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Purpurne Rache

Thriller

Grégoire Morvan, Familienpatriarch und graue Eminenz des französischen Innenministeriums, blickt auf eine ruhmreiche Karriere zurück. Nicht zuletzt auf die Siebzigerjahre, als er in Zaire den Nagelmann stellte, jenen berüchtigten Killer, der einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordete.
Als auf dem Gelände einer Militärschule in der Bretagne ein junger Rekrut tot aufgefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus Operandi des Nagelmanns ähnelt, führt Morvans Sohn als Polizeikommissar die Ermittlungen. Und Grégoire Morvan muss sich schon bald einer Vergangenheit stellen, die offenbar niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten ...
Portrait
Jean-Christophe Grangé ist Frankreichs Thrillerautor Nummer eins. Auf sein bravouröses Debüt Der Flug der Störche folgten weitere Veröffentlichungen, mit denen er schon bald in die erste Riege der internationalen Meister des Genres aufstieg. Grangés Romane erscheinen in über dreißig Ländern und wurden fast alle mit prominenter Besetzung verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 768
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 27.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17672-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/4,6 cm
Gewicht 486 g
Originaltitel Lontano
Auflage 1. Auflage 2018
Übersetzer Ulrike Werner-Richter
Verkaufsrang 45003
Buch (Taschenbuch)
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12,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Miriam Feierabend, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Jean-Christophe Grangé führt uns in seinen Thrillern immer wieder an exotische und mysteriöse Schauplätze und überzeugt mit außergewöhnlichen Stories.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Vielschichtig, komplex und voller Action, mit einem überraschenden Ende. Absolut empfehlenswert !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Spannend bis zum Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Gleina am 08.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Für alle, die die Bücher von Grange mögen, ist es ein faszinierendes, empfehlenswertes Lesevergnügen. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Spannend und rätselhaft!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2018

Grausam verstümmelte Leichen, ein verzweifelter Ermittler, eine geheimnisvolle Familiengeschichte und eine Wand aus Schweigen!!

Exzellenter, leicht überladener Thriller der gehobenen Klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.02.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In der Bretagne wird die Leiche eines Rekruten der hiesigen Militärakademie entdeckt. Untersuchungen ergeben, dass der Mann nach einer alten, afrikanischen Tradition des Kongo brutal gefoltert und seine Leiche wie eine minkondi-Heilerstatue inszeniert wurde. Auf diese Art mordete bereits Philippe Pharabot als berüchtigter "Nagel... In der Bretagne wird die Leiche eines Rekruten der hiesigen Militärakademie entdeckt. Untersuchungen ergeben, dass der Mann nach einer alten, afrikanischen Tradition des Kongo brutal gefoltert und seine Leiche wie eine minkondi-Heilerstatue inszeniert wurde. Auf diese Art mordete bereits Philippe Pharabot als berüchtigter "Nagelmann" im Kongo der 70er. Doch Pharabot wurde damals gefasst: Von Grégoire Morvan, dieser Tage Familienoberhaupt einer reichen pariser Familie, äußerst einflussreich und für seine Brutalität bekannt. Und so stellt niemand in Frage, dass er seinen ältesten Sohn zur Ermittlung des Falls abkommandiert. Kurz darauf wird eine weitere, als minkondi inszenierte Leiche entdeckt. Doch der damalige Nagelmann ist tot... Bereits das Buch kommt in einer beeindruckenden Aufmachung mit Lesebändchen daher. Und auch Grangés Stil ist wie gewohnt wortgewaltig und hervorragend ausgearbeitet. Mehrfach lässt sich beim Lesen erahnen, wieviel Recherchen in diesem Werk stecken. Doch manchmal ist weniger mehr: So steckt der Roman neben den Hauptermittlungen voller Nebenstränge, welche für meinen Geschmack die Handlung zu sehr ausbremsten und somit die Spannung dämpften. Ich vermute, dies war vom Autor dazu gedacht, neben einer reichlichen und gelungenen Komplexität des Romans den Leser auf die ein oder andere falsche Fährte zu locken. Doch ist der Roman selbst stellenweise recht superlativ gehalten, allem voran der Morvan-Clan, in welchem jedes Familienmitglied seine psychische Macken auslebt. Und auch mit Gewalt und Obszönitäten hält sich der Autor diesmal wenig zurück. Da war es mir einfach zuviel, dass neben der Recherchen und den Problemem der einzelnen Familienmitglieder der Familie Morvan auch noch die Finanzmärkte behandelt wurden. Das Ende hingegen ist wiederum sehr gut gelungen, so dass es sich lohnt, den Roman zu lesen. Ein großes Lob gilt zudem der Übersetzung ins Deutsche, welche in meinen Augen sehr gut gelungen ist. Ein sehr komplexer, anspruchsvoller, für meinen Geschmack etwas überladener Thriller der Superlative.