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Die Ladenhüterin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Akutagawa-Preis 2016

(60)
Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.
Portrait
Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren und arbeitet selbst in einem Konbini. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Noma-Literaturpreis für Nachwuchsschriftsteller und den Mishima-Yukio-Preis. Ihr Roman "Die Ladenhüterin" gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03703-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21,8/13,1/2 cm
Gewicht 274 g
Originaltitel Konbini Ningen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 7.910
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
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Buchhändler-Empfehlungen

„Herzlich Willkommen!“

Jana Ehresmann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Die sympathische, jedoch aneckende Protagonistin dieses Romans lebt für ihren Job in einem Convinience Store; soziale Interaktion sowie gesellschaftlich anerkannte Verhaltensnormen sind ihr ein Rätsel.
Man verfolgt ihre Erzählung, ihren täglichen Rhythmus, gebannt, fragt sich, ob sie aus dieser scheinbar endlosen Lebensweise ausbrechen wird. Doch am Ende kommt es ganz anders. Womit Sayaka Murata mit einfacher knapper Sprache ein Fingerzeig in Richtung des Lesers gelingt, der sich nun selbst mit der zentralen Frage des Romans konfrontiert sieht.
Eine geniale Erzählung für alle Liebhaber japanischer Skurrilitäten!
Die sympathische, jedoch aneckende Protagonistin dieses Romans lebt für ihren Job in einem Convinience Store; soziale Interaktion sowie gesellschaftlich anerkannte Verhaltensnormen sind ihr ein Rätsel.
Man verfolgt ihre Erzählung, ihren täglichen Rhythmus, gebannt, fragt sich, ob sie aus dieser scheinbar endlosen Lebensweise ausbrechen wird. Doch am Ende kommt es ganz anders. Womit Sayaka Murata mit einfacher knapper Sprache ein Fingerzeig in Richtung des Lesers gelingt, der sich nun selbst mit der zentralen Frage des Romans konfrontiert sieht.
Eine geniale Erzählung für alle Liebhaber japanischer Skurrilitäten!

Frauke Geiger, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine kleine, feine Geschichte aus Japan, die mich mit ihrer klaren und trockenen Sprache fasziniert hat. Etwas skurril, ein bisschen traurig, aber auch lustig- eine tolle Mischung! Eine kleine, feine Geschichte aus Japan, die mich mit ihrer klaren und trockenen Sprache fasziniert hat. Etwas skurril, ein bisschen traurig, aber auch lustig- eine tolle Mischung!

„Lakonische Außenseiterparabel“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Dieser kurze Roman hat es in sich. Mit wenigen, klaren Worten und nicht ohne Komik zeichnet Sayaka Murata das Bild einer Frau, die sich in die starren Normen der (japanischen) Gesellschaft nicht einfügen kann und will. Einer Gesellschaft in der kein Platz für Andersdenkende, Andersfühlende ist. Dieser Roman könnte überall auf der Welt spielen und steht für alle Unangepassten. Kritische, starke Prosa.

Dieser kurze Roman hat es in sich. Mit wenigen, klaren Worten und nicht ohne Komik zeichnet Sayaka Murata das Bild einer Frau, die sich in die starren Normen der (japanischen) Gesellschaft nicht einfügen kann und will. Einer Gesellschaft in der kein Platz für Andersdenkende, Andersfühlende ist. Dieser Roman könnte überall auf der Welt spielen und steht für alle Unangepassten. Kritische, starke Prosa.

„Empfehlenswert!!!“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Buch, das all jene unterstützt, die glücklich sind bei dem, was sie tun, und das auch sein dürfen. Selbst wenn es in der bestehenden Gesellschaft keinen so hohen Stellenwert hat.
Diese Botschaft wird verpackt in eine hübsche Geschichte im japanischen Setting.
Trauen Sie sich!
Ein Buch, das all jene unterstützt, die glücklich sind bei dem, was sie tun, und das auch sein dürfen. Selbst wenn es in der bestehenden Gesellschaft keinen so hohen Stellenwert hat.
Diese Botschaft wird verpackt in eine hübsche Geschichte im japanischen Setting.
Trauen Sie sich!

„Das Leben als Außenseiterin“

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Keiko Furukura ist eine Außenseiterin ihrer Gesellschaft. Ihr fehlt die Fähigkeit Emotionen zu empfinden, sie arbeitet mit Mitte 30 als Aushilfe in einem Konbini und ist nicht verheiratet. Allein schon die letzte Tatsache sorgt in ihrem Umfeld für große Diskussionen.

Das Buch ist recht emotionslos geschrieben, was sehr gut zur Protagonistin passt und meiner Meinung nach, die Geschichte sehr gut schildert. Der nüchterne Erzählstil hat bei mir auf jeden Fall viel bewegt. Ich empfand vor allem Wut bei der Lektüre. Wut auf die Gesellschaft und die strikte Rollenverteilung.
Keiko Furukura ist eine Außenseiterin ihrer Gesellschaft. Ihr fehlt die Fähigkeit Emotionen zu empfinden, sie arbeitet mit Mitte 30 als Aushilfe in einem Konbini und ist nicht verheiratet. Allein schon die letzte Tatsache sorgt in ihrem Umfeld für große Diskussionen.

Das Buch ist recht emotionslos geschrieben, was sehr gut zur Protagonistin passt und meiner Meinung nach, die Geschichte sehr gut schildert. Der nüchterne Erzählstil hat bei mir auf jeden Fall viel bewegt. Ich empfand vor allem Wut bei der Lektüre. Wut auf die Gesellschaft und die strikte Rollenverteilung.

„Wie es ist, anders zu sein“

Clara Busse

"Die Ladenhüterin" ist ein etwas anderer Roman, der mich sofort fasziniert hat.

Das Cover ist wunderschön und atmosphärisch gestaltet und vermittelt einem das Gefühl, das Tor zu einer anderen Welt in den Händen zu halten.

