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Die Gewitterschwimmerin

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Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018: Wer sich mit Familie Hirsch einlässt, darf nicht empfindlich sein und empfindlich war Tamara wirklich nie. Doch nun sind ihre Eltern tot und Tamara Hirsch reißt Wände nieder in diesem alten Haus im märkischen Sand, in dem ihre Familie nach der Verfolgung durch die Nazis wieder ihren Mittelpunkt fand.

Eindrücklich, poetisch und kraftvoll erzählt Franziska Hauser die Lebensgeschichte der bezaubernd eigensinnigen Tamara Hirsch - erzählt damit die Geschichte ihrer eigenen Familie, eine Geschichte aus politischen und persönlichen Fallstricken, bis dem Leser die Luft wegbleibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 431 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783732557660
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 1482 KB
Verkaufsrang 9.935
eBook
16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Literarisch anspruchsvoll erzählt die Autorin hier die Geschichte der Familie Hirsch, die im NS-Deutschland großen Widerstand leistete und half, die DDR aufzubauen. Heftig! Literarisch anspruchsvoll erzählt die Autorin hier die Geschichte der Familie Hirsch, die im NS-Deutschland großen Widerstand leistete und half, die DDR aufzubauen. Heftig!

„Vom Blitz getroffen“

Evelyn Röwekamp, Thalia-Buchhandlung Rostock

Tamara Hirsch ist eine sehr eigensinnige Frau, Mutter zweier Töchter von zwei sehr unterschiedlichen Vätern und...
sie ist Gewitterschwimmerin. Die Autorin erzählt eine rasante Familiengeschichte. Die Hirschs waren Verfolgte, Opportunisten und Künstler und erlebten deutsche Geschichte in allen möglichen Varianten. Zwischen den Weltkriegen und geteiltem Land, kämpfen sich alle Akteure durchs Leben und Lieben. Manchmal lustig, oft traurig, lässt es den Leser nicht unberührt. Besonders empfehlenswert!
Tamara Hirsch ist eine sehr eigensinnige Frau, Mutter zweier Töchter von zwei sehr unterschiedlichen Vätern und...
sie ist Gewitterschwimmerin. Die Autorin erzählt eine rasante Familiengeschichte. Die Hirschs waren Verfolgte, Opportunisten und Künstler und erlebten deutsche Geschichte in allen möglichen Varianten. Zwischen den Weltkriegen und geteiltem Land, kämpfen sich alle Akteure durchs Leben und Lieben. Manchmal lustig, oft traurig, lässt es den Leser nicht unberührt. Besonders empfehlenswert!

Kundenbewertungen

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Eine erschreckende Familiengeschichte
von leseratte1310 am 04.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit diesem Roman ?Die Gewitterschwimmerin? erzählt die Autorin Franziska Hauser die Lebensgeschichte der Tamara Hirsch und damit die Geschichte ihrer eigenen Familie. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Adele, ist Tamara dabei, das Haus zu entrümpeln. Sie schwingt den Vorschlaghammer und verbrennt Erinnerungsstücke. Dabei blickt sie auf ihr Leben zurück... Mit diesem Roman ?Die Gewitterschwimmerin? erzählt die Autorin Franziska Hauser die Lebensgeschichte der Tamara Hirsch und damit die Geschichte ihrer eigenen Familie. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Adele, ist Tamara dabei, das Haus zu entrümpeln. Sie schwingt den Vorschlaghammer und verbrennt Erinnerungsstücke. Dabei blickt sie auf ihr Leben zurück und erinnert sie sich, wie unglücklich sie in dem Haus gewesen ist. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mich in die Geschichte hineingelesen hatte. Wir lernen die Geschichte der Familie Hirsch ab dem Jahr 1889 kennen und gegenläufig dazu die Geschichte von Tamara als Ich-Erzählerin. Dabei wird immer wieder zwischen den Zeiten hin und her gesprungen. Gleichzeitig ist diese Familiengeschichte auch ein Stück Zeitgeschichte. Die politischen Verhältnisse haben Einfluss auf die Hirschs, die verfolgt waren und Widerstand geleistet haben, die Geschichte mitgeprägt haben und die sich angepasst haben. Der Schreibstil ist sehr direkt und authentisch. Ich mochte die unangepasste, sperrige Tamara, die Mutter von zwei Töchtern ist und auch schon Enkel hat. Dass sie eine Ausbildung zur Puppenspielerin gemacht hat, ist bei ihrer Familie nicht gut angekommen. Sie hat schon früh gelernt zurechtzukommen und nicht zimperlich zu sein, sie macht es sich aber auch selbst nicht leicht. Zu ihrer Mutter Adele hat sie eine schwierige Beziehung. Sie und ihre Schwester Datscha werden durch die Eltern und den Onkel missbraucht. Ihre Schwester ist an allem zugrunde gegangen, Tamara wurde dadurch, wie sie nun mal ist. Sie geht gerne schwimmen, allerdings nur bei Gewitter. Sie hofft, dass der Blitz einschlägt und alles vorbei ist. Auch die anderen Charaktere sind komplex und sehr exzentrisch. Die Männer hatten ihre politischen Überzeugungen, für die sie einstanden. Frauen waren eher schmückendes Beiwerk und wurde gerne auch mal ausgetauscht. Es ist ein interessantes Buch, aber auch eines mit vielen Abgründen. Besonders heftig wurde es, wenn es um den Missbrauch ging. Es macht einfach fassungslos. Auf dieses Buch muss man sich einlassen können.

