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Federnlesen

Vom Glück, Vögel zu beobachten

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gebundene Ausgabe
Draußen vor Ihrer Haustür gibt es einen Schatz. Wenn Sie nur einen Moment hinhören, dann entdecken Sie ihn. In Mauervorsprüngen, in Baumkronen, auf Wiesen und auf Fenstersimsen trillert, pfeift und schnarrt es - durch unsere heimischen Vögel. Begleiten Sie die preisgekrönte Journalistin Johanna Romberg ein Jahr lang dabei, wie sie die Welt der fliegenden Genies erkundet. Lernen Sie, ein Schneehuhn von einem Steinhuhn zu unterscheiden. Erfahren Sie, wie man aus einer Wolke von Zwitscherlauten das nadelfeine Trillern eines Erlenzeisigs heraushört. Und spüren Sie, wie Ihre Sinne mit jeder Beobachtung schärfer werden - und Sie selbst achtsamer und glücklicher.

Ein tiefsinniges, wissensreiches und inspirierendes Buch über die Liebe zur Natur - und davon, was diese Liebe mit uns macht

Portrait

Johanna Romberg, Jahrgang 1958, wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Schulmusik und Hispanistik in Köln und Sevilla, bevor sie 1985/1986 die Henri-Nannen-SChule besuchte und sich zur Journalistin ausbilden ließ. Seit 1987 ist sie Redakteurin und Autorin des Magazins GEO. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Georg Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus und dem Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Johanna Romberg hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Lüneburger Heide.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-431-04088-3
Verlag Ehrenwirth
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/3,1 cm
Gewicht 664 g
Auflage 3. Auflage 2018
Illustrator Florian Frick
Verkaufsrang 52510
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Alles begann mit „Was fliegt denn da?“...

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Was ist eigentlich ein Tchibo-Vogel und was macht das Goldhähnchen an der Hummerbude auf Helgoland? Dies und vielen, vielen anderen Fragen stellt sich die Hobby-Ornithologin Johanna Romberg auf eine nahezu sinnliche Weise, in dem sie mich an die Hand nimmt und ich sie ein Jahr lang begleiten darf bei ihrem und am Ende auch meinem Glück, Vögel zu beobachten.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Liebenswürdige Beobachtungen einer Journalistin, die seit Kindertagen Vögel liebt.Und genau das vermittelt der schöne Band(+Lesebändchen) mit Bildern und kundig-launigem Text.

Kundenbewertungen

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Was fliegt denn da?
von Sikal am 23.02.2018

Diese Frage beschäftigte Johanna Romberg bereits als Kind. Ursprünglich von ihren Eltern als Beschäftigungstherapie bei den unliebsamen Wanderungen gedacht, entwickelte sich die Autorin zu einer Hobby-Ornithologin. Mit ihrem Buch „Federnlesen“ begleiten wir sie durch eine faszinierende Welt der Meisen, Spechte, Mauersegler, Turm... Diese Frage beschäftigte Johanna Romberg bereits als Kind. Ursprünglich von ihren Eltern als Beschäftigungstherapie bei den unliebsamen Wanderungen gedacht, entwickelte sich die Autorin zu einer Hobby-Ornithologin. Mit ihrem Buch „Federnlesen“ begleiten wir sie durch eine faszinierende Welt der Meisen, Spechte, Mauersegler, Turmfalken und Blauracken – um hier nur einige zu nennen. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich von einigen Namen in diesem Buch nie zuvor etwas hörte, somit hat es wohl seinen Lehrcharakter bereits erfüllt … Die Autorin Johanna Romberg ist Journalistin und arbeitet für das Magazin GEO. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, erhielt u.a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus. Mit diesem Buch versucht sie den Leser mitzunehmen auf eine spannende Reise, versucht zu vermitteln, warum es sie seit Jahrzehnten dermaßen fasziniert, die Genies der Lüfte zu begleiten und lässt uns an ihrem mittlerweile enormen Wissen Anteil nehmen. Mit Exkursionen, Fachgesprächen und Besuchen z.B. in einer Frankfurter Spezialklinik für verletzte oder abgestürzte Mauersegler ergänzt sie ihre zum Teil wissenschaftlichen, dann wieder sehr persönlichen Berichte. Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt, in denen sie jeweils einen ihr wichtigen Vogel zum Kernthema krönt. Jedoch – sie gesteht es mehrmals selbst – schweift sie immer wieder ab und ergänzt um so manchen Verwandten oder Vögel, die für sie eine Beziehung zu anderen Vögeln haben. Sie erzählt z.B. von der Singstunde der Rotkehlchen und wie man sie am besten aus einem Zwitscher-Chor heraushört ebenso wie vom Multitalent Ringeltaube oder der Sehschule mit Kolmsen und Blomsen. Faszinierend auch z.B., dass alle Bussardarten (5 in Europa heimisch) die merkwürdige Eigenschaft haben, verschiedene Farbvarianten hervorzubringen – es gibt dunkelbraune Vögel, hellbraune und Abstufungen bis beinahe weiße. „Je genauer Ökologen die komplexen Wechselbeziehungen im Lebensraum Wald erkunden, desto mehr stellen sie fest, dass Spechte darin eine Schlüsselrolle spielen, im wörtlichen Sinne. Sie erschließen den Lebensraum Totholz für andere Tiere – zum einen, indem sie Nahrungsressourcen unter der Rinde zugänglich machen, zum anderen, indem sie Wohnraum schaffen.“ Problematisch ist hier, dass der „Wohnraum“ Wald zurückgedrängt wird, naturnahe Wälder, in denen dies ohne Störung geschehen darf, immer mehr verschwinden – wenn es nicht noch zu einem großen Umdenken kommt. Obwohl Johanna Romberg oftmals humorvoll von ihren Beobachtungen erzählt, verabsäumt sie es nicht einen wichtigen Punkt abzuarbeiten: die Gefährdung so mancher Art und die Verdrängung einiger Exemplare – z.B. durch die moderne Landwirtschaft (Bodenbrüter sind gefährdet durch die eingesetzten Maschinen) oder durch das vermehrte Aufstellen der Windräder (durch die Rotoren werden Rotmilane getötet). Stimmen und Gestalten (vom fachmännischen Birder als Jizz bezeichnet), die ihr seit Jahren in der Umgebung vertraut waren, vermisst die Autorin plötzlich in ihrem Umfeld. Also beginnt sie zu hinterfragen, besucht die Orte, an denen sie (noch) zu Hause sind und spricht mit Experten, die durch langjährige Forschung zum Kenner so mancher Vogelart wurden. Und genau diese Themen – Artenschwund, Lebensraumzerstörung und die mühevolle Kleinstarbeit der Naturschützer – machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Vorschlägen und Engagement begegnet die Autorin diesem Thema. Ich gehöre nicht in die Kategorie Hobby-Ornithologe und kenne hauptsächlich die Vögel der näheren Umgebung und solche, die ständiger Gast meines Futterhauses sind. Vielleicht gerade deshalb konnte ich aus dem Buch „Federnlesen“ für mich so einiges mitnehmen und gehe nun mit einem wacheren Blick durch die Natur. Die Begeisterung der Autorin ist ansteckend, das Schärfen der Sinne eine Herausforderung. Volle Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne.