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Hologrammatica

Gekürzte Lesung

(57)
Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann -
sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben?

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte - digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist ...

Portrait
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane - darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler - haben sich bereits Hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman »Drohnenland« wurde er u.a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Oliver Siebeck
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783785756973
Genre Krimi/Thriller
Verlag Lübbe Audio
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 1000 Minuten
Verkaufsrang 10.304
Hörbuch (MP3-CD)
11,99
bisher 13,99

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Buchhändler-Empfehlungen

Entworfen wird unsere Welt anno 2088, die mehr Schein als Sein ist. Klassische SF-Motive, ein Vermisstenfall und nur 21 Tage Zeit bis zum "Braincrash"... hochkomplex & genial gut! Entworfen wird unsere Welt anno 2088, die mehr Schein als Sein ist. Klassische SF-Motive, ein Vermisstenfall und nur 21 Tage Zeit bis zum "Braincrash"... hochkomplex & genial gut!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wow, was für eine geniale Mischung aus Spannung, Science Fiction und Realität. Das Hörbuch ist ebenso gelungen und wird Fans von Schätzing und Co. begeistern! Wow, was für eine geniale Mischung aus Spannung, Science Fiction und Realität. Das Hörbuch ist ebenso gelungen und wird Fans von Schätzing und Co. begeistern!

„Anspruchsvoller Zukunfts-Thriller/-Krimi!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Zum Ende des 21. Jahrhunderts hat sich viel geändert. Der fortschreitende Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst (sehr beliebt ist mittlerweile Sibirien) und durch den zunehmenden Leerstand in den europäischen Wohnhäusern, haben sich die Mieten wieder entdprechend entspannt. Zudem haben sich neue Techniken hervor getan, wie zum Beispiel das Holonet und das Mind Uploading, die es den Menschen möglich machen, ihre Identität so leicht zu wechseln, wie die Unterwäsche.
In dieser Welt arbeitet Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wieder aufzustöbern und in diesem Fall geht es um die Computerexpertin Juliette Perotte, die scheinbar spurlos verschwunden ist. Sie arbeitete daran, so genannte Cogits zu entwickeln, digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann und stand in engem Kontakt zu einem genialen Programmierer. Gemeinsam waren sie einem Geheimnis auf der Spur und je tiefer Singh in diesen Fall eintaucht, desto stärker wird sein Eindruck, dass sein Gegner kein Mensch ist...

Tom Hillenbrand konnte mich bereits mit "Drohnenland" und "Der Kaffeedieb" begeistern und jetzt legt er wieder im Bereich Sci-Fi-Krimi nach! Die Geschichte erinnernt anfänglich an einen schönen klassischen Detektiv-Roman, entwickelt durch die Zukunftselemente allerdings nochmal einen ganz eigenen Charme. Oldschool trifft Newschool. Dieser Mix ist von Hillenbrand wirklich wundervoll umgesetzt worden, auch wenn mich seine Zukunftsaussichten stellenweise leicht deprimiert haben...aber das haben die von Philip K. Dick auch getan und es hat dem Lesevergnügen nie geschadet!
In der Zukunft, die Hillenbrand hier erschaffen hat, ist nichts so wie es scheint. Über das Holonet ist es möglich alles optisch aufzuhübschen, sei es eine marode Hausfassade die in einem neuen Glanz erstrahlt oder die verdreckten Gehsteige, die keinen Müll mehr aufweisen. Die hollographischen Effekte errichten eine Scheinwelt mit einer geschönten Oberfläche, die wahre Welt lauert darunter. In dieser Welt ist es auch möglich, sich zu digitalisieren und diese Inhalte in andere Körper hochzuladen, sofern sie den technischen Vorraussetzungen entsprechen. Außerdem geht Hillenbrand noch auf die Vor- und Nachteile künstlicher Intelligenz ein und auch das lässt einen manchmal schaudern. Auch diese Gedankenspiele haben mich beim Lesen gerne mal an Philip K. Dick denken lassen und mich an seine Visionen der Zukunft erinnert.
Auf den über 500 Seiten nimmt sich der Autor gerne Zeit für seine Geschichte, seine Charaktere und auch für die technischen Details und Erläuterungen derselben. Letzteres hemmt manchmal etwas den Lesefluss und nimmt der Geschichte das Tempo. Auch die vielen neuen Wörter bringen einen manchmal ins Straucheln und auch das geht auf Kosten der Geschwindigkeit. Aber Hillenbrand ist ein wundervoller Erzähler und dadurch lässt man sich gerne mal auf die ein oder andere Länge ein. Doch nicht nur die technischen Schilderungen sind zuweilen kompliziert, auch die Geschichte an sich nimmt mit zunehmnder Seitenzahl in Bezug auf die Komplexität immer mehr zu. Insgesamt hat man also ein Buch, bei dem sich das Lesen definitiv lohnt, aber es ist nichts, was man einfach mal nebenher konsumieren kann und sollte! Für alle Freunde zukunftsorinierter und anspruchsvoller Krimis / Thriller definitiv eine Empfehlung!
Zum Ende des 21. Jahrhunderts hat sich viel geändert. Der fortschreitende Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst (sehr beliebt ist mittlerweile Sibirien) und durch den zunehmenden Leerstand in den europäischen Wohnhäusern, haben sich die Mieten wieder entdprechend entspannt. Zudem haben sich neue Techniken hervor getan, wie zum Beispiel das Holonet und das Mind Uploading, die es den Menschen möglich machen, ihre Identität so leicht zu wechseln, wie die Unterwäsche.
In dieser Welt arbeitet Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wieder aufzustöbern und in diesem Fall geht es um die Computerexpertin Juliette Perotte, die scheinbar spurlos verschwunden ist. Sie arbeitete daran, so genannte Cogits zu entwickeln, digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann und stand in engem Kontakt zu einem genialen Programmierer. Gemeinsam waren sie einem Geheimnis auf der Spur und je tiefer Singh in diesen Fall eintaucht, desto stärker wird sein Eindruck, dass sein Gegner kein Mensch ist...