Ein autobiografischer Generationenroman
von Circlestones Books Blog am 13.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

?Die Wellen haben mich zurück zum Ufer getragen, haben mich ausgespuckt, wollen mein Leben nicht haben.? (Zitat Seite 66) Inhalt: 2011 erhält Tamara Hirsch die Nachricht vom überraschenden Tod ihrer Mutter Adele. Selbst Mutter von zwei Töchtern, Henriette und Maja, und auch schon Oma, blickt sie beim Entrümpeln und Umbau des... ?Die Wellen haben mich zurück zum Ufer getragen, haben mich ausgespuckt, wollen mein Leben nicht haben.? (Zitat Seite 66) Inhalt: 2011 erhält Tamara Hirsch die Nachricht vom überraschenden Tod ihrer Mutter Adele. Selbst Mutter von zwei Töchtern, Henriette und Maja, und auch schon Oma, blickt sie beim Entrümpeln und Umbau des geerbten Elternhauses auf ihr Leben zurück. Sie war immer das unangepasste Familienmitglied, geprägt durch die Mutter Adele, die am liebsten reiste, den Tod der jüngeren Schwester Dascha, die Erzählungen von Großvater Friedrich und Vater Alfred. Thema und Genre: Dieser autobiografische Generationen- und Familienroman ist gleichzeitig ein politisches Bild Deutschlands zwischen Nationalsozialismus und DDR. Die Themen sind vielschichtig, es geht um politische Überzeugungen, Enttäuschungen und eine Männerwelt, in der Frauen manchmal gehorsame Kulisse zu sein hatten. Dazu kommen noch problematische Mutter-Tochter-Beziehungen. Die eigenwillige Tamara, geprägt durch ihre Erziehung, durch das Verhalten von Vater und Onkel, durch die ständigen Abwesenheiten ihrer Mutter, kann sich in die Grenzen des Alltags der DDR schwer einfügen. Handlung und Schreibstil: Dieser Roman ist in viele Kapitel unterteilt, die eher willkürlich aneinander gereiht scheinen. Jede Kapitelüberschrift trägt eine Jahreszahl und der erste Satz beginnt oft mit dem Namen des Familienmitgliedes, das dann im Mittelpunkt steht. Dies ist eine gewisse Orientierung für den Leser. Die Geschichte der Familie wird von Tamara in der Ich-Form erzählt, soweit es die eigenen Erinnerungen und Rückblicke auf ihr Leben betrifft. Die Ereignisse im Leben der anderen Charaktere, die Tamara nicht wissen kann, werden von einem Erzähler in der dritten Person geschildert, sodass sich ein umfassendes Bild über drei Generationen ergibt. Die Sprache ist kraftvoll, lebhaft erzählend und beschreibend. Fazit: Mein erstes Buch vom Stapel einer persönlichen Auswahl aus den Titeln der Longlist, hat mich dieser Roman gefesselt, aber auf Grund der vielen Zeitsprünge nicht vollkommen überzeugen können. Der Leser erhält einen tiefen Einblick in die Interna der Familie Hauser, im Roman die Familie Hirsch und einen realen Eindruck vom Alltag in der DDR. Für dieses Buch sollten man sich Zeit nehmen und diese möglichst ohne allzu große Pausen, denn die sich gleichsam im Rösselsprung und vor und zurück durch die Generationen und Personen bewegende Geschichte wird sonst wirklich unübersichtlich und zeigt dadurch Längen.

von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2018
Bewertet: anderes Format

Ein erschütternder und zutiefst bewegender Familienroman, der persönliche Schicksale mit politischen Entwicklungen verbindet. Schonungslos und ehrlich erzählt. Lesenswert!