Sayaka Muratas Schreibstil hat einen tollen und leisen Klang, der sehr zu dem Buch passt. Mit klaren Worten, die fast schon poetisch wirken, beschreibt sie Keikos Leben als Konbini Angestellte.

Erschreckend realistisch erlebt man die gesellschaftlichen Zwänge, denen Keiko jeden Tag ausgesetzt ist. Sie versteht diese zwar nicht, versucht sich aber anzupassen. Nur im Konbini fühlt sie sich wohl.

Obwohl oder gerade weil Keiko Gefühle fremd sind, habe ich sehr viele unterschiedliche Emotionen empfunden. Ich musste an vielen skurrilen und bizarren Stellen lachen. War schockiert, traurig und wütend. Oder habe kopfschüttelnd das Buch zur Seite gelegt.

"Die Ladenhüterin" ist eine Erfahrung, die zum Nachdenken anregt. Ein außergewöhnliches Buch - nicht nur für Japan-Fans.


"Die Ladenhüterin" ist ein etwas anderer Roman, der mich sofort fasziniert hat.

Das Cover ist wunderschön und atmosphärisch gestaltet und vermittelt einem das Gefühl, das Tor zu einer anderen Welt in den Händen zu halten.

Sayaka Muratas Schreibstil hat einen tollen und leisen Klang, der sehr zu dem Buch passt. Mit klaren Worten, die fast schon poetisch wirken, beschreibt sie Keikos Leben als Konbini Angestellte.

Erschreckend realistisch erlebt man die gesellschaftlichen Zwänge, denen Keiko jeden Tag ausgesetzt ist. Sie versteht diese zwar nicht, versucht sich aber anzupassen. Nur im Konbini fühlt sie sich wohl.

Obwohl oder gerade weil Keiko Gefühle fremd sind, habe ich sehr viele unterschiedliche Emotionen empfunden. Ich musste an vielen skurrilen und bizarren Stellen lachen. War schockiert, traurig und wütend. Oder habe kopfschüttelnd das Buch zur Seite gelegt.

"Die Ladenhüterin" ist eine Erfahrung, die zum Nachdenken anregt. Ein außergewöhnliches Buch - nicht nur für Japan-Fans.


„Willkommen!“

Anneke Ulrich, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Keiko ist ein richtiger Sonderling und wird in der japanischen Gesellschaft nicht wirklich anerkannt. Sie arbeitet seit 18 Jahren als Aushilfskraft in einem Konbini und fühlt sich dort auch sehr wohl. Doch da sie in ihrer eigenen kleinen Welt lebt, stößt sie damit bei "normalen" Menschen an. Es scheint eine Wendung zu geben, nachdem ein neue Mitarbeiter im Store anfängt....

Ein großartiges Buch über eine junge Frau und die knallharte japanische Gesellschaft. Der Schreibstil ist wunderschön, kommt ohne viel Schnickschnack aus und ist eher leise. Beim Lesen muss man sich ein wenig auf die japanische Denkweise einlassen, hat man damit kein Problem, kann man in eine wundervolle und sozialkritische Geschichte abtauchen. Fantastisch!
Keiko ist ein richtiger Sonderling und wird in der japanischen Gesellschaft nicht wirklich anerkannt. Sie arbeitet seit 18 Jahren als Aushilfskraft in einem Konbini und fühlt sich dort auch sehr wohl. Doch da sie in ihrer eigenen kleinen Welt lebt, stößt sie damit bei "normalen" Menschen an. Es scheint eine Wendung zu geben, nachdem ein neue Mitarbeiter im Store anfängt....

Ein großartiges Buch über eine junge Frau und die knallharte japanische Gesellschaft. Der Schreibstil ist wunderschön, kommt ohne viel Schnickschnack aus und ist eher leise. Beim Lesen muss man sich ein wenig auf die japanische Denkweise einlassen, hat man damit kein Problem, kann man in eine wundervolle und sozialkritische Geschichte abtauchen. Fantastisch!

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Etwas skurril wird die Geschichte einer Frau erzählt, der menschliche Gefühle und Denkensweisen fremd sind.
Auf jeden Fall anders, aber irgendwie fesselnd und interessant!
Etwas skurril wird die Geschichte einer Frau erzählt, der menschliche Gefühle und Denkensweisen fremd sind.
Auf jeden Fall anders, aber irgendwie fesselnd und interessant!

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wohlbefinden der Gesellschaft über dem eines Individuums steht und greift die gesellschaftlichen Wertvorstellungen Japans auf. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob das Wohlbefinden der Gesellschaft über dem eines Individuums steht und greift die gesellschaftlichen Wertvorstellungen Japans auf.

„Es ist in Ordnung anders zu sein!“

Michelle Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Bonn

Keiko ist ihr Leben lang ein Außenseiter.
Sie ist anders als die anderen Kinder, sagen zumindest die Erwachsenen.
Während der Uni beginnt Keiko einen Aushilfsjob in einem 24h Supermarkt. Sie setzt seit 18 Jahren jeden Tag ihre Maske auf und versucht sich überall anzupassen. Gelingt es ihr?

Diese kurze Büchlein habe ich wirklich sehr schnell und gerne gelesen.
Man erfährt einiges über die japanische Gesellschaftsstruktur und die Ansprüche der Japaner.
Das Ende von Keikos Geschichte fand ich klasse. Ich möchte nicht zu viel verraten. Nur so viel: Eine Moral hat dieses Buch!
Welche das ist, müssen Sie selbst lesen.
Keiko ist ihr Leben lang ein Außenseiter.
Sie ist anders als die anderen Kinder, sagen zumindest die Erwachsenen.
Während der Uni beginnt Keiko einen Aushilfsjob in einem 24h Supermarkt. Sie setzt seit 18 Jahren jeden Tag ihre Maske auf und versucht sich überall anzupassen. Gelingt es ihr?

Diese kurze Büchlein habe ich wirklich sehr schnell und gerne gelesen.
Man erfährt einiges über die japanische Gesellschaftsstruktur und die Ansprüche der Japaner.
Das Ende von Keikos Geschichte fand ich klasse. Ich möchte nicht zu viel verraten. Nur so viel: Eine Moral hat dieses Buch!
Welche das ist, müssen Sie selbst lesen.