Tom Hillenbrand konnte mich bereits mit "Drohnenland" und "Der Kaffeedieb" begeistern und jetzt legt er wieder im Bereich Sci-Fi-Krimi nach! Die Geschichte erinnernt anfänglich an einen schönen klassischen Detektiv-Roman, entwickelt durch die Zukunftselemente allerdings nochmal einen ganz eigenen Charme. Oldschool trifft Newschool. Dieser Mix ist von Hillenbrand wirklich wundervoll umgesetzt worden, auch wenn mich seine Zukunftsaussichten stellenweise leicht deprimiert haben...aber das haben die von Philip K. Dick auch getan und es hat dem Lesevergnügen nie geschadet!
In der Zukunft, die Hillenbrand hier erschaffen hat, ist nichts so wie es scheint. Über das Holonet ist es möglich alles optisch aufzuhübschen, sei es eine marode Hausfassade die in einem neuen Glanz erstrahlt oder die verdreckten Gehsteige, die keinen Müll mehr aufweisen. Die hollographischen Effekte errichten eine Scheinwelt mit einer geschönten Oberfläche, die wahre Welt lauert darunter. In dieser Welt ist es auch möglich, sich zu digitalisieren und diese Inhalte in andere Körper hochzuladen, sofern sie den technischen Vorraussetzungen entsprechen. Außerdem geht Hillenbrand noch auf die Vor- und Nachteile künstlicher Intelligenz ein und auch das lässt einen manchmal schaudern. Auch diese Gedankenspiele haben mich beim Lesen gerne mal an Philip K. Dick denken lassen und mich an seine Visionen der Zukunft erinnert.
Auf den über 500 Seiten nimmt sich der Autor gerne Zeit für seine Geschichte, seine Charaktere und auch für die technischen Details und Erläuterungen derselben. Letzteres hemmt manchmal etwas den Lesefluss und nimmt der Geschichte das Tempo. Auch die vielen neuen Wörter bringen einen manchmal ins Straucheln und auch das geht auf Kosten der Geschwindigkeit. Aber Hillenbrand ist ein wundervoller Erzähler und dadurch lässt man sich gerne mal auf die ein oder andere Länge ein. Doch nicht nur die technischen Schilderungen sind zuweilen kompliziert, auch die Geschichte an sich nimmt mit zunehmnder Seitenzahl in Bezug auf die Komplexität immer mehr zu. Insgesamt hat man also ein Buch, bei dem sich das Lesen definitiv lohnt, aber es ist nichts, was man einfach mal nebenher konsumieren kann und sollte! Für alle Freunde zukunftsorinierter und anspruchsvoller Krimis / Thriller definitiv eine Empfehlung!

