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Schatten über Ulldart

Die Dunkle Zeit 1 (ungekürzte Lesung)

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Kurz vor seinem Tod prophezeit ein Mönch, dass die Dunkle Zeit den Kontinent Ulldart erneut mit Leid und Zerstörung überrollen werde. Der verwöhnte Prinz Lodrik wird unterdessen in die Provinz gesandt, um die Stelle des neuen Statthalters einzunehmen. Noch ahnt Lodrik nicht, dass er das Schicksal seiner Welt entscheiden wird– denn die Dunkle Zeit droht zurückzukehren, und er wird der Retter oder Zerstörer Ulldarts sein…– Der Auftakt zum sensationellen Epos "Ulldart– Die Dunkle Zeit"– ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis.
Portrait
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg.

Johannes Steck, 1966 in Würzburg geboren, absolvierte die Schauspielschule Wien. Neben zahlreichen Engagements an verschiedenen Theatern ist er dem breiten Publikum vor allem als Fernsehschauspieler bekannt. In den letzten Jahren widmete sich Johannes Steck vorwiegend seiner Sprechertätigkeit im Hörbuch; die Virtuosität seiner Stimme macht ihn bis heute zu einem der bekanntesten deutschen Sprecher.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Johannes Steck
Erscheinungsdatum 24.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844917529
Verlag TIDE exklusiv
Spieldauer 742 Minuten
Format & Qualität MP3, 742 Minuten
Verkaufsrang 2.440
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ulldart ist meine Lieblingsserie von Markus Heitz“

Erika Schmidt-Sonntag, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt, Stadtgalerie