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine kurze, überspitzte Geschichte über den Einzelhandel.
Sowohl zum schmunzeln, als auch zum nachdenken.
Steht das Wohlbefinden der Gesellschaft über dem eines Individuums?
Eine kurze, überspitzte Geschichte über den Einzelhandel.
Sowohl zum schmunzeln, als auch zum nachdenken.
Steht das Wohlbefinden der Gesellschaft über dem eines Individuums?

„Manchmal ist es nicht einfach normal zu sein, aber am Ende findet jeder seinen Platz. “

Carina Hansen, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Keiko war schon immer ein bisschen anders als alle anderen Kinder. Sie hatte nicht nur Schwierigkeiten mit gesellschaftlichen Ritualen und Empfindungen anderer umzugehen, sondern auch damit sich anzupassen. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern einfach, weil sie nichts davon verstand. So versuchte sie nicht nur als Jugendliche, sondern auch als Erwachsene immer von den anderen zu lernen, sie nachzuahmen und sich anzupassen, damit niemandem auffiel, dass sie sonderbar war. Denn Anpassung ist in Japan wichtig und wenn "der Nagel heraussticht", wird er normalerweise einfach wieder eingeschlagen. Eines Tages beginnt Sie einen Job in einem 24-Stunden-Supermarkt und merkt schnell, dass sie wie dafür geschaffen zu sein scheint. In dem sogenannten "Konbini", fühlt sie sich wirklich wohl. Es ist so einfach für sie genau das zu tun, was dort von ihr verlangt und erwartet wird und das erste Mal in ihrem Leben fühlt sie sich, als würde sie irgendwo dazugehören. Sie bleibt dort...über Jahre und wird selbst zu einem festen Bestandteil des Konbini bis eines Tages ein jungen Mann im Laden anfängt, der sich den Regeln am liebsten überhaupt nicht fügen würde und ehe sie es sich versieht, hat er Keikos Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Ein Juwel der japanischen Literatur, das für all diejenigen geschrieben wurde, die sich auf fremde Kulturen einlassen können oder die vertraut sind mit den Sitten des Landes. Ein realistisches Bild der japanischen Gesellschaft, das viele Fragen des Lebens aufwirft. Wirklich großes Kino.
Keiko war schon immer ein bisschen anders als alle anderen Kinder. Sie hatte nicht nur Schwierigkeiten mit gesellschaftlichen Ritualen und Empfindungen anderer umzugehen, sondern auch damit sich anzupassen. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern einfach, weil sie nichts davon verstand. So versuchte sie nicht nur als Jugendliche, sondern auch als Erwachsene immer von den anderen zu lernen, sie nachzuahmen und sich anzupassen, damit niemandem auffiel, dass sie sonderbar war. Denn Anpassung ist in Japan wichtig und wenn "der Nagel heraussticht", wird er normalerweise einfach wieder eingeschlagen. Eines Tages beginnt Sie einen Job in einem 24-Stunden-Supermarkt und merkt schnell, dass sie wie dafür geschaffen zu sein scheint. In dem sogenannten "Konbini", fühlt sie sich wirklich wohl. Es ist so einfach für sie genau das zu tun, was dort von ihr verlangt und erwartet wird und das erste Mal in ihrem Leben fühlt sie sich, als würde sie irgendwo dazugehören. Sie bleibt dort...über Jahre und wird selbst zu einem festen Bestandteil des Konbini bis eines Tages ein jungen Mann im Laden anfängt, der sich den Regeln am liebsten überhaupt nicht fügen würde und ehe sie es sich versieht, hat er Keikos Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Ein Juwel der japanischen Literatur, das für all diejenigen geschrieben wurde, die sich auf fremde Kulturen einlassen können oder die vertraut sind mit den Sitten des Landes. Ein realistisches Bild der japanischen Gesellschaft, das viele Fragen des Lebens aufwirft. Wirklich großes Kino.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Eine schöne Außenseitergeschichte, die in ihrer verschrobenen, autistischen Art ihren ganz eigenen Charme und Humor entwickelt. Eine schöne Außenseitergeschichte, die in ihrer verschrobenen, autistischen Art ihren ganz eigenen Charme und Humor entwickelt.

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Japan-Kenner und -Fans sei dieses Buch empfohlen, da es tiefe Einblicke in die dortigen Gesellschaftsstrukturen gibt. Mir persönlich ist die Denkweise und Lebensart fremd geblieben Japan-Kenner und -Fans sei dieses Buch empfohlen, da es tiefe Einblicke in die dortigen Gesellschaftsstrukturen gibt. Mir persönlich ist die Denkweise und Lebensart fremd geblieben

„Bemerkenswerter Blick auf die Gesellschaft und zwischenmenschliche Interaktion“

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Ein durch und durch bemerkenswerter Roman, der in seiner Kürze ein umso eindrückliches Bild der japanischen Arbeits- und Gesellschaftskultur aufzeigt, welche von unserer gar nicht mal soweit entfernt ist.

Der Kombini - 24h Convience Store - wird hier sehr passend als Aquarium beschrieben, durch welches der Leser einen ungetrübten Blick auf das Leben von Keiko und ihre Versuche der Anpassung an erwartete gesellschaftliche Normen werfen kann.
Mit klarer und leicht lakonischer Sprache beschreibt Keiko ihre Umwelt, gerät in eine mehr als ein wenig absurde Beziehung und versucht eine Daseinsberechtigung zu finden, um als für die Gesellschaft "normal" und nützlich zu gelten. Doch was ist denn dieses "normal"?

Ungewöhnlich, ehrlich und einfach lesenswert!
Ein durch und durch bemerkenswerter Roman, der in seiner Kürze ein umso eindrückliches Bild der japanischen Arbeits- und Gesellschaftskultur aufzeigt, welche von unserer gar nicht mal soweit entfernt ist.

Der Kombini - 24h Convience Store - wird hier sehr passend als Aquarium beschrieben, durch welches der Leser einen ungetrübten Blick auf das Leben von Keiko und ihre Versuche der Anpassung an erwartete gesellschaftliche Normen werfen kann.
Mit klarer und leicht lakonischer Sprache beschreibt Keiko ihre Umwelt, gerät in eine mehr als ein wenig absurde Beziehung und versucht eine Daseinsberechtigung zu finden, um als für die Gesellschaft "normal" und nützlich zu gelten. Doch was ist denn dieses "normal"?

Ungewöhnlich, ehrlich und einfach lesenswert!

„Außerordentlich beeindruckend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

"Herzlich Willkommen!" Bitte lesen Sie mich! Ein kleines großes Buch über das menschliche Verhalten und ihre Regeln in Japan. Klasse! "Herzlich Willkommen!" Bitte lesen Sie mich! Ein kleines großes Buch über das menschliche Verhalten und ihre Regeln in Japan. Klasse!

„Supermarkt als Lebensinhalt und die Frage, wo wir Menschen bleiben...“

Christina Koberling, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ein scharfer,minimalistischer Blick auf die Realität des Turbokapitalismus.
Ein Supermarkt, ein "Konbini", wird zur Obsession und zur Heimat einer jungen Frau, die anders ist als viele ihrer Mitmenschen...
Präzise, lakonische, beobachtende Sätze, absurde Situationen, überzogene Charaktere sind die literarischen Mittel, mit denen die junge japanische Autorin die Konsumwelt, in der der Mensch als Verbraucher wichtig ist oder aber als Dienstleister der Verbraucher seine Bedeutung und Daseinsberechtigung gewinnt, im Focus hat.
Für Keiko Furukawa, die Protagonistin, ist ihr Supermarkt Lebensgrund und -inhalt geworden.Niemand fragt nach ihren individuellen Eigenheiten, nach ihrer Persönlichkeit.
Auf sie ist Verlass, genau so, wie sie sich auf "Konbini" verlassen kann.
Essen Trinken Schlafen Konbini Schlafen Essen Trinken....
Ein ernüchterndes, gnadenloses, schwarzes Bild, das die Autorin Sayaka Murata, die selber in so einem Konbini gearbeitet hat, von der japanischen Gesellschaft malt, komisch wie klug. Und: ein Spiegelbild auch für unsere Gesellschaft, denn so weit sind wir von japanischen Realitäten nicht entfernt.
Großartig unspektakulär, umso beeindruckender.
Ein scharfer,minimalistischer Blick auf die Realität des Turbokapitalismus.
Ein Supermarkt, ein "Konbini", wird zur Obsession und zur Heimat einer jungen Frau, die anders ist als viele ihrer Mitmenschen...
Präzise, lakonische, beobachtende Sätze, absurde Situationen, überzogene Charaktere sind die literarischen Mittel, mit denen die junge japanische Autorin die Konsumwelt, in der der Mensch als Verbraucher wichtig ist oder aber als Dienstleister der Verbraucher seine Bedeutung und Daseinsberechtigung gewinnt, im Focus hat.
Für Keiko Furukawa, die Protagonistin, ist ihr Supermarkt Lebensgrund und -inhalt geworden.Niemand fragt nach ihren individuellen Eigenheiten, nach ihrer Persönlichkeit.
Auf sie ist Verlass, genau so, wie sie sich auf "Konbini" verlassen kann.
Essen Trinken Schlafen Konbini Schlafen Essen Trinken....
Ein ernüchterndes, gnadenloses, schwarzes Bild, das die Autorin Sayaka Murata, die selber in so einem Konbini gearbeitet hat, von der japanischen Gesellschaft malt, komisch wie klug. Und: ein Spiegelbild auch für unsere Gesellschaft, denn so weit sind wir von japanischen Realitäten nicht entfernt.
Großartig unspektakulär, umso beeindruckender.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein kurzes, stilles Buch, das einen bewegt, Es zeigt, dass das Leben auch ohne das, was uns als Glückseligkeit und Sinn verkauft wird, möglich ist. Sehr lesenswert! Ein kurzes, stilles Buch, das einen bewegt, Es zeigt, dass das Leben auch ohne das, was uns als Glückseligkeit und Sinn verkauft wird, möglich ist. Sehr lesenswert!

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein wunderbarer leiser Roman über eine Frau, die nicht innerhalb der Gesellschaft und ihren Normen leben will und kann. Ihr Platz ist ein Supermarkt, sein Funktionieren ihr Halt. Ein wunderbarer leiser Roman über eine Frau, die nicht innerhalb der Gesellschaft und ihren Normen leben will und kann. Ihr Platz ist ein Supermarkt, sein Funktionieren ihr Halt.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die Arbeit in einem Supermarkt als Lebensinhalt einer Außenseiterin. Das kleine, leise Buch fasziniert und bietet einen ungewöhnlichen Einblick in die japanische Gesellschaft.
Die Arbeit in einem Supermarkt als Lebensinhalt einer Außenseiterin. Das kleine, leise Buch fasziniert und bietet einen ungewöhnlichen Einblick in die japanische Gesellschaft.

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Die Arbeit in einem Supermarkt ist nicht prestigträchtig, hilft der Protagonistin aber, ihren Alltag zu meistern und zu strukturieren...bis ein "Neuer" kommt und alles verändert... Die Arbeit in einem Supermarkt ist nicht prestigträchtig, hilft der Protagonistin aber, ihren Alltag zu meistern und zu strukturieren...bis ein "Neuer" kommt und alles verändert...

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wer etwas über die Mentalität der japanischen Menschen
erfahren möchte, lese diesen Roman. Mehrfach ausgezeichnet !
Mir sind Roman und Handlung seltsam fremd geblieben.
Wer etwas über die Mentalität der japanischen Menschen
erfahren möchte, lese diesen Roman. Mehrfach ausgezeichnet !
Mir sind Roman und Handlung seltsam fremd geblieben.

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Ein skurriler Roman über eine Außenseiterin, die sich nur über ihren Beruf als Konbini-Angestellte als Mitglied der Gesellschaft sieht. Interessant, aber gewöhnungsbedürftig. Ein skurriler Roman über eine Außenseiterin, die sich nur über ihren Beruf als Konbini-Angestellte als Mitglied der Gesellschaft sieht. Interessant, aber gewöhnungsbedürftig.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Keiko liebt ein geordnetes Leben, Struktur bedeutet ihr alles. So erfüllt sie ihre Arbeit in einem Supermarkt - bis Shiraha in ihr Leben tritt. Skurril, bezaubernd und eindrücklich Keiko liebt ein geordnetes Leben, Struktur bedeutet ihr alles. So erfüllt sie ihre Arbeit in einem Supermarkt - bis Shiraha in ihr Leben tritt. Skurril, bezaubernd und eindrücklich

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein leiser, kleiner Roman über den alltäglichen Kampf gesellschaftlicher Außenseiter um ein paar Bröckchen Akzeptanz und womöglich sogar Anerkennung. Ein bemerkenswertes Buch. Ein leiser, kleiner Roman über den alltäglichen Kampf gesellschaftlicher Außenseiter um ein paar Bröckchen Akzeptanz und womöglich sogar Anerkennung. Ein bemerkenswertes Buch.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Auf der Suche nach dem fiktiven Wesen "normaler Mensch"!
Keiko ist anders. Sie weiß, dass sie ein Fremdkörper in einer genormten Gesellschaft ist, aber wie kann sie bestehen? Toll!
Auf der Suche nach dem fiktiven Wesen "normaler Mensch"!
Keiko ist anders. Sie weiß, dass sie ein Fremdkörper in einer genormten Gesellschaft ist, aber wie kann sie bestehen? Toll!

„Gemessen nach (un)erfüllter Norm!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nur ein Leben strengstens nach und innerhalb der sozialen Norm, ist ein erstrebenswertes, achtenswertes und lebenswertes Leben...!

Was, wenn man wie Keiko Furukura davon abweicht...?

Ein absolut beeindruckendes und absolut lesenswertes Buch! Lassen Sie sich unbedingt in diese Welt entführen!

Klasse!!!
Nur ein Leben strengstens nach und innerhalb der sozialen Norm, ist ein erstrebenswertes, achtenswertes und lebenswertes Leben...!

Was, wenn man wie Keiko Furukura davon abweicht...?

Ein absolut beeindruckendes und absolut lesenswertes Buch! Lassen Sie sich unbedingt in diese Welt entführen!

Klasse!!!

„Das Leben ist (k)ein Minimarkt“

Sabine van Ahlen, Thalia-Buchhandlung Münster

Zur Zeit erscheinen auf dem deutschen Buchmarkt einige hochinteressante Titel aus dem fernöstlichen Raum, besonders auch aus Japan, einem Land, das uns einerseits sehr westlich und andererseits doch sehr fremd und undurchschaubar erscheint, besonders was die Regeln und Codes für das gesellschaftliche Miteinander angeht.
In ihrem Roman „Die Ladenhüterin“ macht Sayaka Murata dies zum zentralen Thema. Keiko Furukawa ist wie ein augenfälliger Webfehler in einem ansonsten perfekt gemusterten Teppich. Von Kindheit an ist sie anders als alle anderen. Sie denkt anders, reagiert und handelt anders als gesellschaftlich sanktioniert und kann das allgemeine Befremden über sich zwar erkennen, aber nicht verstehen. Die Lösung aus diesem Dilemma scheint darin zu liegen, sich zwischenmenschlichen Beziehungen weitestgehend zu entziehen und gleichzeitig je nach Umfeld und Situation Verhalten, Gestik, Mimik und Sprechweise anderer zu perfekt zu kopieren, um den jeweiligen Gruppenmustern bis zur totalen Unsichtbarkeit zu entsprechen. Als sie schließlich einen Aushilfsjob in einem Rund-Um-Die-Uhr-Minimarkt annimmt, glaubt sie, endlich und dauerhaft den idealen Lebensraum für sich gefunden zu haben, denn das reibungslose Funktionieren eines solchen Ladens, in dem sie zu einer Art Serviceroboter mutiert, basiert gerade auf individueller Unsichtbarkeit, auf ritualisierten Verhaltensmustern. Es sind die hier geltenden Standardfloskeln und immer gleichen Abläufe in immer gleichen Rhythmen, die sie vollkommen verinnerlicht und die ihr ein absolut stabiles (Über-)Lebensgerüst bieten. In dieser künstlichen Welt, dieser Mimikry der Normalität, fühlt sie sich zum ersten Mal real und sicher, auch wenn sie sich mit diesem Leben in einer Art Sicherheitskapsel wiederum der Mißbilligung der Gesellschaft aussetzt. Dann, eines Tages, tritt ein junger Mann seinen Aushilfsjob im Minimarkt an, der in einer Art Totalverweigerung und absoluten Ichbezogenheit jede Regel für sich ablehnt und damit ihre ganze gewonnene Sicherheit in Frage stellt….
„Die Ladenhüterin“ ist eine messerscharfe Gesellschaftssatire und in seiner glasklaren reduzierten Sprache absurd, komisch und tieftraurig zugleich. Und wer glaubt, dass dies alles doch sehr japanisch sei, hat sicher recht, aber zur Wahrheit gehört auch, dass der Ferne Osten in mancher Hinsicht gar nicht so weit entfernt ist. Mit 145 Seiten „nur“ eine Art literarischer Snack, ist dieser Roman doch eine außergewöhnliche Spezialität, die den Geist anregt und lange vorhält. (Pausen-)Pflichtlektüre!
Zur Zeit erscheinen auf dem deutschen Buchmarkt einige hochinteressante Titel aus dem fernöstlichen Raum, besonders auch aus Japan, einem Land, das uns einerseits sehr westlich und andererseits doch sehr fremd und undurchschaubar erscheint, besonders was die Regeln und Codes für das gesellschaftliche Miteinander angeht.
In ihrem Roman „Die Ladenhüterin“ macht Sayaka Murata dies zum zentralen Thema. Keiko Furukawa ist wie ein augenfälliger Webfehler in einem ansonsten perfekt gemusterten Teppich. Von Kindheit an ist sie anders als alle anderen. Sie denkt anders, reagiert und handelt anders als gesellschaftlich sanktioniert und kann das allgemeine Befremden über sich zwar erkennen, aber nicht verstehen. Die Lösung aus diesem Dilemma scheint darin zu liegen, sich zwischenmenschlichen Beziehungen weitestgehend zu entziehen und gleichzeitig je nach Umfeld und Situation Verhalten, Gestik, Mimik und Sprechweise anderer zu perfekt zu kopieren, um den jeweiligen Gruppenmustern bis zur totalen Unsichtbarkeit zu entsprechen. Als sie schließlich einen Aushilfsjob in einem Rund-Um-Die-Uhr-Minimarkt annimmt, glaubt sie, endlich und dauerhaft den idealen Lebensraum für sich gefunden zu haben, denn das reibungslose Funktionieren eines solchen Ladens, in dem sie zu einer Art Serviceroboter mutiert, basiert gerade auf individueller Unsichtbarkeit, auf ritualisierten Verhaltensmustern. Es sind die hier geltenden Standardfloskeln und immer gleichen Abläufe in immer gleichen Rhythmen, die sie vollkommen verinnerlicht und die ihr ein absolut stabiles (Über-)Lebensgerüst bieten. In dieser künstlichen Welt, dieser Mimikry der Normalität, fühlt sie sich zum ersten Mal real und sicher, auch wenn sie sich mit diesem Leben in einer Art Sicherheitskapsel wiederum der Mißbilligung der Gesellschaft aussetzt. Dann, eines Tages, tritt ein junger Mann seinen Aushilfsjob im Minimarkt an, der in einer Art Totalverweigerung und absoluten Ichbezogenheit jede Regel für sich ablehnt und damit ihre ganze gewonnene Sicherheit in Frage stellt….
„Die Ladenhüterin“ ist eine messerscharfe Gesellschaftssatire und in seiner glasklaren reduzierten Sprache absurd, komisch und tieftraurig zugleich. Und wer glaubt, dass dies alles doch sehr japanisch sei, hat sicher recht, aber zur Wahrheit gehört auch, dass der Ferne Osten in mancher Hinsicht gar nicht so weit entfernt ist. Mit 145 Seiten „nur“ eine Art literarischer Snack, ist dieser Roman doch eine außergewöhnliche Spezialität, die den Geist anregt und lange vorhält. (Pausen-)Pflichtlektüre!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Die Geschichte packte mich auf den ersten Seiten: in einer präzisen Sprache erzählt die Autorin ein absurdes, langweiliges aber geordnetes Leben der Heldin, bis etwas passiert ... Die Geschichte packte mich auf den ersten Seiten: in einer präzisen Sprache erzählt die Autorin ein absurdes, langweiliges aber geordnetes Leben der Heldin, bis etwas passiert ...

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein kleiner feiner Roman
Präzise, unterkühlt und liebevoll satirisch beschreibt Murata das Leben einer Frau,
der sich die Regel und Normen ihrer Gesellschaft nicht erschließen.
Ein kleiner feiner Roman
Präzise, unterkühlt und liebevoll satirisch beschreibt Murata das Leben einer Frau,
der sich die Regel und Normen ihrer Gesellschaft nicht erschließen.

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Absolut ungewöhnliches Buch, das mich in seiner Konsequent an "Die Vegetarierin" erinnerte. Obwohl es befremdlich anmutet, entfaltet sich nach und nach eine tröstende Schlichtheit. Absolut ungewöhnliches Buch, das mich in seiner Konsequent an "Die Vegetarierin" erinnerte. Obwohl es befremdlich anmutet, entfaltet sich nach und nach eine tröstende Schlichtheit.

„ein Happy end der etwas anderen Art“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Keiko Furukura ist befremdlich anders als alle anderen und das schon von Kindheit an. Einen Lebenssinn findet sie darin, im Kombini absolut perfekt zu funktionieren und die Verhaltensweisen ihrer Kolleginnen zu imitieren ! Ihr neuer Kollege Shiraha bringt ihr sorgfältiges System aus dem Gleichgewicht und bevor sie ihrer inneren Stimme endgültig folgen kann, muss sie ihre Unsicherheit ausloten und Shiraha wieder aus ihrer Badewanne kriegen! Kurz , knapp und ohne auf die Gefühle des Lesers Rücksicht zu nehmen, mit höchster Präzision erzählt ! Sehr ungewöhnlich.... Keiko Furukura ist befremdlich anders als alle anderen und das schon von Kindheit an. Einen Lebenssinn findet sie darin, im Kombini absolut perfekt zu funktionieren und die Verhaltensweisen ihrer Kolleginnen zu imitieren ! Ihr neuer Kollege Shiraha bringt ihr sorgfältiges System aus dem Gleichgewicht und bevor sie ihrer inneren Stimme endgültig folgen kann, muss sie ihre Unsicherheit ausloten und Shiraha wieder aus ihrer Badewanne kriegen! Kurz , knapp und ohne auf die Gefühle des Lesers Rücksicht zu nehmen, mit höchster Präzision erzählt ! Sehr ungewöhnlich....

„Die Stimme des Konbini“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Keiko Furukura kann nicht gut mit Menschen und deren Erwartungen umgehen. Deshalb ist Keikos Lebensmittelpunkt der Job im Konbini, einem 24-Stunden-Supermarkt. Hier gibt es klare Anweisungen und vorgeschriebene Rituale, die zwingend einzuhalten sind. Als Shiraha ebenfalls dort anfängt und sie ihm zusätzlich ihre Badewanne als Schlafgelegenheit überlässt, gerät ihr Lebensgerüst aus den Fugen. Besonderes Buch, welches mir intensives, interessantes und kurzweiliges Lesevergnügen bereitet hat!