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Moderner und fesselnder Scifi-Thriller für Fans von Elsberg, Suarez, und Sehlberg. Man fragt sich, was es davon schon -ohne unser Wissen- gibt... Moderner und fesselnder Scifi-Thriller für Fans von Elsberg, Suarez, und Sehlberg. Man fragt sich, was es davon schon -ohne unser Wissen- gibt...

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Das Buch kostete mich viel Konzentration, aber dafür wurde ich mit einer sehr komplexen, gut ausgearbeiteten und schlüssigen Zukunftsvision belohnt. Sehr lesenswert! Das Buch kostete mich viel Konzentration, aber dafür wurde ich mit einer sehr komplexen, gut ausgearbeiteten und schlüssigen Zukunftsvision belohnt. Sehr lesenswert!

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein genialer und bis zum Schluss hin durchdachter Krimi, der noch ein paar offene Fragen lässt, also bitte mehr davon und wenn es auch nur die Bonusgeschichten sind. Wirklich toll! Ein genialer und bis zum Schluss hin durchdachter Krimi, der noch ein paar offene Fragen lässt, also bitte mehr davon und wenn es auch nur die Bonusgeschichten sind. Wirklich toll!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
29
20
6
2
0

spannende SciFi
von girasolita am 08.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor, auf der Suche nach verschwundenen Personen. Er soll die Computerexpertin Juliette Perotte aufspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte ? digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige... Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor, auf der Suche nach verschwundenen Personen. Er soll die Computerexpertin Juliette Perotte aufspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte ? digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe, und je tiefer Singh in die Geschichte von Juliette Perotte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist. Ein spannender Roman, der erschreckend aktuell erscheint ? künstliche Intelligenz als Segen oder eher Fluch? Beim Lesen hat man das Gefühl, dass all dies Wirklichkeit werden oder teilweise bereits sein könnte. Anders als die Romane, die ich von dem Autor bereits kenne, aber sehr spannend geschrieben.