Unter anderem geht es hier um einen jungen, dicken Adligen, der unerkannt ein kleines Reich regieren soll. Man kann sich denken, dass er dort nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird, vor allem von dem vorherigen Herrscher. Zum Glück, zieht sein Diener im Hintergrund die Fäden und steht ihm mit weisem Rad zur Seite.
Schwarzer Humor, düstere Atmosphäre und viel Spannung. Heitz ist einfach super!
Unter anderem geht es hier um einen jungen, dicken Adligen, der unerkannt ein kleines Reich regieren soll. Man kann sich denken, dass er dort nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird, vor allem von dem vorherigen Herrscher. Zum Glück, zieht sein Diener im Hintergrund die Fäden und steht ihm mit weisem Rad zur Seite.
Schwarzer Humor, düstere Atmosphäre und viel Spannung. Heitz ist einfach super!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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spannender Auftakt
von meggie aus Mertesheim am 06.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lodrik, Sohn des Kabcar und als Tadc sein rechtmäßiger Nachfolger, hat sein Augenmerk eher auf Essen gerichtet, denn auf das Lernen, wie er als nächster Kabcar das Land regiert. Da dies in den Augen seines Vaters ein Frevel ist, schickt er ihn in die Verbannung in die Provinzhauptstadt Granburg,... Lodrik, Sohn des Kabcar und als Tadc sein rechtmäßiger Nachfolger, hat sein Augenmerk eher auf Essen gerichtet, denn auf das Lernen, wie er als nächster Kabcar das Land regiert. Da dies in den Augen seines Vaters ein Frevel ist, schickt er ihn in die Verbannung in die Provinzhauptstadt Granburg, damit Lodrik dort als Gouverneur lernt, wie man herrscht, ohne sich lächerlich zu machen. Seine einzigen Begleiter sind Stoika, ein Vertrauter und Lehrer sowie der Leibwächter Waljakov. Lodrik merkt bald, dass mit diesen beiden nicht zu spaßen ist und als er auch noch auf die schöne Norina trifft, wandelt sich sein Leben um 180 Grad. Gleichzeitig wird in einem Kloster weit entfernt ein Mönch von einer Vision heimgesucht. Seine Worte "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück" wird so ausgelegt, dass der Nachfolger des Kabcar getötet werden muss, da dem Königreich ansonsten Unheil droht. Matuc, der die Vision miterlebt hat, macht sich auf den Weg, das Schicksal des Tadc zu erfüllen. Nach vielen Einzelbänden des Autors wollte ich mich mal wieder eine Reihe von ihm widmen und meine Wahl fiel dabei auf die Ulldart-Reihe "Die dunkle Zeit". Ihren Anfang nimmt diese mit "Schatten über Ulldart" und umfasst nun mittlerweile 9 Bände. Da mit der Schreibstil des Autors sehr gut gefällt und hier auch teilweise sein Humor einfließt, hatte ich keinerlei Mühe, in die Geschichte einzutauchen und fand mich sogleich in Tarpol wieder, ein Königreich des Kontinents Ulldart. Dort lebt der "Tadc", der Sohn des regierenden Kabcars. Lodrik ist 15 und hat nicht nur die Bürde als Thronfolger zu tragen. Auch seine Lebensweise macht ihn nicht gerade beliebt. Dicklich, verweichlicht und vorlaut - alles Attribute, die seinem Vater schwer zu schaffen machen. Um dies zu ändern, schickt er ihn fort, zusammen mit Stoiko, dem engsten Vertrauten des Tadc und dem Leibwächter Waljakov, einem Hühnen von einem Mann, der schon mit seiner mechanischen Hand einen gewissen Respekt ausstrahlt. Unerkannt soll der Tadc nun in der Provinzhauptstadt Granburg als Gouverneur regieren und dort lernen, ein Kabcar zu werden. So weit so gut, gäbe es nicht zeitgleich die Prophezeiung: "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück." Eine Prophezeiung, die zweierlei ausgelegt werden kann. Matuc und der Dunkle Rat kommen auch zu dem Ergebnis, dass der Tadc getötet werden muss, damit die Prophezeiung ausgeführt wird und so macht sich Matuc auf den Weg, dies zu erledigen. Unterwegs trifft er auf eine Gruppe, die ihm helfen will Doch was ist, wenn die Prophezeiung falsch interpretiert wurde? Diese Frage gilt es nun zu klären und so begleiten wir auf der einen Seite Lodrik auf seinem Weg zur Ausbildung zum Kabcar und auf der anderen Seite Matuc, der die Prophezeiung erfüllen möchte. Denkt man zu Anfang noch, es drehe sich alles um Lodrik, kommen nach und nach Matuc und seine Begleiter in den Vordergrund. So ergibt sich eine Geschichte, die in zwei Stränge aufgeteilt ist und je mehr man liest, umso spannender wird es. Was wird wohl passieren, wenn die beiden Stränge aufeinandertreffen? Dies herauszufinden, hat mir unheimlich Spaß gemacht. So konnte ich das Buch nur selten aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. Dabei ist es aber keineswegs so, dass die Protagonisten dabei auf der Strecke bleiben. Im Gegenteil, jeder bekommt so viel Raum, wie für ihn nötig ist. Alle lernt man genau kennen, kann die Beweggründe oder Handlungstaten nachvollziehen und auch bei denen Sympathie entdecken, bei denen man eigentlich dachte, dass dies nicht möglich sei. So ergeben sich auch interessante Kombinationen von Charaktere. Insbesondere an dem Berater des Tadc, Stoika und dem Leibwächter Waljakov fand ich großen Gefallen. Diese beiden ergänzen sich perfekt und werden im Laufe der Geschichte auch enge Freunde. Beide halten mit ihren Meinungen nicht hinterm Berg und fahren dem zukünftigen Kabcar auch mal über den Mund. Daraus entsteht aber auch eine tiefe Freundschaft zwischen Lodrik, Stoika und Waljakov. Die drei können sich aufeinander verlassen. Obwohl es sich hier um eine Fantasy-Geschichte handelt, kommt diese ohne die bekannten Figuren wie Trolle, Orks oder Zwerge aus. Trotzdem merkt man deutlich, dass man sich auf einem fiktiven Kontinent befindet, der mit fantastischen Dingen aufwartet. Interessant war dabei, wie die Entwicklung mancher Figuren vonstatten ging. Am meisten verändert sich wohl Lodrik, doch auch bei allen anderen fand ich dies spannend zu lesen. Auch die erfundene Götterwelt führt sich packend in die Geschichte ein. Dabei ist es so dass, als Einleitung zu jedem Kapitel jeweils ein Auszug aus der Entstehung Ulldarts angeführt ist, so dass sich hier quasi eine Geschichte in der Geschichte verbirgt. Doch diese kurzen Szenen ergeben zum Ende hin ein Bild, dass nötig ist, um alles besser zu verstehen. Die Geschichte ist komplex, da viele Charaktere auftauchen. Aber trotzdem ist es einfach, diesen zu folgen, da durch den detaillierten Schreibstil keine Fragen offen bleiben. Das Ende ist so, wie es für einen ersten Teil sein soll: spannend und mit sehr vielen offenen Türen. So muss man zum zweiten Band greifen, weil man dringend wissen will, wie es weitergeht. Fazit: Ein komplexer neuer Kontinent mit interessanten politischen Entwicklungen. Nichts ist so, wie es scheint.

