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Tulpengold

Roman

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert ...
Portrait

Eva Völler war Richterin und Rechtsanwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Sie hat mit all ihren Romanen Leser und Kritiker begeistert. In Tulpengold entführt sie uns in eine der spannendsten Epochen der Niederlande. Eva Völler lebt am Rande der Rhön in Hessen.



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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-431-04084-5
Verlag Ehrenwirth
Maße (L/B/H) 22,2/14,7/4 cm
Gewicht 646 g
Originaltitel Tod und Tulpen
Auflage 1. Auflage 2018
Verkaufsrang 43432
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Toller historischer Krimi

Anja Lindenau, Thalia-Buchhandlung Moers

Dieser historische Kriminalroman fesselt von der ersten Seite an. Das pulsierende Amsterdam im Jahre 1636 spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die ungewöhnliche Hauptfigur. Pieter wird Lehrling des berühmten Malers Rembrandt van Rijn. Unser Held ist unglaublich sympathisch, vielleicht gerade weil er für die Zeit in der er lebt sehr modern denkt. Das Buch macht einfach Spaß zu lesen!

Amsterdams goldene Zeit

eine Kollegin, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Tulpengold ist herrlich lebendiger, farbenprächtiger Roman, der im alten Amsterdam etwa vor 380 Jahren angesiedelt ist. Neben symphatischen, manchmal skurrilen Charakteren, wie dem eigenbrötlischen (heute würde man sagen hochbegabten) Lehrjungen Pieter, bevölkern auch reale Personen das Haus des chronisch klammen Rembrandt van Rijn. Gleich bei Ankunft in seinem neuen Zuhause passieren ein paar Morde, die Pieter lösen muss.Ganz nebenbei erfährt man auch wie "Börse" funktioniert. Neben seinem künstlerischen verfügt der Neue auch über ein mathematisches Talent. Pieter kann berechnen, wann die Preise für die kostbaren Tulpenzwiebeln ins bodenlose stürzen werden und damit den ersten Börsencrash der neueren Geschichte verursachen. Sehr Interessant ist auch, dass nicht immer wo Rembrandt drauf steht, der Meister wirklich mehr als ein paar Pinselstriche selbst gemacht hat. Was heute noch die Zuschreibung der Gemälde so schwierig macht. Perfekt für den nächsten Amsterdambesuch! Im Obergeschoss des Museum Het Rmbrandthuis in der Jodenbreestraat kann man förmlich den Lehrjungen beim Anfertigen der Tronies zusehen...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Spannende Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 30.11.2018

Obwohl der Titel und das tolle Cover schon einen direkten Hinweis auf die Tulpenmanie geben, ist das Buch, würde ich sagen, eine gute Mischung aus einem historischen Roman und einem Krimi (letztendlich geschehen mehrere rätselhafte Morde), die man schnell und mit Genuss lesen kann. Und es geht bei weitem nicht nur um die Blumen ... Obwohl der Titel und das tolle Cover schon einen direkten Hinweis auf die Tulpenmanie geben, ist das Buch, würde ich sagen, eine gute Mischung aus einem historischen Roman und einem Krimi (letztendlich geschehen mehrere rätselhafte Morde), die man schnell und mit Genuss lesen kann. Und es geht bei weitem nicht nur um die Blumen ;) Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut. Man befindet sich gleich mitten im Geschehen, man begleitet die Figuren durch die Stadt Amsterdam, erlebt ihren Alltag und lernt sie und ihre Eigenheiten kennen. Die Spannung des Buches baut sich langsam auf, die Auflösung der Kriminalfälle wird den einen oder anderen sogar überraschen. Hinzu kommen noch allerhand interessante Details aus dem 16. Jahrhundert. Die Sprache ist für dieses Genre und die Zeit des Frühbarock perfekt gewählt. Ich musste sehr oft schmunzeln, was eigentlich eher den Besonderheiten der Figuren zu verdanken ist. Im Zentrum des Geschehenes steht Pieter, ein mathematisches Genie und Sonderling in der Werkstatt von Rembrandt. Vieles wird von ihm in Frage gestellt, vieles von reiner Mathematik und Logik betrachtet. Seine nüchterne und sehr direkte Sichtweise auf manche Dinge bringt eine besondere Art von Humor mit sich. Ich würde mir sehr wünschen, dass Eva Völler irgendwann mal eine Fortsetzung schreibt, denn ich würde Pieter und seine Entwicklung gerne weiterverfolgen. Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

Der blühende Tulpenhandel
von Eliza am 27.09.2018

Ich liebe die Romane von Eva Völler, aka Charlotte Thomas, sie haben in mir damals das Fieber für die historischen Romane ausgelöst. Mit „Die Madonna von Murano“ fing für mich damals alles an und auch dieses Buch habe ich nicht bereut. Allein schon das Cover finde ich wunderschön, es ist sehr schlicht gehalten und wirkt nicht üb... Ich liebe die Romane von Eva Völler, aka Charlotte Thomas, sie haben in mir damals das Fieber für die historischen Romane ausgelöst. Mit „Die Madonna von Murano“ fing für mich damals alles an und auch dieses Buch habe ich nicht bereut. Allein schon das Cover finde ich wunderschön, es ist sehr schlicht gehalten und wirkt nicht überladen. Die Farbgebung gibt dem Cover etwas Edles. Der Klappentext macht Lust auf mehr, man möchte am liebsten anfangen zu ermitteln, wer und was hinter den Morden steckt. Dies tut Pieter, der Lehrjunge, von Rembrandt für uns. Pieter ist nicht nur ein außergewöhnliches Talent, nein er ist auch für seine Zeit ein Sonderling, heute würde man sagen er leidet unter dem Asperger-Syndrom, denn zum einen fällt es im schwer mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, sowie Gestik und Mimik richtig einzuordnen, zum anderen hat er eine große Schwäche für die Mathematik und versucht so z.B. den Tulpenhandel in mathematische Formeln zu packen. Im Mittelpunkt neben Pieter stehen der Meister Rembrandt und seine Frau Saskia. Auch Rembrandt beteiligt sich an den Tulpenspekulationen, die zur Zeit in aller Munde sind, er hofft so seiner Frau Saskia endlich das ersehnte Haus kaufen zu können. In dem Roman geht es in erster Linie neben den Tulpenzwiebelspekulationen um die Aufklärung der Morde. Zwar bekommt man auch einen Eindruck, welches Leben die Maler zu dieser Zeit geführt haben, dies ist aber nachrangig angesiedelt. Der Roman wird chronologisch ohne Rückblenden erzählt. Pieter ist die zentrale Figur des Romans, aus seiner Sich wird der Roman geschildert. Die mathematischen Berechnungen waren für mich nur im Ansatz nachvollziehbar, viel wichtiger ist aber die Logik des Kriminalfalls und hier beweist die Autorin ihr vollstes Können, geschickt führt sie ihre Leser in die Irre und präsentiert zu Schluss einen logischen und doch überraschenden Mörder. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, allerdings sei erwähnt, dass beschreibende Passagen die Überhand haben, wer kurze knackige Dialoge sucht, ist hier falsch. Wobei einige Wortwechsel von Pieter mit anderen Nebenfiguren mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht haben. Zum Schluss finden wir ein Nachwort, in dem die Autorin die Hintergründe des Romans darlegt. Ein spannender historischer Roman, welchen ich sehr gerne an allen Leserinnen und Leser weiterempfehle, die Tulpenblase oder auch das Tulpenfieber gilt als der erste „Börsencrash“ in der Weltgeschichte und beschreibt daher ein wichtiges Kapitel europäischer Geschichte.

Unterhaltsamer historischer Roman
von Bettina Dworatzek am 23.08.2018

Pieter ist ein 17-jähriger Junge, der von seinem Patenonkel und Vormund zu Rembrandt van Rijn in die Lehre geschickt wird. Es ist sehr begabt, was Malen und Zeichnen angeht, denn alles, das er einmal gesehen hat, kann er detailgetreu aus dem Gedächtnis zu Papier bringen. Zudem ist er hoch intelligent und erinnert mit seinem Verh... Pieter ist ein 17-jähriger Junge, der von seinem Patenonkel und Vormund zu Rembrandt van Rijn in die Lehre geschickt wird. Es ist sehr begabt, was Malen und Zeichnen angeht, denn alles, das er einmal gesehen hat, kann er detailgetreu aus dem Gedächtnis zu Papier bringen. Zudem ist er hoch intelligent und erinnert mit seinem Verhalten und seiner Eigenarten an Sheldon Cooper (aus „The Big Bang Theory). Als Pieter von seinem Vormund nach Amsterdam gebracht wird, steigert sich dort gerade der Handel mit Tulpen ins Unermessliche. Innerhalb weniger Wochen geschehen zudem mehrere Morde in der Stadt. Neben seiner Lehre versucht Pieter den Mörder zu ermitteln und beobachtet den Tulpenhandel ganz genau. „Tulpengold“ ist ein rasanter, spannender und interessanter historischer Roman. Ich liebe Eva Völlers Schreibstil, vor allem, wenn es um historische Romane geht, in denen der Sprachgebrauch der Zeit angepasst werden muss. Ich habe zeitweise laut aufgelacht ob besonders gut gelungener Momente oder perfekt bildhafter Szenen, in denen ich glaubte, wirklich mit im Raum zu sein. Dieser historische Roman hat mich sehr gut unterhalten. Tulpen finde ich seitdem noch viel faszinierender und ich muss unbedingt mal nach Amsterdam.