschichte etwas Besonders gegeben. Die Story finde ich richtig gelungen. Ich kann mir vorstellen, dass ich mir weitere Bände dieser Reihe anhören werde. Und zuletzt möchte ich den Sprecher loben. Er macht seine Arbeit wirklich ganz fantastisch. Die Figuren bekommen Leben eingehaucht und erlangen dadurch Authentizität. Jeder auf seine ganz eigene Weise. Ich finde auch seine Stimmfarbe sehr angenehm anzuhören. Was man bei diesem Hörbuch beachten sollte ist, dass man sehr genau hinhören muss. Es ist durchaus eine komplexe Storyline, die nicht immer leicht zu verfolgen ist. Die üblichen Dinge, die ich während des Hörens eines Hörbuchs unternehme, gehen bei diesem hier nicht. Hier war wirklich volle Aufmerksamkeit angesagt. Leider muss ich für die Kritikpunkte zwei Sterne abziehen. Ansonsten hat es mir aber wirklich gefallen. Diese Reihe ist es wirklich wert gehört bzw. gelesen zu werden. Gerade Männer dürften hieran gefallen finden (als kleine Geschenkidee vielleicht).

nervenaufreibend, gewaltsam und blutig
von Tina Bauer aus Essingen am 12.08.2018

Das schwarze Kontinent, andere Regeln ? alles ein Kampf ums reine Überleben. Grégoire Morvan reist mit seinem Sohn Erwan nach Zaire, um dort seinen illegalen Reichtum durch die Ausbeutung von Coltan-Minen zu vermehren. Erwan, Pariser Polizeikommissar interessieren die Geschäfte seines Vaters nicht, er begibt sich auf die Spur eines... Das schwarze Kontinent, andere Regeln ? alles ein Kampf ums reine Überleben. Grégoire Morvan reist mit seinem Sohn Erwan nach Zaire, um dort seinen illegalen Reichtum durch die Ausbeutung von Coltan-Minen zu vermehren. Erwan, Pariser Polizeikommissar interessieren die Geschäfte seines Vaters nicht, er begibt sich auf die Spur eines gnadenlos Killers, der auch in Frankreich sein Unwesen zu treiben scheint, nichtsahnend, dass er damit eine blutige Spur bei seiner eigenen Familie hinterlässt. Der Kongo und dessen rohe Gewalt im Kampf ums Überleben, geplagt von Stammeskriegen, Aids und tiefem Hass gegen die Kolonialmächte bringt Erwan dazu, sich intensiver mit seiner Familiengeschichte, insbesondere die seines Vaters zu beschäftigen und öffnet dabei dem Killer Tür und Tor. Während Erwan mehr als einmal um sein Leben kämpft und sich oft nicht sicher ist, ob er von Freund oder Feind begleitet wird, geht seine Schwester in Paris ihren ganz eigenen Ermittlungen nach. Schwarzes Requiem ist im gewohnten Stil von Jean-Christophe Grangé, nervenaufreibend, gewaltsam und blutig. Den Leser erwartet eine schwarze Hölle auf Erden, von der man hofft, dass diese wirklich nur in der reinen Fiktion vorkommt, besinnt sich aber dank alltäglicher Meldungen in den Medien darauf zurück, dass der Kampf gegen Ausbeutung, Aids und unerträglichen Kriegen noch lange nicht ausgestanden ist. Sprecher Dietmar Wunder versteht es blendend, diese brandmarkenden Themen zu vertonen!

Ein konzentriertes gewaltiges Krimiereignis
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2018

Das Hörbuch, gegenüber dem Buch adäquat verkürzt, erzählt in verschiedenen Handlungssträngen von der Familie Morvan, allen voran von Grégoire Morvan, einem sehr machtvollen Mann im französischen Innenministerium und seinem Sohn Erwan, einem Pariser Polizeikommissar. Aufgrund der Bedrohung der eigenen Familie durch den Nachfolger eines grausamen Killers, des Nagelmanns, den... Das Hörbuch, gegenüber dem Buch adäquat verkürzt, erzählt in verschiedenen Handlungssträngen von der Familie Morvan, allen voran von Grégoire Morvan, einem sehr machtvollen Mann im französischen Innenministerium und seinem Sohn Erwan, einem Pariser Polizeikommissar. Aufgrund der Bedrohung der eigenen Familie durch den Nachfolger eines grausamen Killers, des Nagelmanns, den Grégoire Morvan vor vielen Jahren in Zaire zur Strecke gebracht hat, macht sich der Sohn zeitgleich mit dem Vater auf den Weg in den kriegerischen Kongo, um die tatsächlichen Hintergründe und die gar nicht so feinen Geheimnisse seines Vaters zu ergründen. Zwei weitere in Europa verbliebene Familienmitglieder, Gaelle, die jüngere Schwester von Erwan und Loic, der Bruder, sind ebenfalls mit in das bedrohliche Geschehen einbezogen. Erzählt wird dieser Thriller von Dietmar Wunder, der Stimme von Daniel Craig, und das absolut fantastisch, immer der jeweiligen Situation angepasst, und davon gibt es wirklich viele. Dieses Hörbuch ist nicht gerade zum Zurücklehnen und Entspannen geeignet, sowohl bzgl. der durchaus drastisch dargebotenen Handlung wie auch der sehr sprunghaften, manchmal ein wenig anstrengenden, von vielen Namen und nicht immer sofort einordbaren Informationen geprägten, Erzählstränge. Aber mit etwas Konzentration und dem ein oder anderen 'Nachhören', erlebt man ein ungeheuer intensives tolles Thrillererlebnis, das dem Werk von Jean-Christophe Grangé absolut gerecht wird. Als kleiner Tipp: Der an sich abgeschlossene Band "Purpurne Rache" ist sozusagen der Vorgänger dieses neuen Buches und behandelt das Geschehen rund um den Killer 'Nagelmann' 30 Jahre zuvor. Diesen auch mehr als empfehlenswerten Thriller vorher oder auch im Nachhinein ebenfalls zu lesen, macht doch vieles leichter. Mein Fazit: sehr empfehlenswert, ein echter Grangé-Thriller, wie immer absolut überzeugend.