Wirkt auch neben den Zwergen nicht blass
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei Heitz habe ich tatsächlich nicht mit den Zwergen sondern seiner Dunkle Spannung Reihe begonnen und auch jetzt greife ich zunächst zu seinem Erstlingswerk, ehe ich mich den bärtigen Gesellen widmen werde. Diese werde ich mir aber garantiert noch vornehmen, denn ich hätte nicht gedacht wie sattelfest der Autor auch... Bei Heitz habe ich tatsächlich nicht mit den Zwergen sondern seiner Dunkle Spannung Reihe begonnen und auch jetzt greife ich zunächst zu seinem Erstlingswerk, ehe ich mich den bärtigen Gesellen widmen werde. Diese werde ich mir aber garantiert noch vornehmen, denn ich hätte nicht gedacht wie sattelfest der Autor auch in der High Fantasy unterwegs ist! Eine ganze Welt zu erschaffen bedarf doch eines großen Geschicks, das der Autor bei Ulldart aber grandios beweist! Zunächst einmal war ich sehr amüsiert über den untypischen, sehr beleibten Antihelden, der einem in dieser Geschichte quasi entgegen gepurzelt kommt. Auch in seinem sonstigen Verhalten ist er zunächst alles andere als eine Identifikationsfigur und gerade das machte ihn für mich als Protagonisten so interessant. Trotzdem verliert die Lage des Reiches nicht an Ernsthaftigkeit und es tummeln sich allerlei Bedrohungen, denen Lodrik sich zu stellen versucht. An Ulldart -so heißt der Kontinent auf dem sich alles abspielt- wird man als Leser Stück für Stück heran geführt und ich finde es handelt sich um eine sehr solide, klassische High Fantasy Welt, die zumeist auch den Gesetzen der realen Welt folgt, mit einigen exotischen Ausnahmen, die ordentlich für Action sorgen. Was den Schreibstil angeht war ich wirklich positiv überrascht, bei Markus Heitz bin ich ja oftmals ein wenig ungehalten den überzogenen Dialogen gegenüber - hier war jedoch davon nichts zu bemerken! Scheinbar neigt er ausgerechnet in einer mittelalterlichen Welt nicht zu Übertreibungen. Jedenfalls konnte ich auch die Gespräche der Figuren sehr genießen, ebenso wie die ruhigeren und spannenderen Passagen. Die Sprache hat mich sehr für sich eingenommen -keinerlei Beschwerden! Inhaltlich war ich ebenfalls mehr als zufrieden, ich bekam mehr unerwartete Wendungen und ambivalente Figuren serviert als ich erwartet hätte. Dabei schätzte ich es besonders, dass es nicht immer zu ersehen ist welcher Weg nun der richtige für die Figuren darstellt bzw. wer denn nun eigentlich die richtige Entscheidung fällt. Gerade für den Einstiegsband wurde sehr viel Potential vorbereitet, dass auch für die folgenden fünf Bände noch ausreichend Spannung übrig bleiben sollte. Ich werde mich auf jeden Fall schon sehr bald an den Folgeband machen und bin bereits sehr gespannt! Fazit: Ein rundum gelungener Einstieg in eine vielversprechende Fantasy-Reihe, die für mich nicht nur meine Erwartungen erfüllte, sondern auch einige tolle Überraschungen bereit gehalten hat. Witz und Grauen liegen nah beinander, doch Markus Heitz gelingt die Kombination mühelos. Für Genrefreunde ist Unterhaltung garantiert.

Nicht perfekt, aber in jedem Fall lesenswert.
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim an der Ruhr am 17.06.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das oben zu sehende Cover sieht schonmal ganz gut aus. Die folgenden Bände sind alle ähnlich gestaltet, wodurch man bereits auf den ersten Blick sieht, dass es sich um eine Reihe handelt. Großer Pluspunkt: "Ulldart - Die Dunkle Zeit 1". Auf vielen anderen Büchern steht ja leider nicht drauf, um... Das oben zu sehende Cover sieht schonmal ganz gut aus. Die folgenden Bände sind alle ähnlich gestaltet, wodurch man bereits auf den ersten Blick sieht, dass es sich um eine Reihe handelt. Großer Pluspunkt: "Ulldart - Die Dunkle Zeit 1". Auf vielen anderen Büchern steht ja leider nicht drauf, um welchen Band es sich handelt. Da ich ein Fan von Markus Heitz bin (seinem letzten Roman "Oneiros" habe ich sogar meine Facharbeit gewidmet), wollte ich nun unbedingt mal seine erste Buchreihe lesen. Im Vergleich zu seinen späteren Werken schneidet "Schatten über Ulldart" zwar nicht ganz so gut ab, dennoch erkennt man bereits dort das unheimliche Potential seiner Geschichten und seines Schreibstils, der sich seit diesem Roman noch sehr verbessert hat. In der Geschichte um den jungen Lodrik, der im Laufe des Roman von dem als Keksprinz verspotteten Kind zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann wird, treten, im Gegensatz zu Heitz neueren Romanen, nur wenige Charaktere auf. Auch die hohe Anzahl an verschiedenen Schauplätzen, ein weiteres Merkmal seiner Bücher, ist hier auf lediglich zwei bis drei beschränkt. In manchen Phasen schleppt sich die Story nur so dahin. Gerade wenn es um den Freibeuter Thorben Rudgass geht, versteht man an vielen Stellen nicht, was zum Teufel das mit dem Rest der Geschichte zu tun hat. Dann wiederum passieren auf einer Seite 5 verschiedene Sachen gleichzeitig, was den Lesefluss teilweise etwas stört. Mit den verschiedenen Charakteren bin ich bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden. Die Hauptcharaktere sind zwar nicht unbedingt unsymphatisch, einen Liebling oder gar eine Figur, mit der ich tatsächlich mitgefiebert habe, gab es allerdings nicht. Trotz der genannten Kritikpunkte, die man, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Heitz ersten Roman handelt, leicht unter den Tisch kehren kann, mochte ich das Buch sehr. Zwar kommt es nicht gegen andere seiner Romane, wie "Kinder des Judas" oder "Die Mächte des Feuers" an, dennoch gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Punkten. (Da hier ja nur ganze Punkte möglich sind hab ich mal etwas aufgerundet ;)