Keiko Furukura kann nicht gut mit Menschen und deren Erwartungen umgehen. Deshalb ist Keikos Lebensmittelpunkt der Job im Konbini, einem 24-Stunden-Supermarkt. Hier gibt es klare Anweisungen und vorgeschriebene Rituale, die zwingend einzuhalten sind. Als Shiraha ebenfalls dort anfängt und sie ihm zusätzlich ihre Badewanne als Schlafgelegenheit überlässt, gerät ihr Lebensgerüst aus den Fugen. Besonderes Buch, welches mir intensives, interessantes und kurzweiliges Lesevergnügen bereitet hat!

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Manchmal weiß man schon nach ein paar Seiten, dass man ein ganz besonderes Buch entdeckt hat. Diese Geschichte berichtet ganz außergewöhnlich über eine ganz gewöhnliche Frau. Manchmal weiß man schon nach ein paar Seiten, dass man ein ganz besonderes Buch entdeckt hat. Diese Geschichte berichtet ganz außergewöhnlich über eine ganz gewöhnliche Frau.

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Eine wunderbare Liebeserklärung an den Mikrokosmos eines Supermarktes, denn das ist der einzige Ort, an dem Keiko, die schon immer eine Außenseiterin war, sich wohlfühlt. Eine wunderbare Liebeserklärung an den Mikrokosmos eines Supermarktes, denn das ist der einzige Ort, an dem Keiko, die schon immer eine Außenseiterin war, sich wohlfühlt.

„Ein Leben für die Arbeit“

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein Einblick in die Welt Japans; und doch so nah, wenn man es mit unserem eigenen Lebensstil vergleicht. Wofür leben wir - für die Arbeit oder für uns?! Mutig und absolut aktuell. Ein Einblick in die Welt Japans; und doch so nah, wenn man es mit unserem eigenen Lebensstil vergleicht. Wofür leben wir - für die Arbeit oder für uns?! Mutig und absolut aktuell.

„Keiko“

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

....arbeitet seit 19 Jahren in einem 24 Stunden Supermarkt. Seit frühester Kindheit wird ihr eine erstaunliche Herzenskälte bescheinigt. Ihr Verhalten ist merkwürdig. Im Supermarkt findet sie als Aushilfe völlige Erfüllung. Ein Zwangsverhältnis entwickelt sich. Ich mochte Keiko, trotz ihrer Macken und den schlichten, einfachen Schreibstil. ....arbeitet seit 19 Jahren in einem 24 Stunden Supermarkt. Seit frühester Kindheit wird ihr eine erstaunliche Herzenskälte bescheinigt. Ihr Verhalten ist merkwürdig. Im Supermarkt findet sie als Aushilfe völlige Erfüllung. Ein Zwangsverhältnis entwickelt sich. Ich mochte Keiko, trotz ihrer Macken und den schlichten, einfachen Schreibstil.

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Skurille japanische Geschichte einer Frau, die ihr Leben in einem Convinience Store verbringt. Sehr amüsant und lesenswert! Skurille japanische Geschichte einer Frau, die ihr Leben in einem Convinience Store verbringt. Sehr amüsant und lesenswert!

Kundenbewertungen

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Japanische Außenseiter
von Kaffeeelse am 08.07.2018

Ein Buch über zwei Außenseiter in Japan. Ein Land in dem die Gleichförmigkeit der Individuen ein wichtiger Aspekt der Kultur ist/war. Die Hauptpersonen, Keiko Furukara, 36-jährige Protagonistin, fiel ihrer Umgebung schon in jungen Jahren negativ durch fehlende Empathie auf, da sie selbst diese negativen Empfindungen der Umgebung nicht nachvollziehen... Ein Buch über zwei Außenseiter in Japan. Ein Land in dem die Gleichförmigkeit der Individuen ein wichtiger Aspekt der Kultur ist/war. Die Hauptpersonen, Keiko Furukara, 36-jährige Protagonistin, fiel ihrer Umgebung schon in jungen Jahren negativ durch fehlende Empathie auf, da sie selbst diese negativen Empfindungen der Umgebung nicht nachvollziehen kann, entschließt sie sich, sich in sich selbst zurückzuziehen, und versucht einfach Personen ihrer Umwelt nachzuahmen um nicht negativ aufzufallen. Genau aus diesem Grund sucht sie sich auch einen Aushilfsjob in einem Supermarkt und fängt diesen 18-jährig an. Und über die folgenden 18 Jahre verschmilzt sie förmlich mit diesem Job, er wird ihr Lebenszweck. Die zweite Person ist Herr Shiraha, kommt zur Aushilfe in die Supermarktfiliale, ein Kritiker des Systems an sich, aber eigentlich nur darauf aus, jemanden zu finden, der ihn aushält. Er unterbreitet Keiko seine Sichten darüber, was einen Menschen in der Gesellschaft zu einem wertvollen Mitglied macht, seine Arbeitskraft für die Gesellschaft und seine Zeugungskraft zum Erhalt der Gesellschaft. Alle anderen werden ausgegrenzt. Und Keiko überlegt und handelt ? . Den Sarkasmus in diesem Buch finde ich schon hervorragend. Aber trotzdem finde ich solche Aussagen als sehr einfach, zu sehr Schwarz/Weißdenken. Jedes Individuum grenzt doch das aus, was es nicht verstehen kann bzw. will. Und Sichtweisen sind doch hoffentlich bei jedem Individuum verschieden. Sicherlich ist das in der japanischen Welt noch etwas Anderes. Aber ich denke doch das Menschen rein gefühlstechnisch überall auf der Welt ähnlich ticken/empfinden, die kulturellen Prägungen kommen nur zu den sozialen hinzu. Aber auf jeden Fall eine originelle Geschichte, die auch einen großen Sog besitzt.

