Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Das Mätressenspiel

Historischer Roman

(15)
Hannover, 1682: Die junge Helena von Minnigerode ist verzweifelt. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage: Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen an ihren Onkel Roderick über. Helena bleibt nichts anderes übrig, als um die Aufnahme als Hofdame zu ersuchen. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ausgerechnet sie in das skrupellose Intrigenspiel zwischen Herzogin Sophie und Clara von Platen, der mächtigen Mätresse des Herzogs, geraten könnte ...
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 29.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17698-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3 cm
Gewicht 390 g
Auflage 2. Auflage 2018
Verkaufsrang 27.727
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
14
1
0
0
0

Intrigen - eine mutige Protagonistin - wahre Liebe
von Bettina Dworatzek am 23.08.2018

Helena von Minnigerode ist im heiratsfähigen Alter und schon einem jungen Mann versprochen. Doch als ihr Bruder stirbt und damit alle Rechte am Gut und den Ländereien auf Helenas Onkel übergehen, nimmt die Familie von Adrian das Verlobungsangebot zurück. Um ihre Mutter und ihre kleinen Schwestern vor Armut zu... Helena von Minnigerode ist im heiratsfähigen Alter und schon einem jungen Mann versprochen. Doch als ihr Bruder stirbt und damit alle Rechte am Gut und den Ländereien auf Helenas Onkel übergehen, nimmt die Familie von Adrian das Verlobungsangebot zurück. Um ihre Mutter und ihre kleinen Schwestern vor Armut zu bewahren, muss Helena schnellstmöglich einen wohlhabenden Mann finden, der bereit ist, sie zu heiraten. Und wo fände man so einen besser, als am Hof der Herzogin. Mutig und mit einem beflügelnden Charme stürzt sie sich ins Geschehen am Hof und wird Teil von Intrigen und Lügen ? wo ihr so etwas doch gar nicht liegt. Viel lieber würde sie etwas bescheidener leben, dafür mit einem Mann an ihrer Seite, der sie liebt und den sie liebt. Martha Sophie Marcus hat es geschafft, mich mitten ins 17. Jahrhundert hineinzuziehen. Ich konnte mir jede gepuderte Perrücke, jeden in Form geschnittenen Strauch und jedes Festmahl genau vorstellen, als wäre ich selbst dabei gewesen. Helena war zudem so eine tolle Person, mit der ich sehr mitgefiebert habe. Ich hoffe auf weitere mitreißende historische Romane von dieser wundervollen Autorin.

Super Unterhaltung, der es streckenweise an Tiefgang mangelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 30.07.2018

Hannover, 1682. Helena von Minnigerode droht alles zu verlieren. Nachdem auch ihr Bruder und Besitzer ihres Gutes gestorben ist, verlieren sie und ihre Familie ihren ganzen Besitz. Nur eine Heirat kann Helena und ihre Familie vor dem Ruin bewahren. Deswegen schickt ihre Mutter sie an den Hof in Hannover. Helena... Hannover, 1682. Helena von Minnigerode droht alles zu verlieren. Nachdem auch ihr Bruder und Besitzer ihres Gutes gestorben ist, verlieren sie und ihre Familie ihren ganzen Besitz. Nur eine Heirat kann Helena und ihre Familie vor dem Ruin bewahren. Deswegen schickt ihre Mutter sie an den Hof in Hannover. Helena von Minnigerode ist eine fiktive Figur, die im Laufe des Romans aber auf viele historisch verbürgte Persönlichkeiten trifft. Durch sie erhält man einen Einblick an das Leben am Hof und die dort herrschenden Sitten. Da Helena die meiste Zeit in ihrem Leben ländlicher gelebt hat, erfahren wir mit ihr eine kritischere Sichtweise auf das Leben am Hof. Aus dieser kritischen Sichtweise spricht die heutige Stimme des Unglaubens, was ich für meinen Teil aber als angenehm empfand. Im Roman werden die Perspektiven gewechselt, so dass die Geschichte nicht nur aus Helenas Sicht erzählt wird. So kommen auch die Mätressen des Herzogs und der Prinz selbst zu Wort. Die Spannung nimmt dadurch nicht ab, sondern erhält sogar Antrieb. Auch konnte das Hofleben so besser skizziert werden, vor allem das Leben und Wirken der Mätresse en titre Clara von Platen, eine historische Persönlichkeit. Allerdings bieten andere Romane einen tieferen Einblick in das Leben einer Mätressen und am Hofe (wie beispielsweise "Die Favoritin des Königs" von Claudia Ziegler). Dennoch schlägt die Autorin einen leichten Ton an, der zu fesseln weiß, so dass die Seiten des Buches nur so dahin fliegen. Ich war mir zu keinem Zeitpunkt sicher, wie Helena reagieren wird und wie es am Ende für sie ausgehen soll. Das Ende war mir mich aber dann doch ein wenig zu unglaubwürdig, aber dennoch war es ganz nett und da der Rest des Romans mich absolut vergnüglich unterhalten hat, kann ich darüber hinwegsehen. So empfehle ich das Buch jedem Histo-Liebhaber, der sich gerne auf die barocken Höfe Europas begibt und sich durch die dortigen Intrigen schlagen möchte.

Zerbrechliche Machtbalance
von einer Kundin/einem Kunden aus Suhl am 10.07.2018

"Das Mätressenspiel", welch passender Titel für den neuen historischen Roman von Martha Sophie Marcus (Bastei Lübbe Taschenbuch). Hannover, 1682: Die Frauen von Minnigerode stehen hier im Mittelpunkt. Allen voran die junge Helena. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage. Das Gut der Familie und... "Das Mätressenspiel", welch passender Titel für den neuen historischen Roman von Martha Sophie Marcus (Bastei Lübbe Taschenbuch). Hannover, 1682: Die Frauen von Minnigerode stehen hier im Mittelpunkt. Allen voran die junge Helena. Mit dem Tod ihres Bruders verlieren sie und ihre Mutter ihre gesamte Existenzgrundlage. Das Gut der Familie und sämtliche Privilegien gehen an ihren Onkel Roderick über. Dem Unglück folgend, löst ihr Verlobter die zugesagte Verbindung. Helena steht vor dem Nichts. Entgegen ihrem Naturell bittet sie Herzogin Sophie um die Aufnahme als Hofdame an den Hof Braunschweig/Lüneburg mit zukünftigem Erfolg auf eine gute Partie und angemessener Absicherung. Die Steine, die ihr dabei in den Weg gelegt werden, lassen sie stolpern und bringen sie fast zu Fall. Ausgerechnet Clara von Platen, die mächtige Mätresse des Herzogs und die Herzogin persönlich verstricken Helena in ein skrupelloses Intrigenspiel. Beide bedienen sich ihrer Not. In diesem vergifteten Idyll gibt es hinter den Kulissen fleißige Hände, die die herzögliche Perfektion am Leben erhalten. Allen voran Floriano Piras, ein Gärtner, der den architektonisch-botanischen Traum von Herzogin Sophie in die Realität umzusetzten versucht. Dank des bildhaften Schreibstils von Martha Sophie Marcus nimmt die grüne Oase Gestalt an und diese bezaubernden Gärten erwachen zum Leben. Dieser einzigartigen Federführung ist es zu verdanken, dass der Glanz und Pomp, die schillernden Charaktere und deren Umfeld in farbenfrohen Bildern durch den Kopf des Lesers ziehen. Gefangen in dem Rausch der Ereignisse, fühlt man sich den Figuren so nahe, als wäre man ein Teil dieser blumigen Gesellschaft. Diese historische Euphorie liest sich anspruchsvoll und leicht dahin. Die Einblicke in die Gegebenheiten des Hoflebens haben mich fasziniert und waren hoch interessant. Spannende Wendungen im flotten Tempo runden das Leserlebnis ab. Am Ende des Buches findet sich ein Nachwort zu Wahrheit und Fiktion, ein hilfreiches Personenregister sowie ein Glossar mit französischen Gepflogenheiten.