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Gegessen

13 Jahre zwischen Bulimie und Magersucht - und wie ich endlich heilte

Sonja Vukovic

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Beschreibung

In Deutschland leiden immer mehr Mädchen und Jungen in immer jüngeren Jahren an Essstörungen. Eine davon war Sonja Vukovic, sie litt dreizehn Jahre an Anorexie und Bulimie. Mit ihrer eigenen Geschichte offenbart die heute Einunddreißigjährige schonungslos die Schrecken einer Essstörung, die sie fast ihr Leben gekostet hätte. Immer auf der Grenze zwischen Rausch und Krankheit führt Vukovic uns tief in ein Unheil hinein, in das jeder von uns stürzen könnte - und zeigt, wie sie es in ein gesundes und glückliches Leben schaffte.

Sonja Vukovic schreibt so fesselnd, dass man als Leser geradezu süchtig danach wird, zu erfahren, wie ihre Geschichte weitergeht. Zwischen Scheitern und Sehnen, Verzweiflung und Erwartung bricht Vukovic Tabus, macht Betroffenen Hoffnung und legt den Finger in die Wunde der Gesellschaft, die dem Rausch huldigt, Süchtige aber verachtet.


Sonja Vukovic hat als Journalistin mit Schwerpunkt Biografie, Gesellschaftskritik und Sozialpolitik bereits für Die Welt, stern.de und Spiegel geschrieben. Sie wurde mit dem Grimme Online Award und dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr internationaler Bestseller Christiane F. - Mein zweites Leben. Nach dem Aufbau der F. Foundation für Suchtprävention und -aufklärung schreibt sie nun an weiteren Büchern. Heute lebt Sonja Vukovic in Berlin und ist Mutter einer Tochter.



Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60999-4
Verlag Bastei Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/2,5 cm
Gewicht 276 g
Auflage 1. Auflage 2018
Verkaufsrang 82547

Buchhändler-Empfehlungen

Subjektiv, ungeschönt, erschütternd

Nele Johanna Fischer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ungeschönte Selbstreflexionen einer Frau, die über 10 Jahre lang an Essstörung, Zwangsverhalten und den Folgen sexuellen sowie psychischen Missbrauchs litt. "Wo bleibt hier die klinische Objektivität?", fragt sich so mancher. Für diese Art von Zugang ist dieses Buch definitiv die falsche Lektüre. Wie die Autorin bereits im Prolog unterstreicht, nutzt sie, angeregt durch ihren Mann, das Schreiben des Buches als eine Art von Selbsttherapie. Interessant ist besonders, dass uns das Buch mitnimmt und die Höhen und Tiefen aus Sonjas (jungem) Leben ungeschönt und aus der Ich-Perspektive beleuchtet. Leitmotiv ist hier ganz klar die Sucht als permanenter roter Faden, der sich durch das Leben der Protagonistin zieht und aufgrund derer diese wiederkehrend Leid, aber konträt dazu auch Halt und Geborgenheit erfährt. Das Buch erzählt eine Geschichte, die weiter geht als plumpe Beschreibungen psychiatrischer Einrichtungen und bloßer Symptomatik. Die Autorin schafft es, den Leser ganz nah an die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin heranzuführen, andererseits aber auch eine Barriere zu ihr zu errichten, sodass sich der Leser selbst ein Bild der Gesamtsituation machen kann. Man schwankt zwischen Verständnis, Mitgefühl, Trauer und Wut. Ein Wechselbad der Gefühle. Klare Empfehlung, dennoch mit Triggerwarnung.

Mathilda Amende, Thalia-Buchhandlung Dresden

Mutig und grenzüberschreitend. Man kann in den Kopf einer essgestörten Person nicht hineinsehen. Aber Sonja Vukovic lädt uns ein, genau das zu versuchen. Wichtig für Angehörige!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Brunn am Gebirge am 08.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Gut und persönlich beschrieben, sympathische Frau trotz allem was sie mitgemacht hat.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2018
Bewertet: anderes Format

Eine wahre und erschreckende Geschichte einer jungen Frau, die durch Selbstzweifel und Missbrauch in eine Suchtspirale fällt. Sehr berührend, fesselnd und ehrlich geschrieben!

unglaublich echt
von Karina Hofmann aus Fürth am 18.11.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Als ich das Buch entdeckte wusste ich sofort das ich es gerne lesen würde, da ich selbst lange an einer Essstörung gelitten habe, freue ich mich immer Bücher zu finden, die ebenfalls Hoffnung machen, aber auch verdeutlichen wie schlimm so eine Krankheit ist. Ganz klar, die Autorin beschönigt nichts, und so sollte es auch sein... Als ich das Buch entdeckte wusste ich sofort das ich es gerne lesen würde, da ich selbst lange an einer Essstörung gelitten habe, freue ich mich immer Bücher zu finden, die ebenfalls Hoffnung machen, aber auch verdeutlichen wie schlimm so eine Krankheit ist. Ganz klar, die Autorin beschönigt nichts, und so sollte es auch sein. Denn an einer Krankheit ist schließlich nichts schönes. Die Texte in dem Buch sind sehr ergreifend, man fühlt mit der Autorin mit, kann es irgendwo nachvollziehen und hofft die ganze Zeit das es doch noch alles gut wird. Es ist ein sehr langer Weg, den Sonja gehen musste - und zwar durch die Hölle. Das sie aber den Mut hat zu Kämpfen finde ich wirklich super. Sie hat viele schlimme Dinge erlebt, Dinge die man niemanden wünscht und über die sie auch sehr lange Zeit nicht reden kann. Genau deswegen stürzt sie sich in eine Essstörung und so einfach wie rein, ist der Weg da raus leider nicht mehr. Ich habe großen Respekt vor dieser Frau, die sich traut mit dieser Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, zu erzählen was ihr passiert ist, was sie in die Krankheit getrieben hat und den langen, verzerrten Weg zurück ins Leben. Die Autorin: Sonja Vukovic engagiert sich für eine Gesellschaft, in der der Wert des Menschen nicht in erster Linie von dessen Leistung und Funktion abhängig ist. Mit Schwerpunkt Biografie, Gesellschaftskritik und Sozialpolitik hat sie unter anderem für „Die Welt“, „stern.de“ und „Berliner Morgenpost“ geschrieben. Sie wurde mit dem „Grimme Online Award“ und dem „Axel-Springer-Preis“ ausgezeichnet. 2013 erschien ihr internationaler Bestseller „Christiane F. – Mein zweites Leben“. Nach dem Aufbau der „F. Foundation“ für Suchtprävention und -aufklärung schreibt sie nun an weiteren Büchern. Heute lebt Sonja Vukovic in Berlin und ist Mutter einer Tochter. Fazit: Ich interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich kann es allen weiterempfehlen, die gerne mal im Leben einer Essgestörten teilnehmen möchten, und verstehen möchten.


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