Anpassung - um jeden Preis?
von Petra S. am 28.05.2018

Keiko Furukura passt nicht in die strenge, genormte japanische Gesellschaft. Bereits als Kind fällt sie durch merkwürdig erscheinende Verhaltensweisen auf. Ihr Unvermögen, Empathie gegenüber anderen Menschen zu empfinden, ihr strikt rationales Verhalten, bringen schon während ihrer Schulzeit ungewollt auch ihre Eltern in Erklärungsnotstand. Als Erwachsene lebt Keiko sehr zurückgezogen... Keiko Furukura passt nicht in die strenge, genormte japanische Gesellschaft. Bereits als Kind fällt sie durch merkwürdig erscheinende Verhaltensweisen auf. Ihr Unvermögen, Empathie gegenüber anderen Menschen zu empfinden, ihr strikt rationales Verhalten, bringen schon während ihrer Schulzeit ungewollt auch ihre Eltern in Erklärungsnotstand. Als Erwachsene lebt Keiko sehr zurückgezogen und bekommt trotz eines abgeschlossenen Studiums keine passende Arbeit. Schließlich findet sie einen Job als Aushilfe in einem der in Japan sehr zahlreichen Convinience-Stores, einem ?Konbini?. Im Konbini sind alle Arbeitsabläufe normiert. Die ewig gleichen Höflichkeitsfloskeln für den Umgang mit der Kundschaft werden täglich trainiert ? wie bei einem Schauspiel, in dem die Verkäuferinnen als Darstellerinnen agieren. Keiko jedoch findet gerade in dieser Routine die so dringend benötigte Sicherheit und mit den antrainierten Verhaltensweisen ? zumindest vorübergehend ? auch die ersehnte Akzeptanz ihrer Mitmenschen. Um sich immer besser anzupassen, beginnt sie ihre Kolleginnen zu kopieren, eignet sich deren Meinungen, deren Kleidungsstil und sogar deren Aussprache an. Doch bald genügt das nicht mehr - um in der Japanischen Gesellschaft auf Dauer zu bestehen und Anerkennung zu bekommen braucht man eine richtige, fixe Anstellung, macht Karriere oder ?. heiratet und bekommt Kinder. Als eines Tages der junge, sehr unangepasste Shiraha als Aushilfe in Konbini beginnt, glaubt die rational denkende Keiko eine Lösung für ihre Probleme gefunden zu haben. Und dann gerät ihre Welt komplett aus den Fugen? **** Meine Meinung: **** ?Die Ladenhüterin? ist ein kurzes, jedoch außergewöhnliches Buch, das sicher nicht nur die japanischen Leser begeistern wird. Mit ihrem knappen, prägnanten Stil nimmt uns die Autorin auf eine faszinierende, spannende Reise in die marionettenhaft anmutende, japanische Gesellschaft mit, die nur wenig Spielraum für Menschen wie Keiko bietet. ?Die Ladenhüterin? ist ein sehr gesellschaftskritisches Buch, ein Appell an Toleranz und mehr Offenheit. Außenseiter haben es in jeder Gesellschaft schwer - in Japan sicher besonders-, aber auch bei uns hat Toleranz oft den bitteren Nachgeschmack einer gesellschaftlichen Scheinheiligkeit. Man präsentiert sicher gerne offen, jedoch nur solange die persönliche Komfortzone nicht gestört wird. In Wahrheit steht auch bei uns ein Außenseiter immer am Rande, sofern er sich nicht in einem gewissen Grad anzupassen bereit ist. Doch - wie weit kann und darf die Anpassung gehen ? wo sind die eigenen Grenzen und wo stößt eine Gesellschaft an ihre Grenzen? Vielleicht findet ihr die Antwort in diesem wunderbaren, klugen Buch. Egal ob ihr gerne etwas mehr über die Japanische Gesellschaft erfahren wollt oder ob euch die Thematik anspricht, ihr werdet dieses Buch sicher genauso lieben und genießen wie ich.

Gesellschaftskritik jenseits meiner Lebensrealität
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 23.05.2018

?Dieses langsame Ersterben der Umgebung gefiel mir.? (S. 32) Keiko war schon immer anders, das hatte ihre Familie schon vor der Grundschule bemerkt. In ihrem Umfeld stößt das auf wenig Verständnis: Endlich normal werden soll sie, und sich in die Gesellschaft einfügen. Das ist nur schwierig, wenn einem gesellschaftliche Normen... ?Dieses langsame Ersterben der Umgebung gefiel mir.? (S. 32) Keiko war schon immer anders, das hatte ihre Familie schon vor der Grundschule bemerkt. In ihrem Umfeld stößt das auf wenig Verständnis: Endlich normal werden soll sie, und sich in die Gesellschaft einfügen. Das ist nur schwierig, wenn einem gesellschaftliche Normen so fremd sind? Mit Keiko ist die Protagonistin dieses Romans eine Figur, die ich wahnsinnig spannend fand, und eigentlich ist sie der Hauptgrund dafür, dass ich ihn überhaupt gelesen habe. Nachdem sie in ihrer schnell feststellt, dass sie am besten durchs Leben kommt, wenn sie so wenig wie möglich sagt, scheint die Entdeckung der Arbeitswelt in dem kleinen Supermarkt, in dem sie als Aushilfe arbeitet, einer Offenbarung gleichzukommen. Im Prinzip hätten damit alle glücklich sein können. Die Wirklichkeit in Japan sieht aber anscheinend anders aus, und an der Stelle bin ich dann leider aus diesem Roman ausgestiegen. Wieso ist es so ein großes Thema, wie Menschen leben? Wieso ist man nur dann ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft, wenn man sich anpasst? Es mag natürlich sein, dass das kein typisch japanisches Phänomen ist, dass die Situation bei uns nicht so viel anders ist und man es bloß nicht bemerkt, wenn man ausreichend angepasst ist. Aber ich kam aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Ich kann gut verstehen, dass dieser Roman in Japan ein voller Erfolg gewesen ist. Ich konnte mit fast allem daraus jedoch einfach nichts anfangen und fand die Figuren um Keiko herum beinahe ohne Ausnahme furchtbar. In seiner Funktion als Gesellschaftskritik möchte ich ihm die Relevanz jedoch nicht absprechen.