Rasant, spannend und verdammt gut konzipiert ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 03.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wir befinden uns im Jahre 2088 und die Welt hat sich schwer verändert. Der Klimawandel und die vorhandene Technik lassen den Planeten in einem völlig neuen Gewand erscheinen und auch Galahad Singh zieht daraus, seinen einigen nutzen. Er ist nämlich Quästor und sein Beruf ist es, verschwundene Personen aufzuspüren.... Wir befinden uns im Jahre 2088 und die Welt hat sich schwer verändert. Der Klimawandel und die vorhandene Technik lassen den Planeten in einem völlig neuen Gewand erscheinen und auch Galahad Singh zieht daraus, seinen einigen nutzen. Er ist nämlich Quästor und sein Beruf ist es, verschwundene Personen aufzuspüren. Seine neue Zielperson ist Juliette Perotte, eine Computerexpertin und brillante Programmiererin. Der Fall reizt ihn, da das Honorar stimmt und die Vermisste, von so einigen Geheimnissen um woben, ist. Je mehr Galahad ermittelt, um so mehr ungewöhnliche Dinge trägt er zutage. Ihr Privatleben ist ungewöhnlich, ihr Hobby absolut grotesk, aber je tiefer Galahad vordringt umso mehr offenbart es sich ihm, das alles zusammenhängt, ihr ungewöhnliches Hobby und ihr Beruf, denn dort stand sie vor der Enthüllung eines großen Geheimnisses. Was hat Juliette herausgefunden? Wo steckt sie? Und warum hat Galahad das Gefühl, das sein Gegenspieler, alles andere ist, aber nicht menschlich? Tom Hillenbrand überrascht ja immer mit seiner abwechslungsreichen Art von Geschichten. Während wir mit Koch Kieffer uns durch Köstlichkeiten Schlemmen und dabei Lebensmittelskandale aufklären, ging es auch schon historisch übers Meer, um die Kaffeepflanze zu klauen. Diesmal nimmt er uns mit in die Zukunft und baut hier ein ganz anderes Szenario zusammen, ob ich auch hier auf meine Kosten gekommen bin, erzähle ich euch nun. Ganz kurz vorab und das wirklich absolut Überragende an diesem Autor, jedes seiner Bücher hat einen ganz eigenen Ton. Während Xavier Kieffer, der Küchenchef, gemütlich, das Leben genießend rüberkommt, hatte ich bei dem Kaffeedieb so einige snobige Stimmen im Kopf, während ich diesmal eine ganz andere Seite erlebt habe. Hier ist der Ton salopper, frecher und absolut unterhaltend. Was natürlich an seiner Hauptfigur Galahad Singh liegt und zu dem kommen wir nun. Galahad Singh ist Privatermittler, oder eben Quästor und nimmt nicht jeden Fall an. Aber interessant ist sein Hintergrund, er ist eigentlich zu anderem berufen, drückt sich aber erfolgreich vor diesem Erbe. Sein Vater ist nämlich einer der bedeutenden Persönlichkeiten und mit seiner Erfindung bei jedem bekannt. Aber wie jede Familie hat auch diese seine Schwierigkeiten und Tragödien zu bewältigen. So hat sich Galahad dem Allen entzogen, und obwohl er kein Finger krümmen muss, hat er sich der Aufgabe vermisste Personen zu finden verschrieben, solange die Bezahlung ihn dazu animiert. Auch optisch ist er mal eine ganz andere Figur, indischer Abstammung, sportlich, liebt Jazz und Männer. So hebt sich dieser Protagonist herrlich von allem ab und ist dabei unglaublich sympathisch. Sprich ich bin unheimlich gern mit ihm durch die Seiten im Buch geschritten. Galahad ist somit der Dreh und Angelpunkt in diesem Buch und das ist auch gut so, denn eine wichtige Konstanze braucht man, um sich daran festzuhalten, denn dann kommt unsere Welt. Es ist nichts mehr so, wie wir es kennen. Aber dadurch, dass wir Galahad und die Annahme dieses Falls begleiten, werden wir Stück für Stück darauf zu geführt. Und es eröffnet sich wahrlich ein ganz komplexes Bild vor dem inneren Auge. Zum einen ist die Welt durch den Klimawandel zerstört und die Menschheit extrem geschrumpft, zum anderen herrscht eine Technik vor, die ich mir schwer vorstellen kann. Vielleicht bin ich auch zu altmodisch, aber an manchen Stellen überforderte mich das technische Wissen schon ein wenig. Da haben wir das Holonet, Mind Uploading, digitale Gehirne und natürlich künstliche Intelligenz. Man kennt dazu ja schon einige Filme, aber hier hat der Autor wirklich was ganz Eigenes geschaffen und durch seine Art zu erzählen und einer mit Spannung gefüllten Geschichte, durch die Buchseiten zu jagen. Durch Galahad?s Auftrag konnte man gut mit allem umgehen und die Neuheiten händeln, aber auch in eine Welt eintauchen, die mit Ideen überraschte und einem im Kopf wirklich umgesetzt entgegen strahlte. Mehr mag ich nicht verraten, die zusammenhängenden Datenkabel müsst ihr selbst entknoten. Ein Thriller, der durch eine komplexe Welt führt, mit unseren Zukunftsängsten spielt, aber auch verdammt gut unterhält und einem wahrlich begeistert zurück lässt, mit dem Wunsch, das kann noch nicht das Ende sein. Gute Entwicklungen, viele Ideen und sympathische Charaktere untermalten diese Geschichte perfekt. Für mich war es ein atemberaubender Ausflug in die Zukunft, die selbst das Kino nicht hätte besser machen können. Rasant, gut konzipiert und absolut spannend.

Sehr spannender und kritischer Roman über die Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Romans Hologrammatica von Tom Hillenbrand spielt in einer Zukunft, in der der Schein über dem Sein so an Bedeutung gewonnen hat, dass die ganze Welt in einer virtuellen Farbe neu gestrichen ist. Die Hauptperson des Buches stellt eine... Der Romans Hologrammatica von Tom Hillenbrand spielt in einer Zukunft, in der der Schein über dem Sein so an Bedeutung gewonnen hat, dass die ganze Welt in einer virtuellen Farbe neu gestrichen ist. Die Hauptperson des Buches stellt eine Art Head-Hunter der Zukunft dar, der trotz der optische Gestaltungsmöglichkeiten versucht, die Personen zu finden, für dessen Suche er beauftragt wurde. Was sich aus heutiger Sicht als einfach darstellt, ist in einer Zukunft, in der kaum noch Daten über Personen gespeichert werden dürfen, eine schwierige Aufgabe. Erst nach und nach erklärt sich der Grund dafür und liegt in einer Technik begründet, die heute als wegweisend gilt. Der Leser darf dem Protagonisten auf der Suche folgen, trifft auf Personen, die die Grenze des Leben erkunden und versteht erst zum Schluss die parallel erzählte Geschichte, die zur Klärung führt. Ein gelungener Zukunftsroman, der die aktuellen Zukunftstechnologien in ein kritisches Bild rückt.