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Die Ladenhüterin

Roman

Sayaka Murata

(52)
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Beschreibung

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

" Es ist diese vollendete Entfremdung, von der diese herzbitterliche, absurd komische Groteske erzählt. " DIE ZEIT 20180709

Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen. Ihr Roman »Die Ladenhüterin« gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans und war in mehr als einem Dutzend Ländern ein großer Erfolg.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03703-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21,8/13,1/2 cm
Gewicht 268 g
Originaltitel Konbini Ningen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 57615

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine interessante, kurzweilige Geschichte über eine Außenseiterin, die im Gewand einer Konbini-Angestellten versucht sich der Welt anzupassen und nicht aus der Reihe zu tanzen. Gefühle sind ihr fremd und mit den Werte und Normen ihrer Gesellschaft weiß sie nichts anzufangen.

Japanische Literatur für Fortgeschrittene

Franziska Lauszus, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Dìeses literarische Kleinod gehört in die Kategorie: "Es passiert nichts - und doch ist alles gesagt" . Still und völlig unspektakulär zieht die Handlung dahin, aber die Botschaft dazwischen wirkt in Leuchtschrift nach. Ein gesellschaftskritischer Blick mit einem Hauch emotionsloser Poesie.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
29
16
6
1
0

Interessant, aber nicht ganz so wie vorgestellt
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 24.07.2020

Murata schafft es hier gesellschaftskritisch zu schreiben und den Anpassungszang in Japan scharf zu kritisieren, wobei sie die Geschichte der Hauptfigur, die wahrscheinlich unter einer Form von Autismus, glaubhaft erzählt und nicht in Klischees verfällt oder falsche Informationen verbreitet. Gleichzeitig leider der letzte Dritt... Murata schafft es hier gesellschaftskritisch zu schreiben und den Anpassungszang in Japan scharf zu kritisieren, wobei sie die Geschichte der Hauptfigur, die wahrscheinlich unter einer Form von Autismus, glaubhaft erzählt und nicht in Klischees verfällt oder falsche Informationen verbreitet. Gleichzeitig leider der letzte Drittel des Buches gewaltig mit der Einführung einer bestimmten Figur. Auch wenn Murata die Heuchlerei, den Frauenhass und die Doppelstandards gut auseinandernimmt, bleibt die Nebenfigur lästig und schiebt sich schmerzlich in die Geschichte hinein, ohne einen wirklichen Mehrwert zu bringen. Ich war froh, als die Hauptfigur sich am Ende von ihm entledigte und zur Konbini ningen wurde, aber da war der Schaden schon angerichtet. Tatsächlich hätte ich mir mehr Interaktionen im konbini gewünscht und mehr einsame Momente mit Kundinnen*en abends und nachts, um die Isolierung zu verstärken. Ich kann nämlich den Anreiz im konbini zu arbeiten verstehen, da es eine Heterotopie darstellt. Ich hätte mir gewünscht die Geschichte handelte mehr davon, stattdessen kam noch eine Geschichte forcierter heteronormativer Liebesbeziehung rein und das leider mit einem durch und durch abscheulichen Charakter.

Leicht, kurz & ohne unnötiges Drama. Leider schlechte Übersetzung
von June am 30.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Diese Erzählung ist einer dieser typisch Japanischen, in denen es scheint als hätte sich der Autor einfach irgendjemanden von der Straße gepickt und dessen Geschichte erzählt. Also leicht, kurz und ohne unnötiges Drama. Die Charaktere sind der Art, der man aus dem Weg gehen würde und Augenkontakt vermeiden würde, würden sie ... Diese Erzählung ist einer dieser typisch Japanischen, in denen es scheint als hätte sich der Autor einfach irgendjemanden von der Straße gepickt und dessen Geschichte erzählt. Also leicht, kurz und ohne unnötiges Drama. Die Charaktere sind der Art, der man aus dem Weg gehen würde und Augenkontakt vermeiden würde, würden sie einen frei heraus auf der Straße ansprechen & ihre wahren Gedanken äußern. Die Geschichte ist zu kurz, um die Charaktere zu lieben oder zu hassen, denn es ist wahrlich nur ein Einblick in das Leben einer Frau, welche mit ihrem gleichbleibenden, geregelten Alltag zufrieden ist und ihn für eine Weile durch einen (etwas nervigen) Typen durcheinander bringen lässt. (PS: Keine Liebesgeschichte!) Was mich beim Lesen leider teilweise in den Wahnsinn getrieben hat, war die grauslige Übersetzung ins Deutsche!! So negativ ist mir vorher noch nie eine Übersetzung aufgefallen. Nach einiger Recherche war ich völlig entgeistert, zu lesen, dass Ursula Gräfe sehr bekannte Namen übersetzt. Na, für mich ist jedenfalls klar, dass ich in Zukunft diesem Namen aus dem Weg gehen werde und von ihr übersetzte Titel lieber auf einer anderen Sprache lese.

Da steckt mehr drin, als man erwartet.
von frau.meln aus Erfurt am 28.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufmachung Die Geschichte von Keiko Furukura wird in der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist recht detailliert und bildhaft, wodurch es wirklich leicht ist sich die Umgebung vorzustellen. Protagonistin Keiko Furukura ist schon immer anders. Sie ist äußerst pragmatisch und ihre Ansichten sind oftmals verdreh... Aufmachung Die Geschichte von Keiko Furukura wird in der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist recht detailliert und bildhaft, wodurch es wirklich leicht ist sich die Umgebung vorzustellen. Protagonistin Keiko Furukura ist schon immer anders. Sie ist äußerst pragmatisch und ihre Ansichten sind oftmals verdreht. Daher ist sie, seit sie denken kann Außenseiterin. Die Erwachsenen reden stets nur davon sie heilen zu wollen. Keiko hat zwar keine Ahnung warum dies müsste, aber sie merkt schnell, dass es für alle leichter ist, wenn sie sich verstellt. Fazit In diesem schmalen, 144 Seiten umfassenden Büchlein, steckt irgendwie mehr als man erwarten mag. Das Thema klingt zwar vermeintlich langweilig, doch beim Lesen hatte ich dieses Gefühl nicht ein einziges Mal. In den Phasen des nicht-lesens dachte ich oft über diese Geschichte nach. Auch, wenn man dennoch sagen muss, dass die Protagonistin und die Erzählung etwas seltsames an sich haben, so wird damit ein gesellschaftskritisches Bild geschaffen, welches mich beeindruckt hat. Hier in Deutschland sind die Ansichten nicht so extrem, wie in dem Buch vermittelt, allerdings habe ich schon oft erlebt, wie anders Menschen von einem denken, wenn man einen unüblichen Weg einschlägt. Ein ausdrucksstarkes Buch und meinerseits eine absolute Empfehlung.


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